Deutsche Autobauer fahren mit Vollgas gegen die Wand
http://www.ftd.de/.../50112008.html
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von dernagelneue
Das ist meiner Meinung nach aber weniger ein Sinneswandel, sondern eine notwendige Konsequenz aus dem maroden Systemen ...
IMHO auch eher der Wunsch unbedingt einen Neuwagen kaufen zu müssen. Geiz ist geil, tolles neues Auto, schön billig ... aber dann kommen Wertverlust, Unterhalt, Wartung, ...
Bei hohem Kostendruck ist i.d.R. ein junger gebrauchter Kleinwagen die bessere Wahl. Kurze Inspektionsintervalle, nicht gerade günstige Ersatzteilpreise und der Wertverlust eines Neuwagens machen "geiz ist geil" am Ende gar nicht so billig - wie so oft. Bei anderen Sachen heißt es auch nicht ohne Grund wer billig kauft kauft zweimal. Aber viel verdienen wollen wir auch, die nächste Gehaltserhöhung muss auch kommen. Aber wenn wir einkaufen sind wir nicht bereit mehr Geld für unsere Produkte zu bezahlen, da wird lieber das T-Shirt für 1€ das vermutlich irgendwo ein Kind für 5$ im Monat hergestellt hat gekauft. Wie wollen wir jemals ein Auto, sei es auch noch so simpel in der Produktion, für 1500€ herstellen wenn es in unserem Land produziert wird? Höchstens noch mit extrem hoher Automation und wenigen effektiven Arbeitsstunden.
Genauso lustig die Forderungen nach den billigen sparsamen Kleinstwagen den angeblich so viele Millionen haben wollen. Aber was fährt denn draußen rum? Der Kleinwagen mit der kleinsten Motorisierung? Warum waren Autos wie ein 3L-Lupo, A2, Golf ecomatik etc. die es schon vor zig Jahren gab so ein Flop wenn doch alle sparsame Kleinwagen wollen? Warum schalten fast alle BMW-Fahrer die Start-Stopp-Automatik ab? Wie viele Hybridfahrzeuge werden geordert im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen?
Der Punkt ist mehr dass vollkommen abstruse Ansprüche gestellt werden. Komfort und Sicherheit einer S-Klasse, Fahrverhalten eines Porsche, Platz eines Vans aber nur 7000€ Neupreis und 3l Verbrauch.
Und bezüglich der ach so hohen Spritkosten: Der Hauptsparfaktor sitzt vorne links, wie viele haben schon einen Spritsparkurs hinter sich oder bemühen sich um effektive Fahrweise? Ist ja auch viel einfacher bei höherem Verbrauch auf die böse (anonyme) Industrie zu schimpfen.
71 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
Bei Mercedes hatt ich mit der A-Klasse gedacht, o.k. die haben das Chassis schon für eine Unterflurbatterie oder CNG-Tanks vorbereitet - super. Also denken die auch schon weiter. Daß der Smart aber dann doch bloß eine "schwache" Erscheinung ist, läßt wieder fragen offen. BMW scheint sich auf Start-Stopp zu begrenzen, VW will weltweit die Nummer 1 werden, aber ohne zukunftsfähige Lösungen in vielen Volumenklassen (Hybride, EV,...) mit 10 Jahren Rückstand zum Hybriden wird das wohl sehr "sportlich"
Lada hatte mit seiner kundenfernen Denkweise sich selbst aus dem Rennen gekegelt, das gleiche kann VW in Asien aber auch passieren. Denn wenn man heute noch in China Premiumsegmente mit sog.100%-Autos beliefert, kann die Party morgen schon vorbei sein, weil morgen der Kunde mit 95%-Autos zum halben Preis auch zufrieden ist (siehe Dacia in D)
Im Falle EV kann es aber sein, daß VW technologisch nicht mal mehr 90%, das macht mir eher Angst, bei 46€ Marge pro Auto noch viel mehr.
Naja, dass Dacia in D so gut läuft liegt weniger daran dass die Leute nun auch mit weniger zufrieden sind !! Fast jeder hätte wohl lieber einen Benz, BMW oder Audi ... der Geldbeutel gibt das aber nicht mehr her !!
Wenn (wie in allen Industrieländern) die Löhne der Mittel- und Unterschicht ständig weiter fallen ... dann sollte auch klar sein was diese Menschen für Autos kaufen werden!!
