Bremswerte TÜV Bedeutung und Bremsen allgemein
Hallo Leute.
Was bedeuten folgende Bremswerte beim TÜV?
Siehe Bild.
Habe dieses Jahr neue Bremsbeläge bekommen, keine Scheiben, und danach ein paar Runden auf der NS gedreht. Danach war das Pedal nicht mehr so schön stramm sondern wieder weich.
Sind die Werte okay?
Ich finde mein Bremspedal nach den Runden auch leider zu weich. Bin bei einem Kollegen mal in einem Golf mit mehr PS unterwegs gewesen und dort hatten die Bremsen deutlich mehr Biss. Bei mir muss ich ca. 30% des Pedals betätigen ehe eine deutliche Verzögerung eintritt. Ist das bei euch auch so?
Fahre einen 18i Handschalter aus 2017 erste Hand.
26 Antworten
Zitat:
@MichaelN schrieb am 29. Juli 2022 um 14:07:58 Uhr:
Eigentlich nicht. Ich habe mal ein Nordschleifen Training mit meinem GTD gemacht und das Bremsenfading verdirbt einem nach der 10 Kurve den ganzen Spaß. Für sowas sind die Serienautos einfach nciht ausgelegt.
DAs stimmt. Bis zu dem Punkt macht es Spaß.
Zitat:
@MichaelN schrieb am 29. Juli 2022 um 14:07:58 Uhr:
Eigentlich nicht. Ich habe mal ein Nordschleifen Training mit meinem GTD gemacht und das Bremsenfading verdirbt einem nach der 10 Kurve den ganzen Spaß. Für sowas sind die Serienautos einfach nciht ausgelegt.
Bremsen? Wozu? Ich hörte immer, wer bremst verliert :-)
Zitat:
@noVuz schrieb am 29. Juli 2022 um 09:44:47 Uhr:
Zitat:
@freetime schrieb am 29. Juli 2022 um 09:17:32 Uhr:
Bremsen allgemein. Mir fällt zweilen negativ auf, dass die Bremsen bei mäßigen Geschwindigkeiten sehr schlecht zu dosieren sind. Geraden schon bei geringem Pedaldruck zum Blockieren. Wer hat da ähnliche Erfahrungen?Das Thema gabs hier schon einige Male. Die meisten User, inkl mir, haben berichtet dass es nach dem ersten Bremsflüssigkeit Wechsel weicher geworden ist
Okay, das ist ein wichtiger Hinweis.... Ich habe früher in de 5'ern nie einen Bremsflüssigkeitswechsel vorgenommen. Die sind mit 300.000 noch mit der Original-Bremsflüssigkeit gefahren, glaube ich. Jedenfalls habe ich auf den letzten 150.000 nix gemacht.... Aber die Elektronik will es so, dass ich die in ein paar Monaten austausche. Mal gucken, ob ich das mache. Man kann irgendwie auch testen, wie viel Feuchtigkeit die BF absorbiert hat und auch dieser Basis über einen Tausch entscheiden...
Ich finden jedenfalls, dass die Bremsen eher ZU VIEL BISS haben, zu aggressiv sind. Da geht irgendwie nur 1 / 0 - mit schleifenden Bremsen kann man kaum einparken... Man ein positiver Sicherheitsaspekt sein. Beim Einparken und täglichen Handling eher unangenehm....
Ich gehe mit dem Wagen natürlich auch sehr pfleglich um....Fahre meist in der ECO-Stufe und mit Abstandstempomat. So Nürburgring-Sachen mache ich nicht. Ich denke auch, der Muttipanzer ist für so was eher nicht ausgelegt...?
Es geht darum ,das die Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist ,was bedeutet das sie Wasser aufnimmt.bei über 3,5%Wasseranteil muss sie gewechselt werden ,sonst könnte es irgendwann mal zum Ausfall des Bremsystems führen.Das überprüft eigentlich auch der tüv und so gibt es keine Plakette.Du traust dir ja was.150.000km ohne wechseln ,kann ich mir nicht vorstellen .Das hat bestimmt irgendeine Werkstatt beim Service gemacht.
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Zitat:
@Krenze0407 schrieb am 3. August 2022 um 20:48:42 Uhr:
Das überprüft eigentlich auch der tüv und so gibt es keine Plakette.
Dann haben die diversen Herren und Frauen Ingenieure bei mir jedesmal (mind. 30x) gemurkst, was ich nicht glaube!
Wie meinst du das ?als ich dieses Jahr beim tüv war durfte ich leider nicht mit in die Halle und konnte nicht sehen ob er das bei mir überprüft hat,sollte aber eigentlich tüv relevant sein.
