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BMW E46 325ci zu alt um mit Kredit zu kaufen?

Hallo ihr,

ich bin seit diesem Jahr endlich Geselle und wollte mir nun mein erstes eigenes Auto kaufen nachdem ich jetzt 2 Jahre mit dem Kia Rio meiner Eltern unterwegs war. Dafür habe ich mir einen Kredit genommen (ca. 12.000€) und habe mich nach Autos umgesehen. Es soll aufjedenfall BMW sein und anfangs hatte ich den E90 320i im Blick, der mir wirklich gefiel und auch meine Eltern waren mit der Wahl zufrieden (sie möchten nicht das ich mir ein zu altes Auto kaufe, max. 10 Jahre). Dann habe ich nur schlechtes über den Motor des 320i gelesen und hat mich zum Umdenken gebracht. Ich habe mir im Internet den E46 325ci angesehen und da gibt es echt tolle Modelle (Vollausstattung, M-Paket, etc.), sogar unter meinem Budget. Über den Motor habe ich auch nur gutes gelesen.

Als ich meine Eltern auf den E46 angesprochen habe, war die Reaktion relativ negativ, einfach weil das Auto schon älter als 10 Jahre ist.

Nun die Frage: Ist es sinnvoll ein Auto mit einem Kredit zu kaufen das älter als 10 Jahre alt ist?

Der E46 spricht mich komplett an, genauso habe ich mir mein Auto vorgestellt.

 

Würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

LG

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58 Antworten

Zitat:

@guruhu schrieb am 20. September 2017 um 12:49:00 Uhr:

Zitat:

@RB26 schrieb am 20. Sep. 2017 um 12:42:23 Uhr:

Bei dem Budget wird es wohl eher auf einen der letzten e46 in gepflegtem Zustand und mit nicht all zu vielen km hinauslaufen. Von Ramschkiste oder täglicher Panik den Arbeitsplatz nicht mehr zu erreichen kann da noch lange keine Rede sein.

Das stimmt zwar, die Technik ist aber dennoch überwiegend so alt.

In meinen Augen spricht das jetzt eher für den Wagen und nicht dagegen. :)

Oder sind die Fahrzeuge in den letzten 5 Jahren durch die ganze Technik etwa zuverlässiger geworden?

Nun, in einem gewissen Alter kommt es auch zu gewissen Materialermüdungen. Da werden dann Gummidichtungen und -leitungen porös usw. usw. Das kann dann wieder teure Folgereparaturen nach sich ziehen, wenn man es übersieht.

XF-Coupe

Kann ich aus eigener Erfahrung nicht behaupten. Teuer waren bzw. sind bei mir immer nur die neuen Autos. Sowohl beim Wertverlust als auch bei Reperaturen. Ich mache prinzipiell alles selber was ich nur selber machen kann, egal ob das Auto 3 Jahre oder 30 Jahre alt ist. Neuwagen mit Garantie hatte ich allerdings noch keinen. Mein 5 Jahre alter 3er verursacht aber mindestens gleich viel Reperaturkosten wie mein 15 Jahre alter GT-R. Und das obwohl die Teile vom GT-R viel teurer sind. Das war bis jetzt eigentlich bei jedem Fahrzeug so. Klar fahre ich mit dem GT-R weniger km aber vielfahrer bin ich allgemein nicht (~10.000km/Jahr).

EDIT: Tuningteile natürlich nicht mitgerechnet. Gelegentlich passiert es natürlich das ein Tuningteil ein einwandfreies oder defektes Verschleißteil ersetzt.

Ich würde erstmal von den 10 Jahren "Eltern"Gedanken weg kommen. Es gibt etliche Modelle die selbst mit 20 Jahren noch top sind. Keiner garantiert bei jungen gebrauchten dass sie besser sind.

 

Ob man finanzieren will oder lieber nicht ist rein deine Sache. Im Endeffekt hast du bei neueren Wertverlust, genauso bei den. Dh Geld ist eh nach und nach weg.

