Bremsen STI 2008/2009 : Klage eingereicht

Subaru

Egal ob der STI 2008/2009 normal oder etwas sportlicher gefahren wird, die Bremsen erweisen sich schnell als großes und kostspieliges Ärgernis, ob Deutschland. Österreich oder Schweiz, die Berichte in einschlägigen Subaruforen gleichen sich.

http://www.subaru-community.com/thread.php?...

Sind die Bremsen neu, ist alles in Ordnung, keine Geräusche. Nach ein paar Tausend Kilometern klappert, scheppert, schleift, quietscht und rubbelt es - Risse in den Bremsbelegen oder gar zerstörte Bremsscheiben sind die Konsequenz. Solange die Garantie greift, ist’s nur gefährlich und ärgerlich.

Durch die nach ein paar Tausend Kilometern eintretende Geräuschkulisse kann der Fahrer z. B. nicht erkennen, ob mit der Bremse etwas nicht stimmt – sie macht ja immer irgendwelche Geräusche.

So fuhr ein STI 2008 Besitzer eine ganze Zeit mit gebrochenen Bremsbelegen rum, ohne es zu merken. Je mehr Kilometer der STI runter hat, umso schlimmer wird es mit dem Klappern der Bremsen – irgendwann entsteht der Eindruck, die Bremse wäre "locker". Das gebrochene Bremsbeläge nicht die gleiche Wirkung haben wie Intakte, dürfte klar sein.

Immer wieder (bis zu 25.000km geht die Kulanz, danach wird es sehr teuer) tauschen Werkstätten die Bremsbelege und Bremsscheiben, an dem eigentlichen Problem ändert das jedoch nichts. Nach ein paar Tausend Kilometern klappert es wieder.

Mittlerweile dürfte es sich in der Szene herumgesprochen haben, mehrere STI 2008/2009 Besitzer organisieren sich und ziehen vor Gericht, da weder Händler noch Subaru Deutschland Interesse an einer Lösung im Sinne des Kunden haben - so läuft alles auf einen Musterprozess hinaus.

Die Chancen der Kläger sind sehr gut. Denn, auch andere Hersteller haben erfolglos versucht, dem Kunden miese Bremsen als Stand der Technik unterzujubeln:

http://www.anwaltshaus-1895.de/index.php?...

Eine erste juristische Einschätzung des Subaru Anliegens:

http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?...

Gerichte verstehen bei Problemen an der Bremse zu Recht keinerlei Spaß:

www.autosieger.de/article16463.html

Während für manche Kunden eine Wandlung (Rückabwicklung des Kaufvertrages) interessant ist, wollen andere einfach nur das ihre Bremsprobleme gelöst werden.

Die recht kostspielige Alternative, immer wieder mit eigenem Geld die Versäumnisse des Herstellers zu korrigieren ist unattraktiv. Eine komplett Neue, TÜV Eintragungsfähige, dem Fahrzeug angemessene Bremsanlage kann schnell bis zu 9.000 Euro kosten – immer auf eigene Kosten neue Bremsbeläge und Bremsscheiben Kombinationen auszuprobieren, bis mal eine passt, ist auch nicht jedermanns Sache – von den Kosten, TÜV und Versicherungsschutz ganz zu schweigen – ein ernstes Thema also.

Viele von uns mögen Subaru und ihren STI 2008/2009, dennoch sind wir nicht bereit für die Versäumnisse von Subaru zu bezahlen, alle Versuche einer friedlichen Einigung wurden ausgeschöpft und brachten außer unserer Verhöhnung nichts. Daher ist dieser Schritt leider notwendig.

Wer einen Subaru Impreza WRX STI 2008/2009 hat und sich an der kostenlosen(!) juristischen Maßnahme beteiligen möchte, bitte PN. Ich bin in dieser Sache der Kläger und koordiniere die juristische Maßnahme.

Beste Antwort im Thema

Egal ob der STI 2008/2009 normal oder etwas sportlicher gefahren wird, die Bremsen erweisen sich schnell als großes und kostspieliges Ärgernis, ob Deutschland. Österreich oder Schweiz, die Berichte in einschlägigen Subaruforen gleichen sich.

http://www.subaru-community.com/thread.php?...

Sind die Bremsen neu, ist alles in Ordnung, keine Geräusche. Nach ein paar Tausend Kilometern klappert, scheppert, schleift, quietscht und rubbelt es - Risse in den Bremsbelegen oder gar zerstörte Bremsscheiben sind die Konsequenz. Solange die Garantie greift, ist’s nur gefährlich und ärgerlich.

