BMW Datenschutz

ich habe letzte Monat eine BMW X1 Probe gefahren bei einem normalen Handler.

Ich würde bei 80, 116 km/h geblitzt. Er hatte von mir keine Daten. Ich war aber am dem Tag bei BMW das Auto prüfen lassen und da wollte die nette Frau gerne mich alles BMW-Kunde eintragen. Ich habe meine Daten einfach zu ihr gegeben.

Der Handler hat danach die Anhörung im Bußgeldverfahren bekommen. Er hat einfach durch Kontakte meine Daten von BMW gekriegt.

Und Ich habe die Anhörung im Bußgeldverfahren heute mit einem falschen Nachname bekommen

(Klarnamen entfernt - KKW 20 MT-Moderation) . Ich bin bestimmt so bei BMW eingetragen.

Was soll bitte ich machen???

Beste Antwort im Thema

Wer BMW X1 fahren und unerlaubterweise Gas geben kann, der kann auch Bußgelder bezahlen.

Ich will hier keine "Steh halt dazu"-Debatte anstoßen, aber irgendwo nervt es dann auch, wenn Leute bewusst zu schnell fahren und dann hier im Forum halblegale Tipps suchen um sich der Justiz zu entziehen.

Bislang ging ich davon aus, dass es hier um "Verkehr & Sicherheit" geht und nicht um eine Selbsthilfegruppe zur Justizflucht.
Nebenbei bemerkt zeugt so ein Verhalten auch nicht von Reife.

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Zitat:

Original geschrieben von George 73


Das ist doch der Hammer,schnell fahren Blitzen lassen und dann einen anderen sündenbock suchen 😠

So funktioniert aber nun mal die menschliche Psyche. Jeder tickt in bestimmten Situationen so, der eine mehr, der andere weniger. Vorrausgesetzt natürlich, man hat jemanden, den man zum Sündenbock machen kann. Allerdings wäre es in diesem Fall einfacher dem Wagen die Schuld zu geben, denn der war ja viel zu unübersichtlich gebaut, das man die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt hat. Und wegen der Größe des Fahrzeuges musste man auf den Verkehr achten, und hatte keine Zeit für den Tacho...

Dem Händler wegen Datenschutz zu belangen ist für mich auch neu, aber wie ich es bereits geschrieben habe. Jeder tickt anders.

Außerdem sollten einige mal zum Thema "zahl doch einfach" genauer über die Hintergründe nachdenken. Es kommt gar nicht drauf an, ob man Punkte bekommt, oder Geld zahlen muss, sondern das die Fahrer aus ihren Fehlern lernen. Was nützt es, wenn jemand immer brav seine Knöllchen zahlt, aber weiterhin andere gefährdet? So ein Weg zum Anwalt, und später vor Gericht kostet viel mehr Zeit, und bleibt im Gedächnis des Fahrers hängen. Der Richter hat bekanntlich "Diskussionsbedarf", was ein Geldautomat nicht hat. Einige werden sich dann denken: "Noch ein mal mit blauem Auge davon gekommen, jetzt passe ich mal besser auf." Klar passt das dann auch wieder nicht zu jeden, aber wenn man mal guckt, wie viele nicht bis 16 zählen können, und dann der Lappen auf ein mal weg ist. Natürlich kann man jetzt auch die Meinung haben, das man seine Punkte nicht vor Gericht wegdiskutieren dürfte, aber was bringt dann diese komische Nachschulung, wo einem bestehende Punkte erlassen werden? Ein Richter ist doch eine höhrere Respektsperson, als ein einfacher Fahrlehrer.
Mir persönlich ist es nicht so wichtig, ob es nun Punkte/Geld, oder Zeit mit Anwalt/Gericht kostet. Hauptsache man hat mal einen erwischt, der sich über seine Taten erst mal Gedanken machen muss. Außerdem schiebe ich die Schuld eher auf die Gesetztesverfasser, weil sie in die Gesetze Fehler und Lücken einbauen, erst nach Jahren/Jahrzehnten beseitigen, und bei der Fehlerbeseitigung wieder neue Fehler/Lücken einbauen. Deshalb bin ich auch kein Freund von Ramsauers änderrungen, weil da wieder sehr viele Fehler und Lücken in die Gesetzesbücher gelangen werden. Leider ist die Straßenverkehrsordnung nur eines von vielen fehlerhaften Gesetzen, mit denen wir uns rumschlagen müssen.

Zitat:

Original geschrieben von MvM


Außerdem schiebe ich die Schuld eher auf die Gesetztesverfasser, weil sie in die Gesetze Fehler und Lücken einbauen, erst nach Jahren/Jahrzehnten beseitigen, und bei der Fehlerbeseitigung wieder neue Fehler/Lücken einbauen. Deshalb bin ich auch kein Freund von Ramsauers änderrungen, weil da wieder sehr viele Fehler und Lücken in die Gesetzesbücher gelangen werden. Leider ist die Straßenverkehrsordnung nur eines von vielen fehlerhaften Gesetzen, mit denen wir uns rumschlagen müssen.