 

Passt der Preis (Ausstattung, Angebot und co) ist nur noch die Frage ob das Modell mehr negative Punkte (anfälligkeiten) oder doch solide ist.

Dafür gibt es sicherlich einige Beiträge.

 

Ich würde hier keine primitiven Grundsätze wie "finanzieren tut man nur Neuwagen" und co an tun. Sowas ist einfach nur non Sinn.

Wenn der Wagen den realen aktuellen Wert von 10.000 euro hat, ist es doch egal ob neu oder alt. Lieber einen älteren mit top Ausstattung wie m paket, als neuere gurke mit 0 Ausstattung.

 

Les dich schlau über da Modell und dann überleg noch Mal genau ob du ihn willst. Alles andere finanzielle ist reine Geschmackssache. Wer keine 12.000 rumliegen hat, muss halt Finanzieren.

 

Finde es nur lustig wenn man sich Neuwagen finanziert, jährlich tausende Wertverlust hinnimmt und dann im Vorfeld nichtmal weiß wie das Auto im Langzeittest abschneidet. Naja. Yolo.

 

Zitat:

@Didi95 schrieb am 21. Sep. 2017 um 16:42:41 Uhr:

Wenn der Wagen den realen aktuellen Wert von 10.000 euro hat, ist es doch egal ob neu oder alt. Lieber einen älteren mit top Ausstattung wie m paket, als neuere gurke mit 0 Ausstattung.

Geschmackssache. Im Grunde hättest du ja recht. Nur existieren mit zunehmendem Alter bzw. Laufleistung mehr Gefahren, welche in einen wirtschaftlichen Totalschaden resultieren. Bei einem Neuwagen bzw. neuerem sind diese erstens unwahrscheinlicher und zweitens durch Mechanismen wie Garantie oder Kulanz abgedeckt. Am Ende des Tages ist es ein Rechenexempel. Der alte BMW kann dabei durchaus günstiger abschneiden, als ein neuerer. Das wichtigste ist aber doch, dass der TE aufgrund seines Einkommens nicht Gefahr läuft von einem eventuellen Totalverlust bankrott gemacht zu werden. In dem Fall ist es meiner Meinung nach machbar.

 

Zitat:

@Didi95 schrieb am 21. Sep. 2017 um 16:42:41 Uhr:

Wer keine 12.000 rumliegen hat, muss halt Finanzieren.

Naja, oder er - muss- halt was in seiner Preisklasse suchen. Aber das ist ja ohnehin neuerdings in Mode. Kann man drüber streiten, ich finde es, wie zB in diesem Fall unnötig zu finanzieren.

@guruhu hast du ja prinzipiell Recht.

 

Aber 12.000 Euro Neuwagen ist eh nicht. BMW sowieso nicht - vll VW Up oder Polo.

 

Deswegen wird es ja sowieso ein gebrauchter. Und ob 10 oder 15 Jahre macht dann auch nicht mehr viel. Händler Garantie ist da eh so eine Sache und ist direkt die Frage ob privat oder Händler.

 

Die Sache beim Gebrauchtwagen ist halt immer die Gefahr Schrott zu kaufen. Aber dafür ist das Forum die erste Anlaufstelle und dann gibt es auch etliche Methoden auch für laien (DEKRA Test zb) um die Spreu vom Weizen zu trennen.

 

Es gibt durchaus gute und schöne BMW für den Preis, die auch aktuell relativ stabil sind. Vorallem bekommt er so auch ein mit top Ausstattung.

 

Der trend mit den finanzieren ist halt leider so. Ich habe für meinen Mercedes ca 15.000 Euro bezahlt und diese Monat für Monat gesparrt. Dann war es meiner und ich war von niemanden abhängig. Aber wer will denn schon heutzutage 2 oder mehr Jahre auf ein Auto warten?:/

 

Ein Thema was hier oft diskutiert wird. Ich kann nur sagen, ob 5 10 oder 15 Jahre alt, wenn man das richtige gepflegt/gewartete Fahrzeug kauft, spielt dies kaum ein rolle.