Durch die nach ein paar Tausend Kilometern eintretende Geräuschkulisse kann der Fahrer z. B. nicht erkennen, ob mit der Bremse etwas nicht stimmt – sie macht ja immer irgendwelche Geräusche.

So fuhr ein STI 2008 Besitzer eine ganze Zeit mit gebrochenen Bremsbelegen rum, ohne es zu merken. Je mehr Kilometer der STI runter hat, umso schlimmer wird es mit dem Klappern der Bremsen – irgendwann entsteht der Eindruck, die Bremse wäre "locker". Das gebrochene Bremsbeläge nicht die gleiche Wirkung haben wie Intakte, dürfte klar sein.

Immer wieder (bis zu 25.000km geht die Kulanz, danach wird es sehr teuer) tauschen Werkstätten die Bremsbelege und Bremsscheiben, an dem eigentlichen Problem ändert das jedoch nichts. Nach ein paar Tausend Kilometern klappert es wieder.

Mittlerweile dürfte es sich in der Szene herumgesprochen haben, mehrere STI 2008/2009 Besitzer organisieren sich und ziehen vor Gericht, da weder Händler noch Subaru Deutschland Interesse an einer Lösung im Sinne des Kunden haben - so läuft alles auf einen Musterprozess hinaus.

Die Chancen der Kläger sind sehr gut. Denn, auch andere Hersteller haben erfolglos versucht, dem Kunden miese Bremsen als Stand der Technik unterzujubeln:

http://www.anwaltshaus-1895.de/index.php?...

Eine erste juristische Einschätzung des Subaru Anliegens:

http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?...

Gerichte verstehen bei Problemen an der Bremse zu Recht keinerlei Spaß:

www.autosieger.de/article16463.html

Während für manche Kunden eine Wandlung (Rückabwicklung des Kaufvertrages) interessant ist, wollen andere einfach nur das ihre Bremsprobleme gelöst werden.

Die recht kostspielige Alternative, immer wieder mit eigenem Geld die Versäumnisse des Herstellers zu korrigieren ist unattraktiv. Eine komplett Neue, TÜV Eintragungsfähige, dem Fahrzeug angemessene Bremsanlage kann schnell bis zu 9.000 Euro kosten – immer auf eigene Kosten neue Bremsbeläge und Bremsscheiben Kombinationen auszuprobieren, bis mal eine passt, ist auch nicht jedermanns Sache – von den Kosten, TÜV und Versicherungsschutz ganz zu schweigen – ein ernstes Thema also.

Viele von uns mögen Subaru und ihren STI 2008/2009, dennoch sind wir nicht bereit für die Versäumnisse von Subaru zu bezahlen, alle Versuche einer friedlichen Einigung wurden ausgeschöpft und brachten außer unserer Verhöhnung nichts. Daher ist dieser Schritt leider notwendig.

Wer einen Subaru Impreza WRX STI 2008/2009 hat und sich an der kostenlosen(!) juristischen Maßnahme beteiligen möchte, bitte PN. Ich bin in dieser Sache der Kläger und koordiniere die juristische Maßnahme.

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Zitat:

Original geschrieben von Guenne



Zitat:

Noch ein Tipp für alle Audi S3, BMW 130i, Mazda MPS 3, Mitsubishi Evo X, Ford Focus RS und vor allem Porsche Fahrer: Seht ihr einen STi 2008/2009 im Rückspiegel, wechselt die Spur! Im Falle einer Vollbremsung könntet ihr sonst regelrecht von der Bahn geschoben werden. 😉

Hi,
nein, Du musst bei 200 km/h 3 Zehntelsekunden schneller reagieren.....
Beste Grüße

Hallo zusammen!

Dass ist jetzt die Begründung wenn ein STI mit Lichthupe angebrettert kommt: "Platzt da! Bremst mich nicht aus! Meine Bremsen sind sch...lecht!"

Sorry für OT, aber ich kann nicht anders!😁

Kann man die Bremsen von z.B. Movit problemlos verbauen? Hat jemand damit erfahrungen (Preis, Haltbarkeit, Ersatzeile)?

Ich kurve hier rum, weil ich den Impreza Diesel kaufen will. Gibt es bei diesem Modell auch die Probleme mit den Bremsen?

