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Bremsflüssigkeit

Themenstarteram 1. Oktober 2020 um 0:04

Wer fährt die Bremsflüssigkeit länger als 2-3 Jahre.

 

Wie sind die Erfahrungen und was können Fahrer berichten, die ihre Bremsflüssigkeit erst nach mehreren Jahren oder nie wechseln.

 

Beste Antwort im Thema

wirklich zu bemerken ist die Alterung und Wasseraufnahme der Bremsflüssigkeit blöderweise erst, wenn z. B. auf längerer Bergabfahrt oder nach mehreren Bremsungen aus hoher Geschwindigkeit auf der AB das Wasser in der Bremsflüssigkeit anfängt zu kochen, durch die entstehenden Gasblasen hat man dann von jetzt auf gleich nahezu null Bremswirkung.

Theoretisch wird z. B. ein Taxi was nur in der Stadt unterwegs ist oder Omi`s Einkaufswagen welcher mit max. Tempo 45 bewegt wird auch mit 30 Jahre alter Bremsflüssigkeit problemlos laufen bzw. bremsen (selbst reines Wasser hätte hier erst mal die gleiche Funktion wie Bremsflüssigkeit, außer natürlich Korrosion im inneren der Leitungen durch den Wasseranteil).

Trotz allem weiß man nie ob man selbst, oder auch jemand anderes, das FZ dann nicht so bewegt das es Probleme mit dem Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit gibt. Daher im Namen der Sicherheit:

Bremsflüssigkeit sollte definitiv regelmäßig gewechselt werden, auch wenn man im Flachland lebt und nie auf der AB fährt... man fährt ja auch nicht ohne Lichter, nur weil man eh nur tagsüber unterwegs ist....

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Da passiert dann im Normalfall genau garnix. Sogar regelmässig.

Themenstarteram 1. Oktober 2020 um 0:40

Ich vermute ja auch, dass nix passiert ;-)

Ich habe bei meinem t4 jetzt nach 8 Jahren die bremsflüssigkeit gewechselt kann sagen er hat normal gebremst aber da ich hörte das sie alt und zu dünn wird habe ich es gemacht und ich merke keinen unterschied beim bremsen zu vorher

wirklich zu bemerken ist die Alterung und Wasseraufnahme der Bremsflüssigkeit blöderweise erst, wenn z. B. auf längerer Bergabfahrt oder nach mehreren Bremsungen aus hoher Geschwindigkeit auf der AB das Wasser in der Bremsflüssigkeit anfängt zu kochen, durch die entstehenden Gasblasen hat man dann von jetzt auf gleich nahezu null Bremswirkung.

Theoretisch wird z. B. ein Taxi was nur in der Stadt unterwegs ist oder Omi`s Einkaufswagen welcher mit max. Tempo 45 bewegt wird auch mit 30 Jahre alter Bremsflüssigkeit problemlos laufen bzw. bremsen (selbst reines Wasser hätte hier erst mal die gleiche Funktion wie Bremsflüssigkeit, außer natürlich Korrosion im inneren der Leitungen durch den Wasseranteil).

Trotz allem weiß man nie ob man selbst, oder auch jemand anderes, das FZ dann nicht so bewegt das es Probleme mit dem Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit gibt. Daher im Namen der Sicherheit:

Bremsflüssigkeit sollte definitiv regelmäßig gewechselt werden, auch wenn man im Flachland lebt und nie auf der AB fährt... man fährt ja auch nicht ohne Lichter, nur weil man eh nur tagsüber unterwegs ist....

Kann nach etlichen Jahren allerdings auch passieren, daß man nach 'ner frostigen Nacht mit dem Kupplungsfuß früh in's Leere tritt . . .

https://www.motor-talk.de/.../...st-mit-der-kupplung-t6537745.html?...

Ansonsten wechsle ich die eigentlich nicht turnusmäßig komplett,

-- sondern laß bei Arbeiten an der Bremse (Klötze oder/und Scheiben wechseln) beim Kolben zurückdrücken einfach bissl Flüssigkeit raus, anstatt die alte Suppe wieder in den Ausgleichbehälter zu drücken.

-- und bei Bremsschlauchwechsel muß ja eh was rausgelassen werden zwecks Entlüften.

Themenstarteram 1. Oktober 2020 um 8:02

Kann man heute bei modernen Autos noch ohne Gerät wechseln?

 

Früher machte man das ja mit pumpen und draufbleiben manuell.

ich habe ja auch gesehen dann beim wechseln das die flüßigkeit sehr schwarz und sehr wässrig war und da war mir klar das sie wircklich regelmäßig gewechelst wird macht man ja it dem motoröl auch

Ich wechsle die Bremsflüssigkeit alle 4 Jahre. Das kann man bei einer modernen Bremsflüssigkeit grad noch vertreten. Ich hab's einmal als Kind miterlebt wie mein Vater einmal beim bremsen ins Leere getreten hat. Mit Handbremse ist es ganz knapp gut ausgegangen!

ja das kenne ich auch sehr gut

Also ich hab so ein Tester, falls der mal zu viel Wasser anzeigen sollte, wird gewechselt!

Bisher waren aber eher die Sättel fällig, welche dann für einen Wechsel inklusiv führten...

Hält defintiv aber länger wie 3 Jahre!!!

Ich habe auch einen Tester - aber: Der zeigt mir nicht an, wie es unten, ganz hinten im letzten Eck in den Bremssätteln (und im ABS-/ESP-/TCM-Steuerblock) aussieht. Dort sammelt sich der ganze Dreck und Abrieb, der dann die Bremskolben festgehen läßt.

Deshalb wird gewechselt, sobald mein Tester was von 3 % erzählt.

Spätestens dann wenn sich im Bremssattel das Kondenswasser breit macht, die den Kolben und die Zylinderbohrung angegriffen habe, was automatisch zum Kauf eines neuen Bremssattels führt, sollte man die Bremssflüssigkeit wechseln.

Auch sollte man die Bremssflüssigkeit dann wechseln wenn man bei längerer Talfahrt auf einmal ins Lerre tritt und nur mit der Handbremse gebremst gerade noch vor einer Felswand zum stehen kommt.

Alle zwei Jahre wechsle ich, immer im gleichen Monat die Bremsflüssigkeit.

MfG kheinz

Themenstarteram 1. Oktober 2020 um 11:19

Kann man es noch selber machen?

Zitat:

@Eiskurve schrieb am 1. Oktober 2020 um 11:19:52 Uhr:

Kann man es noch selber machen?

Wenn du einen Sach - / Fachkundigen Nachbarn, Freund oder Verwandten im Rücken stehen hast funktioniert das.

Wenn nicht, lasse besser die Finger davon. Kann verdammt (Unfall / mit Personenschäden)gefährlich und teuer werden.

MfG kheinz

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