BMW Z4 sDrive23i
Hallo zusammen,
ich interessiere mich für einen Z4 und hätte mal kurz eine Frage zum Z4 sDrive23i. Ist dieser Motor zu empfehlen oder eher nicht. Ich stehe so ein wenig auf die BMW 6-Zylinder Motoren und der 23i hat ja auch einen. Klar, ein 35i oder 35is sind natürlich um einiges stärker, aber auch sehr viel teurer. Die 23i mit Baujahr ab 2010 und geringer Laufleistung (20000-30000km) bekommt man ja schon so um die 25.000-30.000 €. Das ist ja noch einigermaßen bezahlbar, und wenn man dafür einen schönen 6-Zylinder Z4 bekommt, umso besser. Auch die neueren 28i sind ja noch ziemlich teuer (mit ordentlicher Ausstattung). Ich kann diesen 23i-Motor jetzt mal überhaupt nicht einschätzen. Ist dieser Motor zu empfehlen, oder sollte man doch eher mehr Geld in die Hand nehmen und einen 30i,35i...... kaufen.
Für eine kleine Orientierungshilfe von euch wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Bernd
Beste Antwort im Thema
Ich hab zwar den 35is aber ich finde, dass gerade der 23i und auch der 30i den besten Kompromiss aus Leistung, Verbrauch und Genuss bieten. Der aktuelle Z4 ist kein Rennwagen sondern eher ein GT.
Wenn ich Rennen fahren will, hole ich mir ein Auto das geschlossen, klein und wendig und mit reichlich
Leistung gesegnet ist. Die Mehr-Leistung von meinem Z4 braucht man im normalen Alltagsbetrieb nicht, ist reiner Luxus.
26 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Ich bin zwar durchaus deiner meinung, aber das kann man immer sagen...Zitat:
Original geschrieben von Tappi 64
Ich würde etwas mehr Geld in die Hand nehmen und nach einen 30i suchenIch bin den 23i kurz gefahren,Da fehlt mir einfach der Durchzug bei niedrigen Drehzahlen
Lieber 200PS als hundert
lieber 300 als 200,
lieber 400 als 300,
lieber 500 als 400...
ich hoere hier mal auf aufzuzaehlen, aber eigentlich hoert das nicht auf 🙂Ich bin auch der meinung das die naechst bessere motorisierung immer auch das bessere auto ist. (leistung kann man nie genug haben.) Trotzdem kann man ja nicht sagen das jeder unter 1000PS was falsch macht.
Ich finde es leicht eine eigene meinung zu haben. (ich denke da wie du)
Aber ich finde es schwierig empfehlungen auszusprechen.willy
Mir ging es alleine um die Art und Weise der Leistungsabgabe
Zum Zeitpunkt meiner Probefahrt hatte ich noch ein E92 325i coupe mit dem 3,0l DI.Der hat ja auch "nur" 218PS,aber mit dem konnte ich noch im dritten Gang abbiegen.Schon bei niedriger Drehzahl konnte er sehr gut bewegt werden.Verbrauch bei mir über gut 40Tkm immer um die 8,5-8,7l.Bis auf die DI Problematik einer der besten Motoren die ich hatte.
Ein 3,0l mit 218 PS ohne Di hätte dem Z4 sicher gut gestanden
Aber das Thema hat sich sich mit Einführung der 4 Zyl Turbos wohl für immer erledigt 🙁
Zitat:
Original geschrieben von Tappi 64
Ein 3,0l mit 218 PS ohne Di hätte dem Z4 sicher gut gestanden
Jau.....
Zitat:
Original geschrieben von Tappi 64
Mir ging es alleine um die Art und Weise der LeistungsabgabeZitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Ich bin zwar durchaus deiner meinung, aber das kann man immer sagen...
Lieber 200PS als hundert
lieber 300 als 200,
lieber 400 als 300,
lieber 500 als 400...
ich hoere hier mal auf aufzuzaehlen, aber eigentlich hoert das nicht auf 🙂Ich bin auch der meinung das die naechst bessere motorisierung immer auch das bessere auto ist. (leistung kann man nie genug haben.) Trotzdem kann man ja nicht sagen das jeder unter 1000PS was falsch macht.
Ich finde es leicht eine eigene meinung zu haben. (ich denke da wie du)
Aber ich finde es schwierig empfehlungen auszusprechen.willy
Zum Zeitpunkt meiner Probefahrt hatte ich noch ein E92 325i coupe mit dem 3,0l DI.Der hat ja auch "nur" 218PS,aber mit dem konnte ich noch im dritten Gang abbiegen.Schon bei niedriger Drehzahl konnte er sehr gut bewegt werden.Verbrauch bei mir über gut 40Tkm immer um die 8,5-8,7l.Bis auf die DI Problematik einer der besten Motoren die ich hatte.