Ich hoffe, ihr kommt durch mit der Klage, aber ich denke, da müßt ihr eher Subaru Japan verklagen, weil die das Auto gebaut haben. Subaru Deutschland handelt auch nur auf Anweisung aus Japan, denke ich.

Gruß
schrolf97

ihc glaub enicht der der es auch hat. Die Wagen werden auch nicht ganz so sportlich bewegt.
Was ich mir vorstellen könnte das die Bremsklötze leicht rubbeln bei hoher temperatur. Das kennt man ja

Nunja, alle in dieser Tabelle:

                                   Audi   BMW    Mazda  Mits.  Suba.  Ford  Porsche
                   S3 8P  130i   MPS 3  Evo X  STi    RS     911    911
aus 100 km/h (kalt)  36,7   36,4   36,7   36,7   37,5   37,1   34,4   34,1
aus 100 km/h (warm)  36,7   35,1   36,4   36,7   39,4   37,8   34,4   33,5
aus 200 km/h (warm) 142,9  142,9  141,6  145,6  159,1  152,8  137,8  135,4

Aufgeführten Fahrzeuge haben mindestens 265 PS und werden als sportliche Kompaktwagen oder Sportwagen angeboten. Da paßt der Audi A3 1.9TDI nicht ganz so gut.

Auch das Gewicht und die Endgeschwindigkeit sind bei allen sehr ähnlich. Alle laufen so um die 250 km/h und wiegen so bei 1500-1600 kg. Na ja, und das solche Autos vielleicht etwas flotter bewegt werden als ein 1.9er TDI liegt auf der Hand – schließlich sind sie dafür gebaut, bzw. zumindest sollte es so sein.

das stimmt für hohes tempo sieht mir die Bremse garnicht gut ausgelegt aus. Eher für das Gelände passender 😉

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Was war das Geschrei groß, als die Vollgastauglichkeit des Subaru Impreza WRX STi 2008/2009 in Frage gestellt wurde. Es sei nun mal kein Auto für die Autobahn, sondern ein Ralley-Ableger und somit ein flotter Landstraßen-Schleicher.

Jetzt zeigt sich – wohlbemerkt als Nebenprodukt der Recherche – das die Bremsen nicht zu den Besten gehören – noch dazu von der sonst so hoch geschätzten und gerne zitierten Sportauto - schon jammern und blöken sie wieder rum in ihren Foren. Kein Wunder das sie niemand für voll nimmt. Köstlich!

ich fühle mich jetzt mal ganricht angesprochen 😉
das die Bremsen nicht so gut sind sage ich den Mitfahrern seid 3 Jahren :P Wusste ichs chon beim Kauf. Allerdings nicht STi.
Wortauf ich mich beziehe das Hitzeprobleme nicht ein Subaruproblem sind und zeige nur auf andere 🙂 die das auch können.

Zitat:

Original geschrieben von Sp3kul4tiuS


ich fühle mich jetzt mal ganricht angesprochen 😉
das die Bremsen nicht so gut sind sage ich den Mitfahrern seid 3 Jahren :P Wusste ichs chon beim Kauf. Allerdings nicht STi.
Wortauf ich mich beziehe das Hitzeprobleme nicht ein Subaruproblem sind und zeige nur auf andere 🙂 die das auch können.

Ne, du warst auch nicht gemeint. Im Prinzip geht es darum, das Subaru-Fans (oder solche, die glauben, sie wären welche) keine Kritik ertragen, sondern – egal wie dämlich es ist – "ihre" Marke verteidigen. Es hat schon den Charakter von "Wenn Blinde von Farbe reden" wenn sich da Leute zu Wort melden, die das Auto gar nicht haben.

Dabei übersehen sie, wie wertvoll ehrliche und berechtigte Kritik für den Hersteller sein kann, beim STi 2008/2009 gibt es eine Menge Details die Subaru für winziges Geld korrigieren und/oder verbessern könnte, die den STi viel attraktiver machen würden. Doch solange der STi zur Reliquie hoch stilisiert wird, jeder Mist hingenommen wird, wird sich auch nichts zum Guten ändern. Das übersieht der Forums-Tenor stets.

Das Schönreden von offensichtlichen Mängeln schadet der Marke immens. Die mir bekannten Foren haben ihre Glaubwürdigkeit komplett verloren, da sie mit Kritik nicht umgehen können. Darum glaube ich auch, das Subaru Deutschland die Foren nicht für voll nimmt.

