Bremsscheibe ungleichmäßig abgefahren. Wie Abhilfe schaffen?

Opel Vectra C

Servus beisammen,

wie ihr auf dem Bild seht fährt sich meine Bremsscheibe auf der Hinterachse ungleichmäßig ab (beide Seiten). An was kann das nur liegen? Da auf der Scheibe noch genügend Fleich vorhanden ist würde ich ungerne die Scheiben wechseln. Könnte ich da mit neuen Belägen Abhilfe schaffen?

Scheiben vorher mit Winkelschleifer abziehen? Wie sind Eure Meinungen dazu?

MFG
Andy

Vectra-bremsscheibe-1
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Zitat:

@MC_Hebber schrieb am 20. November 2018 um 01:21:15 Uhr:


wenn ich mir das video aus dem Link ansehe dann seht ihr was ich meine ist zwar BMW aber schaut genauso aus. Der eingegossene Metallring wird ja am Bremssattel befestigt und der kleinere Durchmesser am Kolbenende. Wozu dann den Kolben rausdrücken?

Video

Ich will dir nicht zu nahe treten aber dir sollte klar sein das du an solchen Bauteilen nichts zu suchen hast davon hängen Leben ab. Nach deinen Fragen zu urteilen bist du absoluter Laie.

Wenn ich lese habe mit Schraubendreher gekratzt und gespült, an dem Kolben dürfen keine Kratzer sein der dichtet dadurch ab. Tue dir selbst einen gefallen und lass es jemanden Machen der sich damit auskennt.

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Zitat:

@aSmaNo1 schrieb am 11. November 2018 um 21:32:39 Uhr:


Servus,
habe auch schon öfters Bremsen mit der Flex bearbeitet. Dabei habe ich die Scheibe ausgebaut den Rand und die überstehende Rostfläche abgeschliffen. Praktisch mit Augenmaß plan geschliffen. Dazu muss man auch die Bremsklötze wieder planschleifen und die Kanten etwas abrunden. Das kann man auch am Asphalt machen. Der Regen spült den Bremsstaub weg.

Das Problem hierbei ist, dann man mehrere hundert km braucht bis die Fläche überall wieder plan vom Bremsklotz umfast wird. Diese vorgehensweise funktioniert eigentlich. Kann auch auch anweden, wenn man nur beim Wechsel der Bremsklötze die überstehenden Kanten guter Bremsen etwas angleicht.

Jetzt kommt das ABER:
Dort wo es gerostet hat, rostet es einfach weiter. Dieser Rost ist abrasiver als die glatte Bremsscheibe und radiert dort die Bremsbacken schneller weg. Man bekommt ein Schleifen, Quietschen und ein Rattern beim Bremsen. Vorallem bei langer Standzeit. Ich habe mit den Flexen auch ohne Probleme den TÜV bestanden. Die Bremswerte waren gut. Muss aber auch erwähnen, dass es eher ein Sonntagsauto war. Also selten gefahren. Beim daily car muss man wieder wieder es abwiegen.

Ende vom Lied war es, dass nach einen Jahr und einen Winter die Bremse total tot war. Richtig verostet. Wenn die Vorderseite der Bremse kacke aussieht, dann ist sieht die andere Seite noch schlechte aus! Zum Schluß hatte ich nur einen fingerbreiten Bremstreifen. Auf der HA ist es meistens schlimmer auch wegen der Drehung des Bremszylinders. Ich empfehle immer wieder bei langer Standzeit NICHT die Handbremse anzuziehen, sondern nur den 1. Gang.

