Demo gegen die erhöhten Spritpreise
Hi,
jeder von uns hat es sicherlich mitbekommen die Spritpreise steigen und steigen und steigen...
Soll das so weiter gehen?
Experten sage das sich das ganze im Sommer bei 1,309 einpendeln soll...
In den letzten Jahren stiegen die Spritpreise enorm und wer trägt die Kosten?
Das sind wir!
In einem anderen Forum haben wir schon drüber gesprochen etwas dagegen zumachen, wir selber!
Vorschläge wie Raffinerietore blockieren kamen, in Frankreich zeigt es sich das dass ganze funktioniert, dort lässt man nicht alles mit sich machen.
Nun meine Frage, was meint ihr dazu?
134 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Moin,
Demonstrier mal einfach so vor den Raffinerien, mach einfach deren Tore zu ... und du hast eine Anzeige wegen Landfriedensbruch vor dir liegen.
Offenbar NICHT die richtige Variante. Bevor du solche Überlegungen anstellst, solltest Du dich mit dem geltenden Recht auseinandersetzen, eine Demo muss angemeldet werden. Nur wirst Du kaum vor der Raffinerie demonstrieren können oder gar irgendwelche Tore versperren können.
In Frankreich herscht diesbezüglich ein anderes Recht, dort ist dies möglich !
Doch wir sollten mal überlegen, WOHER die hohen Preise kommen. Die Ölscheichs ?! Ne ... die haben schon das ihrige getan, um den Ölpreis zu drücken und fördern derzeit annähernd an der Kapazitätsgrenze.
Wir haben also weltweit derzeit KEINEN ÖLMANGEL. Woran mangelt es dann ?! Offenbar an anderen Sachen. Und zwar daran, das mit Öl eine Menge spekuliert wird. Bevor das Öl an der Raffinerie ankommt, ist es schon 5 oder 6 mal ge- und verkauft worden, und jedesmal teurer geworden. Es haben also zuviele Menschen ein Interesse daran, am Öl Geld zu verdienen. Der nächste Punkt ist, das die USA sehr veraltete Raffinerien haben, für die US-Benzinanbieter ist es BILLIGER Benzin in Europa zu kaufen, in die USA zu verschiffen und dann zu verkaufen, als in den USA Benzin herstellen zu lassen. Das führt dazu, das die Kapazitäten der europäischen Raffinerien derzeit überausgelastet sind. Hinzu kommt, das die Konzerne wie jedes Jahr zur Urlaubszeit ausprobieren, wie weit sie gehen können.
Die Summe aus alledem sorgt dafür, das wir viel für den knappen Stoff Benzin ausgeben müssen. Wäre nicht das Raffinerienproblem der USA wäre der Benzinpreis eher so richtung 1.05 zu suchen, als derzeit bei mir 1.20. Völlig abgelöst vom hohen Ölpreis, wohlgemerkt.
Und die "mär" von den Amimobilen ... die Sprit ohne Ende vernichten ist auch vorbei. Das meistverkaufte Auto in den USA ist der Camry ... mit einem Durchschnittsverbrauch von 9.8 Litern auf 100 km nach Normzyklus (Und der wird in den USA auch eher erreicht als in D, wegen der Tempolimitierungen). Diese sogenannten Gazguzzler werden in den USA nämlich STRAFBESTEUERT und in der Regel nur von Besserverdienern gefahren (Also Leute die hier nen 530i oder sowas fahren, was ebenfalls nicht wirklich sparsam ist). Und ebenfalls bezeichnend ist, das die USA das Konzept "Hybrid" wesentlich besser und offener angehen als wir hier z.B. also DAS ist wohl weniger ein Argument.
MFG Kester
Hallo Kester...
ich stimme Dir in allen Punkten uneingeschränkt zu.
Toller Beitrag
The Moose
Zitat:
Original geschrieben von daniel.mieger
wenn ich dafür in einem Land weiterleben kann, in dem noch was für den Menschen getan wird (Sozialamt, Arbeitsamt), als in irgend einem vergammelten Land, in dem ich nichts bekomme, wenn es mir mal schlecht geht.
Gruß
Daniel
Hallo....
Du glaubst also tatsächlich, dass Deutschland das einzige Land auf Erden ist, welches ein funktionierendes Sozialsystem hat....
hmmm....
also mitlerweile gibt es so viele Staaten auf dieser Welt, die ein besser funktionierendes Sozialsystem haben als Deutschland....