Diejenigen, die über die nötigen Mittel und Wissen verfügen, verhelfen sich so oder so zu ihrem Recht. Entweder juristisch oder durch Nachrüstung. Ist das Anliegen der Kritiker also berechtigt, kann das Image der Marke nur verlieren anstatt gewinnen. Richtige Fans der Marke Subaru würden das, sicher nicht wollen.

Andere Fan-Foren und Communities können das weitaus besser, da wird geschaut, ob es ein Problem wirklich gibt oder ob es nur Gemeckere im Frust ist, handelt es sich um ein einmaliges Problem oder ist Serienproblem, je nachdem was es ist, wird dann eine Lösung gesucht. Das kann durchaus auch mal ein Fernsehbericht über die miese Qualität sein – doch trotz allem, mögen die Fans ihre Marke und ihr Auto, auch wenn sie sie mal ein paar Jahre nicht kaufen.

Es gibt sogar glaubhafte Gerüchte, das der Hersteller in dem besagten Forum mit liest und so Verbesserungsvorschläge einholt und seine Kulanz erweitert – das ist Fanarbeit, das für beide Seiten (Kunde und Hersteller) sinnvolle Kommunikation.

So lange Japan die besten Komponenten (Bremsen,Motor,Fahrwerk) für sich behält,wird mein nächster kein STI.

Wenn es nur die besten Teile wären …

… doch Subarus Vertriebskonzept gibt vielen Kunden und vor allem STi-Fans Rätsel auf. Es scheint, als würde es Subaru Japan, Subaru of Amerika und viele landesspezifische Subarus geben, die nichts miteinander zu tun haben. Von einem Subaru of Europe welches den Kunden die gleichen Möglichkeiten (z.B. Zubehör/Qualität) bietet wie Subaru of Amerika kann der europäische Kunde nur Träumen. Ein zentraler europäischer Vertrieb mit einem zentralen europäischem Lager, man bedenke die Möglichkeiten – reine Phantastereien.

In fast jedem europäischen Land gibt es unterschiedliches Zubehör. So werden dem deutschen Kunden z.B. bessere Navigationsgeräte angeboten, welche dem Schweitzer Kunden vorenthalten werden, dafür bekommt selbiger eine Schaltwegeverkürzung, genau wie der französische und schwedische Kunde. Der dänische Kunde bekommt beides nicht via Zubehörprospekt bzw. Homepage angeboten. Wirklich schlüssig, wirkt das nicht. Zumal Radio Eriwan meldet, daß der Vertrieb von Subaru Pkws in Deutschland, Österreich und in der Schweiz von der gleichen Firma erfolgt – der Emil Frey Gruppe.

Subaru Japan und Subaru of Amerika bieten vieles an, was sicher auch europäischen Kunden gefallen würde, doch die Beschaffung ist mehr als abenteuerlich und teilweise sehr kostspielig. Von den Sondermodellen wie dem Spec-C, der als Rechtslenker nur in Japan angeboten wird, ganz zu schweigen. Man stelle sich vor, Audi würde seine RS Modelle oder Quattro GmbH Teile, Mercedes seine AMG-Black Series, nur in Deutschland verkaufen [...]

Das führt zu kuriosen Ergebnissen, so bekommen amerikanische Kunden eine iPOD-Schnittstelle für den STi 2008/2009, der europäische Kunde jedoch nicht. Foren melden, das Subaru Deutschland gerne eins anbieten würde, Subaru Japan jedoch dagegen war – mit anderen Worten, Subaru Deutschland – und somit ganz Europa (27 Länder) – sind für Subaru Japan nicht interessant genug.

Die nächsten Überraschungen lauern bei der Selbstversorgung. Wer glaubt er könne aufgrund des gleichen Formats der Artikelnummern, japanisches Subaru Zubehör in Deutschland bestellen, lernt das auch das geht nicht. Subaru Deutschland und Subaru Japan haben wohl nicht viel miteinander zu tun. Sind die nationalen Subaru Niederlassungen so was wie Franchiser von Subaru Japan?

