Dachsäule mit Gummi verkleiden gegen Kopfverletzungen?

Hallo,
mein Hyundai Santa Fe SM hat zwar Seitenairbags aber keine Kopfairbags. Bei einem seitlichen Unfall würde mein Kopf dann evtl. gegen die Dachsäule (Übergang zwischen A- und B-Säule, keine Ahnung wie die Fachbezeichnung lautet) knallen.

Welche Materialien kann man da dran kleben um Verletzungen zu minimieren? Evtl. ein dicker, steifer Gummischlauch? Ein paar Lagen Verpackungsplastikfolie mit Luftkammern?

Gruß und Dank
Stefan

54 Antworten

Grund für die Frage war übrigens das: https://www.iihs.org/ratings/vehicle/hyundai/santa-fe-4-door-suv/2003

Bei diesem Crashtest prallt der Kopf des Dummys an der B-Säule ab. Das will ich meinem Kopf ersparen, hab mich aber eine Weile nicht mehr damit befasst und bin deshalb für Tipps dankbar.

Klarer Fall: Nie wieder in das Auto steigen.

PS: Gibt es eigentlich bereits diese Schaumstoffeinspritzung aus Demolition Man bereits als Zubehör?

Die Frage ist überhaupt nicht dumm und Autohersteller machen genau das Gleiche, wenn man mal hinter Verkleidungen schaut. Da werden die Insassen gefährdende Stellen mit Styropor gepolstert. Früher war vor dem Airbagzeitalter im Pralltopf verformbares Blech und Schaumstoff verbaut.

Dumm ist das sicher nicht, möglicherweise aber ästhetisch fragwürdig. 😉

Zitat:

@8848 schrieb am 28. September 2022 um 20:09:37 Uhr:


PS: Gibt es eigentlich bereits diese Schaumstoffeinspritzung aus Demolition Man bereits als Zubehör?

Sekuruschaum. 😁

Daran hab ich auch gleich gedacht.

PS. Warum geht der Therad jetzt nach fast 2 Jahren pause weiter? Noch das selbe Auto, oder schon was anderes gekauft?

Gruß Metalhead

Irgendwie scheint der TE das für ihn falsche Auto gekauft zu haben:
https://www.motor-talk.de/.../...aehrlich-bei-unfall-t7279841.html?...

Ist zwar schon ein Weilchen her - gottseidank ist mir bis auf ein paar kleine Blessuren nicht passiert

1990

Einen Golf II kann man aber auch nicht mit heutigen Autos vergleichen. Die Langzeitqualität ist wohl legendär, die Unfalleigenschaften eher nicht (mehr). Beim Seitencrash sowieso nicht.

Zitat:

@A346 schrieb am 29. September 2022 um 18:18:36 Uhr:


Irgendwie scheint der TE das für ihn falsche Auto gekauft zu haben:
https://www.motor-talk.de/.../...aehrlich-bei-unfall-t7279841.html?...

Vielen Dank. Jetzt verstehe ich auch, wieso der TE der B-Säule so nah kommt. Denn wer viel weiter hinten sitzt, als es die Sitzschiene überhaupt zulässt mit der Verlängerung, braucht zwar das Lenkrad nicht fürchten, aber er sitzt nun mal direkt neben der B-Säule und nicht mehr neben der Seitenscheibe.

Gurt abschrauben, Verkleidung runter und schauen, ob man da was mit Styropor oder Styrodur verkleiden kann, dann die Verkleidung wieder dran. Will man es ganz weit treiben, dann eine eher harte Dämmung eines Heizungsrohrs längs aufschneiden und davon zwei bis drei Streifen auf die B-Säulenverkleidung kleben. Sicherlich nicht schön, aber bringt fast so viel wie ein Helm (Stoß wird abgemildert und auf größere Fläche des Schädels verteilt).

Zitat:

@kiaora schrieb am 29. September 2022 um 18:22:01 Uhr:


Ist zwar schon ein Weilchen her - gottseidank ist mir bis auf ein paar kleine Blessuren nicht passiert

Genau deswegen hatte ich bei meinen Golf II Dreitürer mal den Plan, zumindest auf Höhe der Hüfte ein Rohr von links nach rechts zu verbauen. Das wäre dann genau hinter den Vordersitzen (der Dreitürer hat ja längere Türen, demzufolge ist die B-Säule weiter hinten) und dann würde die Kraft zusätzlich auf die andere Seite weitergeleitet und so verdoppelt sich fast der Widerstand.

Mit einer Verriegelung hätte man es auch mal ausbauen können, wenn man jemanden mitnimmt, denn mit dem Rohr hätte hinten keiner einsteigen können, außer vielleicht Schlangenmenschen.

Ich habe den Wagen dann verkauft und der Golf III war in der Hinsicht zumindest deutlich sicherer, wenn auch noch immer weit weg von einem Golf V.

Zitat:

@hjluecke schrieb am 24. Januar 2021 um 14:19:34 Uhr:


dummefrage, deine Frage wird deinem Namen gerecht.
Falsch!

Es gibt nur dumme Antworten! Das bewahrheitet sich leider immer wieder. 🙄

Zitat:

@8848 schrieb am 28. September 2022 um 20:09:37 Uhr:


Klarer Fall: Nie wieder in das Auto steigen.

PS: Gibt es eigentlich bereits diese Schaumstoffeinspritzung aus Demolition Man bereits als Zubehör?

Am besten packt man sich in Watte und verlässt das Haus nicht mehr.
Allein die Fragestellung des TE ist schon Schwachsinn.

eigentlich war die erste Antwort in dem Fred hier ( von @Genie21 ) schon abschliessend und ausreichend 😁

Ein Fahrradhelm ersetzt die unschöne Auskleidung der Fahrgastzelle 😁

Tom

Zitat:

@speedrs4 schrieb am 3. Oktober 2022 um 12:12:45 Uhr:


Ein Fahrradhelm ersetzt die unschöne Auskleidung der Fahrgastzelle 😁

Tom

In der Tat ist da was Wahres dran.
28% der tödlichen Verletzungen sind Kopfverletzungen bei Autofahrern
Bei Schwerstverletzten beträgt die Quote 68%.

Es sterben und verletzen sich weitaus mehr Autofahrer an Kopfverletzungen als bei Radfahrern und Fußgängern. Das liegt natürlich an der Vielzahl der Autofahrten.

Im Prinzip müssten also alle Autofahrer einen Helm tragen.

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