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bin unsicher... Autoverkauf an Händler

Themenstarteram 16. Juli 2018 um 16:31

Hi,

Ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich bin dabei das Auto meiner Mutter zu verkaufen. Es hat sich ein Händler (dabag) gemeldet der einen, für mich, akzeptablen Preis bezahlt.

Ich solle ihm per Mail ein Foto von Schein und Brief schicken, er macht dann den Kaufvertrag fertig und schickt jemanden der das Auto zu einem vereinbarten Termin abholt und Bar bezahlt.

Ich habe so etwas noch nie gemacht. Ist das in Ordnung? Ist das eine gängige Methode?

Kennt jemand die Firma DABAG?

 

Danke euch schon mal.

 

Gruß

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14 Antworten

Ohne das Auto gesehen zu haben? Vorsicht!

KEIN Schein oder sonstwas schicken. Gängige Masche, dann kommt irgendein Fahrer, der dann telefoniert und auf einmal ist der Preis dann nochmal nach unten korrigiert worden. Dann setzt einen der Fahrer unter Druck, bis man verkauft (der die eigene Schale hart genug ist).

Gleich wegwinken.

ist das Auto zu kaputt, um es an einen Endverbraucher zu verkaufen? Wenn ein Händler Dir 1000,00 bietet, könntest Du mit etwas Geduld, einem ehrlichen Inserat bei mobile & Co und anständigen Bildern vermutlich 1300,- erzielen. Denkst Du der Händler lebt von fairen Einkaufspreisen? Vermutlich kommt der Abholer nicht zum vereinbarten Zeitpunkt, er hat weniger Geld für Dich als vereinbart, er findet Mängel und versucht den Preis zu drücken oder der Käufer findet danach Mängel die nicht vorhanden sind und versucht Dich nachdem er das Auto geholt hat, einzuschüchtern... noch nie davon gehört? Willkommen im Leben.

Themenstarteram 16. Juli 2018 um 17:48

Mein Gefühl sagt mir auch Vorsicht!

Das Auto ist ein 2 Jahre alter Hyundai mit 5700km.

Bis jetzt hat sich noch keine Privatperson gemeldet.

Laut seiner Mail gibt es einen Kundensuchauftrag auf den der Hyundai passt.

Ich bin normal sehr misstrauisch, hier komme ich aber ins überlegen.

Aber stimmt schon. Gekauft ohne ihn gesehen zu haben... naja

Kaufgesuch für nen Hyundai.... aha, hat der Ledersitze mit Belüftung und ein getöntes Solarschiebedach?

Moin,

Sag ihm - er kann vorbeikommen - das Auto ansehen, dann DEINEN Vertrag ausfüllen, Bezahlen und das Auto mitnehmen. Ihm eine anononymisierte Kopie des Scheins/Briefs zu schicken ist OK (aber auch Kennzeichen und die letzten 3-4 Stellen der VIN unleserlich machen), dem IRGENDWAS per Mail zu schicken, dass ein Kaufvertrag ist, eine Bestätigung auf einer Homepage - NEIN, das Risiko dass dir falsche Daten untergeschummelt werden ist zu groß.

Wenn er jammert, dass er sich darauf verlassen muss, dass du das Auto nicht anderweitig verkaufst - Vertrauen gegen Vertrauen. Wenn er dann nicht will - sein Problem.

Wenn du Stück für Stück deinen Preis anpasst - findet sich schon wer.

LG Kestet

wenn vor Ort der Preis gedrückt werden soll einfach hart bleiben!

Wenn der Händler unverrichteter Dinge wieder von Dannen zieht, hat er vergeblich Arbeitszeit vergäudet...

Ein unseriöser Ankäufer könnte in euren Vertrag einen Haken einbauen, der nicht offensichtlich ist. Wenn der Abholer kommt, wird lautes Gezeter einsetzen, dass die Farbe nicht blau genug ist (Erstzulassung und Baujahr wird auch gerne genommen) und sein Kunde so ihm das Auto nicht abnehmen wird. Er hat nun euren schriftlichen Verkaufspreis und den Weiterverkaufspreis mit seinem fiktiven Käufer. Diese Differenz für das Scheingeschäft möchte er sicherlich erstattet haben.

Schon mal jmd. den Händler gegoogelt?

Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass es sich um so einen handelt anhand dessen, was man auf Google so liest (und ich meine jetzt keine Mobile/ Autoscout Bewertungen). Eher Zeitungsartikel oder auch die Händlerhomepage.

