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Corsa D vibriert / ruckelt im stockenden Verkehr, wenn der Motor warm ist

Opel Corsa D
Themenstarteram 16. April 2019 um 16:35

Hallo zusammen,

erst einmal die blanken Fakten:

- Opel Corsa D

- 1.2

- 16 V

- 80 PS

- Motorkennung: Z12XEP

- Schlüsselnummer 0035 / AFQ

- Laufleistung derzeit: 79.752 km

- Reparaturen bisher nur in Opel-Werkstätten

- Letzter Service: 11/2018

- Täglicher Fahrweg zur Arbeit und zurück: 10 km eine Strecke. (Ca. 700 m Stadt – dann ca. 7 km Stadt-Autobahn mit max. 100 km/h – dann ca. 2 km Stadt.)

- Alle zwei Wochenenden fahre ich 40 km (samstags 40 km hin, sonntags 40 km zurück). Davon: ca. 700 m Stadt, 32 km Autobahn (max. 170 km/h, durchschnittlich eher 140 km/h), Rest Landstr. mit 50-70 km/h.

- Kaufdatum: 15.03.2019 von privat (Kollege, der sich super mit Autos auskennt, war dabei und hat Auto vor Kauf geprüft) Vorbesitzer ist zum Schluss nur noch Kurzstrecke gefahren.

Und hier zur Geschichte meines Problemes:

Anfangs: Alles gut. Dann wurde Autobahn gesperrt und ich musste die 10 km durch die Stadt fahren. Auf ¾ des Heimweges kommt es immer zu Stop and Go. Und: Hat der Wagen Betriebstemperatur (93 Grad +/-) und ich gerate in stockenden Verkehr, fängt er beim Anfahren an zu ruckeln. Das ganze Auto vibriert in dem Moment. Sobald er angefahren ist, ist das Ruckeln auch weg und er fährt wieder normal. Aber sobald ich wieder anfahren muss, ruckelt er. Dabei macht es keinen Unterschied, ob ich z. B. nur die Kupplung kommen lasse oder Gas mit dazu gebe. (Beides testweise ausprobiert.) Gebe ich so viel Gas, dass ich auf 3000 Umdrehungen oder mehr komme, kann ich ohne Ruckeln anfahren. Allerdings kann man das im Stop and Go nicht wirklich gut machen. Fahre ich im zweiten Gang an, fährt er ohne Ruckeln an.

Morgens mit kaltem Motor fährt er ohne Ruckeln an. Man kann die Kupplung auch ganz kommen lassen und der Wagen fährt ruhig im Standgas los. Dasselbe Manöver nachmittags/abends nach Stop and Go: Ruckeln auf dem Weg bis zum gänzlichen Einkuppeln. Seltsamerweise ist dieses Ruckeln wirklich nur ab dem Zeitpunkt, ab dem ich im Stop and Go / stockenden Verkehr unterwegs bin. Und dann auch bei jedem Anfahren bis nach Hause hin.

- Ergebnis Werkstatt: Kein Ruckeln + es war kein Fehler gespeichert. Ich müsste mich noch an das Auto gewöhnen und „richtig“ damit fahren.

- Meine Schwester ist ihn gefahren – hat dasselbe Problem wie ich: Ruckeln.

- Kollege ist gefahren – hatte zuerst auch dasselbe Problem. Hat dann auf Nebenstraße beim Anfahren mehrmals hintereinander auf 4.000 Umdrehungen hochgezogen – Ruckeln bis zum Stop and Go am nächsten Nachmittag komplett weg.

- Kollege vom Autokauf hat dann bei laufendem Motor mal den Stecker für LMM (laut meiner Werkstatt ist es „nur“ der Temperaturfühler) ab- und wieder drangemacht: AGR-Ventil hat mit einem zweifachen Klack reagiert – es hat also geregelt. Danach: Bremsenreiniger an die Schläuche gesprüht, die Leerlaufdrehzahl hat sich aber nicht geändert – also kein offensichtliches Leck an den Schläuchen/Rohren.

- Das Seltsame war: Danach fuhr der Corsa tagelang ohne auch nur ein Ruckeln.

Gestern war ich nochmal in der Werkstatt (u. a. um Sommerreifen abzuholen) und fragte, wie der LMM-Stecker wirklich heißt: „Ansaugtemperaturfühler!“ Der Mechaniker stöpselte ihn ab, um reinzusehen („2-polig“, sagte er dabei) und stöpselte ihn dann wieder dran (ausgeschalteter Motor). Auf dem Rückweg von der Werkstatt: Stop and Go – und es ruckelte wieder. Kann das Zufall sein, dass es direkt nach dem Ziehen und wieder Anstöpseln des Steckers auftaucht? Habe abends bei laufendem Motor nochmal die Aktion meines Kollegen durchgeführt: Stecker gezogen, Stecker wieder angestöpselt. Leider hat das AGR-Ventil aber nicht reagiert. Hatte gehofft, damit testen zu können, ob es am Stecker gelegen hat. Kontaktproblem oder so.

