Continental SportContact 6: Hoher Verschleiß? Mischbereifung ok?
Hallo liebes Forum.
Ich muss dieses Jahr zwei meiner Sommer Reifen ersetzen, da zwei nur noch 3mm Profiltiefe haben.
Meine bisherigen Sommer Reifen sind die Continental Sportcontact 5. Diese bietet mein Händler nicht mehr, sondern den Nachfolger Continental SportContract 6.
Da ich nur zwei neue Reifen benötige denke ich ist es sinnvoll den Continental Reifen zu kaufen.
Nur scheint dies ein Sport Reifen zu sein welcher wohl einen hohen Verschleiß hat. Habe ich zumindest teils so gelesen. Der Name verrät es ja auch.
Nun wäre es gesetzlich erlaubt zwei unterschiedliche Reifen auf den jeweiligen Achsen zu fahren.
Die Alternative von Michelin (Prime?) hat wohl einen geringeren Verschleiß.
Nur ist es wohl nicht so gut auf einer Achse Continental und auf der anderen Achse Michelin zu fahren.
Ich bin kein sportlicher Fahrer. Bräuchte also eher keine Sportreifen.
Auto ist ein Kia Sportage mit Allrad, Baujahr 2017.
Mich würde eure Meinung zum dem Thema interessieren, bevor ich eine Entscheidung treffe.
64 Antworten
Stimmt, die Bedeutung gibt es auch noch, obwohl sie heute nicht mehr wichtig ist. Naja, sorry, war ein Missverständnis.
Zitat:
@FloOdw schrieb am 30. März 2022 um 12:08:09 Uhr:
Der TE meint mit Mischbereifung lediglich "zwei unterschiedliche Reifenmodelle". Der KIA hat natürlich keine unterschiedlichen Größen VA/HA.
Richtig. Die Größen sind gleich. Es geht nur um die Bereifung Vorderachse und Hinterachse.
Sind denn 3mm wirklch schon grenzwertig?
Hatte gelesen Gesetz schreibt mindestens 1.6mm vor. Empfohlen wird aber wohl ab 3mm zu wechseln.
Es geht nicht um gesetzliche Bestimmungen, sondern darum, Dein Fahrzeug vor mechanischen Schäden und/oder Störungen von elektronischen Komponenten zu bewahren.
Zitat:
@KimiR schrieb am 30. März 2022 um 13:13:40 Uhr:
Sind denn 3mm wirklch schon grenzwertig?
Bezüglich Aquaplaning schon. Aber da das nur bei höheren Geschwindigkeiten auftritt und dort die Vorderräder die Hauptmenge des Wassers verdrängen müssen, während die Hinterräder in der Spur der Vorderräder laufen, ist es ein Grund mehr, die 3mm-Reifen jetzt hinten zu montieren.
Die Allrad-Problematik der unterschiedlichen Abrollumfänge mildert sich dann auch fortwährend.
(Wenn meine Annahme stimmt, dass beim Kia der Verschleiß vorne größer ist als hinten.)
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Gefährlicher Irrglaube. Aus genau dem Aquaplaning Grund müssen die besseren Reifen auf die Hinterachse, da die Hinterräder gerade bei Kurvenfahrt eben nicht genau in der Spur der Vorderräder laufen und verdrängtes Wasser auch wieder zusammen fließt.
Was man nämlich nicht möchte ist, dass die spurführende Hinterachse den Grip verliert. Dann lieber vorne mit Untersteuern.
Von welchen Geschwindigkeiten sprichst du? Bei 100 km/h oder mehr sind die Lenkwinkel derart gering, dass die Räder der Hinterachse die Spur der Vorderachse nur minimal verlassen. Schau dir bei Nässe einfach mal die Spuren im Wasserfilm an, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug einen Spurwechsel macht. Da siehst du niemals 4 nebeneinander liegende Reifenspuren.
Bei den Geschwindigkeiten, bei denen die Hinterräder die Spur der Vorderräder deutlich verlassen, tritt kein Aquaplaning auf.
