Chance auf 0,5 Prozentregelung nur bei Einhaltung der EmoG-Grenzwerte

Volvo

Hallo,

fuer Hybrid, die ab 01.01.19 zugelassen werden steigt die Chance die 1 Prozent Regel zu halbieren.

https://m.focus.de/.../...-von-e-autos-als-dienstwagen_id_9324334.html

Beste Antwort im Thema

das sehe ich ein wenig anders. Betrachte plugin hybride als eine Art Übergangslösung, solange Voll-Elektrisch noch nicht im ausreichend Maße zur Verfügung steht. Die Stückzahlen der plugin hilft hier den Weg zu grösseren Stückzahlen ebnet. Darüberhinaus stellt eine Übergangslösung dar, solange weder Reichweite noch Lade-Infrastruktur ausreichend vorhanden ist. Demnach ist es durchaus legitim auch plugins zu fördern, denn es ist eine Etappe auf dem Weg zum vollelektrischen fahren.

1013 weitere Antworten
1013 Antworten

Zitat:

@BANXX schrieb am 21. September 2018 um 08:30:10 Uhr:


Ich halte ja auch den Änderungsvorschlag 2 zum aktuellen Zeitpunkt für die sinnvollste Variante:
E=0,5%, Hybrid=0,8%, ab Euro6d=1%, unter Euro6d=1,2% !!!
Derartige Staffelungen würden sicher viele Firmenwagenfahrer dazu bringen, von nem Verbrenner wenigstens Richtung Hybrid zu schauen.
In ein paar Jahren, wenn E-Motoren uneingeschränkt praxistauglich sind (Reichweite, Ladeinfrastruktur) kann man ja die Schwellwerte entsprechend anpassen und Hybride dann auch mit 1% einstufen. Nur so ne Idee

Sach ich doch:

https://www.motor-talk.de/.../...zentregelung-steigt-t6406350.html?...

Zitat:

@Perro-y-Volvo schrieb am 21. September 2018 um 09:20:58 Uhr:


Bei einer Besteuerung von 0,75 oder 0,8 % gibt es auch keine Steuerausfälle, weil die Fahrzeuge 50 % teurer im Bruttolistenpries liegen.
Bei dem mir vorliegenden Angebot ist das genau so.

Naja - also das ist aber mal echt SEHR grob gerechnet. 😰

- XC90 T8 Inscription ohne Zusatzausstattung: 81.250,- €

- XC90 D5 Inscription mit Ausstattung wie T8: 74.560,- €

Die Differenz beträgt keine 7.000 € ausstattungsbereingt. Wer im Geschäftsleben dann aus 10% gleich 50% macht, kann gut "Milchmädchen". 😁😁😁

Alles gerundet, sind die Nachkommazahlen schuld

@gseum
Das mit der "Milchmädchen-Rechnung" passt. 😁

Nein, mal im Ernst. Ich glaube, diese Diskussion ist notwendig, aber im Grunde genommen überflüssig, weil politisch motivert.

Die Rechnung geht einfach nicht auf. Anstatt "Schnellschüsse" zu machen, muß gezielt vorbereitet und erst die Infrastruktur geschaffen werden. Wie es sonst abläuft, sieht man ja an der sogenannten "Energiewende". Erst steuerliche Anreize schaffen, damit Inverstoren in erneuerbare Energien investieren (Wind, Sonne, Biogas), aber die Infrastuktur vernachläsigen, obwohl Experten gewarnt haben. Und jetzt die Folgen anprangern und bekämpfen (Verspargelung der Landschaft, Energiemais-Monokulturen, keine Stromtrassen, Atom-Strom wird aus der EU importiert etc.). Von dem, was da gerade im Hambacher Forst passiert, ganz zu schweigen.

Ein 0,5%-Besteuerung auf Hybrid-Fahrzeuge wird es meiner Meinung nach mit dieser Regierung nicht geben, da die Lobbisten zu viel Einfluß haben.

Vieleicht wird das kommen, wenn die grüne Partei im Bund wieder an die Macht ist. Aber da zahle ich lieber weiter 1% monatlich, bevor ich das nochmal erleben muß. 🙄

Witzig. Ich denke es sind die Lobbyisten, die diese 0,5% Regel durchbringen. Mehr Absatz von teuren PIH gesponsert durch den Staat. Oder was verpasse ich?

Die Auto-Lobby würde am liebsten so weitermachen wie bisher.

Ich tippe auch mal, das die Lobbiisten alles versuchen werden das Gesetz aufzuhalten, was gibt's denn an deutschen E-Autos? E-Golf und i3. Neuerdings noch den E-Tron und vielleicht noch innerhalb des Zeitrahmens den EQC. Bei E-kennzeichenfähigen PHEV sieht es ja noch schlimmer aus

Wenn wir jetzt ein Energie-Politisches Thema eröffnen und mein Jägersfreund den HamBi gerne mit einschließt. Die neuen Stromtrassen sind nach Meinung vieler Experten nicht wirklich nötig, um die Windenergie vom Norden zu den Autobauern in den Süden zu bringen, so viele aktuelle Meldungen (kannste Googlen). Nein, es sind die großen "klassischen Stromquellen", die geballt in die Netze gehen, da deren lokale Abnahme deutlich geringer ist, als noch vor Jahrzehnten erwartet, die jetzt große Mengen in die Netze bringen und transportieren wollen, dass ein Stromstau in der Mitte entsteht. Das klingt nachvollziehbar, wenn man sich die Verläufe der neuen Trasse anschaut, sind die ja auch idR. orientiert an den alten Stromclustern. In der Konsequenz (das ist kein grünes Geschwafel, ich denke nur weiter, ohne dass ich die Ausgangsfakten absolut nachvollziehen kann) bedeutet dass, das RWE und ENBW die Leitungen blockieren und Braunkohle und Atomstrom produzieren, während vorhandene Windenergierquellen abgeschaltet werden müssen, da der Weg zum Abnehmer zu ist. Wenn das so ist, kann man das selbst bewerten. Wenn Mercedes die Autobahnen um Stuttgart gehören würden, müssten wir da einen Bogen drumherum fahren?

