ForumStudentische Umfragen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Dialog
  4. Studentische Umfragen
  5. Das Auto der Deutschen - Statussymbol oder Gebrauchsgegenstand?

Das Auto der Deutschen - Statussymbol oder Gebrauchsgegenstand?

Themenstarteram 26. Juni 2012 um 11:30

Hallo Leute,

ich bin gerade dabei meine Bachelorarbeit zu schreiben über das Thema: "Das Verhältnis der Deutschen und Spanier zu ihren Autos - Statussymbol oder Gebrauchsgegenstand? - ein kultureller Vergleich".

Dabei gilt es heruaszufinden, welche Unterschiede zwischen den beiden Kulturen in dieser Hinsicht bestehen. Ich habe bereits ein Jahr in Spanien gelebt und es ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Autos "nicht so schön gepflegt sind" wie bei uns in Deutschland und die Spanier mit ihrem Auto etwas anders umgehen. Dh so viel wie, dass die Autos oft Dellen und Kratzer haben, die Spanier beim Einparken nicht darauf achten, ob sie anderen Autos rammen oder nicht usw.

Und jetzt wollte ich euch einfach mal fragen, wie ihr zu diesem Thema steht und welche Bedeutung euer Auto für euch hat.

Zählt es für euch als Statussymbol und ist euch der soziale Aspekt wichtig oder ist das Auto einfach nur dazu da, um von A nach B zu kommen und Sachen zu transportieren.

Für Meinungen und Erfahrungen über die "Spanische Seite" bin ich natürlich auch sehr dankbar.

Ich habe das Thema einfach mal in diesem Forum gepostet, da es ja auch was mit "Pflege" zu tun hat.

Vielen Dank an euch im Voraus!

Grüße

Sebastian

Beste Antwort im Thema

Ich empfinde den Begriff "Statussymbol" als negativ vorbesetzt. Von daher habe ich mit der Unterscheidung so meine Schwierigkeiten. Ich kann daher nur meine Einstellung zum Auto und zur Fahrzeugpflege darstellen.

Für mich ist das Auto ein Gebrauchsgegenstand. Aber es ist ein Gebrauchsgegenstand, der in der Anschaffung verdammt teuer ist. Und so, wie ich generell Dinge, die mir gehören und die einen gewissen Wert darstellen, nicht vergammeln lasse, so handhabe ich es auch bei meinem Auto. Dazu kommt, dass mir ein gut gepflegtes Auto einfach besser gefällt.

27 weitere Antworten
Ähnliche Themen
27 Antworten

Ich empfinde den Begriff "Statussymbol" als negativ vorbesetzt. Von daher habe ich mit der Unterscheidung so meine Schwierigkeiten. Ich kann daher nur meine Einstellung zum Auto und zur Fahrzeugpflege darstellen.

Für mich ist das Auto ein Gebrauchsgegenstand. Aber es ist ein Gebrauchsgegenstand, der in der Anschaffung verdammt teuer ist. Und so, wie ich generell Dinge, die mir gehören und die einen gewissen Wert darstellen, nicht vergammeln lasse, so handhabe ich es auch bei meinem Auto. Dazu kommt, dass mir ein gut gepflegtes Auto einfach besser gefällt.

Moinsen !

Wie mein Vorredner schon schreibt, das Auto ist ein Gebrauchsgegenstand mit einem gewissen Wert.

Sicher, Ich nutze mein Auto um damit von A nach B zu kommen , nur muss Ich es deshalb vernachlässigen ?!

Wenn Ich meinen Nachbarn sehe mit seinem 2 Jahre alten 3er Touring kommen mir die Tränen, das Ding war mal ( ist ja noch fast ) neu und die Kiste ist total veranzt, Kratzer , Dellen , Beulen usw usw..

Da frag Ich mich was der Mann für eine Einstellung zum Geld hat bzw zu Dingen die einen Haufen Geld kosten ?!

Mein Wagen wird gepflegt , ganz klar weil es besser aussieht und um einen gewissen Wert zu halten.

Klar, es ist kein ganz neuer aber auch einen 5 JAhre alten kann man pflegen.

 

Zum Thema Spanier , bin im Mai 5 Tage auf Mallorca gewesen und kann nur bestätigen das die Spanier ein anderes Verhältniss zu Ihren Autos haben.