Die Bremse hat zwar zwei Jahre gehalten aber das wichtigste beim Sauber machen wurde nicht berücksichtigt. Bei ATE Bremsen kommt kein extra Fett in die Radführungsbolzen rein! Bei Alubremsen klemmen die Radführungsbolzen aufgrund der Oxidation! Also mit den Schraubenzieher die Gummiführung aushebeln und mit einer runden Drahtbürste die Führung bearbeiten. Das bring schon mal Wunder. Bei mir waren die Bolzen denoch nicht gängig, da habe ich flüchtiges Silikonspray minimal auf die Führung drauf getan. Vielleicht hilft auch ein wenig Spucke. So ein Allerweltsgleitspray 😉.

Um die Bremskolben Gängigkeit zu Prüfen braucht man einen 2. Mann. Den Kolben ganz reindrehen und der 2. Mann sollte immer wieder auf die Bremse drücken und loslassen. Dabei sollte der Kolben beim Loslassen der Bremse wieder ein Stück zurückfahren! Ich führe das immer zweimal durch. Nur nicht zu weit den Kolben rausfahren lassen, sonst hat man ein Problem!

Beim Vectra ist die Handbremse blöd angebracht. Wenn man Pech hat muss man noch sich ein Bremsseil besorgen. Deswegen falls man die Bremse revidieren möchte, geht es auch am Auto ganz gut. Bei 300tkm und zu selten Bremsflüssigkeitwechselt hängte diese bei mir total.

Gleitführungen mit Plastilube bearbeiten, das weißt wohl jeder...

Eins weiß ich genau so jemanden wie dich lasse ich an kein Auto, sowas kannst du im Djungel machen aber nicht im Öffentlichen Straßenverkehr, ich glaube es hakt.

Der TÜV hat seinen Segen gegeben. Was willst du hier kleine Biene?

Hier habe ich Erfahrungen wiedergeben. Jeder soll sein Bild malen.

Die meisten Leute hier im Forum haben zwei Linke Hände und die anderen Labern nur etwas nach. Heute was gelesen morgen sind es dann Experten. Grad mir kann man vertrauen! Ich repariere Autos und tausche nicht alles sinnlos durch.

Wer hierbei zwischen den Zeilen liest, der kann ggf. was mitnehmen.

Na wenn du angeblich so ein Spezialist bist, was sind dann Radführungsbolzen?
Ich kenne Radbolzen oder Führungsbolzen, aber Radführungsbolzen gibt es nicht und ist Schwachsinn. Die Sache dem abschleifen der Bremsscheiben, das haben wir früher auch gemacht, aber heute fange ich mit damit nicht mehr an, wenn die Scheibe eingelaufen ist oder ein Rostrand aufweist, dann fliegt die runter und gut. Das würde ich max. noch machen, wenn es nur ein Auto ist was ich durch den Forst bewege aber nicht mit 200 Kmh auf der Autobahn fahre. Aber was Radführungsbolzen sein sollen, da bin ich gespannt?

streitet bitte doch wo anders.

Nochmal zurück zum Thema. Bremskolben was gutes tun? Ja ? Nein? WD40 unter die Manschette oder eher nicht? Nur so mal als Bsp.

MFG

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Nein, da hat nix was zu suchen .... Manschette anschauen, wenn nicht gerissen , und Kolben sich zurück drehen lässt , ist alles ok.
Unter der Manschette hat WD40 o.ä nix zu suchen .... äußerlich vorsichtig säubern , sonst nix

Das Tragbild Deiner Scheibe kommt von zu geringer Belastung, nicht von klemmenden Kolben o.ä . ... es kommt nicht zur Selbstreinigung . Und ist da erstmal so ein Streifen Rost drauf, bekommt man den auch nicht mehr weggebremst .

Servus,
Ja, ich meinte die Führungsbolzen des schwimmenden Sattels. Gut aufgepasst.

Genau. Man hat es mal gemacht, aber es lohnt sich nicht.

Die Führungsbolzen und die Gummihülsen vom Schwimmsattel werden bei mir leicht mit Silikonfett eingeschmiert.

Vorher werden die Bohrungen im Sattel selber noch kontrolliert ob da nix oxidiert ist und dann erst die Gummihülsen vom Führungsbolzen eingebaut.