Ich habe auch schon Aquaplaning bei niedrigeren Geschwindigkeiten gesehen, aber egal. Am Ende ist auch ein wichtiger Punkt, dass die Vorderräder den Wasserfilm nicht komplett verdrängen (wie auch, das Wasser im Negativanteil bleibt stehen) und dass das Wasser vor den Hinterrädern wieder zusammenfließt.
Vielleicht einleuchtender, wenn die Hinterräder weniger Wasser aufnehmen können, als die Vorderräder, dann ist selbst das Wasser, was die Vorderräder nicht verdrängen, das stehen bleibt, zu viel.
Ich bin schon selber viele Aquaplaning-Tests gefahren, geradeaus und in der Kurve und selbst bei identischer Profiltiefe vorne/hinten, kann das Auto dabei übersteuern. Das wird nicht besser, wenn ich vorne gute und hinten schlechte Reifen montiere.
Und eins ist sicher, ein bei Aquaplaning übersteuerndes Fahrzeug ist selbst für einen Profi keine einfache Aufgabe. Das will man nicht.
Zitat:
@MacV8 schrieb am 30. März 2022 um 17:17:07 Uhr:
und dass das Wasser vor den Hinterrädern wieder zusammenfließt.
Im Leben nicht. 100 km/h sind knapp 27,78 m/s. Beim Radstand eines Pkw laufen die Hinterräder den Vorderrädern also ca. 1/10 Sekunde nach. Das mit dem stehenbleibenden Wasser im Negativanteil stimmt so auch nicht. Ich will bei Regen auf der Autobahn jedenfalls das bessere Profil vorne drauf haben.
Der Hinweis auf die Spurführung der Hinterachse ist ja richtig. Was aber immer unterschlagen wird: In den meisten Fällen hat man mit weniger Profil mehr Grip, sonst hätte es ja nie Slicks gegeben. Eine Ausnahme mag das Kurvenfahren und Ausweichen bei schneebedeckter Fahrbahn sein. Das betrifft aber den TE nicht, da es bei ihm um Sommerreifen geht.
Ich habe ja geahnt, dass es wieder auf diese Diskussion hinausläuft. Beim TE geht es um 3 mm zu 5 mm. Da muss man nicht Horrorszenarien von schlagartig und unberechenbar übersteuernden Heckschleudern bemühen.
Na klar und die Straße ist trocken, wenn die Vorderräder drüber gelaufen sind.
O.k., ich habe praktische Erfahrungen und rate davon ab. Du glaubst es (aus der Theorie?) besser zu wissen. Dann sind wir durch, oder? Ich wüsste nicht, wie man das jetzt noch auflösen soll. Ich drücke allen, die das ausprobieren wollen, dass sie nie in eine echte Aquaplaning-Situation kommen.
Und das mit dem Slicks ist nicht Dein Ernst, oder? Die funktionieren genau trocken und dann haben sich auch mehr Grip. Bei nasser Straße, erst recht bei stehendem Wasser kehrt sich das sofort um und die Reifen mit Negativanteil sind im Vorteil. Schon mal Formel 1, oder anderen Motorsport geschaut und welche Reifen da wann verwendet werden?
Vielleicht als letztes Argument - wir reden bei Reifen immer gerne über Reserven und Sicherheiten. Die schlechten auf der Hinterachse sind genau die Maßnahme, um sich bei Aquaplaning solche Reserven zu nehmen.
Einschränkend - ich bin selber großer Freund davon, die Räder umzustecken, um einen gleichmäßigen Verschleiß zu erreichen. Ich halte dabei Profiltiefenunterschiede im Bereich bis zu 1 mm und leicht drüber für vertretbar und klar landen dann auch mal die etwas schlechteren Räder auf der Hinterachse. Das halte ich persönlich für ein gut kalkulierbares Risiko. Bei deutlichen Unterschieden in der Profiltiefe bleibe ich aber bei meinen Erfahrungen und meiner Meinung, die schlechten Reifen gehören nach vorne.
P.S.: Ja komisch, dass das immer wieder eine Diskussion gibt, wenn die eigene Meinung allem widerläuft, was in der Fachpresse und Fahrzeugtechnik vertreten wird. Das könnte einem komisch vorkommen - oder auch nicht ;-) .