Ich habe kein Auto gesehen was vollkommen Dellen / Kratzer frei war.

Stossstangen , Lampen werden mit Klebeband fixiert genauso wie Türen damit zu gehalten werden.

Und dabei spielt auch weder das Alter noch der Hersteller eine Rolle , es geht durch alle Klassen..

 

Grüße

am 26. Juni 2012 um 12:05

Hmm... Statussymbol, das kann ich von mir aus nur Subjektiv beurteilen. Aber kann soviel Sagen, dass mir die Marke (und es ist Egal ob beim Auto oder Handy oder Kleidung) absolut nichts bedeutet nur Qualitat(Zuverlässigkeit), Leistung(Fahrleistungen zum Preis), Ausstattung, Preis... und zwar in dieser Reihenfolge. Auto ist ein Gebrauchsgegenstand nur kostet es um Welten mehr als alle anderen. Aber ich lebe auch in keiner dreckigen Wohnung gern oder trage Totat zerkratzte Schuhe oder zerrissene Kleidung (verstehe nicht wieso ein zerbeultes, rostiges Auto angenehm sein soll) Mir persönlich macht ein Auto auch mehr Spass als, sagen wir Handy oder teilweise PC. Da die Investition hoch war und ebenso der Spassfaktor nicht unerheblich ist, versuche ich das Gebrauchsgegenstand Auto (wie eigentlich alle Gegenstände, die ich besitze) so gut wie möglich zu erhalten. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, verstehe ich nicht wieso man ein Auto vernachlässigen soll, aber den Vorgarten/Wohnung/Kleidung penibelst schön und sauber hält

ich bezweifle stark, dass man eine pflegliche Behandlung des Autos als Unterschied zwischen "Statussymbol" und Gebrauchsgegenstand definieren kann. dazu müsste man auch gleichzeitig untersuchen, wie die Leute mit anderen ihnen gehörenden Sachen umgehen.

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass man viel über den allgemeinen Umgang mit Sachen sagen kann, wenn man ins Innere der Autos schaut. Ein aufgeräumtes sauberes Inneres lässt oft auf ein allgemeines pflegliches Behandeln auch anderer Sachen schließen.

Und das ist dann nicht Statussymbol, sondern Ausdruck der Wertschätzung von Erworbenen.

Nochmal, die Einschränkung deiner Untersuchung auf Unterschiede zwischen Gebrauchsgegenstand (übrigens achte ich penibel auf Sauberkeit und Aufgeräumtheit meiner Werkzeuge - deshalb Statussymbol?) und bezüglich Sauberkeit und Fehlen von Beulen im Auto auf Statussymbol ist für mich mehr als zweifelhaft bezüglich des Erkenntnisgewinns.

am 26. Juni 2012 um 12:16

Glaube das liegt generell an der etwas nachlässigen Mentalität. Wir Deutschen sind ja dafür bekannt relativ penibel zu sein. War vor paar Wochen mal wieder in Barcelona, da musste ich fast schon schmunzeln, als ich einen Maler gesehen habe, der Fenster gestrichen hat, ohne etwas abzukleben, ohne sich darum zu Kümmern ob Farbe auf den Boden kommt und ohne verschiedene Pinselgrößen zu benutzen (nach dem Motto: Wenn ich mit der Pinselgröße eben nicht in die letzte Ecke komme, dann wird sie eben ausgelassen :D). In Paris ist es übredings das selbe, kein Auto ohne Delle, das verschont natürlich auch nicht Luxuskarosserien.

Ich für meinen Teil denke das ich zu perfektionistisch bin, um mein Auto vergammeln zu lassen.

am 26. Juni 2012 um 12:23

Ich finde, dass die Pflege eines Autos nichts mit Statussymbol oder Gebrauchsgegenstand zu tun hat.

Gibt genügend Leute die sich sehr sorgsam um ihr Gefährt kümmern das teilweise nicht mal den Gegenwert eines Navis in Oberklassewagen hat.

Andersrum gibts genauso Leute die sich einen großen Wagen kaufen um zu zeigen was sie haben, aber mit der Pflege nichts am Hut haben.

Ich würde das daher trennen wollen. Dass die Deutschen ein spezielles Verhältnis zum Auto haben ist ja bekannt und es verwundert mich nicht dass die Autos hier besser behandelt werden. Dass sie dadurch zum Statussymbol werden sehe ich nicht und hat für mich wie gesagt nichts mit Pflege zu tun.