Doch es kommt noch schlimmer: Wer meint, alles was er braucht, gäbe es ja im Internet, muß halt nur bestellt werden, zahlt sehr viel Lehrgeld. Denn meistens ist nicht klar, ob die Teile passen. So vertreiben viele Anbieter im Internet Produkte, die auf deutschen bzw. europäischen STi’s 2008/2009 gar nicht passen – bei Legacy, Forester und Outback dürfte es ähnlich aussehen. Selbst den Herstellern ist mitunter gar nicht klar, daß ihre Produkte nur auf den japanischen oder amerikanischen Modellen passen – nicht jedoch auf den europäischen Modellen […]

In Zeiten, wo es wenige Mausklicks kostet, sich einen Überblick zu einer Marke und deren Produkten zu verschaffen, kann Subarus globales Vertriebskonzept – sofern sie denn eines haben - nicht mehr überzeugen. Fast alles muß sich der Kunde irgendwie im Internet zusammensuchen, rätseln ob es paßt, importieren, Zoll und Steuern – wir haben 2009, das schreckt Kunden ab. Da hilft auch ein schicker Stand auf der IAA nicht wirklich …

Zubhör wechselt wohl sehr stark. Zu den Limozeiten gab es noch Schaltwegverkürzungen und Zusatzinstrumente, allerdings sehr teuer aber dort wurde wowas noch angeboten

Zitat:

Original geschrieben von vasquez



Die nächsten Überraschungen lauern bei der Selbstversorgung. Wer glaubt er könne aufgrund des gleichen Formats der Artikelnummern, japanisches Subaru Zubehör in Deutschland bestellen, lernt das auch das geht nicht. Subaru Deutschland und Subaru Japan haben wohl nicht viel miteinander zu tun. Sind die nationalen Subaru Niederlassungen so was wie Franchiser von Subaru Japan?

Das hängt vom deinem Händler ab.

Zitat:

Original geschrieben von vasquez


Wenn es nur die besten Teile wären …

… doch Subarus Vertriebskonzept gibt vielen Kunden und vor allem STi-Fans Rätsel auf. Es scheint, als würde es Subaru Japan, Subaru of Amerika und viele landesspezifische Subarus geben, die nichts miteinander zu tun haben. Von einem Subaru of Europe welches den Kunden die gleichen Möglichkeiten (z.B. Zubehör/Qualität) bietet wie Subaru of Amerika kann der europäische Kunde nur Träumen. Ein zentraler europäischer Vertrieb mit einem zentralen europäischem Lager, man bedenke die Möglichkeiten – reine Phantastereien.

In fast jedem europäischen Land gibt es unterschiedliches Zubehör. So werden dem deutschen Kunden z.B. bessere Navigationsgeräte angeboten, welche dem Schweitzer Kunden vorenthalten werden, dafür bekommt selbiger eine Schaltwegeverkürzung, genau wie der französische und schwedische Kunde. Der dänische Kunde bekommt beides nicht via Zubehörprospekt bzw. Homepage angeboten. Wirklich schlüssig, wirkt das nicht. Zumal Radio Eriwan meldet, daß der Vertrieb von Subaru Pkws in Deutschland, Österreich und in der Schweiz von der gleichen Firma erfolgt – der Emil Frey Gruppe.

Subaru Japan und Subaru of Amerika bieten vieles an, was sicher auch europäischen Kunden gefallen würde, doch die Beschaffung ist mehr als abenteuerlich und teilweise sehr kostspielig. Von den Sondermodellen wie dem Spec-C, der als Rechtslenker nur in Japan angeboten wird, ganz zu schweigen. Man stelle sich vor, Audi würde seine RS Modelle oder Quattro GmbH Teile, Mercedes seine AMG-Black Series, nur in Deutschland verkaufen [...]

Das führt zu kuriosen Ergebnissen, so bekommen amerikanische Kunden eine iPOD-Schnittstelle für den STi 2008/2009, der europäische Kunde jedoch nicht. Foren melden, das Subaru Deutschland gerne eins anbieten würde, Subaru Japan jedoch dagegen war – mit anderen Worten, Subaru Deutschland – und somit ganz Europa (27 Länder) – sind für Subaru Japan nicht interessant genug.

Die nächsten Überraschungen lauern bei der Selbstversorgung. Wer glaubt er könne aufgrund des gleichen Formats der Artikelnummern, japanisches Subaru Zubehör in Deutschland bestellen, lernt das auch das geht nicht. Subaru Deutschland und Subaru Japan haben wohl nicht viel miteinander zu tun. Sind die nationalen Subaru Niederlassungen so was wie Franchiser von Subaru Japan?