Das ist meiner Meinung nach aber weniger ein Sinneswandel, sondern eine notwendige Konsequenz aus dem maroden Systemen ...
Der Effekt ist aber der selbe ... da muss ich dir schon Recht geben ...
Mittelfristig wird das System jetzt eh erst mal wieder platzen müssen ... egal ob Billigautos oder sonst was gebaut werden!
Also weite Zukuftsprognosen in dieser Richtung sind meiner Meinung nach eher sinnlos 😉
Für die (Auto)Industrie wird es erst nach diesem Reset erst wieder richtig interessant ... ich hoffe nur dass dieser Reset nicht zu langwierig und für uns alle nicht all zu schmerzhalft wird ...
Zitat:
Original geschrieben von dernagelneue
Das ist meiner Meinung nach aber weniger ein Sinneswandel, sondern eine notwendige Konsequenz aus dem maroden Systemen ...
IMHO auch eher der Wunsch unbedingt einen Neuwagen kaufen zu müssen. Geiz ist geil, tolles neues Auto, schön billig ... aber dann kommen Wertverlust, Unterhalt, Wartung, ...
Bei hohem Kostendruck ist i.d.R. ein junger gebrauchter Kleinwagen die bessere Wahl. Kurze Inspektionsintervalle, nicht gerade günstige Ersatzteilpreise und der Wertverlust eines Neuwagens machen "geiz ist geil" am Ende gar nicht so billig - wie so oft. Bei anderen Sachen heißt es auch nicht ohne Grund wer billig kauft kauft zweimal. Aber viel verdienen wollen wir auch, die nächste Gehaltserhöhung muss auch kommen. Aber wenn wir einkaufen sind wir nicht bereit mehr Geld für unsere Produkte zu bezahlen, da wird lieber das T-Shirt für 1€ das vermutlich irgendwo ein Kind für 5$ im Monat hergestellt hat gekauft. Wie wollen wir jemals ein Auto, sei es auch noch so simpel in der Produktion, für 1500€ herstellen wenn es in unserem Land produziert wird? Höchstens noch mit extrem hoher Automation und wenigen effektiven Arbeitsstunden.
Genauso lustig die Forderungen nach den billigen sparsamen Kleinstwagen den angeblich so viele Millionen haben wollen. Aber was fährt denn draußen rum? Der Kleinwagen mit der kleinsten Motorisierung? Warum waren Autos wie ein 3L-Lupo, A2, Golf ecomatik etc. die es schon vor zig Jahren gab so ein Flop wenn doch alle sparsame Kleinwagen wollen? Warum schalten fast alle BMW-Fahrer die Start-Stopp-Automatik ab? Wie viele Hybridfahrzeuge werden geordert im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen?
Der Punkt ist mehr dass vollkommen abstruse Ansprüche gestellt werden. Komfort und Sicherheit einer S-Klasse, Fahrverhalten eines Porsche, Platz eines Vans aber nur 7000€ Neupreis und 3l Verbrauch.
Und bezüglich der ach so hohen Spritkosten: Der Hauptsparfaktor sitzt vorne links, wie viele haben schon einen Spritsparkurs hinter sich oder bemühen sich um effektive Fahrweise? Ist ja auch viel einfacher bei höherem Verbrauch auf die böse (anonyme) Industrie zu schimpfen.
Leider stimmt deine Auffassung wenig mit der schon heutigen Praxis nicht überein. Vergleichst du den "berühmten" Golf 1.9 TDi Highline 4-türig mit dem Prius, dann liegt der Golf heute in allen Kategorien deutlich schlechter: Verbrauch, Kosten, Wartung, Steuern, Versicherung und das schlimmste: der Wertverlust. Jetzt kommt einer und bringt ein Auto auf den Markt, was statt der ca 3km nun ganze 30km am Stück elektrisch fährt und (wie der Golf) 26k€ kostet und dennoch die KS-kostet nochmal halbiert. Ich spreche nicht von Papp-Kartons in Indien, sondern von "Golf" sprich "das Auto" gegen den "Plug-in-Prius" Wofür würde sich denn der Käufer entscheiden, wenn er mal auf Autobudget durchklickt? Dumm nur, daß dann andere als Deutsche Arbeiter dran verdienen.