Gruß

am 26. Juni 2012 um 12:33

Für mich ist das Auto ein Gebrauchsgegenstand, der allerdings meinen Ansprüchen (Sicherheit, Komfort, Verarbeitung) genügen, und mir auch ein wenig gefallen soll. Kurz: ich möchte mich darin wohlfühlen.

Das lässt sich ganz gut auf Kleidung übertragen: wer fühlt sich schon in verschmutzter, ungepflegter Kleidung wohl, wenn sich das vermeiden lässt (daher der Blaumann einmal ausgenommen, obwohl auch dieser nach getaner Arbeit getauscht / gewaschen wird).

Statussymbol? Nein.

Viele Grüße - Blaustern

Servus,

sicherlich kann ein Auto ein Statussymbol sein. Bestes Beispiel zeigt die Unternehmenswelt. Je höher man in der Hirarchie arbeitet, desto größer ist der Firmenwagen (soweit es die Unternehmensphilosophie zulässt). Das Gleiche Spiel mit Büroräumen. Sachbearbeiter sitzen oft in einem Großraumbüro, die Chefitäten eher im eigenen Tempel. Zurück zum Auto. Dem Deutschen wird ja meist als typische Charakterzüge Disziplin, Qualitätsbewusstsein und Ordnung nachgesagt. Ich denke genau das spiegelt sich in der Fahrzeugpflege wieder. Sicherlich gibt es Extreme in die eine Richtung (wie die Pflegefreaks hier im Forum) oder in die andere Richtung ("ich komm von A nach B, ob dreckig oder nicht - mir egal, hauptsache ich komm an). Ein weitere Punkt für mich ist der TÜV in Deutschland. Man ist ja quasi "gezwungen" recht ordntlich auf sein Fahrzeug zu achten, wenn man die Plakette haben möchte. Wie es da zum Vergleich in Spanien läuft weiss ich leider nicht. Bei meinem letzten Malle-Urlaub hatten wir uns für 2 Tage einen Audi A1 geliehen. Und ich muss sagen, der war top gepflegt. Keine Kratzer, Dellen und recht sauberer Lack. Es gab rein gar nichts zu beanstanden. Dann hat man aber auch zur Genüge Autos gesehen, die dreckig waren uns bei uns in D keinen Meter mehr fahren dürften. Ich glaube die Mentalität spielt ebenfalls eine Rolle. Spanier legen womöglich mehr wert auf andere Dinge wie ihre Siesta, Stresslosigkeit und ihr Kurzpasspiel ;) (mal arbeitet dort eher um zu leben und nicht andersrum)!

Für mich ist die Fahrzeugpflege ein "Luxusproblem" und Hobby. Ich mache es, weil es Spass macht und weil ich es mir leisten kann.

Zu den Fahrkünsten kann ich sonst nix sagen, aber in Palma gings recht gesittet ab, wenn ich das mal mit Rom vergleiche (viel Verkehr --> hohes Risiko). Aber selbst hier bei uns gibt es genügend Kennzeichen, denen man nachsagt, ihre Führerscheine bei Amazon gekauft oder Ebay ersteigert zu haben.

Es spielen viele Faktoren eine Rolle, sodass man diese beiden Begriffe "Statussymbol" und "Gebrauchsgegenstand" nicht klar voneinander trennen kann.

Viel Erfolg bei deiner Abschlussarbeit.

mfg

am 26. Juni 2012 um 12:46

zum einen macht die Pflege Spass, zum anderen dient es dem Werterhalt bei Wiederverkauf, drittens finde ich es schöner in einem sauberen Auto Platz zu nehmen, auch wenn mal jemand mitfährt.

Du bist aber hier in einem "Autopflege-Forum" - das ist bestimmt NICHT repräsentativ ;-)

Status stimmt aber schon irgendwie. Ich glaube dass es einigen / vielen schon wichtig ist, über das Auto etwas darzustellen. Anders sind die Verkaufszahlen von eher hochpreisigen Autos in D nicht zu erklären. Klar hat es auch etwas mit der Qualität zu tun ( Eine E-Klasse liegt schon über einem Clio in Punkto materialien etc ), aber dennoch ist die E-Klasse eigentlich überteuert. Und da jeder weiß was die Dinger kosten, kauft man sich dadurch auch Status mit.