Ein 3,0l mit 218 PS ohne Di hätte dem Z4 sicher gut gestanden
Aber das Thema hat sich sich mit Einführung der 4 Zyl Turbos wohl für immer erledigt 🙁
Verstehe,
man muss sich an motoren auch gewoehnen. Manche wachen bei hohen drehzahlen erst auf. Wenn man vertraeumt im falschen gang auf den pin drueckt kommt erstmal wenig. Faehrt man aber attacke dann haelt man die drehzahl hoch und geniessst. Was dann allerdings von der tankuhr quittiert wird. 🙁
Ich muss zugeben ich bin den kleinen 6 zylinder nie gefahren.
willy
Der 23i mit dem 2,5l-R6 ist aus meiner Sicht eigentlich genau das, was einen alltagstauglichen Roadster auszeichnet: Toller Sound, drehzahlwillig, genug Leistung für den normalen Alltag. Der Verbrauch ist mit bei mir ca. 8,4 l /100 km nicht unbedingt zeitgemäß, dafür ist die Versicherungseinstufung recht günstig.
Somit hat man ein elegantes, offenes Fzg. mit moderaten Unterhalts- und Anschaffungskosten und sehr hohem Spaßfaktor.
Wer sich mit dem Konzept drehmomentschwacher Sauger mit seinen Vor- und Nachteilen nicht anfreunden kann, der ist mit den neuen Turbo-R4 sicherlich besser bedient als mit dem 23i.
Kritikpunkt zum Fahrwerk gab es schon, aber das hängt auch von den Reifen / Felgen / Luftdruck ab. Mit 17" Winterreifen ist die Untersteuertendenz tatsächlich stark ausgeprägt, nur stört das im Alltag nicht (sonst wäre z.B. ein Peugeot 308 oder Opel Astra als unfahrbar zu bezeichnen). Mit 18" liegt der Wagen hingegen recht satt auf der Straße, zumindest für die 150 kW des 23i bedarf es aus meiner Sicht nicht zwangsläufig einer Fahrwerksoptimierung. Wer natürlich will, kann den werksseitigen Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit auch in Richtung Sportlichkeit verändern – je nach Belieben.
Wobei sicherlich die wenigsten 23i eine Rennstrecke sehen werden, wo das dann von Relevanz ist.
Im Übrigen wird der (Serien-)E89 nie ein Sportwagen sein, sondern höchstens ein sportliches Fzg. Wer derartiges sucht, wird mit einem Boxster glücklicher werden.
@digger58: Es gibt sogar einen 18i mittlerweile. Und auch der wird wohl seine Freunde finden …
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Zitat:
Original geschrieben von UHU1979
@digger58: Es gibt sogar einen 18i mittlerweile. Und auch der wird wohl seine Freunde finden …
Ich weiß das es den gibt .... aber für mich, nein Danke.
Zitat:
Original geschrieben von UHU1979
Kritikpunkt zum Fahrwerk gab es schon, aber das hängt auch von den Reifen / Felgen / Luftdruck ab. Mit 17" Winterreifen ist die Untersteuertendenz tatsächlich stark ausgeprägt, nur stört das im Alltag nicht (sonst wäre z.B. ein Peugeot 308 oder Opel Astra als unfahrbar zu bezeichnen). Mit 18" liegt der Wagen hingegen recht satt auf der Straße, zumindest für die 150 kW des 23i bedarf es aus meiner Sicht nicht zwangsläufig einer Fahrwerksoptimierung. Wer natürlich will, kann den werksseitigen Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit auch in Richtung Sportlichkeit verändern – je nach Belieben.
Wobei sicherlich die wenigsten 23i eine Rennstrecke sehen werden, wo das dann von Relevanz ist.
Für mich liegt der Hauptgrund des geänderten Fahrwerks im Spaß auf der Landstrasse. Der Wagen ist deutlich agiler, der Grenzbereich liegt höher, was eine zusätzliche Sicherheit auf öffentlichen Strassen darstellt. Der Wagen bleibt deutlich länger neutral; falls man es übertreibt, untersteuert er leicht und ist auch für den Normalfahrer leicht beherrschbar. Es fährt sich entspannter, das Versetzen des Fahrzeugs durch Unebenheiten in Kurven ist minimiert.
