Der Mercedes unter sen Ami´s
Hallo Leute-ja ich mal wieder😉
Is zwar ne blöde beschreibung aber da ich nich weis wie sonst mach ichs halt so:
Welche Ami marke kann man eigentlich als "Mercedes unter den Amis" bezeichnen?
qualitativ und auch im Image Top?
Sorry für die blöde beschreibung.
Mfg S1 Pikes Peak
45 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von torjan
zu ford gehören mercury und lincoln und seit ein paar jahren die pkw sparte von volvo dazu noch jaguar und land rover
Das kann sich in naher Zukunft wieder ändern.
Aufgrund nachwievor unbefriedigender Absatzzahlen will Ford sich von Land Rover, Aston Martin und Volvo wieder trennen.
Von Jaguar eigentlich auch, aber wohlwissend, daß für die Marke realistische Preise zZ nichtmal ansatzweise zu kriegen sind, überlegt man die Flucht nach vorn, und behält Jaguar als Luxusmarke für Europa. Ford weiß, daß Lincoln in Europa nicht realistisch zu plazieren ist. Vor knapp 10 Jahren gab es konkrete Pläne mit dem LS6 / LS8*, die dann aber nicht umgesetzt wurden, und der LS blieb in Amerika.
*Der LS ist ein mittelgroßes Auto (Größe 5er BMW), mit V6 und V8 Motoren, Heckantrieb, gleiche Plattform wie Jaguar S-Type.
Der ewige Zweikampf 'Lincoln - Cadillac' ist vergleichbar mit 'BMW - Mercedes' hier. Meistens ist einer erfolgreicher (jeweils Cadillac und Mercedes), aber es gab und gibt immer Jahre, wo der Konkurrent erfolgreich aufmuckt.
So hat Lincoln zB (erstmals in der Geschichte) in den 80ern, als die Cadillacs mit den HT-Motoren bei Leistungen angelangt waren, die heute jeder Golf TDI erreicht, mehr Autos verkauft als Cadillac.
Die meiste Zeit war und ist es aber umgekehrt. (Vom Erfolg von BMW kann Lincoln nur träumen...)
Die Qualität soll in den letzten Jahren bei Lincoln besser gewesen sein. Cadillac "gibt" zZ nach den qualitätsmäßig sehr schwachen 80er und 90ern "wieder Gas".
das man sich von volvo trennen will hatte ich auch schön gehört evtl, wills volvo zurückkaufen. Aston Martin hatte ich ganz vergessen *schäm*
Zitat:
Original geschrieben von Basis-A3
Nö, das macht im Hause Chrysler nämlich Dodge, seitdem es Plymouth nicht mehr gibt. Dodges und Plymouths waren stets günstiger zu haben als baugleiche Chrysler.
Ist leider auch nicht ganz richtig...
Chrysler war der luxuriösere, aber deutlich billigere Lösung als Cadillac und Lincoln --> und Dodge war der sportliche - Konkurrenz zu Dodge sollte eigentlich Pontiac sein um mal bei den Amis zu bleiben.
Etwas exotischer waren Mercury (Ford) und Buick (GM), die Plymouth (Chrysler) gegenüber traten. Meist mit futuristischem Design und mittelpreisigem Angebot.
Man, man, man das sind mal ansagen hier.😁
Also erstmal danke für die Vielen aufschlußreichen Antworten zur ersten frage.
Aber was mich jetzt auch noch interresiert: warum bietet Ford in Europa nicht offiziel die Ami Modelle an wie z.B
F-150
Taurus
Explorer
ganz zu schweigen vom Mustang
ich kann mir gut vorstellen das der in Europa weggehn würde wie warme semmeln.
aber dadurch das man den importieren muß interresiert´s keinen mehr.
Ford bietet hingegen die EU modelle in den USA schon an.
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hab mir sagen lassen das Ford USA und Ford Europa 2 total unterschiedliche paar Schuhe sind, deshalb wäre es mit Ersatzteielen für nen US Ford bei Deutschen Ford Werkstätten auch ein tierisches Prob
Zitat:
Original geschrieben von S1 Pikes Peak
...warum bietet Ford in Europa nicht offiziel die Ami Modelle an wie z.B
F-150
Taurus
Explorer
...
Mir ist das auch schleierhaft. Praktisch hätte das
nur Vorteile!- Ford hätte Showroom-Magneten wie kaum ein anderer Volumenhersteller (zB den letzten T-Bird...)
- Ein Mustang tut für das Image mehr als ein Jaguar. Schaut nur, wieviele Fiestas mit einem Mustang-Emblem rumfahren!