Es handelt sich auch nicht um einen der berüchtigten Kiesplatzhändler.

Ich würde ihm aber ebenfalls meine Vertrag ausfüllen lassen und ihm zur Unterschrift senden. Bin zwar generell bei so Sachen auch vorsichtig aber ich denke hier kann man es durchaus versuchen.

VG

Jungs, mein Kumpel hatte vor einiger Zeit seinen Passat TDI für 9.990€ inseriert.

Da hatte sich jemand aus Litauen gemeldet, ein paar Fragen zum Auto gestellt und anschliessend nach der Kontonummer gefragt.

Er hat ohne zu handeln die 9.990€ überwiesen und den Wagen eine Woche später per Sammeltransport abholen lassen. Seitdem nie wieder was gehört.

Er war übrigens der einzige Interessent.

Also nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

Klar gibt es viele Betrüger und man sollte vorsichtig sein.

Aber pauschal jemandem abwinken, der offensichtlich ernsthaft Interesse am Kauf hat, würde ich nicht.

Servus,

ich habe auch meinen Gebrauchtwagen zu einen für mich akzeptablen Preis an solch einen "Händler verkauft.

So war es: Er ruft mich an und bespricht die Fzg Details. Daraufhin schickte er mir den Kaufvertrag (von ADAC oder Mobile) mir zum durchlesen und unterschreiben. Für mich hat alles gepasst..

Wir haben einen Abholtermin vereinbart und zwei Kerle kamen vorbei und haben den Wagen nochmals inspiziert. Zwar versuchten die noch paar Euros zu drücken aber Vertrag ist Vertrag. Es wurde in bar bezahlt und das Auto auf dem LKW geladen. Seit 2 Jahren nichts mehr von denen gehört...

Für mich war alles positiv.

Ich habe meinen Insignia im Februar auch an einen Händler verkauft.

Absolut seriöse und korrekte Abwicklung!

Hatte mein Fahrzeug bei mobile zu einem reellen VB-Preis inseriert. Es meldeten sich die üblichen Flitzpiepen (Privat und Händler) mit zum Teil wirklich lustigen Preisvorstellungen. Schließlich kontaktierte mich auch ein Händler (ca. 450 Km entfernt). Ich habe ihm das Fahrzeug am Telefon ausführlich beschrieben, noch ein paar zusätzliche Bilder geschickt und ein für beide Seiten akzeptabler Preis wurde vereinbart. Der Händler reiste zum vereinbarten Abholtermin mit einem One-Way-Mietwagen an, ich habe in von der Vermietstation abgeholt und das Auto wurde kurz durchgesehen. Anschließend den Vertrag unterschrieben und den vereinbarten Kaufpreis in bar bekommen (keine nachträgliche Feilscherei).

Gruss RD

Prinzipiell kann kann das Auto schon "in die Ferne" verkaufen ohne dass es der Käufer vorher gesehen hat.

Sicherlich geht auch ein Großteil der Käufe/Verkäufe seriös über die Bühne, aber man sollte sich schon vorher der möglichen Fallstricke bewusst sein.

Wurde teilweise ja auch schon angesprochen - Vorsicht bei Kaufvertrag der vom Käufer kommt.

Es können z.B. unbemerkt falsche Daten eingetragen werden die nachher zum Preisdrücken, Drohen mit Schadensersatz etc. genutzt werden - Bj statt EZ, PS statt KW, Automatik/HS, Farbe, Anzahl Halter, km-Stand, ...

Kaufvertrag sollte also idealerweise von dir kommen, Gewährleistung ausschliessen und alle bekannten Mängel, Schäden und auch rep. Unfallschäden angeben.

Wenn dann doch einer kommt und mit dem Firlefanz beginnt, kannst du den entspannt ins Leere laufen lassen.

Schau dir mal diesen Thread an, da geht es genau um diese Problematik.

https://www.motor-talk.de/.../...t-24-inh-m-ginalski-t6180753.html?...

Nebst den bereits angesprochenen Maschen noch eine weitere:

 

Es kommt ein gültiger KV zu stande. Dann hört und sieht man plötzlich tagelang, wochenlang, monatelang nichts mehr von einander. Irgendwann ist man es dann leid und verkauft den Karren weiter. Und urplötzkich steht dann der erste Käufer wieder auf dem Hof und pocht auf Erfüllung des Vertrages.

Man kann das Vorgehen so machel, sollte dabei aber niemals den Kopf ausschalten.

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