P.P.S.: Alles gut. Jemand der selber Aquaplaning-Tests gefahren ist, hat sicher keine Ahnung von so etwas. Der ADAC auch nicht. Alle anderen auch nicht. Die eigene Theorie muss doch überlegen sein.
https://www.adac.de/.../
Mir persönlich würde das komisch vorkommen, aber ich bin wahrscheinlich auch nicht so eine gefestigte Persönlichkeit und daher unsicher.
Zitat:
@MacV8 schrieb am 30. März 2022 um 17:37:22 Uhr:
Dann sind wir durch, oder?
Damit zu beginnen und dann nach ellenlangem Text damit aufzuhören ...
Zitat:
@MacV8 schrieb am 30. März 2022 um 17:37:22 Uhr:
wahrscheinlich auch nicht so eine gefestigte Persönlichkeit ...
... ist mir einfach zu doof. Wenn du nicht immer beleidigte Leberwurst spielen würdest, könnte man öfter auf die Sache bezogen antworten. Du willst auch eher Recht behalten als dass du mal einen Fehler eingestehen würdest. Wie kannst du beispielsweise bei der Sache mit den Slicks fragen, ob das mein Ernst ist und schreiben, dass Slicks bei Regen gefährlich wären, wenn ich doch genau das geschrieben habe? Also, ich beende das Thema, jedenfalls mit dir.
Was gibt es denn noch zu sagen, wenn Du alle Argumente, inklusive der Empfehlung des ADAC ignorierst?
Und nein, ich bin nicht beleidigt, bloß weil ich eine sinnlose Diskussion mit jemandem der Argumenten nicht zugänglich ist, beende. Ich habe nur einfach das Gefühl, dass es sich nicht lohnt.
Und Du hast geschrieben, das weniger Profil bis zum Slick mehr Grip bedeutet. Und dann eingeräumt, dass das bei Schnee nicht gilt. Kein Hinweis auf Nässe und genau das habe ich aufgegriffen. Lies einfach Deinen eigenen Text.
Zitat:
@Rockville schrieb am 30. März 2022 um 17:27:10 Uhr:
Der Hinweis auf die Spurführung der Hinterachse ist ja richtig. Was aber immer unterschlagen wird: In den meisten Fällen hat man mit weniger Profil mehr Grip, sonst hätte es ja nie Slicks gegeben. Eine Ausnahme mag das Kurvenfahren und Ausweichen bei schneebedeckter Fahrbahn sein. Das betrifft aber den TE nicht, da es bei ihm um Sommerreifen geht.
Du bist bestimmt auch schon Fahrmanöver gefahren, bei denen ein Fahrzeug bei über 100 km/h auf nasser Straße übersteuert hat und hältst das also für Panikmache und völlig übertrieben, dass das den Normalfahrer vor Probleme stellt? Dann Glückwunsch zu Deinen eigenen Fahrfertigkeiten.
Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass Dir das ESC in so einer Situation auch nicht helfen kann.
P.S.: Du wirst jetzt persönlich mit der „ immer beleidigten Leberwurst“ (das immer finde ich besonders schön) und Worten wie „doof“. Das mal als freundlicher Hinweis. Meine Aussage bezog sich auf meine Person. Wenn Du das projizierst kann ich auch nichts dafür.
Beenden ist aber prima, denn Dir ging es ja nicht ums Recht behalten, auch wenn die ganze Literatur gegen die eigenen Argumente spricht.
Zitat:
@MacV8 schrieb am 30. März 2022 um 18:32:44 Uhr:
Und nein, ich bin nicht beleidigt,
Na doch, nicht nur in dieser Diskussion. Jedenfalls nur eingeschränkt kritikfähig, weshalb Diskussionen mit dir immer schnell die Sachebene verlassen. Und dann noch der alberne Hinweis auf die "gefestigte Persönlichkeit" ...
Wenn die Diskussion um die Frage auf Interesse stößt, kann ja jemand einen neuen Thread eröffnen (ich vermute, es gibt schon genügend dazu). Ich beteilige mich dann gerne.
