Bremsen rubbeln an der Vorderachse bei Bremsen aus hoher Geschwindigkeit
Seit einiger Zeit fällt mir auf, dass beim starken Abbremsen aus hoher Geschwindigkeit (keine Vollbremsung, kein ABS-Eingriff) an der Vorderachse ein Rubbeln spürbar ist, zudem ein Geräusch ähnlich einem starken Surren. Sobald ich von der Bremse gehe ist es weg. Beim Bremsen aus niedriger Geschwindigkeit ist alles normal.
Was könnte das sein?
Bremsscheiben vorne wurden erst vor 1 Jahr und ca. 10.000 km ersetzt und sehen optisch unauffällig aus. Könnten es die Bremsbeläge sein? Oder ungleiche Bremskraft re/li? Oder die Aufhängung??
Beste Antwort im Thema
Servus!
Überprüfe mal die Bremssättel. Bei mir war auf einer Seite der Schwimmsattel fest, gleiche Symptome wie bei Dir. Meine Bremsen musste ich ohnehin erneuern und dabei habe ich das mit dem festsitzenden Schwimmsattel bemerkt. Reparatursatz kostet im Zubehör etwa 25,- Euro, einschließlich Führungsbolzen, Gummitüllen und Fett. Dass der Sattel fest ist läßt sich erst feststellen, wenn die Scheibe ausgebaut ist. Oder Du hast jemanden, der für Dich auf die Bremse tritt, während Du den Sattel an dem sicher aufgebockten Fahrzeug (Rad ist demontiert) kontrollierst.
Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich die Querlenker überprüfen.
Beste Grüße
Pippo
30 Antworten
Kommt auf deine km an. Ich hab jetzt nach 260tkm alle ausgewechselt. Im laufe des letzten jahres. Und 3 mal für achsvermessung gezahlt^^.
Bei mir war auch der Querlenker links vorne ausgeschlagen. Typisch dafür ist das von dir beschriebene Rubbeln beim Bremsen aus hoher Geschwindigkeit. Auch wenn nur ein Querlenker ausgeschlagen ist, sollten sie immer paarweise ausgetauscht werden (so mein Servicespezialist beim Freundlichen, dem ich vertraue = Schwiegersohn)
Zitat:
Original geschrieben von moonwalk
Das vermute ich beim mir auch, wenn ich hart Bremse wackelt das Lankrad am meisten. Meinst Du mit "Führungsgelenke an der Lenkstange" die Spurstangenköpfe?Zitat:
Original geschrieben von edgar1
Nach dem Tausch war es deutlich besser. Ganz weg war es aber erst nach dem Tausch der Führungsgelenke an der Lenkstange, da war eine Seite ausgeschlagen.Viele Grüße
Moonwalk
.
Als erstes Auswuchten.
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Zitat:
Original geschrieben von conny-r
Als erstes Auswuchten.
Wie meinst Du das?
Die Räder auswuchten, weil es beim Bremsen flattert? Warum wirkt die Unwucht im Reifen nicht auch beim sonstigen Fahrbetrieb? Ich hätte erwartet, das eine Unwucht im Reifen eher geschwindigkeitsabhängig auftreten kann...
Viele Grüße
Moonwalk
Und nicht vergessen danach die Spur & Sturz neu einstellen zu lassen -> Achsvermessung.
Sonst wird bald ein neuer Satz Reifen fällig ;-)
Zitat:
Original geschrieben von moonwalk
Das vermute ich beim mir auch, wenn ich hart Bremse wackelt das Lankrad am meisten.
So, gerade mal "nach dem Rechten" gesehen: Federbruch vorne links... 🙁
Sollte ich vor der Urlaubsfahrt wohl noch machen lassen... Muss man da beide Seiten wechseln?
So ist da mit den alten Karren eben...
Moonwalk
Hi,
Zitat:
Original geschrieben von moonwalk
So, gerade mal "nach dem Rechten" gesehen: Federbruch vorne links... 🙁Zitat:
Original geschrieben von moonwalk
Das vermute ich beim mir auch, wenn ich hart Bremse wackelt das Lankrad am meisten.
Sollte ich vor der Urlaubsfahrt wohl noch machen lassen... Muss man da beide Seiten wechseln?So ist da mit den alten Karren eben...
Moonwalk
ja, dass wäre besser. Man hat keine Garantie das die andere weiter heil bleibt.
Bei meinen war zuerst die linke hinten fällig. Habe beide wechseln lasen. 3 Monate später, bei TÜV Besuch hat man die vordere links gefunden. Habe auch beide gewechselt. Und jetzt seit 3 Jahren habe ich Ruhe.
Solchen Teile immer Teilweise wechseln. Die alte Feder ist warscheinlich mehr eingedruckt als die Freschen Feder. Beim Lenk und Spurstange usw. ist die alten Gummi immer weicher als die Neue Gummi.