Man sieht aber zB in Spanien auch weniger teure Autos. Wenn ich zB einen älteren Renault oder Seat kauft der eh schon aussieht wie "Hund" - der betreibt keinen Aufwand mehr. Der "Spanier an sich"

chillt in der Zeit lieber ;-) Siesta for life ;-) Klingt auchganz angenehm ...

Gruss

E.

 

Da fällt mir doch glatt eine TV-Reportage ein. In Moskau gibt es ein Gesetz, welches verbietet mit dreckigen Autos rumzufahren. Das beste daran ist die Willkühr der Polizei, wenn es darum geht es einzuhalten. Strafen richten sich wahrscheinlich ab ner Flasche Wodka bis zu umgerechnet 200,-!

Mal davon abgesehen, dass sich wohl eh kein Mensch dort dran halten kann, wenn man mal sieht, wie die Karren dort bei den Saustraßen ausschauen.

mfg

hallo,

wie hier schon in vielen kommentaren geschrieben steht, ist auch für mich mein fahrzeug nicht ohne einen stellenwert.

nämlich, es hatte einen gewissen anschaffungspreis, wo ich meine eigene körperliche kraft einfliessenlassen habe, um mir dieses leisten zu können. es sollte demnach nicht umsonst gewesen sein und deshalb wird er gepflegt und gehegt.

fahrzeugpflege ist eines meiner hobbys, , es fällt mir deshalb nicht schwer einige tage damit zu verbringen.

du kannst meiner meinung nach unterschiede mit einfliessen lassen was das alter betrifft. wir waren alle mal jung und da hatte ein auto eine andere position in meinem leben. größer, breiter und schneller. so ist es heute noch bei jungen leuten. das gesetztere alter sieht oder läßt schon wieder ganz andere lebenssituationen und verhältnisse mit einfliessen.

ich will ein bsp benennen was den stellenwert meines fahrzeuges und meiner wenigkeit anbelangt.

ich war zum räderwuchten. junge leute kamen mit ihren pkw,s und einer meinte ob es die felgen auch für mein fahrzeug gibt. tja, der gentlenman schweigt und denkt sich sein teil. sie werden es auch noch lernen.;)

aber dennoch war ich geknickt.:(

am 26. Juni 2012 um 13:30

Meine Erfahrung ist zwar nicht bezogen auf Spanien, jedoch habe ich Erfahrung aus Brasilien, USA, England und Deutschland. Ein Statussymbol kann ein Auto überall sein, jedoch ist der Wert dieses Symbols für jedermann einfach ein anderer.

Brasilien: Anschaffungskosten für Autos sind für den Durchschnittsverdiener relativ hoch, Lohnkosten (Werkstattkosten) nicht so sehr. Deswegen kümmert man sich auch um Wartung, wäscht den Wagen auch recht oft und versucht NICHT an andere Autos zu rempeln. Man will dadurch Wertverluste vorbeugen, plus für einen Durchschnittsbrasilianer ist ein gepflegtes Auto auch ein Statussymbol - selbst wenn es eher was billiges wie z.B. ein kleiner Fiat ist. Hier denkt man nach dem Motto "wie der Herr so das Gescherr". Man hat etwas geschafft im Leben, man fährt ein Auto das ok ist, ein Auto ohne Probleme, man ist kein Looser sondern jemand der über den Wirtschaftsproblemen der Allgemeinheit steht und zeigt es klar über das Auto.

USA/UK (sind sich sehr ähnlich): Kredite ermöglichen Anschaffungen in höheren Preisklassen. Wartungsmäßig machen die eher so wenig wie möglich, um Geld zu sparen. Rempler versuchen die Leute aus Kosten- und Versicherungsgründen zu vermeiden. Statussymbol sind eher Wagen von Premiumanbieter, alles andere ist einfach Gebrauchsgegenstand.

Deutschland: Kennen wir ja. Für mich persönlich ist es eine Frage von Werthaltung und Sicherheit.

am 26. Juni 2012 um 13:40

Oh Mann, mir tut´s ja schon fast weh hier mitzulesen.

Kurz zu meiner Person: bin "schwäbischer Spanier". In Germany geboren, beide Eltern aus Andalusien.