The Moose
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Deswegen habe ich ja auch meinen Beruf als Elektriker erstmal aufgegeben und mein Abi nachgemacht, um per Studium eine bessere berufliche Qualifikation zu erreichen.
Hallo..........
also das ein Studium so einen großen Sprung ausmacht glaube ich nicht.
In Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich gibt es das Phänomen der 1000-Euro-Akademiker.
Hochqualifizierte Studienabgänger, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln und nicht mal nach zwei Jahren eine Festeinstellung bekommen.
Es will heute halt niemand mehr etwas für Arbeit ausgeben. Egal wie anspruchsvoll sie ist.
The Moose
Zitat:
Original geschrieben von Mr.100000Volt
Hallo!
Ich kann dazu nur sagen, daß ich monatlich bereits über 500€ an Kfz-Kosten habe. Das ist weit mehr, als das was ich für meine Wohnung bezahle. Jährliche Fahrleistung ca.25000 km. Davon sind etwa 200 € Spritkosten. (Diesel) . Als ich mir Ende 1996 einen Diesel zugelegt habe, lag der Preis bei 1,20 DM. Jetzt liegt er bei 1,10€!
Die Kfz-Steuer für mein Auto wurde Anfang des Jahres auf satte 550€ !!!! /Jahr angehoben.
Leider benötige ich das Auto beruflich (Kundendienst) .
Hinzu kommt der inzwischen völlig abartige Knöllchenterror in Duisburg. Die Stadt Duisburg verknappt die Parkplätze durch Baumaßnahmen und unnötige Parkverbote, nötigt so die Autofahrer falsch zu parken und zockt dann noch dreist mit einem Heer von Politessen die Autofahrer ab. Es ist eigentlich auch nicht einzusehen,daß man für Parkplätze ,die man über hohe Mineralölsteuer und hohe Kfz-Steuern schon finanziert hat ,auch noch horrende Parkgebühren zahlen soll. Die Stadt Duisburg hat auch garkein Interesse, vernünftige Parkmöglichkeiten zu schaffen. So lässt es sich doch viel besser abkassieren!
Hallo .......
also ich weiß zwar nicht, wie Du bei einer Jahresfahrleistung von 25000 km auf über 500 Euro kommst, aber ich denke eher, dass Du das etwas dramatisierst.
Ich fahre ebenfalls ca. 25000 km im Jahr und komme auf 160 Euro Kraftstoffkosten , 26 Euro Kfz-Steuern , ca. 40 Euro Versicherung, 70 Euro Wartung ( u.a. Inspektion ) im Monat.
Das sind ca 300 Euro im Monat. Der Wertverlust des Autos ist natürlich nicht mit einberechnet.
The Moose
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Zitat:
Original geschrieben von Swedishmoose
Hochqualifizierte Studienabgänger, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln und nicht mal nach zwei Jahren eine Festeinstellung bekommen.
Genauso sieht es aus. Die Bezahlung angestellter Akademiker liegt in Deutschland in weiten Bereichen weit unter Weltniveau. Und dann beschwert man sich, daß der akademische Nachwuchs sich zunehmend verdünnisiert...🙄
1. muss keiner in Deutschland bleiben
Als Ingenieur wird von einem erwartet, dass man flexibel ist und man hat. Und wenn man etwas drauf hat dann bringt man es auch zu etwas und wird über kurz oder lang ein 6 stellige Jahresgehalt erreichen.
Wenn ich mich während meines Studiums so umgeschaut habe was da für Leute rumgesprungen sind, welche Einstellung die hatten usw. dann wundert es mich nicht wenn solche Leuten studieren gehen und am Schluss 30000 Euro Jahrsgehalt haben und dann heulen sie rum wie wenig sie verdienen.
Man muss aber hier auch dazusagen, dass gerade in technischen Studiengängen wo Leute nach dem Studium in der Industrie arbeiten durch den Bachelor Abschluss viel kaputt gemacht wurde. Hier ist man gezwungen zumindest den Master draufzusetzen.
Und wer zumindest gute Zensuren hat bekommt normal auch die Möglichkeit zur Promotion und wer dies nicht hat muss sich zumindest in der Industrie beweisen und wird dort auch hoch hinaus kommen.
Zitat:
Original geschrieben von PatrickK
Man muss aber hier auch dazusagen, dass gerade in technischen Studiengängen wo Leute nach dem Studium in der Industrie arbeiten durch den Bachelor Abschluss viel kaputt gemacht wurde. Hier ist man gezwungen zumindest den Master draufzusetzen.
Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist so ziemlich das Dümmste, was man machen konnte.
Es wurde immer mit der Vergleichbarkeit begründet- aber das Diplom wird in aller Welt anerkannt und auch in einem Land wie die USA oder Kanada kann man sich unter einem deutschen Diplom etwas vorstellen.
Es gibt schon Länder, die vom Bachelor- usw.-Modell abgehen und das Diplom wiederentdecken. Nur wir Deutschen müssen so einen Sch*** wieder mal mitmachen.
Dauernd kriegen die Bachelors zu hören -ja, machen se mal n master-
Bachelor ist n besserer Techniker, das wars. Der totale Schrott. Lieber ein Jahr länger studieren und dann ein richtiges Diplom haben.
naja etwas off topic, aber das wollte ich mal loswerden. Ein Glück, daß ich noch E-Technik auf Diplom machen darf...
cheerio
BTW, Superman
Gasanlagen verbrauchen mehr Kraftstoff, nur der Literpreis ist wesentlich günstiger. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Swedishmoose
Hallo....Zitat:
Original geschrieben von daniel.mieger
wenn ich dafür in einem Land weiterleben kann, in dem noch was für den Menschen getan wird (Sozialamt, Arbeitsamt), als in irgend einem vergammelten Land, in dem ich nichts bekomme, wenn es mir mal schlecht geht.
Gruß
Daniel
Du glaubst also tatsächlich, dass Deutschland das einzige Land auf Erden ist, welches ein funktionierendes Sozialsystem hat....
hmmm....
also mitlerweile gibt es so viele Staaten auf dieser Welt, die ein besser funktionierendes Sozialsystem haben als Deutschland....
The Moose
ein "funktionierendes" Sozialsystem ist aber was ganz anderes als das was zZt hier bei uns im Land so vor sich geht 😁
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Zitat:
Original geschrieben von PatrickK
Man muss aber hier auch dazusagen, dass gerade in technischen Studiengängen wo Leute nach dem Studium in der Industrie arbeiten durch den Bachelor Abschluss viel kaputt gemacht wurde. Hier ist man gezwungen zumindest den Master draufzusetzen.
Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist so ziemlich das Dümmste, was man machen konnte.
Es wurde immer mit der Vergleichbarkeit begründet- aber das Diplom wird in aller Welt anerkannt und auch in einem Land wie die USA oder Kanada kann man sich unter einem deutschen Diplom etwas vorstellen.
Es gibt schon Länder, die vom Bachelor- usw.-Modell abgehen und das Diplom wiederentdecken. Nur wir Deutschen müssen so einen Sch*** wieder mal mitmachen.
Dauernd kriegen die Bachelors zu hören -ja, machen se mal n master-
Bachelor ist n besserer Techniker, das wars. Der totale Schrott. Lieber ein Jahr länger studieren und dann ein richtiges Diplom haben.
naja etwas off topic, aber das wollte ich mal loswerden. Ein Glück, daß ich noch E-Technik auf Diplom machen darf...
cheerio
Hallo...
also zuerst einmal kann man es gar nicht so pauschalisieren.
1. kommt es auf den Studiengang an und....
2. liegt es an den Unternehmen, die einfach nicht begreifen, das ein Bachelor-Abschluss nicht unbedingt minderwertiger als ein Diplom ist, nur weil zwei Jahre weniger studiert wird.
Beim Diplom hat man zwei Praxissemester ( völlig unnötigerweise ) und beim Bachelor eins. Wenn ich teilweise sehe, das Studenten der Elektrotechnik nicht einmal wissen, wie man einen Schraubendreher festhält, dann weiß ich auch nicht weiter . Also studiert man in einem Diplom-Studiengang faktisch nur ein Theoriesemester mehr......aber auch nur das ist begrenzt wahr.
Was bei einem Diplomstudiengang in 6 Theoriesemestern vermittelt wird, wird beim Bachelorstudiengang auf 5 Theoriesemester verteilt .
Aber wie wir ja wissen, hat man in Deutschland schon immer ein riesiges Problem damit gehabt, sich mit neuen Dingen anzufreunden. Ganz nach dem Motto.....was gut war, ist gut und wird gut bleiben.
Und mit so einer Einstellung schießt man sich geradewegs ins Abseits.