Zitat:
Original geschrieben von f.jurand
Bei mir war auch der Querlenker links vorne ausgeschlagen. Typisch dafür ist das von dir beschriebene Rubbeln beim Bremsen aus hoher Geschwindigkeit. Auch wenn nur ein Querlenker ausgeschlagen ist, sollten sie immer paarweise ausgetauscht werden (so mein Servicespezialist beim Freundlichen, dem ich vertraue = Schwiegersohn)
Natürlich war es bei mir nicht die gebrochene Feder, bei den Austauscharbeiten wurde eine Zugstrebe ("Querlenker oben", der nach "vorne" vom Rad weggeht) als marode diagnostiziert, Querstrebe bei MB vor zwei Jahren neu. Zugstrebe ist noch orschinol, Spurstangenköpfe waren nach 5 Jahren / 75 tkm schon mal neu. Ich denken auch, das man dann beide Zugstreben wechseln sollte. Leider ist der Spurstangenkopf so festgegammelt, dass er ggf. bei der Öffnung zerstört wird und neu muss. Ich bin nicht sicher, ob man die überhaupt öffnen muss, da MB damals sagte, Spureinstellen bei Querstrebe (Querlenker unten) ja, bei Zugstrebe nein. Nun sind naürlich Federn, Dämpfer, Zugstreben neu, da kann man schon mal die Spur justieren....
Bald ist die Urlaubskasse schon vorher leer... 🙁
Moonwalk
Zitat > Leider ist der Spurstangenkopf so festgegammelt, dass er ggf. bei der Öffnung zerstört wird und neu muss.
.
Erst Kriechöl dann heiß machen.
So, Zugstreben sind beide neu, Spurstangenköpfe mussten nicht neu, Spur ist neu eingestellt (leider steht das Lenkrad jetzt ca. 1 cm zuweit links) Klacken beim Bremsen ist weg, rubbeln bei hoher Geschwindigkeit bleibt. Ich vermute: Bremsscheiben (ATE, 70 tkm).
Aber da die Beläge (ATE Ceramic) noch gut sind, werden die jetzt erst verbaucht und dann gibt es neue Scheiben (von MB).
Viele Grüße
Moonwalk
Hallo zusammen,
hatte mir vor Wochen vorne neue Bremsscheiben und Beläge montiert,
erst alles gut aber nach ein Paar Tagen war es so als wenn die Scheiben
einen Schlag hätten denn beim bremsen war immer pulsieren im Pedal und das Lenkrad
flatterte .
Habe jetzt die Führungsbolzen der Bremssättels gewechselt da auf beiden Seiten
die unteren fest gerostet waren und somit nichts schwimmen konnte
und beim bremsen ist jetzt alles wie es sich gehört.........
Gruß
Wolfgang
Hallo,
bei mir haben die Bremsen an der Vorderachse gewummert/gerubbelt,
wenn ich aus hoher Geschwindigkeit runter gebremmst habe.
Bei Regen gab es nur SCHWACHE Bremsleistung!
Die "Fachleute" haben dann die Klassiker als Urache genannt:
Unwucht Reifen, Felge, Bremscheiben verzogen, ....!
Neue Bremsscheiben halfen nicht.
Ursache war im Endeffekt, dass die Scheibenbremse neu war und
keine Bohrung und Schraube mehr hatte,
mit der die Glocke der Scheibenbremse auf der Narbe festgeschraubt wurde.
Das gilt für "normale" Ersatzbremsscheiben, wie auch für spezielle wie von Brembo.
Beim Wechsel von Sommer auf Winterreifen o.ä. löst sich die Bremsscheibe von der Narbe,
es fällt Dreck oder Rost zwischen Narbe und Glocke der Bremsscheibe und es wummert.
Das aber erst beim Bremsen aus hoher Geschwindigkeit, fällt somit nicht sofort auf,
der Bezug Reifenwechsel wummern wird nicht klar.
Die Lösung war,
alle Kontaktflächen reinigen: Narbe<->innen aussen Glocke der Bremsscheibe<-> Felge
---}> RUHE!
Leider nur bis zum nächsten Reifenwechsel!!!
Habe keine dauerhafte Lösung!?
http://www.kfz-dieter-langer.de/info/verschlei%C3%9Fteile/bremsen/
Zitat:
@moonwalk schrieb am 9. September 2014 um 13:07:18 Uhr:
Aber da die Beläge (ATE Ceramic) noch gut sind, werden die jetzt erst verbaucht und dann gibt es neue Scheiben (von MB).
So, für's Protokoll:
Zum TÜV Ende 2015 hätte es wohl Probleme gegeben, da die Scheiben vorne innen stark verrostet waren und die Ursache für das Bremsrubbeln waren (wurde halt immer schlimmer).
Da habe ich nach gut 90.000 km nicht lange gefackelt und nun sind doch wieder ATE-Scheiben + ATE-ceramic-Beläge drauf - und Bremsen macht wieder Spaß und die Felgen bleiben sauber!