Caddy III 1,9 TDI Baujahr 2007, 245000km - wie lange hält der noch?

VW Caddy 3 (2K/2C)

Hallo zusammen,

sicherlich eine evtl. doofe oder mindestens schwer zu beantwortende Frage. Unser Caddy hat ohne Probleme neu TÜV bekommen. Allerdings gab es die letzten Jahre immer mal wieder kleinere / größere Reparaturen, sodass ich mir nicht sicher bin, ob ich dem Fahrzeug eine Urlaubsfahrt an den Gardasee mit kleinem Wohnwagen (900kg) zumuten kann.

Allerdings wurden die letzten Jahre folgende Reparaturen durchgeführt:

Massenschwungrad / Kupplung gewechselt
Turbolader gewechselt
Komplette Bremsen überholt / Bremssatte gewechselt
Geberzylinder getauscht
Sämtliche Flüssigkeiten gewechselt

Meine Denkweise:

Je älter der Wagen, desto mehr Defekte möglich. Im schlimmsten Fall würde der Wagen auf der Hinfahrt (Autobahn) den Geist aufgeben und selbiger wäre gelaufen. :-(

Würdet ihr vor Fahrantritt noch eine Werkstatt den Wagen durchsehen lassen???

Gibt es evtl. für die Fahrt in den Süden eine Art "Mobilitätsversicherung" für das Fahrzeug?

Bin gespannt auf eure Meinungen / Erfahrungen.

Grüße Markus

18 Antworten

Mir wären die MKB wumpe - der Rest oben aber nicht.
Und ADAC ist was für Weicheier. Ersatzrad rein, bisschen Werkzeug, Multimeter, Gaffa-Tape. Muss reichen. YOLO.

Sehr schön, Grundbedingung der Einsatzbereitschaft aber moderne Autos wollen (leider) noch soviel mehr an vorbeugender Wartung. Und es gibt selbstverständlich auch bei VAG die Ausreißer nach oben. Der mir bekannte beste Motor ist der AGU, da gibt es aber bestimmt noch robustere. Mein AGU hat ernsthaft den werksneuen auf allen Zylindern Kompressionsdruck nach 300tkm!

Hat m.E. wenig mit Weichei zu tun, eher mit Plan B oder C, wenn Gaffa, Multimeter und die Werkzeugkiste nicht mehr helfen. Manch einer hat vielleicht spontane Freunde mit Tieflader, geht auch.

Wenn du natürlich mit einem Caddy 14D unterwegs wärst, wäre es was anderes. Die angestaubte Vorstellung, man könnte heute bei nem Caddy 3 oder neuer noch den Motor mit ölverschmierten Händen auf dem Standstreifen schlachten ist m.E. eher was für Romantiker. Vielleicht kann man damit nen geplatzten Kühlwasserschlauch so flicken, dass man bis zur nächsten Werkstatt kommt...

Aber ehrlich: Wenn was ernsthaft mechanisch kaputt geht wie Kette oder Turbo oder du dir die Ölwanne aufreißt, weil du auf der Autobahn über irgend welche verlorene Ladung fährst dann nützen Gaffa und bisschen Werkzeug auch nichts mehr.

Wenn die MKL anspringt, weil irgendwo ein durchgescheuertes Kabel brückt, oder irgendwo ein Wackelkontakt entsteht, ein Sensor verschlissen ist, was auch immer, da kannst du das Multimeter wegpacken, da kannst du dann genauso den ADAC oder einen anderen Abschleppdienst rufen, der dich in dem Fall jedoch nicht kostenlos abschleppt, abgesehen von den paar Peanuts Jahresbeitrag, oder du errätst den Fehlercode oder den Fehler in den Kilometer verlegten Kabelsträngen und diversen Sensoren und Steuergeräten und dann?

Den MacGyver kannst du ja dann immer noch in der heimischen Werkstatt rauslassen, wenn der Abschlepper dich zumindest von der Standspur geschleppt hat.

Zitat:

@KlausFrisch schrieb am 1. März 2022 um 14:42:59 Uhr:


Mir wären die MKB wumpe - der Rest oben aber nicht.
Und ADAC ist was für Weicheier. Ersatzrad rein, bisschen Werkzeug, Multimeter, Gaffa-Tape. Muss reichen. YOLO.

Viele Defekte bahnen sich langsam vorher an und sind an Gräuschen und ähnlichem zu erkennen. Mit denen kann man dann noch ewig fahren.
Wenn du nur 1000km zum Gardasee fährst, kommst du sogar wieder zurück, ohne die Werkstatt zu besuchen.

Wenn du selber das nicht einachätzen möchtest, gibt es beim TÜV und so auch Gebrauchtwagen checks. Das ist um längen mehr zu empfehlen als eine Werkstatt, wegen der Unbefangenheit.

Und ADAC plus natürlich oder diese Schutzbriefe von den Versicherungen.

Allzeit gute Fahrt.

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