BMW ... schade, i8 wird eingestellt

BMW i8 I15

Schade, mit dem I8 stirbt ein Eyecatcher der elektrifizierten Mobilität

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Habe mir im Mai einen Roadster gebraucht Bj.2018 (20.000 Km) zugelegt.
Natürlich nicht als Zugfahrzeug für einen Hänger.
Natürlich nicht als Gepäckraumwunder.
Natürlich nicht als Familienkutsche.

Aber ganz sicher als Liebhaberstück, was alle Grunderwartungen erfüllt:
Bei Bedarf 250 Km/h
Bei Bedarf in 4,6 Sec. auf 100
Bei Bedarf in 15 Sec. offen fahren.
Bei Bedarf extrem sparsam Verbrauch unter 5 Liter auf 100 Kilometer.
Bei Bedarf an der 220V Steckdose aufzuladen.
Bei Bedarf bis zu 59 Kilometer (selbst erfahren) rein elektrische Reichweite.
Bei Bedarf flüsterleise.
Bei Bedarf im Sportmodus mit einem tollen Sound (wenn auch aus dem Lautsprecher).

Ohne Bedarf auch auf der Straße ein absoluter Hingucker, nie habe ich in der Menge eine solche umfängliche positive Resonanz auf durch Daumen hoch ????, freundliche Zurufe, Fotowünsche am Supermarktparkplatz etc. mit eines Fahrzeug erlebt.

BMW i8
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Ja, der i8 ist kein BEV, auch nicht mit einem 11,6 kWh Akku.

Zitat:

Vor-Facelift ist wegen dem kleineren Akku nat. etwas leichter.

Das haut nicht hin. Die Zahl der Zellen ist ja gleich, beide haben 96 Zellen der gleichen Abmessungen (VDA PHEV1) und des gleichen Gewichtes. Nur eben die Zellen im Facelift haben dann 34 Ah statt 20 Ah pro Zelle.

Eigentlich ist der i8, insbesondere vor dem FL, eher ein MildHybrid mit Anschluss, als ein PlugInHybrid. D.h. er ist nicht für das rein elektrische Fahren im Alltag und mit dem Verbrenner auf Langstrecken, sondern eher für das unterstützte Verbrennerfahren gedacht.

Bisher hatte ich noch nicht richtig darüber nachgedacht, aber den i8 bin ich eigentlich immer mit Verbrenner gefahren, weil man mit so einem Sportwagen auch etwas "aktiver" unterwegs ist. Bei meinem Range Rover PlugInHybrid ist es genau umgekehrt. Da liebe ich es, rein elektrisch zu fahren, kann das auch bis 130 km/h, insbesondere auf meiner Pendelstrecke.

Die Bezeichnung als "Mildhybrid mit Ladeanschluss" wird dem BMW i8 nun wirklich überhaupt nicht gerecht:

96 kW Elektromotor, ab Facelift 105 kW an der Vorderachse
2 Stufen-Getriebe an der Vorderachse

bis 120 km/h kann er damit elektrisch fahren

Batterie:
erst 96s 20Ah, also 7,1 kWh brutto, davon 5,2 kWh netto, für etwa 37 NEFZ km, kundennah um 30 km
ab Facelift:
96s 34Ah, also 12 kWh brutto, davon netto 9,4 kWh, für etwa 53 km NEFZ, kundennah um 43 km

Natürlich für kundennahe Schleichfahrt. Und ohne Heizung.

Man muss den BMW i8 aus meiner Sicht schon ernst nehmen als PHEV. Er ist leicht (1500 kg), er ist luftwiderstandsarm (0,26 mal ne sehr kleine Stirnfläche). So kommt er auch mit wenig kWh eine Menge km weit. Solange man es sachte angeht und ihn eher als Prius betrachtet statt als verkappten Sportwagen. Die bis 96 kW von der Vorderachse sind ja trotzdem ganz ordentlich.