Die Führungsbolzen beim ATE System dürfen nicht gefettet werden, maximal bissel Silikokspray. Das ist eine Anweisung von ATE und sollte unbedingt beachtet werden, denn diese Bolzen liegen frei und durch Fett versotten die und verklemmen sich dann. Beim TRW Lucas System ist es wieder anders, da sind die Bolzen nicht freiliegend und müssen geschmiert werden. Bei ATE System, mache ich immer mit einer Rundbürste die Bohrung von den Führungshülsen sauber und dann etwas Plastilube dran. Da versammeln die Bohrungen nicht wieder so extrem.

Hallo,

so, der Wechsel wurde durchgezogen. Hat sich bissl gezogen, aber im großem und Ganzem ganz ok abgelaufen.

Jetzt habe ich festgestellt das nach einer Fahrt von 10-15 min die hintere Bremsscheibe auf der Fahrerseite ziemlich heiss wird im Vergleich zur anderen Seite. Die andere Seite kann ich problemlos anfingern die andere kann man nicht anfassen. Gerade beim FOH gewesen und der sagte mir das dies schon mal vorkommen kann bis sich alles eingeschliffen hat und ich soll das doch noch ein paar km beobachten und überprüfen.

Später hebe ich die Seite mal an ob sich das Rad drehen lässt.............

Ne Idee was das sein kann? ? ?

Du hast einen lustigen FOH, so eine Aussage ist unglaublich.

Wenn die Bremse heiß wird löst sie definitiv nicht korrekt und es ist etwas im argen (Kolben hängt oder Sattelführung nicht IO oder Handbremsseil löst nicht richtig)

Und ich würde mir das an deiner Stelle nicht zu viele km lang ansehen, sonst sind gleich wieder eine neue Scheibe+Beläge fällig.

Wie kann ich das mit dem Handbremsseil kontrollieren?

Sattelführung kann es nicht sein, wurde mit neuen Bolzen und Gummibuchsen versehen und lies sich easy von hand hin und herbewegen nach dem Einbau.

Ich muß dazu sagen das auf der Seite wo es heiss wird der Bremskolben mit dem Kolbenrücksteller schwerer zurückging als auf der anderen Seite so rein gefühlsmäßig...... Nur wie kann man da Abhilfe schaffen? Deswegen habe ich ja vorher nachgefragt ob ich hier was gutes tun kann.

Zitat:

@MC_Hebber schrieb am 19. November 2018 um 18:22:37 Uhr:


Wie kann ich das mit dem Handbremsseil kontrollieren?

Sattelführung kann es nicht sein, wurde mit neuen Bolzen und Gummibuchsen versehen und lies sich easy von hand hin und herbewegen nach dem Einbau.

Ich muß dazu sagen das auf der Seite wo es heiss wird der Bremskolben mit dem Kolbenrücksteller schwerer zurückging als auf der anderen Seite so rein gefühlsmäßig...... Nur wie kann man da Abhilfe schaffen? Deswegen habe ich ja vorher nachgefragt ob ich hier was gutes tun kann.

Da wird die Handbremsnachstellung schwergängig bzw defekt sein, dadurch Fährst du immer mit leicht angezogener Handbremse.

Nicht Gut und das Problem löst sich nicht von alleine.

Hoffentlich hast du den Kolben nicht nur rein gedrückt, sondern gedreht und gedrückt?

Wenn du dir die Überholung vom Bremssattel selbst zutraust oder vielleicht schonmal gemacht hast, ist das eine Option. Sobald ein Mechaniker dabei geht, lohnt sich der Aufwand finanziell nicht mehr und eine Garantie dass dann alles wieder flutscht gibts auch nicht.

Ich würde insbesondere an der Hinterachse wegen der integrierten Handbremsmechanik mir einfach einen neuen (überholten) Sattel besorgen und austauschen.

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