Auf Touren mit anderen Fahrzeugen lässt sich auch leicht feststellen, dass höhere Kurvengeschwindigkeiten als mit Fahrzeugen im Serientrimm möglich sind, auch wenn willy das völlig anders sieht;-)
Noch ein Wort zum Motor: In anderen Baureihen bietet das Nähmaschinchen mehr Leistung und ist im E89 wohl aus modellpolitischen Gründen in der Leistung beschränkt worden, um den Abstand zum 30i zu wahren.
Ab 6200 U/min wird die Leistung durch die Elektronik zurückgenommen. Obwohl ich dem Motortuning bei Saugmotoren skeptisch gegenüberstehe, werde ich in diesem Fall ein anderes Kennfeld in die Motorsteuerung einprogrammieren lassen. Das wird im Mai stattfinden. Ich werde dann berichten, ob es sich gelohnt hat und entsprechende Zahlen gegenüberstellen.
Zitat:
Original geschrieben von digger58
Ich finde das Fahrwerk gut, ob nun komfortabel oder sportlich, für mich als Normalfahrer ist es super, habe aber keine Vergleichserfahrungen mit irgendwelchen M's, AMG's, Porsche, etc. Ob der E89 nun unter- oder übersteuert merke ich doch bei meinem fahrerischen Können garnicht und behaupte mal, das 80% der Fahrerinnen/Fahrer dieser Art von Sportwagen/ Roadster, das auch nicht merken. Und lassen wir mal die Kirche im Dorf, auf den öffentlichen Strassen und bei der Verkehrsdichte, kann man das Potential von Motor und Fahrwerk nicht ausreizen, erstens zu gefährlich und zweitens lauert an jeder Ecke die Staatsmacht.Digger58
Ich hatte jetzt zwei Jahre lang einen M3 ( E92 ) und den Z4 2.3i in der Garage stehen und mein Favorit war ganz eindeutig der Z4. 😉
Der Motor ist ein Traum und das Fahrzeug sowieso.
Und obwohl ich durch den M3 mit seinen 420 PS ja durchaus Leistung gewohnt bin, hatte ich beim Z4 2.3i noch nie das Verlangen nach mehr. Kann daher die Aussagen hier zum Teil absolut nicht verstehen.
Markus
Ich hab zwar den 35is aber ich finde, dass gerade der 23i und auch der 30i den besten Kompromiss aus Leistung, Verbrauch und Genuss bieten. Der aktuelle Z4 ist kein Rennwagen sondern eher ein GT.
Wenn ich Rennen fahren will, hole ich mir ein Auto das geschlossen, klein und wendig und mit reichlich
Leistung gesegnet ist. Die Mehr-Leistung von meinem Z4 braucht man im normalen Alltagsbetrieb nicht, ist reiner Luxus.
Zitat:
Original geschrieben von derfla62
Ich hab zwar den 35is aber ich finde, dass gerade der 23i und auch der 30i den besten Kompromiss aus Leistung, Verbrauch und Genuss bieten. Der aktuelle Z4 ist kein Rennwagen sondern eher ein GT.
Wenn ich Rennen fahren will, hole ich mir ein Auto das geschlossen, klein und wendig und mit reichlich
Leistung gesegnet ist. Die Mehr-Leistung von meinem Z4 braucht man im normalen Alltagsbetrieb nicht, ist reiner Luxus.
Hallo
Für deine Meinung bekommst du von mir 100% Zustimmung. Ich fahre den 3.0 i jetzt seit drei Jahre und diese Leistung reicht mir voll aus, obwohl ich in dieser Zeit 83.000 km zurückgelegt habe, hatte ich nie das Gefühl untermotorisiert unterwegs zu sein.
Klar drücke ich beim Überholen ab und zu die Sporttaste, damit der Vorgang noch zügiger abläuft, aber das wars auch schon.
Gruß
Aljubo
Hallo zusammen 🙂
Ich fahre den 23i und bin sehr sehr zufrieden!!! Der Motor langt allemal für das Fahrzeug und macht auch noch viel Spass 😉
Gruß
Der 2.3i geht von 0 - 100 km / h in 6,5 Sekunden und läuft knapp 240 km / h !
Da gibts nicht viele Autos die einem im Deutschen Alltag begegnen, die das besser können.
Das mag in Monaco anders ausschauen, nur da darfs keiner. 😁
Markus
Zitat:
Original geschrieben von markusbre
Der 2.3i geht von 0 - 100 km / h in 6,5 Sekunden und läuft knapp 240 km / h !
Die Werksangabe von BMW liegt bei 6,6s. Der Wert ist unrealistisch. Der beste Testwert, den ich bisher gesehen habe, war 7,5s. Das kommt in meinen Augen (als 23i-Faher) der Wahrheit deutlich näher.