Wo siehst Du Verbesserungsmöglichkeiten? Ich bin ja durchaus auch der Auffassung, dass die geltende StVO und Co. so einige Schwachstellen hat. Aber beim Tempolimit sehe ich da kaum eine Baustelle.

Der Händler dürfte einen Zeugebefragungsbogen bekommen haben und dann sind seine Möglichkeiten den Fahrer nicht zu nennen sehr eingeschränkt.
😁 Vor allem weil die Fahrer eines Autos das auf eine Firma angemeldet ist kaum als nahe Verwandte durchgehen.

Wenn also der Zeugenbefragungsbogen eingeht müssen Sie praktisch zwangsläufig den Fahrer angeben und bei Vorführern ist es unwahrscheinlich das nicht intern erfasst wird wer das Auto wann gefahren hat. Wenn die Firma damit kommt das Sie sich nicht mehr erinnern können wer zur fraglichen Zeit dieses Auto benutzte riskieren die Firma ein Fahrtenbuch für ihre Fahrzeuge und Das werden Sie höchstens für einen verdammt wichtigen und guten Kunden tun aber sicher nicht für einen Erstkunden der die Wartezeit für eine Probefahrt nutzte.
Kurz, die Möglichkeiten des Händlers sind verdammt klein einem Kunden den wohlverdienten Strafzettel zu ersparen.
Bei einem Knöllchen ohne Punkte könnte Das vielleicht noch unter Spesen verbucht werden, aber sicher nicht wenn es um Punkte geht, vor allem sind da die Behörden etwas penibler bei der Suche.

Unter Umständen hat die Firma ja auch versucht dem TE zu helfen und hat eine Liste mit möglichen Fahrern benannt und dummerweise hat sich der Sachbearbeiter die Mühe gemacht alle Namen per Bildabgleich zu prüfen?

Wie auch immer, zumindest Ich fahre mit geliehenen Fahrzeugen gemütlicher als mit dem Eigenen.
😁 Oder bin mir halt bewusst das ich eine Strafe riskiere wenn die Rennleitung zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Aber Eigenverantwortung ist eine zunehmend verschwindende Gabe.

Da Probefahrten häufig mit roter Nummer gemacht werden, muss der Betrieb eh ein Fahrtenbuch führen. Da verstehen die Schiedsrichter hier keinen Spass, wenn das nicht ordnungsgemäss geführt ist.

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Zitat:

Original geschrieben von Han_Omag F45


Da Probefahrten häufig mit roter Nummer gemacht werden, muss der Betrieb eh ein Fahrtenbuch führen. Da verstehen die Schiedsrichter hier keinen Spass, wenn das nicht ordnungsgemäss geführt ist.

ahhhh täusch dich net. rote nummer is normal eher ein gebrauchtwagen. vorführwagen sind in der regel amtlich zugelassen. hat den nebeneffekt das man die zulassungsbilanzen der hersteller beschönigen kann. 😉

wiegesagt rote nummer sind fahrzeuge die eben "da stehen". und das tun in deutschland die wenigsten neuwägen.

ja ok. Da war ich wohl ein wenig neben der Spur.

Du kannst beides haben. Gebrauchte haben meistens die Rote (6?) Handler Nr. Neue konnen mit einer Zulassung oder der Roten Gefahren werden. Bei der Roten ist ein Fahrtenbuch Pflicht.

Rudiger

Zitat:

Original geschrieben von Han_Omag F45


ja ok. Da war ich wohl ein wenig neben der Spur.

Danke, das war mir klar, hab nur Neuwagen nicht berücksichtigt. Mein Sohn hat beim 🙂 Mechatroniker gelernt. 😉

Zitat:

Original geschrieben von ichtyos



Zitat:

Original geschrieben von MvM


Außerdem schiebe ich die Schuld eher auf die Gesetztesverfasser, weil sie in die Gesetze Fehler und Lücken einbauen, erst nach Jahren/Jahrzehnten beseitigen, und bei der Fehlerbeseitigung wieder neue Fehler/Lücken einbauen. Deshalb bin ich auch kein Freund von Ramsauers änderrungen, weil da wieder sehr viele Fehler und Lücken in die Gesetzesbücher gelangen werden. Leider ist die Straßenverkehrsordnung nur eines von vielen fehlerhaften Gesetzen, mit denen wir uns rumschlagen müssen.
Wo siehst Du Verbesserungsmöglichkeiten? Ich bin ja durchaus auch der Auffassung, dass die geltende StVO und Co. so einige Schwachstellen hat. Aber beim Tempolimit sehe ich da kaum eine Baustelle.

Was ich meine ist eher, das man einheitliche Gesetze macht.

Die Experten setzen ein Gesetz mit einer Frist ausser Kraft, aber führen das Nachfolgegesetz nicht zeitgleich ein, weil irgendwer in der Politik gegen das neue Gesetz ist. Dann kann der Autofahrer entscheiden, ob er nach altem, oder nach neuen Gesetz fährt, beides ist weder richtig, noch falsch.

Dann sollte man die Schlupflöcher beseitigt werden, dank denen man sich vor einer Strafe drücken kann.

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