Lese und sehe auch oft Neuwagen(oder 2jahre gebrauchte) die Probleme haben, wo der Stress mit Kulanz und Werkstatt, keinen Cent wert ist.

Ich weiß. Ich stand vor 1.5 Jahren auch kurz davor einen E46 zu kaufen. Schlussendlich hatte ich mich aber dagegen entschieden. Unter anderem halt auch der recht hohe Preis für das deutlich alte Auto. Dafür gab es dann einen Jahreswagen. Aber klar... Ist natürlich kein BMW geworden.

Vorallem, man muss auch Mal die anderen Faktoren abwägen. Nicht nur Reperaturen, sondern auch Versicherung (soll ja wohl der erste eigene sein), steuern, Sprit(!) Und auch pflege (Polituren und co). Geht schnell ins geld.

 

Wenn dann jeden Monat die Bank die hand aufhält, muss irgendwann doch das fahrad wieder genommen werden, weil es nicht zu stemmen ist.

 

Ich würde sowas vorher genau kalkulieren. BMW fährt nicht mit Luft und liebe. Fuhr auch schon einige bmws (von 3er bis 7er) und wer sportlich unterwegs ist, ist an der Zapfsäule auch gut dabei.

 

Eine Entscheidung für die nächsten Jahre! Sowas sollte eine Bewusstsein.

 

Aber es gibt auch einige die damit positive Erfahrungen gemacht haben.

Wobei man eben sagen muss. Bei dem Nettogehalt. Selbst wenn alles "schief" läuft und plötzlich eine eigene Wohnung, Frau und Kind dazu stoßen, sehe ich hier noch keine Unterhaltsprobleme. Da muss manch einer mit deutlich weniger auskommen.

Ich bin dann kein Freund von einer Finanzierung für ein Auto, wenn sie dazu missbraucht wird, ein Auto zu erwerben, das man sich eigentlich nicht leisten kann. Beim TE scheint das aber nicht der Fall zu sein, immerhin habe er 3000,- Nettoeinkommen pro Monat. Und ob er sich nun für 12000,- einen alten BMW, oder einen 2-3-jährigen Kompaktwagen holt, muss er letztendlich selber wissen. Wenn er den BMW wählt und dann Reparaturen anfallen, sollte er diese bei dem Einkommen auch stemmen können.

Zitat:

@guruhu schrieb am 21. September 2017 um 19:26:54 Uhr:

Wobei man eben sagen muss. Bei dem Nettogehalt. Selbst wenn alles "schief" läuft und plötzlich eine eigene Wohnung, Frau und Kind dazu stoßen, sehe ich hier noch keine Unterhaltsprobleme. Da muss manch einer mit deutlich weniger auskommen.

3.000 EUR netto sind mit Wohnung, Frau & Kindern im Stuttgarter Raum schneller weg, als man "ich brauch noch was für's Auto" sagen kann .... ;-)

 

Zitat:

 

3.000 EUR netto sind mit Wohnung, Frau & Kindern im Stuttgarter Raum schneller weg, als man "ich brauch noch was für's Auto" sagen kann .... ;-)

Da sagst was!

Frag mal, wie es bei mir, Alleinverdiener, 2 Kinder, Mietshaus in München aussieht :-)

Ja, 3000 in MUC sind weniger als im Erzgebirge. Aber dennoch sollte damit niemand um seine Existenz bangen müssen.

Immer schwer zu urteilen. Es gibt Menschen die mit 1500 netto gut leben können und andere mit 4000 bangen. Immer wo, wie was und die Umstände.

 

Aber nach der Kalkulation klappt sieht eine Finanzierung ja nicht schlecht aus.

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