Es wird Zeit, das auch wir auf das angelsächsische Bildungssystem umstellen ( Großbritannien , Australien etc. ).
Zumindest auf Universitästebene.
Aber das war nun natürlich absolut Off-Topic...
Trotzdem Gruß
The Moose
Zitat:
Original geschrieben von Swedishmoose
Hallo...
also zuerst einmal kann man es gar nicht so pauschalisieren.
2. liegt es an den Unternehmen, die einfach nicht begreifen, das ein Bachelor-Abschluss nicht unbedingt minderwertiger als ein Diplom ist, nur weil zwei Jahre weniger studiert wird.
Beim Diplom hat man zwei Praxissemester ( völlig unnötigerweise ) und beim Bachelor eins. Wenn ich teilweise sehe, das Studenten der Elektrotechnik nicht einmal wissen, wie man einen Schraubendreher festhält, dann weiß ich auch nicht weiter . Also studiert man in einem Diplom-Studiengang faktisch nur ein Theoriesemester mehr......aber auch nur das ist begrenzt wahr.
Trotzdem Gruß
The Moose
Wenn ich sehe, was die Bachelors bis zum vierten Semester machen, ist das das Gleiche zu dem, was wir im Diplomstudiengang hatten. Desweiteren haben wir ein Semester Praxissemester.
Und zum Thema Schraubendreher... kann man auch anders sehen. Ich habe viele Kommilitonen so wie mich, die einen elektrotechnischen Beruf erlernt haben und ich für meinen Teil habe zwei Jahre in der Industrie und auf dem Bau gearbeitet, bevor ich mich fürs Abi nachmachen entschieden habe.
Und wenn die Unternehmen das mit dem Bachelor nicht kapieren, ist die Wirkung doch gleich.
Man kriegt den Job einfach dann nicht, und das ist doch der Mist.
cheerio
Ich bin selber Bachelor Student der E-Technik, hatte auch mit Diplom angefangen auf Berufsakademie, das aber aus persönlichen Gründen (und der vielen 3 monatigen Herumreiserei in D und der gesamten EU) dann abgebrochen.
Der Bachelor ist die letzte verarsche, alleine wenn ich zusehe wie der Kapitän sagt, Stoffumfang im Grundstudium entspricht exakt dem was die Diplomer "gemacht haben".
Inzwischen hat das unser Fachbereich auch schon gemerkt, schon schrumpft die Stundenzahl einiger lästigen Fächer teils bis auf die Hälfte runter. Da kommt man sich schön veräpfelt vor, weniger Stoff in weniger Zeit mit dem gleichen Ergebnis.
Ebenfalls entfällt die Zugangsberechtigung zum Promovieren mit dem Bachelor, is doch auch ne Sauerei, dann nochmal 2 Jahre für den Master dranhängen...
Aber letzten Endes ist ein Studiengang in dieser Richtung doch eh nur als ein Nachweis zu sehen dass man Lernen kann, sich div. Sachverhalte, viel Stoff und irgendwelche Zusammenhänge selbst beibringen kann.
Im Beruf kann man in den seltensten Fällen direkt mit dem was man kann direkt einsteigen, dort wird dann wieder von vorne gelernt.
Was wollen die Firmen machen, das Diplom stirbt, die 2 FHs die es noch anbieten werden auch irgendwann auf den Zug umspringen.
Am Besten hätten wir den Euro nie bekommen, gleiche Diskussion 😁
Ich bin zwar auch gegen den Euro, aber ohne Euro hätten wir wahrscheinlich einen Spritpreis von 3,20DM/Liter.
Moin,
Tja ... Studienabschlüsse ...
Also Ich kann dazu eines sagen ... Ich habe ein Diplom gemacht ... das was die Bachelorabsolventen derzeit mit Ihrem "Berufsabschluss" haben ... ist weniger als das was Ich im Vordiplom hatte. Wenn die bis zum Master gegangen sind ... dann haben die in etwa soviel drauf ... wie Ich mit dem Diplom. Das passt also durchaus und das sehe Ich nicht als Nachteil an ... aber der Bachelor ist zumindest in den Naturwissenschaften ein schlechter Scherz, welcher im übrigen bis zum Anfang der Promotion den Studiengang um 1 (!) Semester verlängert, eigentlich war das Ziel doch ... die Studiendauer zu verkürzen ?! Oder Irre Ich mich da ?! *Fg*
MFG Kester