Mein Problem ist nun: Der Verkäufer sagt, er komme mir entgegen. Er würde die Reparaturkosten übernehmen, wenn die Reparatur in der Werkstatt seines Vertrauens durchgeführt werden würde. Und ich soll die Materialkosten tragen. Ich habe aber keine Werkstatt, die mir hier weiterhelfen könnte. Ich brauche ja eine Aussage, was genau defekt ist und die können sie nicht tätigen, denn es wäre ja nichts.

Meine Werkstatt hat zwar noch festgestellt, dass der Simmering vom Schaltgestänge (-getriebe?) nicht mehr ganz dicht ist und ausgetauscht werden muss, da finde ich die Teilenummer sicherlich selbst irgendwie raus und das macht der Verkäufer dann gleich mit. Aber richtig traurig macht mich das Ruckel-Problem, bei dem ich einfach überhaupt nicht weiß, woran es liegt und was ich selbst – als Laie – testen kann.

So, Riesen-Roman. Sorry.

Kurzform: Auto ruckelt beim Anfahren im warmen Zustand und nur bei bzw. ab Stop und Go / stockendem Verkehr, also bei mehrmaligem Anfahren und relativ schnell wieder Abbremsen hintereinander weg. Kalter Zustand = kein Ruckeln.

Beste Antwort im Thema

Die Drezahlschwankung ist normal ,wenn das Zündmodul defekt ist geht Sie teils auf 500 runter auch ausgelesen im Geheimmenü.

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Zitat:

Lambdasonde Bank 1 Sensor 2 Heizung (P0141). Folge des verölten Kabelbaumes. ??

Richtig das auto besitzt 2 Stk Lambdasonde vor und nach Kat, da ist wohl die Lamda 1v.2 hinüber evtl.auch die 2v.2 !

Müssen alle Stecker gründlich gereinigt werden, usw Siehe hier :

Öldruckschalter defekt - wie am besten reinigen?

Themenstarteram 18. Mai 2019 um 10:26

@Mad.81 Herzlichen Dank für den Link. Ich werde mir den gleich mal genau anschauen. Die Stecker haben wir alle überprüft. Das erste Mal vor dem Kauf. Sie waren alles trocken. Nur die Lambdasonde hinterm Kat hatten wir damals nicht überprüft. Seit dem Kauf prüfe ich die Stecker regelmäßig. Bisher waren sie immer trocken. Die Lambdasonde vor Kat wurde vom Vorbesitzer noch getauscht. Wir werden die Lambda nach Kat nächste Woche tauschen und mein Kollege möchte ins Steuergerät schauen. Die Stecker dessen sind trocken, aber er möchte schauen, ob Öl in das MSG gelangt ist. Mal sehen, wie es hier weiter geht. Ich hoffe ja, dass mein Mr. Hyde bald mal wieder zu Dr. Jeckyll wird und es dann auch eine Weile bleibt.

Wegen der Kupplung bin ich mir unsicher, ob sie so schwergängig sein muss. Seltsam ist, dass sie nicht bei jedem Treten so arg schwergängig ist. Manchmal denk ich mir, mit der Schwergängigkeit kann ich leben und dann beim nächsten oder übernächsten Tritt ist wieder ein geößerer Widerstand da. Ich habe bei Opel nachgefragt, ob das nach einem Kupplungswechsel normal ist, auch, dass mein Pedal jetzt manchmal quietscht / knarzt. Der Serviceleiter dort meint, das sei nicht normal und er würde sich das ansehen und sich das Geräusch anhören, wenn ich möchte. Mein Kollege meint, es müsse eventuell noch eingefahren werden. Bisher hat er noch in keinem Opel eine neue Kupplung verbaut. Nur in anderen Fabrikaten und da hätte das Ausrücklager anders ausgesehen als bei meinem Opal (bei den anderen wären es immer so Hebelmechanismen gewesen). Und er meint, vielleicht würde eine Kupplung wie meine halt erst mit der Zeit weicher werden. Ich hab davon keine Ahnung. Ich halte Euch gern auf dem Laufenden, falls ihr mögt. Aber einen neuen Stand kann ich Euch erst im Laufe der nächsten Woche geben.

Also das eine Kupplung eingefahren werden muss und anschließend erst weich wird habe ich in meinem Schrauber Leben noch nicht erlebt.

Da ist mit Sicherheit was nicht richtig zusammengebaut worden .

Themenstarteram 18. Mai 2019 um 12:19

Danke, @allesgehtnicht Leider befürchte ich genau das. Nächste Woche nach meinem Besuch bei Opel bin ich hoffentlich schlauer. :-(

Zitat:

@polarlady79 schrieb am 18. Mai 2019 um 10:26:14 Uhr:

Wegen der Kupplung bin ich mir unsicher, ob sie so schwergängig sein muss. Seltsam ist, dass sie nicht bei jedem Treten so arg schwergängig ist.