Also mal zu allererst: In Spanien gibt es Tüv, um genau zu sagen, muß mein Dad jedes Jahr mit seinem Benz zum Tüv. Den Tüvler will ich sehen, der ein mit Tape zusammengeklebtes Auto durchwinkt. Ich lach mich tot (ich glaube hier wurde das Land verwechselt).

Genausogut war das Beispiel mit dem Maler. Umso mehr du bezahlst umso mehr Service bekommst du. Wie überall!

Ok, mann muß zugeben, daß die Spanier weniger auf andere Autos achten, als auf Ihr Eigenes. Aber was hat das bitte mit Fahrzeugpflege zu tun. Die Dellen und Kratzer macht mann nicht selbst, dafür sind andere zuständig - leider. Unser Fahrzeug wird nicht mal auf der Straße geparkt, weil hier eben Panik geschoben wird, daß das Auto Schrammen abbekommt. Genauso halten es unsere Nachbarn, da wird die Kiste auch immer brav in die Einfahrt gestellt und abgedeckt.

Wir haben auch schon mal nach nem Parkrempler die Bullen gerufen, aber bei kleineren Bagatellschäden interessiert die das nicht. Ich denke, wenn sich hier was ändert und jede Kleinigkeit bezahlt werden müßte, hätten wir in Spanien auch ganz schnell schönere Autos.

am 26. Juni 2012 um 13:59

Zitat:

Original geschrieben von danielp81

Oh Mann, mir tut´s ja schon fast weh hier mitzulesen.

Kurz zu meiner Person: bin "schwäbischer Spanier". In Germany geboren, beide Eltern aus Andalusien.

Also mal zu allererst: In Spanien gibt es Tüv, um genau zu sagen, muß mein Dad jedes Jahr mit seinem Benz zum Tüv. Den Tüvler will ich sehen, der ein mit Tape zusammengeklebtes Auto durchwinkt. Ich lach mich tot (ich glaube hier wurde das Land verwechselt).

Genausogut war das Beispiel mit dem Maler. Umso mehr du bezahlst umso mehr Service bekommst du. Wie überall!

Ok, mann muß zugeben, daß die Spanier weniger auf andere Autos achten, als auf Ihr Eigenes. Aber was hat das bitte mit Fahrzeugpflege zu tun. Die Dellen und Kratzer macht mann nicht selbst, dafür sind andere zuständig - leider. Unser Fahrzeug wird nicht mal auf der Straße geparkt, weil hier eben Panik geschoben wird, daß das Auto Schrammen abbekommt. Genauso halten es unsere Nachbarn, da wird die Kiste auch immer brav in die Einfahrt gestellt und abgedeckt.

Wir haben auch schon mal nach nem Parkrempler die Bullen gerufen, aber bei kleineren Bagatellschäden interessiert die das nicht. Ich denke, wenn sich hier was ändert und jede Kleinigkeit bezahlt werden müßte, hätten wir in Spanien auch ganz schnell schönere Autos.

ich hatte "den Spanier an sich" auch extra in Anführungszeichen geschrieben, WEIL man nicht alle über einen Kamm scheren kann.

Dennoch sehe ich hier in D weitaus mehr Fahrzeuge der 30.000+ Klasse als zB in Spanien oder Griechenland. In Griechenland waren bisher die ungepflegtesten Wagen zu begutachten, die ich je gesehen habe.

Und im Allgemeinen hat das Klischee "die Deutschen sind penibel und arbeiten korrekt", und das Klischee, dass Südländer eher mal 5e gerade sein lassen ja im Kern etwas Wahres, und zwar in vielen Bereichen des Lebens. Man betrachte nur mal die Wirtschaftskrise - es kommt nicht von ungefähr, dass es hier vermehrt südliche Länder trifft. Auch das betrifft bestimmt NICHT alle Deutschen, Alle griechen und ALLE Spanier oder Italiener - aber es scheint einen Grund zu geben warum Deutschland seit Jahren wirtschaftlich vorne weg läuft - im übertragenen Sinne kann man auch sagen dass der Spruch "wie der Herr so das Gescherr" vom Auto bis zum Maler bis zur Wirtschaft irgendwo zutrifft...

ABER - nicht bei allen

Und übrigens - es soll Leute geben die für ihre Dellen selbst verantwortlich sind ;-)

Gruss

E

Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Dialog
  4. Studentische Umfragen
  5. Das Auto der Deutschen - Statussymbol oder Gebrauchsgegenstand?