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Bleifrei 95 oder 98 tanken?

Themenstarteram 17. April 2003 um 19:08

Hallo Leute!

Mal ne Frage: Tankt Ihr Bleifrei 95 oder gönnt Ihr Eurem Baby auch mal zwischendurch Bleifrei 98? Es gibt da viele unterschiedliche Meinungen. Bei mir ist so etwa jede 3. bis 4. Tankfüllung vom edleren Tropfen.

Andy

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13 Antworten

Hallo,

wenn Dein Wagen mit 95 Oktan aufgrund seiner Verdichtung (in Abhängigkeit von der schärfe der Nockenwelle) gut klar kommt, ist 98er Benzin reine Geldverschwendung.

Gruß Helmut

am 18. April 2003 um 8:19

Und vor allem: Was soll wechselweises tanken bringen? Die Oktan setzten sich doch nicht im Motor ab oder so wenn man mal nen Tank voll verfährt, ist nicht mehr so wie bei bleifreiem Sprit und verbleitem Sprit damals.

Schau was du für eine Verdichtung hast und tanke demzufolge immer den passenden Sprit und Ruhe ist im Karton.

wie schon gepostet: Höherer Oktanwert bedeutet höhere Klopffestigkeit und nutzt nur dem Motor, der entweder auf den entsprechenden Wert eingestellt ist oder den Motoren, die mittels intelligentem Steuergerät und Klopfsensor den Zündzeitpunkt an der Grenze des Klopfens führen können. Modernere Motoren (Audi) können das, bei den Amis geht das auch bei einigen, bei welchen konkret kann ich aber nicht sagen.

Ansonsten gilt: der billigste Saft reicht (zumal bei allen Älteren Amis) aus, einziger Vorteil: der 98-oktanige Saft enthält am wenigsten Schwefel und bewirkt dadurch einen etwas geringeren Verbrauch, da kein Teil der angesaugten Luft für die Schwefelverbrennung vergeudet wird. Der Vorteil ist aber marginal...

am 24. April 2003 um 20:37

Schon gewusst das es bei den Amis kein Super gibt? Oder kaum.

bei den amis kein super gibt

 

das stimmt (bedingt).

Es gibt auf dem amerikanischen Kontinent aber Märkte, in die die US-Riesen standardmäßig hinliefern, wo es ne Menge "Sprit-Mixturen" gibt, vom reinen Alkohol (Brasilien)bis zu hochoktanigen Kraftstoffen und die Hersteller reagieren darauf mit Steuergeräten, die die Kraftstoffqualität erkennen und entsprechend den Motor einstellen können.

Das ist nichts neues und ein in Deutschland gefertigter Audi S4, der 98 braucht läuft in Ungarn auch mit ROZ86 oder noch weniger. Das und nichts anderes habe ich gesagt.

Man darf nicht vergessen: Nur weil US-Fahrzeuge hier in Deutschland eine aehr kleine Nebenrolle spielen, bedeutet das nicht, dass diese Fahrzeuge nur in USA laufen.

Fahr mal in die Schweiz...

am 25. April 2003 um 8:04

War ja nicht gegen dich gerichtet sondern gegen die vielen schlauen Tips von anderer Seite.

bei dem von dir beschriebenen Nachregeln tritt dann auch der Mehrverbrauch auf.

die amis fahren ihre kisten teilweise mit 88 oktan!

meiner gibt sich laut betriebshandbuch mit 92 zufrieden

brauche super plus ---> scharfe nocke

an chevyuser

 

Keine Sorge, chevyuser, ist schon ok.

Wenn ich mirs irgendwann mal leisten kann, gibt es einen Seville STS der letzten Generation. Der hat nämlich diese Anpassungsmöglichkeiten und n Haufen Gimmicks mehr. Ist zwar ein Fronttriebler, aber eine megacoole Kiste..

oder ne C6, die hat schon die sequenzielle Zylinderabschaltung und das coóle Head-Up Display...

wie gesagt, wenn ich es mir irgendwann mal leisten kann...

Zur Zeit übe ich noch, mir in den Hintern zu beißen, weil ich meinen TA 5.0 E TPI (Bj.88) verkauft habe (war originool schwarz mit roten Rücklichtern, mit Elektron. Mäusekino, mit Bordcomputer (laut Kenner der Szene nur 8 x in Europa).

Zur Zeit brauche ich den Zündzeitpunkt für ein Chicken 2,8 V6 Bj.89... Hast Du ne Ahnung, wo der liegen sollte (Option Code und Technical Data - Aufkleber sind vom Vorbesitzer entfernt (eine Frau - musste ja so kommen...)

Gruß

Holger

PS: Nichts gegen Frauen...

Hallo RoadrunnerZ28,

soviel ich weiß, ist es genau umgekehrt: Je schärfer die Nockenwelle um so weniger Oktan.

Wenn Du z.b. eine Verdichrung von 11:1 hast und baust eine scharfe Nockenwelle mit großen Steuerzeitenüberschneidungen ein, schafft der Motor vielleicht gerade nur noch 10:1 und da reicht 95er. Im Verdichtungstakt öffnet nämlich schon das Auslaßventil (scharfe Nocke) und das Gemisch kann nicht vollständig komprimiert werden. Diese hohe Überschneidung braucht man nur um bei hohen Drehzahlen eine gute Füllung des Brennraums zu erreichen.

