BMW E36 Rost am Dom

Hallo zusammen, ich hatte neulich in der BMW E36 sparte gepostet, wo es vor allem um den Rost am Dom meines BMW e36 geht. Da es sich bei diesem Thema nicht nur um ein spezielles BMW Problem handelt, möchte ich auch gerne die Meinung bzw die Erfahrungen anderer Motortalkler wissen. Die Frage ist, ob man bei Rost am Dom, der noch nicht durch ist, die HU Prüfung die im August 2018 fällig ist, noch bestehen würde.
Ich müsste zudem noch mindestens 1000€ in Reifen, und Längslenkerlager und die hinteren Bremsen investieren, was sich bei weiteren zwei jahren Tüv durchaus lohnen würde. Aber schafft man denn die HU, wenn der Dom so umrostet ist?
Oder besser ab in die Presse damit?

Img-20180124-200433-1
Img-20180124-200450
Beste Antwort im Thema

Welcher Rost?😕

Also wenn solcher Rost des einzige Problem bei meinem Auto wäre😁.

Und ansonsten Spass bei Seite, des is nix, Streckenweise sieht man sowas wohl schon bei den Jahreswagen auf dem Hof vom Händler.
Simpelste Art der Behandlung? Irgend ein Fett wie z.B. Mike Sanders (Teuer, Verarbeitung nicht die einfachste, jedoch des Non-Plus Ultra), Seilfett (Pinsel rein, drüber, Fertig, hält halt nur keine Jahrzehnte) oder ähnliches drüber und vergessen.

Es schneidet die Luft ab, verhindert also weiteres Korrodieren, wie hier schon erwähnt wurde, und dringt mit der Zeit auch immer tiefer in die Stelle vor.

Klar kann man vorher noch etwas Rostumwandler drüber geben, nur was will man dort umwandeln? Die kleinen Stellen sind wohl braun, weil irgendwann durch Vibrationen sich die obere Schicht verabschiedet hat, und blankes Metall rostet eben. Durch den Rostumwandler (Säure) bekommt man des Problem, dass die Umwandlung Stöchiometrisch ablaufen muss, ansonsten macht man es am Ende nur schlimmer, und wie die umliegende Beschichtung darauf reagiert? Keine Ahnung.

Fett drüber, jährlich kontrollieren dass die Schicht noch da ist, und die Stelle wird nie wieder ein Problem.

62 weitere Antworten
62 Antworten

Als Notpflaster mag das Fett ja ganz gut sein, und auf die Optik kommt es unter der Haube eher nicht an, aber Fett und später abschleifen und dann lackieren, könnte in der Tat sich negativ auf den Anstrich auswirken.
Da es aber zwischen den Blechen rostet, und eine richtige Entfernung an dieser doppelten Stelle eher unmöglich ist, wäre Fett bzw Wachs villeicht keine schlechte Idee.

Ich glaube Wachs wäre wieder rum ne schlechte Idee, weil es aushärtet, bricht, und dann wieder durchlässig ist für Flüssigkeiten.
Während Fett niemals aushärtet, und entsprechend dauerhaft nen Schutz bietet, bis es irgendwann weg geflossen ist.

Soweit zumindest mein Wissensstand, wäre gut wenn des jemand bestätigt, oder entkräftigt

Richtig sauber machen, ein paar Schichten Owatrol drüber und dann mit Brantho Korrux drüber. Dann kann man das sogar lackieren. 😉

hallo,
ich würde mit einem stabilen schaber (stechbeitel) oder einem dicken schraubenzieher die nahtabdichtung/dichtmasse und den losen rost unter den blasen entfernen und die dann offen liegende verrostete karosserienaht mit hohlraumwachs oder mit mike sanders ( erfahrungsgemäss ist ein 1:1 gemisch von beidem die optimallösung ) richtig dick einschmieren. danach die stelle mit der pampe drauf mit einem heissluftfön langsam und mit geduld erhitzen. dadurch verflüssigt sich das fett/wachs gemisch und die kapillarwirkung der beiden aufeinanderliegenden bleche zieht diese flüssigkeit in den spalt.
das alleine reicht schon um ein weiterrosten derart zu verlangsamen dass vorher der rest deines e36 weggegammelt ist 😉 . wenn anschliessend keine farbe drauf soll, nach dem abkühlen nochmals richtig einschmieren und fertig.
wenn du das unbedingt lackieren möchtest, dann reinige die stelle nach der hitzebehandlung mit einem mit nitro-verdünnung getränkten lappen (natürlich nur auf wieder erkaltetem blech!! feuergefahr!!) und danach mit silikonentferner.
zwischen den blechen bleibt die fett/wachsschicht zurück und schützt vorm weiterrosten.allerdings muss dann der aussen liegende und sichtbare rost mechanisch entfernt werden und das solltest du vor der ganzen prozedur erledigen.schleifen erhitzt das blech und dein korrosionsschutz läuft wieder raus.
so mach ich das schon ewig und ich restauriere bereits seit weit über 20 jahren als gelernter karosseriebauer klassische fahrzeuge.
in 85% der fälle reicht das um eine durchrostung dauerhaft zu verhindern. (auch ohne das noch lack drüber kommt!)
sollte die stelle schon durchgerostet sein, das wirst du mit dem schaber feststellen, sieht der tüv-prüfer das auch. die kennen die klassischen stellen ziemlich genau 🙁 .
also, keine angst, einfach brutal dran rumschaben.
lg

Ähnliche Themen

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 12. Februar 2018 um 23:34:19 Uhr:


Richtig sauber machen, ein paar Schichten Owatrol drüber und dann mit Brantho Korrux drüber. Dann kann man das sogar lackieren. 😉

Genau so! Das Owatrol kriecht schon unglaublich anschließend BK und alles ist gut....