Aber warte mal, in einem Jahr kostet der Sprit nicht mehr 1,25€ sondern eher 1,50€ wasn dann? Mit dem "sparsamen Golf" sollte doch 4 Jahre gependelt werden? Steigen die Spritpreise, verfällt der Wert der Verbrenner immer schneller. Solche "teuren Premiumautos" sind dann auch international immer schlechter absetzbar!
Beispiel: Wertverlust Mercedes E/S, A6/8, BMW 5/7 das kennen alle, das sind aber auch keine "Pendlerautos, sondern eher was zum "Protzen"
Leider kann sich das "Protzen" immer weniger Leute leisten.
Die Deutschen importieren pro Kopf etwa 800l Erdöl nur fürs Fahren - alles rausgeschmissenes Geld für Scheichs und die Tschapkas und gegen die Umwelt, kostet aber rund 500 € oder rund 40 Milliarden € für ganz DE und das jedes Jahr. Alles endgültig verloren. Beim Stro jedoch machen wir das meiste selber und zunehmend mehr und sauber (Wind, Sonne, Bio, Wasser). Heißt auch, das Geld bleibt dann in DE und kann nicht "exportiert" werden.
Na? Wer denkt wohl weiter?
Wär ich Merkel, würd ich 2011 die Minölsteuer um 5ct raufsetzen lassen, allein schon um den Autobossen noch mehr Feuer zu machen.
Das problem bei den kunden ist daß zuviele mit dem ....... denken und nicht mit dem dafür vorgesehenen Organ.
Ich hab versucht VW Golf und Toyota Prius zu vergleichen, was sich als fast unmöglich erwies.
Der Prius ist wesentlich teurer in der anschaffung hat aber nach den PS mehr leistung als die Basis vom Golf unterschied 18 PS.
wenn man benzin fahren will ergibt sich eine jährlich differenz von an die 400€ (beide nach werksangabe)
Den Prius gibts basis mit 99 PS Super bleifrei
Den Golf mit 80 PS Ottomotor, 105 PS TSI (Preisunterschied 1800€), und TDI 105 PS (4000€ extra)
(es gibt noch mehr aber die haben wesentlich mehr und fallen beim vergleich weg)
Die Ausstattungs unterschiede belaufen sich von Toyota auf VW auf etwa 2800€
mit das teuerste ist die 4 türen mit fensterheber die beim Toyota serie sind bei VW 925 € extra kosten
Der Prius verbraucht 4L/100km und kostet 25.450,00 €
Der VW:
80 PS 6,4L/100km 16.825,- € plus 2800€ für ausstattung
105 PS TSI (6 statt 5 gänge) 5,7L/100km 18.675,- € plus 2800€ für ausstattung
105 PS TDI 4,5L/100km 20.825,- € plus 2800€ ausstattung
Nur um das mal klar zustellen, aus erfahrung der Taxiunternehmen braucht der Prius deffinitiv weniger als 6 L/100km und die üblichen Mercedes Taxen und andere um die 10L/100km im täglichen einsatz.
Im vergleich zum Golf mag der Prius sehr viel teurer sein, auch wenn sich das auf die 4 Jahre etwas relativiert, aber je mehr km man abreißt desto besser ist die bilanz, und bei 4L unterschied pro 100km im Städtischen verkehr ist der Prius vorallem eine spardose.
http://www.isarfunk.de/.../...bessern-die-klimabilanz-in-muenchen.html
Für ottonormal verbraucher ist es das gewissen daß etwas mehr kostet, für vielfahrer fahrer schlägt sich das auch im Geldbeutel nieder.
Auch wenn Hybrid nur eine übergangs technologie und vielfahrer technologie ist, so ist sie heute aber schon sehr viel schonender als reine verbrenner.
Und das müssen die herren in den oberen etagen auch einmal kapieren, den letzten beißen die Hunde.
Die konkurrenz wird nicht warten bis die deutsche automobil industrie den stein der weisen gefunden hat.
Ach ja und noch ein kleines Wort zu Toyota: Das ist keine billig marke, und trotzdem wird sie gekauft.
Mein Chef hatte in den letzten jahren nur Streß wegen dem Touran, und die vorkomnisse der letzten wochen hat gezeigt, er hat richtig entschieden. alleine letzte woche waren 3 Touran wegen defekten DSG Getrieben in der werkstatt zum komplett austausch dieser, super technologie.