Korrigier mich bitte, wenn Du etwas anderes weißt.

Gruß Helmut

Hallo, Helmut,

es ist schön, wenn es einige gibt, die sich ein paar Gedanken machen, bevor sie schreiben.

Es ist ein Graus, dass man oft dort die begierigsten Tuning-Wünsche findet, wo am wenigsten Ahnung herrscht.

Begriffe, wie eben "scharfe Nocke" und dann der ganze Edel(brock)plunder werden immer wieder in den Mund genommen, ohne zu wissen, was sich dahinter verbirgt.

Nach meiner Meinung haben die Ami-Autos das nicht verdient, was so oft über sie hereinbricht oder herein(edel)brockt- bevors auseinanderbricht...oder -brockt

Man muss doch ein US-Car nicht so vergewaltigen, wie einen Golf I. Schade, dass man so wenige US-Cars im O-Zustand findet.

Fehlt nur noch, dass man das GTI-Etikett hinten dranklebt oder auf den 3rd-gen Camaro hinten GSI (Nichts gegen die ehrlichen Mantafahrer, die ihren A- oder B-Manta oder den GT mit Liebe im O-Zustand fahren)

G T I = Geistig tiefergelegtes Individuum oder gibts noch bessere Begriffe dafür?

(auch hier sollen keine Ressentiments gegen ehrliche GTI-Fahrer aufkochen, es gibt auch schöne GTI's im O-Zustand...

Der erste "Kompakt-Wagen", der seinerzeit gegen meinen Alfasud Sprint antreten konnte, war ein 16V GTI, das gebietet die Ehrlichkeit zuzugeben)

Umso mehr enttäuscht es, dass heute ein R32 gegen einen Serien Impreza WRX keinen Stich macht - gegen den STI schon gar nicht. (Doch genug der Fremdfahrzeuge, hier geht es um US-Cars.)

Gruß

Holgi

am 25. April 2003 um 18:27

Jaja so ist das eben wenn der Stammtisch mitschreibt...

Aber mal ehrlich, vielleicht hat er ja ein e Truck Nockenwelle fürs Drehmoment, was hat die denn für Steuerzeiten?

Ich denke die Amis sind mit Normalbenzin ziemlich zufrieden, anders siehts mit alten aus die verbleiten Sprit brauchen, da macht Wechseltanken durchaus Sinn, auch wenn der Wagen lange bleifrei gefahren wurde, irgendwann ist das abgelagerte Blei auch weg und dann tut Schmierung Not, also ab und an mal nen Zusatz rein 3 oder 4 Tankfüllungen und dann sollte es gehen.

Super und Normal wechselzutanken bringt gar nix weil sich ja da keine "Superstoffe" ablagern oder so, also bleibt bei eurer Sorte und gut isses. wenn er Klingelt dann merkt man das ja und wechselt eben die Sorte, kann aber auch an falschen Zündkerzen liegen, ebenso wie nachdieseln beim Abstellen, was aber auch an einem falschen(zu frühen?) Zündzeitpunkt liegen kann.

Hi, chevyuser,

Du sagst es.

Wenn man bedenkt, dass (auch in den USA) für die Weiterentwicklung der Fahrzeuge und Antriebsaggregate Millionen ausgegeben werden, und dann die Tuner- und Zubehörteilelieferanten für ein paar Groschen ganze "Fahrwerke" oder Motor-Tuning-Teile verkaufen, kann man schon einen Schreck kriegen.

Gerade gestern war wieder ein solcher Spezi beim Tüv.

GTI. Gewindefahrwerk bis unterste Gewindestellung runtergeschraubt, Restfederwert = 0 und als Steigerung aus Wasserrohr selbst einen Käfig reingeschweißt.

Der Höhepunkt aber war der ungläubige Blick des nun nicht mehr ganz so stolzen Besitzers, als der TÜV-Beamte ihm sagte, dass es so wohl doch eher nicht geht...

Auch die US-Motoren entwickeln sich weiter und das Argument einfach = schlecht zieht nicht. Gerade die Einfachkeit der US-Motoren bietet jede Menge Potenzial für Weiterentwickllung.

Unsere hubraumbesteuerten Miniatur-Nähmaschinen mit Nennleistung auf dem Papier sind doch am Ende der Entwicklungsleiter angekommen... Der Motor des Smart ist doch für n Mopped schon ne Zumutung.

Wenn dann die Kameraden mit verbastelten Kisten noch Unfälle verursachen, geht mir der Humor schon ab - obwohl ich mir gestern bei dem Käfigbauer ein grinsen schon nicht ganz verkneifen konnte...

Wer tunen will, sollte das auf irgendwelchen Rennstrecken ausprobieren, auf die Straße gehört sowas normalerweise nicht, es sind schon viel zu viele Familienväter und -mütter Opfer von Unfällen geworden, die von "getunten" Fahrzeugen ausgelöst wurden - wo dann meistens der tiefergelegte Fahrer mit ein paar Kratzern davonkommt.

Gruß

Holgi

PS: das mit dem Bleiersatz-Zusatz soll bei den Amis nicht so problematisch sein, wie bei alten deutschen Fahrzeugen. Habe kürzlich einen Forumsbeitrag (woanders) gelesen, dass keine Fälle von zerstörten Ventilsitzen bekanntgeworden seien.

Inwieweit das stimmt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, könnte aber wahr sein.

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