Doch es kommt noch schlimmer: Wer meint, alles was er braucht, gäbe es ja im Internet, muß halt nur bestellt werden, zahlt sehr viel Lehrgeld. Denn meistens ist nicht klar, ob die Teile passen. So vertreiben viele Anbieter im Internet Produkte, die auf deutschen bzw. europäischen STi’s 2008/2009 gar nicht passen – bei Legacy, Forester und Outback dürfte es ähnlich aussehen. Selbst den Herstellern ist mitunter gar nicht klar, daß ihre Produkte nur auf den japanischen oder amerikanischen Modellen passen – nicht jedoch auf den europäischen Modellen […]

In Zeiten, wo es wenige Mausklicks kostet, sich einen Überblick zu einer Marke und deren Produkten zu verschaffen, kann Subarus globales Vertriebskonzept – sofern sie denn eines haben - nicht mehr überzeugen. Fast alles muß sich der Kunde irgendwie im Internet zusammensuchen, rätseln ob es paßt, importieren, Zoll und Steuern – wir haben 2009, das schreckt Kunden ab. Da hilft auch ein schicker Stand auf der IAA nicht wirklich …

Hi,

könnte es sein, dass ich hier auch Opfer dieser Tatsache geworden bin?

(Posting mit dem Foto als Anhang.....)

Das kann ja wohl wirklich nicht wahr sein.

LG

Faktisch muss ich als außenstehender erstmal feststellen das diese hier im Thread genannten Angaben, definitiv nicht zu den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitsstudien der letzten Jahre passen...
Denn da war Subaru zumindest weit vorne 😉

Ansonsten mal zum Thema "schwache Bremsen" und flattern beim bremsen:
Ich fahre einen Nissan 300ZX und es war mir vor dem Kauf bereits bekannt das dieses Modell sehr schwach dimensionierte Bremsen hat, die beim rapiden Abbremsen auch "flattern".

Daher bauen auch viele auf Porsche- oder Skylinebremsen um...

Wenn Bremsscheiben oder Bremsbeläge unvermittelt bei vielen Fahrern trotz ruhiger Fahrweise reißen ist das erstmal "skandalös" - obgleich man natürlich nicht wirklich verifizieren kann inwiefern die Aussage der Kunden stimmen.

Ich arbeite u.a. im Kundenmanagement (aber nicht im KFZ-Bereich) und in den meisten Fällen behaupten Kunden grundsätzlich "Ich bin ganz vorsichtig damit umgegangen, ich kann nichts dafür" - was allerdings wie sich am Ende oft rausstellt nur in wenigen Fällen so stimmt.

Wenn das Geheule jetzt allerdings nur so groß ist weil die Bremsen etwas unterdimensioniert sind und auch etwas zum flattern neigen dann ist es selbst Schuld wenn man sich vorher nicht über sowas informiert, abgesehen davon das ich das nicht als "Mangel" betrachte - genausowenig wie bei meinem Auto.

Zumal die getesteten Bremswerte ja immerhin der Norm und den Vorgaben entsprechen, so what?!

Zitat:

Original geschrieben von zxcoupe


Faktisch muss ich als außenstehender erstmal feststellen das diese hier im Thread genannten Angaben, definitiv nicht zu den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitsstudien der letzten Jahre passen...
Denn da war Subaru zumindest weit vorne 😉

Ansonsten mal zum Thema "schwache Bremsen" und flattern beim bremsen:
Ich fahre einen Nissan 300ZX und es war mir vor dem Kauf bereits bekannt das dieses Modell sehr schwach dimensionierte Bremsen hat, die beim rapiden Abbremsen auch "flattern".

Daher bauen auch viele auf Porsche- oder Skylinebremsen um...

Wenn Bremsscheiben oder Bremsbeläge unvermittelt bei vielen Fahrern trotz ruhiger Fahrweise reißen ist das erstmal "skandalös" - obgleich man natürlich nicht wirklich verifizieren kann inwiefern die Aussage der Kunden stimmen.

Ich arbeite u.a. im Kundenmanagement (aber nicht im KFZ-Bereich) und in den meisten Fällen behaupten Kunden grundsätzlich "Ich bin ganz vorsichtig damit umgegangen, ich kann nichts dafür" - was allerdings wie sich am Ende oft rausstellt nur in wenigen Fällen so stimmt.

Wenn das Geheule jetzt allerdings nur so groß ist weil die Bremsen etwas unterdimensioniert sind und auch etwas zum flattern neigen dann ist es selbst Schuld wenn man sich vorher nicht über sowas informiert, abgesehen davon das ich das nicht als "Mangel" betrachte - genausowenig wie bei meinem Auto.