Ein hoch auf die deutschen ingeneure, das haben die wieder klasse gemacht.
Bei uns sind von 90 Taxis vielleicht 20 Touran und von denen sind 6 mit DSG und davon 50% letzte woche zur reparatur, 50% ausfall in einer woche, was für ein schrott.(btw keiner war älter als 1 jahr)
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Zitat:
Original geschrieben von blueeyeboy
Die Ausstattungsunterschiede belaufen sich von Toyota auf VW auf etwa 2800€
Ist in den 2.800€ auch das DSG enthalten?
Falls nicht, müsste man das noch draufrechnen.
Zitat:
Alleine letzte woche waren 3 Touran wegen defekten DSG Getrieben in der werkstatt zum komplett austausch dieser, super technologie.
Ein hoch auf die deutschen ingeneure, das haben die wieder klasse gemacht.
Bei uns sind von 90 Taxis vielleicht 20 Touran und von denen sind 6 mit DSG und davon 50% letzte woche zur reparatur, 50% ausfall in einer woche, was für ein schrott.(btw keiner war älter als 1 jahr)
Klar: Je mehr Mechanik, je mehr Einzelteile, desto höher die Ausfallwahrscheinlichkeit. Die deutschen Entwickler sind in der mechanischen Komplexitätsfalle gefangen.
Beim Prius ist es umgekehrt: Keine Kupplung, kein Schaltgetriebe, keine Keilriemen mehr, da alle Nebenaggregate elektrisch arbeiten. Anlasser und Lichtmaschine werden funktional durch eine E-Maschine ersetzt. Die beiden E-Motoren sind quasi unkaputtbar und der Verbrenner arbeitet mit relativ niedrigen Drehzahlen. Das alles zahlt sich im harten Taxibetrieb aus.
@Gs-Hybrid
ich wollte zwar den HEUTIGEN Stand vergleichen (Golf gegen Prius)
aber die erste reine E-Kiste für 100 Stadtkilometer wird noch noch viel einfacher aufgebaut werden, den Motor (GS) bekommt man einzeln für 1700,-€ (im Großhandel unter 600,-€) Getriebe, Kupplung, Öl, Pumpen - alles Fehlanzeige
Kosten gering, Wartung, Flüssigkeiten - niente, selbst Bremsen verschleißen kaum noch.
Beispiel Dacia: Die die ihn zu Ostzeiten hatten, haben ihn verflucht "Rumänenschrott" aber heute ? Platz 6 in der Kundenzufriedenheit! Warum wohl? Wegen der tollen "Marke" bestimmt nicht
Wenn der Dacia sandero (für meine Begriffe idealer Pendler) als Verbrenner schon für 7000 geht, dann ist eine 100km-E-Gurke wirklich für 3500,- produziert, Akkupaket kostet nochmal einzeln derzeit 6000,-€ für 11kWh (in Massen sicher deutlich weniger incl. Regler & co)
Wir sprechen wirklich von UMBRUCH - und genau das scheint den Bossen nicht ganz klar zu sein. Dieser neue europäische Massenmarkt ist schon da, die Frage ist derzeitig nur, wer ihn bald beliefert.
Zitat:
Original geschrieben von blueeyeboy
Der Prius verbraucht 4L/100km und kostet 25.450,00 €
Der VW: 105 PS TDI 4,5L/100km 20.825,- € plus 2800€ ausstattung
Im vergleich zum Golf mag der Prius sehr viel teurer sein, auch wenn sich das auf die 4 Jahre etwas relativiert, aber je mehr km man abreißt desto besser ist die bilanz, und bei 4L unterschied pro 100km im Städtischen verkehr ist der Prius vorallem eine spardose.
Wenn ich bei beiden mal 50% für den Praxisverbrauch im Stadverkehr draufrechne komme ich auf folgende Kosten:
Prius: 6Ltr Benzin * 1,42€ = 8,52€/100km
Golf: 6,75Ltr Diesel * 1,22€ = 8,23€/100km. Dass der Golf statt 4,5Ltr gleich 10Ltr brauchen soll halte ich selbst bei Kurzstrecke für nicht ganz realistisch.
Eine Spardose würde anders aussehen, vom irgendwann fälligen neuen Akku wollen wir mal gar nicht reden.
Zitat:
Mein Chef hatte in den letzten jahren nur Streß wegen dem Touran, und die vorkomnisse der letzten wochen hat gezeigt, er hat richtig entschieden. alleine letzte woche waren 3 Touran wegen defekten DSG Getrieben in der werkstatt zum komplett austausch dieser, super technologie.
Soweit ich mich erinnern kann ist es Dir ja nicht gelungen Deinen Chef zu einem Prius zu überreden sondern er ist von einem VW-Diesel auf einen Toyota-Diesel gewechselt.
Natürlich kann man der persönlichen Meinung sein dass deutsche "super technologie" grundsätzlich schlechter ist als ausländische, durch die Verkaufszahlen wird das aber nicht gerade bestätigt.
Dazu aktuelle Meldung von heute:
"Der japanische Autobauer Toyota hat erneut technische Probleme und muss tausende Autos in die Werkstätten zurück rufen. "
http://www.welt.de/.../Toyota-ruft-erneut-tausende-Autos-zurueck.html
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
Natürlich kann man der persönlichen Meinung sein dass deutsche "super technologie" grundsätzlich schlechter ist als ausländische, durch die Verkaufszahlen wird das aber nicht gerade bestätigt.
Dazu aktuelle Meldung von heute:
"Der japanische Autobauer Toyota hat erneut technische Probleme und muss tausende Autos in die Werkstätten zurück rufen. "
http://www.welt.de/.../Toyota-ruft-erneut-tausende-Autos-zurueck.html
Was haben denn Gaspedale oder das jetzt bitte mit dem Elektroantrieb zu tun, weswegen die wieder einige 10.000 Kisten in die Werkstätten müssen?
Und wer bitte behauptet, daß die Deutschen generell schlechter als Ausländische sind?
Weist du manchmal, da können auch noch Ameisen auf dein Niveau spucken. Krümelkacker sind noch großzügig gegen deine merkwürdige Polemik.
Wenn du mal etwas sachlicher wärst, könnte man vielleicht einige sinnvolle Gedanken diskutieren.
Das, was mich und andere bei der Thematik "Deutsche ... gegen die Wand" aufregt, ist deren fehlende bzw. halbherzige Innovation. Audi hat ein tolles neues Chassi (Alu) im A2 gebaut - eingestellt. Jedoch bis heute sinken die Gebrauchtwagenpreise dieser Autos nur minimal q.e.d. VW hatte mit dem Golf-City-Stromer schon mal was richtig gutes zu rollen. Daimler mit der A-Klasse ein Chassis für Riesen-Akkus und Brennstoffzellen. Jedoch mit Rolle Rückwärts sind wieder nur zweifelhaft zuverlässige Verbrenner drin. Hybrid haben alle verschlafen (und lange schlechtgemacht) und dort jetzt noch einzusteigen, ist schon mal wegen der aufgetauchten Patente in diesem Bereich um einiges schwerer geworden. Folglich sind die Lösungen (Touareg, ohnehin eine aussterbende Spezies) alles nur halb gegoren, Start-Stop-ist kein wirklicher Durchbruch, BMW´s "Micro-Hybrid" ist reine Homöopatie in der Wirkung und perspektivisch sind die Verbrenner am technologischen Ende. Was bleibt dann noch?
Da ich mir aber allerdings sehr viele Gedanken um die Zukunft der deutschen Wirtschaft mache, leg ich gern mal eine ganze Salzladung in die Wunde, um einigen "reine-Shareholder-Value-nur-bis-morgen-Denkern" ein paar Reisszwecken auf den Sessel legen. Das ist ja hier nicht die einzige Plattform, wo ich gern zur Not auch mal sehr deutlich werde.
Die Entwicklung der Akkus ist rasend schnell gegangen, die Preise fallen fast stündlich, da ist es doch absehbar, wann man was gewinnbringend auf den Markt werfen kann.
Wenn das so weitergeht, bleibt nur das individuelle "Plug-in", ähnlich der LPG-umrüstung.
Das ist natürlich nie der "große Wurf", aber - hey-kann es denn sein, daß trotz Wissen, daß man LPG-Autos zum halben Preis fahren kann, es aber bis heute keine bzw. kaum monovalente LPG-Autos gibt? Wenn eine Karre 10.000,-€ billiger fährt, kann man doch bei 600,-€ Aufwand (EK-für ne Gasanlage) 3000,-€ Mehrpreis verlangen - raffen die nicht, genau das ist der Skandal. Bei LPG warens ja in D "nur" 0,5Mio Autos. Vielleicht werden es aber alsbald 2,5 Mio oder irgendwann 10 Mio werden, die nicht mehr bei den "Deutschen" gekauft werden - das macht Angst.