Dein dicker RangeRover (L405) PHEV: 13.1 kWh brutto, davon 12,4 kWh netto.
Aber das ganze Fahrzeug ist schwer (um 2600 kg) und luftwiderstands-ungünstig. Und der E-Motor auf 85 kW begrenzt. Im Rahmen identischer Geschwindigkeit eines gemütlichen, dicken Range Rovers kann der BMW i8 auch elektrisch gefahren werden. Man muss es nur mal zulassen.

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Hier ging es ja um FL oder nicht. Die Begrenzung des Vor-FL auf 70 km/h in Verbindung mit dem kleinen Akku und der dadurch recht geringen Reichweite verführen kaum dazu, ihn viel im reinen Elektrobetrieb zu nutzen.

Deshalb war meine Aussage: Wenn er wie ein PHEV genutzt werden soll, dann das FL-Modell wählen.

E-Works bietet Batterieupgrades für i3 und i8 an.
Ich habe bei denen nachgefragt, ob für den i8 eine leichtere Batterie nachgerüstet werden kann. Kapazität ist mir nicht so wichtig, leichter soll sie sein. Gibts aber nicht🙁
Optional kann nur die Batterie mit mehr Kapazität nachgerüstet werden, die vom Faceliftmodell. Die hatten mir gesagt, dass damit ca. 20 Kilo Gewicht dazukommen.

Andersrum hats wohl noch keiner gemacht, den Akku mit mehr Kapazität rausbauen lassen, den mit weniger kWh rein, um 20 Kilo zu sparen. Hätte ich den LCI, könnte ich schwach werden😁

Zitat:

Hier ging es ja um FL oder nicht. Die Begrenzung des Vor-FL auf 70 km/h in Verbindung mit dem kleinen Akku und der dadurch recht geringen Reichweite verführen kaum dazu, ihn viel im reinen Elektrobetrieb zu nutzen.

Ich kenne keine solche Begrenzung des Vor-FL auf 70 km/h.
https://www.press.bmwgroup.com/.../2014
Sondern 120 km/h.

@Norbert W.
Du kannst zwei Sachen machen: weniger Sprit tanken spart kg.
Und selbst abspecken. :-)

Die Batterie wird man ersetzen können, aber dann muss man z.B. mit 21700er-Zellen wieder welche zusammenklöppeln. Die haben 5Ah, also dann 96*4 Stück für 20 Ah.

Jetzt wiegen die 96 PHEV1-Zellen, ca.
62 kg für die Batterie mit 96x 20 Ah Zellen a 650 Gramm
72 kg für die Batterie mit 96x 34 Ah Zellen a 750 Gramm

Als Ersatz aus 18650, 3450 mAh
6*96 Zellen => 30 kg Zellgewicht statt der 62 kg der 20Ah Zellen

Als Ersatz aus 21700, 5000 mAh
4*96 Zellen => 28 kg Zellgewicht statt der 62 kg der 20Ah Zellen

Ob es für die 30-40 kg Ersparnis wirklich lohnt, das anzugehen, sei mal dahingestellt. Und sobald du auch mehr Batteriekapazität wolltest, nimmt das wieder Gewicht ein.

Plus noch paar Verbindungselemente. Und eine Anpassung des TMS. Man kann in der Zellenzahl natürlich noch runter gehen auch auf 96 18650 Zellen (6,25 kg Zellen) oder 96 21700 Zellen (6,9 kg Zellen), und hat dann nur noch ganz wenig Batteriekapazität, aber immer noch bei Nennspannung. Nun müsste man das BMS und TMS umprogrammieren. Und dann effektiv auf den elektrischen Frontmotor verzichten, denn der bekommt ja dann praktisch kaum noch Energie. Wer das alles will, der wird eher machen: Batterie raus, Frontmotor raus, und nur den Hinterradantrieb über den R3-Turbo-Otto samt Automatikgetriebe belassen.

