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BMW 1er 116i 2.0, 122 PS, Heckantrieb als Fahranfänger?

BMW 1er E82 (Coupe)
Themenstarteram 5. April 2018 um 14:07

Ich hoffe mal ich bin hier richtig... :):confused:

Die kurz Fassung für Faule:

Ich habe meinen Führerschein seit ca. 8 Monaten und hauptsächlich Fahrerfahrung mit einem 80 PS Polo. Ist ein BMW 116i mit 122 PS und Heckantrieb in diesem Fall ein geeignetes Anfänger Auto?

Langfassung:

Ich bin seit einigen Wochen 18 Jahre alt und bin einer der glücklichen, die ihr erstes Auto von ihren Eltern bekommen.

Ich fahre bereits seit seit ca. 8 Monaten, bis Ende März allerdings nur ein wenig mit BF 17. Inzwischen fahre ich allerdings täglich alleine zur Arbeit und zur Schule, die beide 20 Kilometer (30 min) entfernt liegen und durch eine Landstraße mit meinem Wohnort zu erreichen ist. Auf dieser Strecke fahren viele LKWs mit 70-80. Auf der Strecke zum Arbeitsbeginn und Feierabend einiges los, so dass ich öfters mal 10 Minuten hinter einem LKW her dockeln muss, bis ich mit dem 80 PS Polo von meiner Mutter eine Gelegenheit zum überholen habe. Leider bescheinigt der Polo gerade von 70-100 Recht langsam weshalb ich ihn sehr hoch drehen muss oder eben auf die nächste Gelegenheit zum überholen warten muss.

So viel dazu. Nun ist meinem Vater bei der suche nach einem Auto ein BMW 116i mit 122 PS, 2.0l und Heckantrieb gestoßen (Baujahr 2011). Das hörte sich für mich im ersten Moment super an, da ich auf schnelle und sportliche Autos stehe. Wie mehr ich darüber nachdenke, desto misstrauischer wurde ich allerdings auch. Nicht nur, dass 122 PS schon recht viel sind (bin ab und zu mit dem VW Passat von meinem Vater mit 150 PS Gefahren und das war schon echt stark) sondern hauptsächlich wegen dem Heckantrieb. Wie verhält sie ein Heckantrieb Auto so? Wie ist die Technik inzwischen? Muss ich Gefahr laufen, dass ich aus jeder Kurve fliege, die ich ein wenih zu schnell genommen habe? Ist ein solches Auto überhaupt für mich geeignet? Ich möchte mich immerhin nichz direkt mit 18 Jahren in den Tod fahren.

Vielen Dank fürs zuhören. :)

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8 Antworten

Das geht schon. Der 1er hat ja alle Helferlein. Bei Nässe und insbesondere Glätte nicht immer mit Vollgas anfahren und es sollte nix passieren.

Ich fahre seit dem ich einen Führerschein habe (ebenfalls BF mit 17) BMW 1er.Erst den 118d e87 mit 143 PS und jetzt einen F20 120d mit 190PS (insgesamt rund 200.000km) und bei beiden kann ich dir sagen solange du es nicht provozierst passiert da garnichts.

Ich habe mit dem ersten auch 2 Fahrsicherheitstrainings gemacht. Dort bin ich in einer nassen Kreisbahn mit aktiven Sicherheitssystemen gefahren. Da ist nichtmal das Heck ausgebrochen weil die Systeme den dann stark regeln. Schaltet man die aus geht das Teil natürlich quer ;p

Die Möglichkeit bietet dir ein BMW immer.

Ich finde aber auch das bei Eis und Schnee das Heck noch gut kontrollierbar ist und mit 122 PS wirst du sowieso nicht quer durch die Kurven fahren.

Wie gesagt normales fahren ist nicht anders.

Mir haben besonders die präzisen schaltwege gefallen. Mein Fahrschul Golf hätte da mehr einen Suppenlöffel :p

Ansonsten empfehle ich immer einen LCI (Facelift) zu kaufen die haben weniger Probleme.

Wie mein Vorredner sagt das anfahren bei gleichzeitigem lenken bei Nässe und Glätte wäre die einzige Situation die für Anfänger unangenehm sein könnten. Oder eben lustig je nach Geschmack ;)

Meine persönliche Meinung ist, dass jeder Heckantrieb auf Schnee nur Nachteile hat. Trotz guter Winterreifen bin ich sowohl mit dem 1er E87 als auch mit dem 3er E91 selbst kleine glatte Steigungen nicht hochgekommen. Und wurde dabei locker von Fronttrieblern überholt. Zwar hilft ESP enorm, dass das Heck erst später ausbricht, aber dann hilft nur noch leicht Gegenlenken und abwarten. Fronttriebler kann man dann mit etwas Schlupf und Gegenlenken viel besser zurück in die Spur bringen. Der große Vorteil des Heckantriebs ist, dass man keine störenden Einflüsse auf die Lenkung hat.