Ich finde die Sache mit dem Bremsflüssigkeiswechsel auch hauptsächlich als eine Einnahmequelle der Werstätten. Bin zu DDR Zeiten wirklich richtig viel gefahren, wenn ich in meiner Markenwerkstatt um Bremsflüssigkeitswechel gebeten hätte, dann hätten die mich fragwürdig angeschaut. Dann nach der Wende (hatte nur Neuwagen) haben die Mechaniker immer nur, auf meinen Wunsch, die Bremsflüsigkeit gespindelt, Ergebnis, Wechsl nicht nötig. Ich mache mir da aber bei BMW wenig Hoffnungen, bin überzeigt die greifen erst gar nicht zur Spindel.
Bitte mich nicht falsch verstehen, ich will hier niemanden von euch belehren, ich weiß, dass der Wasseranteil im laufe der Zeit ansteigt, bezweifle aber, dass das so schell geht und so gefährlich ist und ich habe 45 Jahre Autopraxis mit 19 Autos nacheinander.
Zitat:
@Atan schrieb am 4. August 2022 um 00:22:35 Uhr:
Ich finde die Sache mit dem Bremsflüssigkeiswechsel auch hauptsächlich als eine Einnahmequelle der Werstätten. Bin zu DDR Zeiten wirklich richtig viel gefahren, wenn ich in meiner Markenwerkstatt um Bremsflüssigkeitswechel gebeten hätte, dann hätten die mich fragwürdig angeschaut. Dann nach der Wende (hatte nur Neuwagen) haben die Mechaniker immer nur, auf meinen Wunsch, die Bremsflüsigkeit gespindelt, Ergebnis, Wechsl nicht nötig. Ich mache mir da aber bei BMW wenig Hoffnungen, bin überzeigt die greifen erst gar nicht zur Spindel.Bitte mich nicht falsch verstehen, ich will hier niemanden von euch belehren, ich weiß, dass der Wasseranteil im laufe der Zeit ansteigt, bezweifle aber, dass das so schell geht und so gefährlich ist und ich habe 45 Jahre Autopraxis mit 19 Autos nacheinander.
Und war in der DDR auch schon DOT 3/4/5 Bremsflüssigkeit im Kreislauf und du hattest ein ABS System?
Sorry, aber die Autos sind nicht mehr die selben wie damals und die Anforderungen auch nicht.
Nicht falsch verstehen, mir wäre es auch lieber man würde die Qualität von Flüssigkeiten messen anstatt nur blind zu wechseln.
Zitat:
@Krenze0407 schrieb am 3. August 2022 um 20:48:42 Uhr:
Es geht darum ,das die Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist ,was bedeutet das sie Wasser aufnimmt.bei über 3,5%Wasseranteil muss sie gewechselt werden ,sonst könnte es irgendwann mal zum Ausfall des Bremsystems führen.Das überprüft eigentlich auch der tüv und so gibt es keine Plakette.Du traust dir ja was.150.000km ohne wechseln ,kann ich mir nicht vorstellen .Das hat bestimmt irgendeine Werkstatt beim Service gemacht.
Dann hat es ja der TÜV gemacht. Den habe ich natürlich schon immer gemacht :-) Meine Inspektion heißt HU...
Zitat:
@Atan schrieb am 4. August 2022 um 00:22:35 Uhr:
Ich finde die Sache mit dem Bremsflüssigkeiswechsel auch hauptsächlich als eine Einnahmequelle der Werstätten. Bin zu DDR Zeiten wirklich richtig viel gefahren, wenn ich in meiner Markenwerkstatt um Bremsflüssigkeitswechel gebeten hätte, dann hätten die mich fragwürdig angeschaut. Dann nach der Wende (hatte nur Neuwagen) haben die Mechaniker immer nur, auf meinen Wunsch, die Bremsflüsigkeit gespindelt, Ergebnis, Wechsl nicht nötig. Ich mache mir da aber bei BMW wenig Hoffnungen, bin überzeigt die greifen erst gar nicht zur Spindel.Bitte mich nicht falsch verstehen, ich will hier niemanden von euch belehren, ich weiß, dass der Wasseranteil im laufe der Zeit ansteigt, bezweifle aber, dass das so schell geht und so gefährlich ist und ich habe 45 Jahre Autopraxis mit 19 Autos nacheinander.
Danke für Deinen Erfahrungsbericht!
Ich teile Deine Sichtweise, wobei Krenze ja ohnehin meint, dass das durch den TÜV überprüft würde. Ich habe das nie bewusst wahrgenommen, könnte mir aber vorstellen, dass die das trotzdem gemacht haben... WENN das Thema so sicherheitsrelevant wäre, würden sie es wohl tun.
… die Qualität der Bremsflüssigkeit wird genau so akribisch geprüft wie die Funktion (außer Dichtheit) der Stoßdämpfer.
Aber genau.
Zwischen der Prüfung der Bremsflüssigkeit und der Prüfung der Stoßdämpfer erfolgt noch die Prüfung der Einrastfunktion des Blinkers. Das wissen viele leider auch nicht, fahren ahnungslos zum TÜV und fallen durch.
Es wird an der Stelle auf die Signatur verwiesen.