Scheinbar bist Du ja damit überfordert zu erkennen auf was sich meine Aussage bezogen hat.
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
Weist du manchmal, da können auch noch Ameisen auf dein Niveau spucken. Krümelkacker sind noch großzügig gegen deine merkwürdige Polemik.
Hast Du hier eine Lizenz zum Pöbeln. Deinen geistigen Dünnschiss kannst Du unter Deinesgleichen verbreiten.
Zitat:
Wenn du mal etwas sachlicher wärst, könnte man vielleicht einige sinnvolle Gedanken diskutieren.
Auf dem Niveau wird das wohl nichts werden.
Jetzt mal bitte etwas freundlicher wieder bitte.
Tatsache ist:
1. Qualität ala Audi 100, VW Golf oder Mercedes w 124 wird in deutschland nicht mehr produziert.
2. Die deutschen hersteller haben nicht nur die Qualität verpennt sondern auch noch die weiter entwicklung und neuentwicklung.
3. Wenn die deutschen hersteller sich darauf ausruhen daß Leute die mit Audi, VW, Mercedes und Opel aufgewachsen sind immer schlechtere qualität und höhere preise, sowohl für unterhalt als auch kaufpreis hinnehmen.
Dann wird eines Passieren:
Die leute verdienen immer weniger, bzw immer mehr verdienen fast nix mehr, was sich auch auf die wahl des fahrzeugs auswirkt und zwar immer mehr, je weiter der prozess fortschreitet.
Die leute werden auf kurz oder lang zu günstigeren oder qualitativ hochwertigeren wagen umsteigen.
Beispiel:
vor 5 jahren ging unser letztes BMW Taxi in rente und wurde gegen einen Mitsubishi Grandis ersetzt.
von mehreren Audi TAxis sind nur noch 2 übrig, die anderen wurden zu Mercedes oder VW.
Die meisten VW Taxis wurden zu Opel und Ford.
Einen Mercedes Bus kauft keiner mehr, weil er zuviel Sprit verbraucht und der Letzte VW Bus ist über 10 Jahre alt.
Derzeit haben wir das erste Renault Taxi seit 25 Jahren, einen Trafic, weil der im betireb mit der gleichen maschine 2L weniger verbraucht pro 100km, bei 80.000km im jahr ne menge Holz.
Die meisten Mercedes Taxis sind ständig in der werkstatt, sowie die VW, vorallem wegen dem DSG derzeit, vor 2 jahren vorallem wegen der Turbo.
Es gibt inzwischen 2 Toyota, 3 Mitsubishi ein halbes dutzend Ford und ein paar Nissan, der anteil der deutschen Hersteller war vor 10 jahren bei nahe zu 100%, heute nur noch bei 80% und darunter.
Der Taxi markt ist schnellebiger und konservativer als der normale Automarkt, aber wer die gunst der Kunden einmal verliert wird ihn nicht mehr so schnell wieder bekommen.
Ich weiß daß viele auf ihrem Audi, VW, Mercedes oder Opel beharren, aber wenn die probleme sich häufen, werden auch alte hasen etwas anderes bevorzugen.
Das Paradoxe ist daß der Sprit verbrauch noch heute eine der letzten Faktoren ist und der name noch mehr zählt als qualität oder laufende kosten.
aber je teurer der Sprit wird und je mehr regularien es gibt desto mehr werden die leute anfangen nachzudenken und wenn dann das passende fahrzeug auf dem markt ist daß all diese probleme nicht hat, werden die die auf den alten gaul gesetzt haben dumm aus der wäsche schauen.
Von nem ganz klugen hab ich mal eine recht interessante Meinung zum Thema Know-How gehört.
Früher ging man davon aus, daß man darunter das Wissen um die bessere Technologie versteht, welche den Vorsprung ausmacht, also was über die höheren Preise, Margen und letzlich Gewinne entscheidet.
Heute liegt das schon etwas anders: Heute ist vielmehr entscheidend, wer eine bestimmte technische Lösung billiger und schneller liefern kann.