- Absatzsteigerung. Klar sind die US-Ford Modelle keine Massenmobile, aber zB der Explorer verkaufte sich in den 90er prächtig in Deutschland! Der Windstar wäre, etwas früher auf den Markt gebracht auch ein erfolgreicher Gegener des Chrysler Voyager. Und die freien Importeure können sich über mangelnden Absatz des Mustangs nicht beklagen.
Aber Ford´s Devise in D schein zu sein, "Hauptsache schnarchige Allerweltsmobile" Selber schuld!
Die Ford-US-Modelle sind für sich genommen vielleicht nicht schlecht. Aber die Prioritäten der Mitteleuropäer liegen doch etwas anders. So hatte ich Schwierigkeiten, mit einem 98er F150 einen Spurwechsel bei 70 mph ohne viel Hin- und Hergewanke hinzubekommen. Mit einem gleichalten Taurus (beide übrigens '99 gefahren) konnte ich fiese Bremsprobleme feststellen. Vielleicht Einzelfälle, aber alles eben nicht so, wie man es gewohnt war.
Ford wird sich schon etwas dabei gedacht haben, den Explorer und den Windstar nicht mehr anzubieten. Wenn sie auch nur ein bisschen abwerfen würden, wären sie im Programm geblieben. Es fehlen für den hiesigen Markt obendrein die allseits geliebten Diesel und ausreichend Varianten mit Schaltgetriebe.
Über den nicht angebotenen Mustang kann ich mich allerdings auch nur wundern. Aber selbst hier: Warme Semmeln würden sich dennoch besser verkaufen. Selbst wenn ein Mustang für unter 20 T€ angeboten würde.
Warum es amerikanischen Autos in Deutschland derzeit nicht leicht haben dürfte wohl kaum am Wechselkurs Dollar-Euro liegen...
Wahrscheinlich eher an unseren europäischen Vorschriften bzgl. Crashtest, Fussgängerschutz usw...
Das alles umzumodeln geht wohl richtig ins Geld, wenn es nicht von Anfang an so geplant war (so auf jeden Fall ein Mitarbeiter der Big Three in einem US-Forum).
Und in den letzten Jahren hatten alle drei wohl richtig Verlust eingefahren.
Warum allerdings nicht zweigleisig gefahren wird, ist mir nicht ganz klar...den Mustang könnten wir doch auch in Deutschland/Europa montieren.
Ich hoffe der Camaro kommt nach Europa....
Aber zum Trost:
Der Cadillac BLS wird nicht in die USA exportiert. Ein Amerikaner, den es nur in Europa gibt 🙂 Und die US-Cadillacfans würden soo gerne einmal den Diesel probefahren!
Wie sich die Zeiten ändern.....
Zitat:
Original geschrieben von DonC
Der Cadillac BLS wird nicht in die USA exportiert. Ein Amerikaner, den es nur in Europa gibt 🙂 Und die US-Cadillacfans würden soo gerne einmal den Diesel probefahren!
Wie sich die Zeiten ändern.....
Und ab November ist die Revolution perfekt: Dann gibt es von Cadillac nicht nur einen Diesel, sondern auch einen Kombi...
Gruß
Hendrik
Zitat:
Original geschrieben von S1 Pikes Peak
Aber was mich jetzt auch noch interresiert: warum bietet Ford in Europa nicht offiziel die Ami Modelle an wie z.B
F-150
Taurus
Explorer
ganz zu schweigen vom Mustang
ich kann mir gut vorstellen das der in Europa weggehn würde wie warme semmeln.
aber dadurch das man den importieren muß interresiert´s keinen mehr.Ford bietet hingegen die EU modelle in den USA schon an.
Vielleicht, weil die sich hier keine eigene Konkurrenz schaffen wollen. Ford Deutschland hat doch genug eigene Modelle im Programm, die für den Deutschen bzw Euro-Markt ausgerichtet sind. US-Modelle müßten kostspielig für den Euro-Markt umgerüstet werden.
aber man hätte wieder ein Gesicht und wäre wieder WER
Ford ist doch in Deutschland eine Trauergestalt, sorry Ford-Fahrer....
Um z.B. einen US-Ford hier anzubieten müssten ja auch Ersatzteile in den Werkstätten verfügbar sein und Mechaniker auf diesen Modellen ausgebildet werden. Kostet alles Geld...
Oje, genau, find überhaupt mal einen vernünftigen Mechaniker, ist bei deutschen Autos schon schwer genug....