Der genannte Motor ist ziemlich lahm. Sprich wenn man die trockene Straße ungewollt verlässt, dann eher weil man davor zu schnell war. Aber wohl kaum weil man in der Kurve zu viel Gas gegeben hat.

Das stimmt. Ich erinnere mich, dass mein Vater mit seinem 123er immer Rückwärts die Emscherbrücken hochgefahren ist, als es im Pott im Winter noch geschneit hat.

am 5. April 2018 um 19:34

Das wichtigste wurde schon angesprochen. Die Frage nach den Witterungsverhältnisse ist bei der Frage Front- oder Heck- bzw. Hinterradantrieb von nicht unwesentlicher Bedeutung. Es gibt immer wieder Situationen wo der Hinterradantrieb nicht mehr fährt und das müssen gar keine Steigungen sein, sondern da reicht im Extremfall (zB. schlechte Reifen) sogar schon eine verschneite Parklücke oder eine schneebedeckte Fahrbahn aus.

Frontantrieb (und natürlich auch Allrad) sind im Winter überlegen und kommen so gut wie auf jeden Berg hinauf. Die Gesetze der Physik sind leider nicht zu ändern.

Hinterradantrieb hat natürlich seine Vorteile und seinen "Spaß" im Sommer, das ist gar keine Frage. Ist aber bei dieser Motorisierung und einer normalen Fahrweise jetzt nicht so das großen Thema.

Der neue 1er kommendes Jahr wird der erste mit Frontantrieb sein. BMW wird diese Entscheidung wohl auch nicht ohne Grund gefällt haben.

Nur wenn es richtig glatt ist oder im regen muss man an der einen oder anderen stelle aufpassen. Im regen nur wenn man entsprechend zügig fährt bzw wenn es eine bekannte glatte stelle ist.

Also da wo ein schild ist 80 bei nässe würde ich bei mangelnder Erfahrung mich dran halten.

Wenn man nicht gerade so wie ich fahre merkt man davon nur was wenn viel schnee liegt usw.

Selbst wenn man auf schnee durchtritt, reguliert das fahrzeug einen innerhalb von ein par sekunden

Zum Überholen von LKWs auf der Landstraße sieh Dir diesen Link an:

https://rechneronline.de/bremsweg/ueberholen.php

Mit 122PS gebenüber 80PS beim Polo beschleunigst Du von 80 km/h auf 100km/h bestenfalls um 10% schneller, und die Strecke, die Du zum überholen eines einzigen Lastwagens brauchst ist, mindestens 650m lang. Wird zu Stosszeiten wohl selten gelingen.

650m sieht man auf meiner Arbeitstrecke nicht ein einziges Mal weit..

mitm Moped dauert ein LKW keine 100m, Astra bissl mehr, Note vll 150-250m, das wars. Natürlich die 40 Tonner.

Man kann natürlich mit 100km/h vorbei zuckeln, wird dann aber irgendwann einfach kleben bleiben.

Und ja den 98PS Note würde ich vom gehen her ziemlich gleichsetzen, die 4 Zylinder Benziner im 1er gehen nämlich allesamt keinen Furz, saufen wie die Löcher (9L brauchen die leicht, das braucht mein Astra bei 160) und sind sehr anfällig.

Warum nicht einen G Astra mit nem Z22SE, oder n E46, so als 325ger oder eben meinethalben sogar n Golf, auch wenn die gruselig sind.

Die fahren dann auch entspannter.

Mit nem 116i bist immer im Kampf, mit sowas wie nem 125ger ist dir das kurze Überholfenster eben egal, es kommt bestimmt ein neues ;-).

Bei Schnee ist er unauffällig.. ich bin bis dieses Jahr immer Heckantrieb gefahren und jeden Winter sauber durchgekommen, solange man gute und nicht nur mit 4mm profilierte Winterreifen hat, ist das kein Thema.

Ich finde meinen Astra da extrem gewöhnungsbedürftig, man weiß nie woran man gerade ist..

wenn die Strecke grad ist, kannst auch 120 fahren, im 1er hast immer das Popowackeln dazu, da hat man einfach immer gewusst woran man ist. Im Zweifel muss man eben die Traktionskontrolle deaktivieren.. und wenn gar nichts geht gibts bei Wavetrac auch immer Hilfe.

Dazu im Winter wennst gerutscht bist bissl anstellen und gut, Kurve kein Problem.. ich tu mich auch heute noch schwer mit meinem Astra.. da kannst nur fast stehen bleiben weil die Mühle sonst nur gradaus fährt.

Achso, ich wohne übrigens in Oberbayern und pendle nach Niederbayern, kein Schnee wäre also eine glatte Unterstellung *g*.

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