Zitat:

@Grasoman schrieb am 26. November 2020 um 22:04:11 Uhr:



Zitat:

Hier ging es ja um FL oder nicht. Die Begrenzung des Vor-FL auf 70 km/h in Verbindung mit dem kleinen Akku und der dadurch recht geringen Reichweite verführen kaum dazu, ihn viel im reinen Elektrobetrieb zu nutzen.

Ich kenne keine solche Begrenzung des Vor-FL auf 70 km/h.
https://www.press.bmwgroup.com/.../2014
Sondern 120 km/h.

Zitat ADAC:

Die Akkus lassen sich an Ladesäulen oder an der heimische Steckdose aufladen, und bei Bedarf rollt der offene Sportler auch rein elektrisch bis maximal 120 km/h dahin. Möglich machen das stärkere Akkus als bisher. Das seit 2014 gebaute Coupé vermochte das nur mit bis zu 70 km/h.

Dann hat der ADAC halt Schmarrn geschrieben. Ist ja nicht das erste Mal.

Vielleicht hätte die Autozeitung nicht beim ADAC, sondern bei @Grasoman abscheiben sollen. 😉

Zitat:

Zugleich wird mehr Tempo im elektrischen Teil des Mischbetriebs erlaubt: Statt früher schon bei 70 km/h schaltet sich der Verbrenner nun erst bei 105 km/h zu.

Oder Ecomento:

Nach dem Anfahren kann bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h ausschließlich der E-Motor genutzt werden – beim Vorgänger lag dieser Wert bei 70 km/h.

Elektroauto news:

Bei der neuen Version des BMW i8 Roadster kann man bis zu 105 km/h – bisher 70 km/h – rein elektrisch fahren.

Jetzt kommt hier endlich Bewegung rein. Lesen hier auch i8 LCI Fahrer mit? 🙂

Wie möchtest du denn deinen i8 fahren. Ist reiner Elektrobetrieb wichtig oder nur eine nette Zugabe?

Für Langstrecke nutze ich M550d, Familie x7 M50d. So für die Fahrten 50km Umkreis finde ich den i8 genial. Elektrisch durch die Stadt rollen, sportlich Mittelgebirgs- Serpentinenstrecke durch den THüringer Wald, Parken auf eParkplatz. Ich finde das Auto schon immer Klasse; glaube jetzt ist die richtige Zeit zum Kaufen.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 26. November 2020 um 22:48:59 Uhr:


Vielleicht hätte die Autozeitung nicht beim ADAC, sondern bei @Grasoman abscheiben sollen. 😉

Zitat:

Zugleich wird mehr Tempo im elektrischen Teil des Mischbetriebs erlaubt: Statt früher schon bei 70 km/h schaltet sich der Verbrenner nun erst bei 105 km/h zu.

Oder Ecomento:

Nach dem Anfahren kann bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h ausschließlich der E-Motor genutzt werden – beim Vorgänger lag dieser Wert bei 70 km/h.

Elektroauto news:

Bei der neuen Version des BMW i8 Roadster kann man bis zu 105 km/h – bisher 70 km/h – rein elektrisch fahren.

Der ADAC hätte nur die technischen Daten von BMW lesen müssen:

https://www.press.bmwgroup.com/.../339142

Elektrisch 120 fahren, das mag gehen, mache ich aber nie. Richtig Spaß machts erst, wenn der Verbrenner dabei ist.
600 km Reichweite, mit dem großen Sprittank, das ist wirklich langstreckentauglich.

Elektrisch durch die Ortschaft rollen, das geht nat. ganz gut. Aber es ist auch so, dass beim Fahren (im Sportmodus) in Ortschaften, der i8 am stärksten den Akku lädt. Beim langsamen Fahren lädt er dann mit einer Leistung bis "50 KW", da ist der kleine Akku ruck zuck wieder aufgeladen. Deshalb rolle ich auch gelegentlich im Sportmodus durch Ortschaften, wenn der Akku fast leer ist. Und Passanten finden den Klang des i8 dann cooler (:-)
Durch verkehrsberuhigte Bereiche fahre ich aber tatsächlich immer rein elektrisch, das hat was.

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