Ich denke im gleichen Tempo, wie sich die Autoindustrie nach DIESEM Kriterium ausgerichtet hat, sind die wirklich innovativen und auch mutigen Entwicklungen eher in der Schublade verschwunden, als früher.
Somit wurden Facelifts und Kostensenkungsprogramme dabei zum überbordenden Instrument der Indutrielenkung. Denn damit sind innerhalb kurzer Zeit Ergebnisse zu erzielen, ohne schwer beherrschbare technische Neuerungen einbauen zu müssen. Allerdings hat es z.B. beim Opel Vectra B eine schaurige Klapperkiste hervorgebracht und auch die Mercedes E-Klasse ist vom Nie- zum Schnellroster mutiert. Von den Audi-Diesel-Motoren (2.5TDi) mag ich mal besser nicht reden. Entwicklungen werden immer heißer gestrickt und immer weniger beherrscht.
Deine Geschichten vom schlimmen DSG wecken ähnliche Stories der berühmten Wackel-Elvis-Multitronic: Gut gedacht - schlecht gemacht, heute ist der A6 4B 2.5TDi einer der billigsten Gebrauchten und mit MT nahezu unverkäuflich. Dagegen wirken Toyotas Probleme mit den Gaspedalen wie eine eingerissene Popcorn-Tüte im Kino. Wenn die Reparaturen (Kosten + Standzeiten) anspringen, fliegen die Modelle aus der Taxi-Flotte und kommen so schnell nicht wieder dahin, bequeme Sitze hin oder her.
Bei 80.000km p.a. einen Kilometerpreisnachteil von 3000,-€ zu "erwirtschaften" (Prius-MercedesE) kann man ja vielleicht noch eine Zeit lang mit "bequemer" verargumentieren, aber wie lange noch ? Wenn dann aber auch das Fahrzeug statt zu rollen, den Werkstatthof blockiert, dann wird der Stab aber schnell gebrochen. Dann springen aber auch die 3000,- Kostennachteil (na eigentlich sinds ja noch weit mehr, Steuern Versicherungen, Anschaffung Wartung) auch dem größten Deppen ins Auge. Dann heißt der nächste vielleicht doch Avensis, Prius, Mazda 6, tja oder Kia mit 7 Jahren Garantie!
Und ob die in Hokkaido (Mazda), Köln (Toyota) oder Sindelfingen gebaut werden, interessiert den gestreßten Taxiunternehmer seit langem einen Feuchten!
Na, das ist doch mal ne Neuigkeit: Nissans Jahresproduktion ist ausverkauft und Mitsubishi sieht das und senkt die Preise. Wahrscheinlich waren die erreichten 60km Reichweite (Test bei der A-M-S) doch nicht so überzeugend. (m.E. halt ich den Mief auch für konzeptionell unfertig, aber unter den Blinden ist selbst der Einäugige König)
Kehren wir zur Wirtschaft zurück: Hiermit setzt erwiesenermaßen der Wettbewerb für ein wiederentdecktes Produkt ein (neu war es ja nicht, wie wir wissen) Das heißt auch der innovative Vorsprung und der erste hochpreisige RUN auf die ersten Produkte sind erstmal durch. Nissan hat fürs erste Jahr konkrete Planzahlen und kann die Massenproduktion nicht nur komplett finanzieren sondern schon daran gehen, die Gestehungs- und Fertigungskosten weiter zu optimieren.
Genau das mein ich: Wo der "Smart-EV" angeblich noch 50.000€ kostet (e-mobility Berlin), bauen andere (Nissan) für die Hälfte schon richtige Autos, die zudem noch doppelt Platz haben.
Somit muß sich Opel aber mächtig beeilen, denn die haben noch nicht eine Bestellung drin, aber wenigstens sowas wie ein halbwegs fertiges Produkt.