Dann beobachte mal ob es an Wechselndem "Schuhwerk" liegt. Andere "Schuhe" (Absätze, Solensteifigkeit), dadurch anderen Auftrittpunkt mit dem Fuß. Z.B. Mal mit dem Zehballen, mal mehr mit der Fußmitte und der Eindruck ändert sich deutlich. ... Evtl. noch wechselnde Sitzposition wenn die Fahrer häufig mal wechseln und nicht immer exakt gleich eingestellt wird.

Themenstarteram 20. Mai 2019 um 8:28

Hallo @Astradruide Vielen Dank für Deinen Hinweis mit dem Schuhwerk / der Sitzposition. Tatsächlich habe ich darüber auch schon nachgedacht und daher darauf geachtet, dass ich immer dasselbe Schuhwerk trage. Da mit dem Wagen auch nur ich fahre, wird der Sitz nicht verstellt. Ich werde es dennoch heute nach der Arbeit mal mit dünnen und flachen Turnschuhen probieren. Allerdings bin ich vor der neuen Kupplung auch meist mit dem gleichen Schuhwerk gefahren und hatte seinerzeit keine solchen "Schwergängigkeitsprobleme". Was mir aber auffällt (und ich werde ja sehen, ob es mit den Turnschuhen dann auch so ist):

- Diese Schwergängigkeit ist im letzten Drittel des Pedalweges. Und das Pedal knarzt auch nur, wenn es wieder sehr schwergängig ist.

- Die Schwergängigkeit ist meist dann ausgeprägt, wenn man die Kupplung öfter hintereinander betätigt (z. B. Anfahren und dann sogleich beim Hochschalten in den 2. Gang).

- Und wenn ich erst die Bremse trete und dann die Kupplung dazu nehme, ist das Pedal leichtgängig.

Ich hätte jetzt gesagt, dass Entlüften hier etwas bringen sollte. Nur leider kam keine einzige Blase, als mein Kollege und ich es versuchten. Oder muss man hier direkt über das Bremssystem entlüften? Habe mal etwas davon im Netz gelesen. Aber dazu müssen alle Räder abmontiert werden und direkt dort entlüftet werden oder so. Wäre mir zu heikel. Das würde ich nur einen Fachmann machen lassen. Naja, we will see. Ersteinmal bin ich froh, dass das Ruckeln weg zu sein scheint. :) Alles andere findet sich hoffentlich. Ich werde aber heute Abend mal nach meinem "Turnschuhtest" berichten.

Ein Luftblase würde den Pedaltritt weicher und den Pedalweg nur länger machen. Luft macht es zunächst nicht härter.

Musst Du viel tiefer treten als vorher, dann wäre es eine Option zu Entlüften. Wenn der Bremspedalwiderstand wie gewohnt ist macht entlüften über die Bremse meiner Meinung nach keinen Sinn.

Eine Entlüftungsschraube am getriebe gibt es meines Wissens nach nicht. Wenn in der Getriebeleitung ein luftblase ist kann man eigentlich nur ein sattes Vakuum (bis -1,0 Atmosphäre) ziehen. Die Blase wird dann evtl. so groß das sie oben "rausploppt".

Themenstarteram 21. Mai 2019 um 13:02

Hallo @Astradruide Ich habe nun (heute Morgen erst) nochmal gestestet, wie das Fahren mit Turnschuhen ist. Und von der Schwergängigkeit der Kupplung her ist es völlig gleich. Ich muss dazu sagen, dass mir die "normale" Schwergängigkeit mittlerweile fast egal ist. Daran kann man sich sicher gewöhnen, auch wenn es schwerer ist als es vorher der Fall war. Aber, was mich halt wirklich stört, ist die Schwergängigkeit, die er manchmal hat und dann auch das Pedal, das unter der Belastung ächzt ( so klingt es zumindest). Was mir noch aufgefallen ist: Trete ich das Pedal schnell und "energisch", ächzt es und es hat einen höheren Widerstand am Pedal. Trete ich die Kupplung sanft und langsam, ächzt es nicht und der Widerstand erhöht sich auch nicht. Kann es nicht anders beschreiben, finde keine anderen Worte dafür. Aber ich kann ja nicht immer ganz langsam und bedächtig das Kupplungspedal treten. Ich werde auf jeden Fall, wie geplant, irgendwann diese Woche zu Opel fahren. Sobald mein Kollege Zeit gefunden hat, die Lambdasonde mit mir zu wechseln. Dann weiß ich mehr. Und wenn Opel sagt, das muss so, dann muss ich mich wohl einfach daran gewöhnen. Sagte ja schon, dass ich befürchte, dass ich mittlerweile zu sensibel geworden bin. Aber ich gebe zu, dass mir das Pedal, wenn es dann wieder so viel Widerstand hat, echt nicht gefällt und irgendwie ein Gefühl von Unsicherheit vermittelt. Aber wie gesagt: Da ist es wohl zu sensibel, das Frauchen. :o)

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