Zumal die getesteten Bremswerte ja immerhin der Norm und den Vorgaben entsprechen, so what?!

Hallo,

Richtig, es werden zwei Dinge vermischt.
Ein KONSTRUKTIONSBEDINGTER Mangel, der möglicherweise das Reißen verursacht. Um das festzustellen, gibt es Gutachter.
Wenn auf diesen Mangel nicht reagiert wird, müssen geeignete Schritte gesetzt werden.
Auf der anderen Seite eine Bremsleistung innerhalb einer nicht genau festgesetzten Norm, die schlechter als bei vergleichbaren Fabrikaten ist.
Wegen dieses Faktums zu klagen wäre IMHO lächerlich.
LG

Zitat:

Original geschrieben von zxcoupe


Faktisch muss ich als außenstehender erstmal feststellen das diese hier im Thread genannten Angaben, definitiv nicht zu den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitsstudien der letzten Jahre passen...
Denn da war Subaru zumindest weit vorne 😉

Ansonsten mal zum Thema "schwache Bremsen" und flattern beim bremsen:
Ich fahre einen Nissan 300ZX und es war mir vor dem Kauf bereits bekannt das dieses Modell sehr schwach dimensionierte Bremsen hat, die beim rapiden Abbremsen auch "flattern".

Daher bauen auch viele auf Porsche- oder Skylinebremsen um...

Wenn Bremsscheiben oder Bremsbeläge unvermittelt bei vielen Fahrern trotz ruhiger Fahrweise reißen ist das erstmal "skandalös" - obgleich man natürlich nicht wirklich verifizieren kann inwiefern die Aussage der Kunden stimmen.

Ich arbeite u.a. im Kundenmanagement (aber nicht im KFZ-Bereich) und in den meisten Fällen behaupten Kunden grundsätzlich "Ich bin ganz vorsichtig damit umgegangen, ich kann nichts dafür" - was allerdings wie sich am Ende oft rausstellt nur in wenigen Fällen so stimmt.

Wenn das Geheule jetzt allerdings nur so groß ist weil die Bremsen etwas unterdimensioniert sind und auch etwas zum flattern neigen dann ist es selbst Schuld wenn man sich vorher nicht über sowas informiert, abgesehen davon das ich das nicht als "Mangel" betrachte - genausowenig wie bei meinem Auto.

Zumal die getesteten Bremswerte ja immerhin der Norm und den Vorgaben entsprechen, so what?!

Faktisch ist dein Beitrag kompletter Unsinn. Ich kenne und liebe solche "selber Schuld" Beiträge aus allen möglichen Foren.

Es geht hier nicht um die gesamte Subaru Flotte, sondern um den sehr seltenen Impreza WRX STI aus den Jahren 2008/2009 und seine Bremsen. Mit klappernden, Quietschenden, schabenden Bremsen bleibt kaum einer liegen. Die Nennung der Pannenstatistik ist also unsinnig. Nur so ein Gedanke rufst du den Nissan-Pannendienst, wenn deine Bremse klappert oder quietscht?

In den Foren kommt Subaru Deutschland nicht gut weg – selbst in den Fanforen – da ist Subaru Deutschland weit hinten, was die Kundenzufriedenheit anbelangt.

Wenn du dir einen neuen Nissan 300ZX (286 PS, 345 PS?) mit miesen Bremsen kaufst und dir auf deine Kosten bessere Bremsen (VA: 6 Kolben, HA 4 Kolben?) einbauen lässt, ist das deine Angelegenheit. Wie darf ich mir das Vorstellen 40000-60000 Euro bezahlt, dann noch mal 6000-10000 Euro für neue Bremsen? Sehr glaubhaft!

Folgen wir deinem Ansatz, können wir jeden Mangel als "selber schuld" und am ende als "Pech gehabt" definieren – dann bräuchten wir keine Foren mehr. Damit du wenigstens ansatzweise verstehst, worum es hier geht, solltest du die ganze Diskussion lesen, bevor du was schreibst.

Ich arbeite nicht im Kundenmanagement, kann aber andere Dinge sehr gut, z. B. mit dem Browser umgehen und lesen. Schau mal an den Anfang der Diskussion, da findest du ein paar Gerichtsurteile und juristische Einschätzungen – klingt irgendwie anders wie dein Geseier. So what? 😉

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