Sorry, ist Politik und OT, war nur gerade so zu lesen und zu hören. 🙁

da sind einige Fahrzeuge in der Pipeline, fast alle deutschen Hersteller bringen in 2019 Plugin hybride auf den Markt. Ich denke schon, dass auch die AutoLobby ein Interesse an der Regelung hat, denn sie verkaufen nicht weniger Autos, sondern andere zu einem höheren Preis. Außerdem hilft es die Stueckzahlen im Bereich elektrische Antriebssysteme zu erhöhen.

Die Bundesregierung hat dem Gesetzentwurf doch bereits zugestimmt. Es geht nur noch um die Zustimmung des Bundesrates

Ich bin auch genau der Meinung, dass es eine Regelung FÜR die Autolobby ist. 😉

Wann ist denn die Sitzung zuende? Wann gibt's Protokolle/Ergebnisse? Lese ich dann im Gelände im Spritschlucker-V8. 😁😁😁

Ich tippe mal:

Die Staffelung kommt, die Einschränkung auf E-Kennzeichenfähige PHEV ebenso. Die derzeitigen deutschern PHEV schafften alle nach NEFZ 50km, da werden wohl 40+ nach WLTP übrig bleiben.

Auf https://www.bundesrat.de kann die Sitzung live verfolgt werden. TOP 30 beinhaltet das geplante Gesetz.

@stefanli
Auch und gerade KFZ-Steuern hat immer was Politik zu tun.
Darum kann das meiner Meinung nach bei diesem Thema nicht OT sein. Ebenso die Folgen einer verfehlten Politik zu nennen. Ich bin elektrisch nicht ganz "unbeleckt" und habe beruflich auch mit Netzleitungbauern zu tun. Die erzählen mir was anderes als Google. Im übrigen kann ich auch googlen, das die Asylanten an allem schuld sind. Nur glaube ich nicht dran.

Hier geht es aber um Einkommensteuer. 😉

Zitat:

@lexxi1200 schrieb am 21. September 2018 um 12:48:18 Uhr:


Auf https://www.bundesrat.de kann die Sitzung live verfolgt werden. TOP 30 beinhaltet das geplante Gesetz.

Aufm Smartphone angeblich per APP:

https://www.bundesrat.de/DE/service/app/app-node.html

Ich finde den Livestream allerdings nicht. 😮

Zitat:

@gseum schrieb am 21. September 2018 um 11:04:52 Uhr:



Zitat:

@BANXX schrieb am 21. September 2018 um 08:30:10 Uhr:


Ich halte ja auch den Änderungsvorschlag 2 zum aktuellen Zeitpunkt für die sinnvollste Variante:
E=0,5%, Hybrid=0,8%, ab Euro6d=1%, unter Euro6d=1,2% !!!
Derartige Staffelungen würden sicher viele Firmenwagenfahrer dazu bringen, von nem Verbrenner wenigstens Richtung Hybrid zu schauen.
In ein paar Jahren, wenn E-Motoren uneingeschränkt praxistauglich sind (Reichweite, Ladeinfrastruktur) kann man ja die Schwellwerte entsprechend anpassen und Hybride dann auch mit 1% einstufen. Nur so ne Idee

Sach ich doch: https://www.motor-talk.de/.../...zentregelung-steigt-t6406350.html?...

Zitat:

@gseum schrieb am 21. September 2018 um 11:04:52 Uhr:



Zitat:

@Perro-y-Volvo schrieb am 21. September 2018 um 09:20:58 Uhr:


Bei einer Besteuerung von 0,75 oder 0,8 % gibt es auch keine Steuerausfälle, weil die Fahrzeuge 50 % teurer im Bruttolistenpries liegen.
Bei dem mir vorliegenden Angebot ist das genau so.

Naja - also das ist aber mal echt SEHR grob gerechnet. 😰
- XC90 T8 Inscription ohne Zusatzausstattung: 81.250,- €
- XC90 D5 Inscription mit Ausstattung wie T8: 74.560,- €
Die Differenz beträgt keine 7.000 € ausstattungsbereingt. Wer im Geschäftsleben dann aus 10% gleich 50% macht, kann gut "Milchmädchen". 😁😁😁

Naja, in meinem Fall stimmt das schon. Der D5 XC60 aus meinem Profil hat in der Ausstattung Momentum, mit wenigen zusätzlichen Optionen 55.000€ gekostet.

Da der T8 nicht mehr als Momentum konfigurierbar ist, musste ich auf R-Design gehen. Dort sind viele Optionen in der Serienausstattung, die ich nicht auswählen würde.

So kostet das Fahrzeug fast 78.000€. Zugegeben, auf 50% kommen wir so auch nicht ganz, aber viel fehlt nicht. 😉

Deine Antwort