Ich denke, das wars dann für die Deutschen. Die können jetzt nur noch aus der 2. oder 3. Reihe starten und auf dem Automarkt ist bekanntermaßen weniger Platz zum Überholen als in Monaco bei der Formel1. Sie müssen vor Produktionsstart die Preise schon (mit-)senken ohne überhaupt jemals in die Nähe der Gewinnschwelle zu kommen, um überhaupt noch dabei zu bleiben. Vielleicht warten die deswegen noch ein Weilchen, die Ölpreise könnten ja wieder auf unter 20$ sinken, theoretisch denkbar 😉
Sorry, wirtschaftliche Dummheit und Verantwortungslosigkeit gegenüber den Aktionären und Mitarbeitern hat einen Namen, besser gleich mehrere : VW, BMW, Mercedes : sell
Wenn 2010 in D 5 Mio PKW gekauft werden, dann wollen 5 Mio sich nicht technisch veraltetes Zeug anschaffen mit hohen Ausfall-Risken (weil ja mittlerweile auch die Haltbarkeit im Eimer ist), erst Recht nicht zu "Premium-Preisen", da stapelt man zur Not "tiefer" und klopft an den Türen, wo auch aufgetan wird. Wie schön, wenn man dort auch noch unter dem "Premium"-Budget bleibt.
VW´s neueste Entwicklung DSG? wieder mal massenweise Mängel (Kennt man ja von der Multitronic)
Dabei brauchen weder der Leaf, noch MIEV, Ampera überhaupt ein Getriebe!
DAS wäre DIE Innovation gewesen, liebe VW, aber ihr habt es versaut und euch solange gegen den wirklichen Fortschritt gestemmt, daß es manchmal schauert. Tja, damit wird auch der dümmste treue deutsche Autokunde langsam wach werden. Die Zeiten von "Kaufste nun den Trabant oder soll ihn ein anderer haben" sind aber nun wirklich schon lange vorbei.
War das zu ätzend? Nö, aber im Sinne der Eigenvorsorge guter deutscher Autobauer, die sollten sich bei Toyo, Nissan, Mitsu & Co bewerben, die werden da gebraucht, aber bei weitem nicht alle!
Es ist auch im Sinne der Aktionäre: die sollten wissen, daß Ihre Beteiligungen sehr bald schon keine Dividende ausschütten können. Die Autoproduktion wird nun endgültig aus Kostengründen noch schneller nach Indien + China verlagert ---> hohe Einmalkosten, denn die Bosse, die den Mist verzappt haben, sitzen ja immer noch in Ihren Sesseln und spielen weiter Wirtschaftsroulette. Aber auch in Asien kommen sie zu spät, weil es dort nicht mehr genügend billige Fachkräfte gibt, die bleiben bei TATA, BYD und arbeiten fleißig Ihre Kredite ab.
Man muss bedenken, daß für die Deutschen Autobauer die Situation auf dem Heimmarkt auch schwieriger ist:
Jemanden der vom Moped aufsteigt mit einem E-Kleinwagen zufrieden zu stellen ist nicht so schwierig: Er freut sich bei Regen nicht mehr nass zu werden, und zuckelt wie gewohnt seine paar km durch die Landschaft.
Wenn hierzulande jemand mit seinem neuen E-Auto erstmal sehen will, ob er damit wie gewohnt mit 200 über die Autobahn-brettern kann, und das von Stuttgart nach Hamburg, möglichst- Non-Stop...
... weshalb hat der hier Markt vor 10-15 Jahren die ersten Hybrid-Angebote (Audi-Duo) so abblizen lassen...
Zitat:
Original geschrieben von FF505
... weshalb hat der hier Markt vor 10-15 Jahren die ersten Hybrid-Angebote (Audi-Duo) so abblizen lassen...
Der Duo hat's doch noch nicht mal auf den Markt geschafft. Nur 60 Stück wurden überhaupt hergestellt.
Zitat:
Original geschrieben von FF505
Man muss bedenken, daß für die Deutschen Autobauer die Situation auf dem Heimmarkt auch schwieriger ist:
Jemanden der vom Moped aufsteigt mit einem E-Kleinwagen zufrieden zu stellen ist nicht so schwierig: Er freut sich bei Regen nicht mehr nass zu werden, und zuckelt wie gewohnt seine paar km durch die Landschaft.
Wenn hierzulande jemand mit seinem neuen E-Auto erstmal sehen will, ob er damit wie gewohnt mit 200 über die Autobahn-brettern kann, und das von Stuttgart nach Hamburg, möglichst- Non-Stop...
... weshalb hat der hier Markt vor 10-15 Jahren die ersten Hybrid-Angebote (Audi-Duo) so abblizen lassen...
Laut Statistik fährt hier kaum jemand 200. Der Durchschnitt liegt bei etwa 130. Genau das würde auch reichen, wenn man so einige hundert Kilometer weit kommen würde.