Ich versichere Dir erstens ich bin nicht beleidigt (schmunzel), zweitens ich habe schon zu viele sinnlose Diskussionen geführt und dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Ich bin durchaus kritikfähig, aber ich lasse mich nicht von Argumenten überzeugen, die einer technischen Prüfung nicht standhalten. Das ist nicht dasselbe, auch wenn es auf Leute, die sich mit den Themen nicht auskennen, vielleicht so wirkt.
Aber lass uns das jetzt wirklich beenden, bevor wir alle anderen noch mehr langweilen. Wenn Du mich weiter analysieren möchtest, kannst du mir gerne eine PN schreiben.
Übrigens bist Du gerade steil abgebogen und hast aus einer technischen Diskussion eine solche ad hominem gemacht. Insbesondere dass sogar der ADAC und andere Verbände, denen man ein gewisses KnowHow zuspricht, Deiner Meinung widersprechen, wird gekonnt durchignoriert.
Das ist ein recht typisches Verhalten, wenn man das Gefühl hat mit den eigenen Argumenten nicht überzeugen zu können.
P.S.: Ich nutze gerne die Ignorier-Funktion. Wenn Du dasselbe tust, dann brauchen wir beide nie wieder so eine Diskussion zu führen. Das scheint Dich ja zu belasten, dass Du „immer“ wieder mit mir diskutierst.
Zitat:
@MacV8 schrieb am 30. März 2022 um 18:46:08 Uhr:
Insbesondere dass sogar der ADAC und andere Verbände, denen man ein gewisses KnowHow zuspricht, Deiner Meinung widersprechen, wird gekonnt durchignoriert.
Die von dir verlinkte ADAC-Seite widerspricht mir doch gar nicht, sie bestätigt doch zu 100 %, was ich geschrieben hatte. Zitat:
"Bei Geradeausfahrt auf nasser Fahrbahn: Kürzerer Bremsweg und unempfindlicher gegenüber Aquaplaning mit den besseren Reifen auf der Vorderachse."
Zitat:
@MacV8 schrieb am 30. März 2022 um 18:46:08 Uhr:
Das scheint Dich ja zu belasten, dass Du „immer“ wieder mit mir diskutierst.
Das "immer" war gar nicht auf mich bezogen. Du hast ja auch mit anderen diese Probleme, so oft wie du dein geflügeltes Wort von der "Diskussion ad hominem" bemühst.
Selektive Wahrnehmung? Ich sehe da einen deutlichen Widerspruch:
„Bei Kurvenfahrt und Spurwechsel auf nasser Fahrbahn (mit und ohne ESP): Höhere Spurstabilität, also geringere Schleuderneigung mit besseren Reifen auf der Hinterachse.
Das schwer zu kontrollierende Risiko, das von einem schleudernden Fahrzeug ausgeht, ist gravierend und deswegen ausschlaggebend für die Empfehlung. Im Besonderen gilt dies auch für die möglichen Unfallkonstellationen: Bei seitlichem Aufprall in Folge eines schleudernden Fahrzeugs werden die Insassen üblicherweise schlechter geschützt als bei einem Frontaufprall. Da Assistenz- und Regelsysteme den Reifen und seine Führungseigenschaften nicht beeinflussen, gelangen selbst die besten Fahrhilfen bei schlechten Reifen schnell an die Grenzen.“
Quelle: https://www.adac.de/.../
Du hast behauptet, dass würde bei Nässe und Kurvenfahrt keine Rolle spielen (s.u. Zitat). Der ADAC (und ich) behaupten das Gegenteil.
Ich hatte dabei mehrmals auf die Spurführungsfunktion der Hinterachse und die Gefahr durch Übersteuern hingewiesen. Erstaunlicherweise die gleichen Argumente, die der ADAC auch anzieht.
Zitat:
@Rockville schrieb am 30. März 2022 um 13:18:44 Uhr:
Bezüglich Aquaplaning schon. Aber da das nur bei höheren Geschwindigkeiten auftritt und dort die Vorderräder die Hauptmenge des Wassers verdrängen müssen, während die Hinterräder in der Spur der Vorderräder laufen, ist es ein Grund mehr, die 3mm-Reifen jetzt hinten zu montieren.