Verträgt sich das? Also Branto 3 in 1 auf Owatrol? Mein Wissensstand war, dass man auf Owatrol nur mit Brantho Nitrofest rüber kann.

Kein Problem.
Brantho 3in1 oder auch Nitrofest kann auf fast jede Farbe (auch Owatrol) aufgetragen werden.

Dass man etwas einfetten und wachsen soll, bevor man das lackiert, habe ich noch nie gehört. Das kommt doch immer wieder hoch, so sauber kriegt man das doch gar nicht? 😕

mfg

Jup.
habe ich schon eine Seite vorher geschrieben (in Zusammenhang mit Flutung mit Fett / Wachs):
"Diese Produkte sind durchaus möglich, dann darf aber keine Lackierung / Versiegelung des Domes von aussen / unten mehr vorgesehen sein."

Hat aber die "Profis" nicht wirklich interessiert. 🙂

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 14. Februar 2018 um 13:40:05 Uhr:


Dass man etwas einfetten und wachsen soll, bevor man das lackiert, habe ich noch nie gehört. Das kommt doch immer wieder hoch, so sauber kriegt man das doch gar nicht? 😕

mfg

Wo wurde den gesagt dass es eingefettet UND lackiert wird?
Es ist ne Stelle unter der Motorhaube, wo es wohl niemanden interessiert wenn es dort nicht "Tip Top" aussieht.

Und für "Soll halten" reicht n Aufwand von nicht einmal 5 Minuten, inklusiver der Zeit die es dauert des Zeug bei Amazon zu bestellen, und gut ist

Dann lies doch einfach mal den Beitrag von Kustomcamper, bevor du gleich wieder an die Decke gehst.

So wie er es macht, scheint es seit 20 Jahren zu funktionieren 🙂

Also den Rost am Dom sehe ich noch nicht so dramatisch- aber das was da unten am Längsträger blüht kann gefährlich werden.

Ich rede aus Erfahrung- wo ich meinen Commodore vor 21 Jahren gekauft habe, waren die Dome, optisch gut, vom Vorbesitzer geflickt wurden. Gesehen habe ich den Schaden erst wo nach einer ordentlichen Bodenwelle bei 120 der Wagen kaum kontrollierbar war- die Dome waren beide von den Versteifungen zu den A- Säulen abgerissen- das ganze wurde nur noch von Kotflügel, Haube und umgebenden Blechen "gehalten".

Die Dome haben eine Funktion- die Kräfte die da vom Fahrwerk in die Karosse geleitet werden sind sehr hoch!

In gewissem Maße kann man da flicken- in dem Stadium kannst du da auch noch mit einer kleinen Reparatur davon kommen- ohne Richtbank etc.

Aber es wird nicht reichen da etwas Rostumwandler und Fett oder Wachs drüber zu pinseln, wenn du damit noch sicher unterwegs sein willst.

Wenn du die Möglichkeiten hast, würde ich dir raten es zu schweißen. Bei vielen Fahrzeugen kann man Vorderachse mit Motor und Getriebe mit relativ wenigen Handgriffen von der Karosse trennen- dann hast du auch etwas Platz zum Arbeiten- Palette unter die Vorderachse, Kabel, Schläuche etc. gelöst und das Auto über den kompletten PowerTrain weg gehoben- dann haste Platz um das richtig zu entrosten und zu schweißen.

Das geht bei dem aber anscheinend noch. Beim Commodore (Senator und Monza genauso) sind ja grundsätzlich die Längsträger weggefault und nicht nur eine Schweißnaht rostig.

Schau mal das erste Bild an- das ist schon nicht ohne, wie sich da am Längsträger- an der Naht zum Dom der Lack hebt.... darunter ist definitiv nur noch Blätterteig.

Senator, Monza und Commodore hatten nicht unbedingt an den Längsträgern Rost- einziger Schwachpunkt an den Längsträgern war der Bereich wo Lenkgetriebe und Umlenkhebel sitzen- was nicht ganz so kritisch ist, wie Stelle beim TE. Hier kann dann der Dom irgendwann man nach "oben" abhauen- bzw. der Rest des Autos sackt nach unten weg- mit allen Konsequenzen..

Bei den Opel-Modellen ist das Dreieck zwischen Dom und A-Säule eine Schwachstelle- der Dom klappt dann nach innen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen