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Reagieren Händler idR zickig, wenn es um Kulanz geht, man das Auto aber nicht dort gekauft hat?

Themenstarteram 10. Februar 2013 um 12:33

Eine große deutsche Autozeitschrift zusammen mit einem großen detuschen Autovermieter bietet einen Neuwagen Seat Altea für 18.200 statt 23.400 an, Abholung in Wolfsburg oder beim Autovermieter vor Ort. Das ist zunächst ja ein interessanter Preis. Wie sieht es aber erfahrungsgemäß mit Kulanzleistungen aus, wenn die Garantie abgelaufen ist? An der Kulanz muss sich ja immer der Seat-Händler beteiligen, und der wird – so meine Befürchtung – keine Lust haben, Geld auszugeben, wenn er beim Autoverkauf keinen Gewinn gemacht hat.

Für das selbe Geld würde ich auch einen gebrauchten Vorführer vom Seat-Händler bekommen, EZ 12/2012, nur ein paar Kilometer drauf.

Habt ihr hier positive oder negative Erfahrungen?

Beste Antwort im Thema

Das wird sich doch jeder denken können.

Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die nur aus einem Grund gewährt wird: Damit der Kunde, der bei diesem Händler einen teuren Gegenstand gekauft hat den nächsten auch wieder bei diesem Händler kauft.

Andererseits: Wenn man bei einem Hersteller schon damit rechnet, eine eventuelle Kulanz in Anspruch nehmen zu müssen, sollte man von diesem Hersteller so oder so die Finger lassen.

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Das wird sich doch jeder denken können.

Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die nur aus einem Grund gewährt wird: Damit der Kunde, der bei diesem Händler einen teuren Gegenstand gekauft hat den nächsten auch wieder bei diesem Händler kauft.

Andererseits: Wenn man bei einem Hersteller schon damit rechnet, eine eventuelle Kulanz in Anspruch nehmen zu müssen, sollte man von diesem Hersteller so oder so die Finger lassen.

Themenstarteram 10. Februar 2013 um 13:07

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Das wird sich doch jeder denken können.

Ich mir nicht, drum frag ich ja :-)

Zitat:

Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die nur aus einem Grund gewährt wird: Damit der Kunde, der bei diesem Händler einen teuren Gegenstand gekauft hat den nächsten auch wieder bei diesem Händler kauft.

Könnte aber auch sein, dass die Kulanz je nach Schaden komplett vom Hersteller übernommen wird. Das weiß ich aber alles nicht …

Zitat:

Andererseits: Wenn man bei einem Hersteller schon damit rechnet, eine eventuelle Kulanz in Anspruch nehmen zu müssen, sollte man von diesem Hersteller so oder so die Finger lassen.

Das muss ich heute leider bei jedem (deutschen) Hersteller. Ok, ich könnte Kia oder Hyundai fahren, die haben eine längere Garantie (dann mit SB über die Garantieversicherung), haben aber leider kein Auto, was dem gewünschten Seat Altea vom Platz und Verbrauch entspricht.

ich z.b. habe meinen bmw im süddeutschen gekauft und ihn dann an meinem wohnort weiter warten lassen. die garantie und gewährleistung ist gar kein problem, und so sieht es auch bei den anderen marken aus. die händler sind verpflichtet, auch wenn man den wagen nicht dort gekauft hat. mein zweiter altea ( baujahr 2012 ) wurde 30 km entfernt gekauft, weil ein besseres angebot da war und warten und betreuen lasse ich ihn vorort bei mir. bisher habe ich keinerlei probleme gehabt. warum auch?

letztlich verdienen die werkstätten ja am service. auch die kulanzfrage sieht ähnlich aus, weil dies eigentlich überwiegend an den hersteller weitergeleitet wird. warum sollte denn ein autohaus, das diesen wagen nicht hergestellt hat, kulanterweise da was machen wollen. das sind alles geschäftsleute, die holen sich das alles vom hersteller wieder zurück, deshalb geht eben das meiste direkt dort hin. wenn es um den service geht, ist die kulanzfrage klar und kann vor ort geregelt werden, keine frage, bei allem anderen weitergehenden geht es eh an die herstellerfirma und das kann jede werkstatt machen und weiterleiten. also da würde ich mir keine gedanken machen.

der seat altea ist ein prima wagen, ich habe erst gerade hier einen positiven beitrag in einem anderen thread zum altea geschrieben. falls noch mehr infos gewünscht werden, ich habe ja zwei 1.8er altea tsi, dann gerne per pn an mich, denn in solchen threads finden sich immer viel zu viele besserwisser eben ohne eigenes wissensfundament, was den speziellen wagen angeht.

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Das wird sich doch jeder denken können.

Ich mir nicht, drum frag ich ja :-)

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

Zitat:

Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die nur aus einem Grund gewährt wird: Damit der Kunde, der bei diesem Händler einen teuren Gegenstand gekauft hat den nächsten auch wieder bei diesem Händler kauft.

Könnte aber auch sein, dass die Kulanz je nach Schaden komplett vom Hersteller übernommen wird. Das weiß ich aber alles nicht …

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

Zitat:

Andererseits: Wenn man bei einem Hersteller schon damit rechnet, eine eventuelle Kulanz in Anspruch nehmen zu müssen, sollte man von diesem Hersteller so oder so die Finger lassen.

Das muss ich heute leider bei jedem (deutschen) Hersteller. Ok, ich könnte Kia oder Hyundai fahren, die haben eine längere Garantie (dann mit SB über die Garantieversicherung), haben aber leider kein Auto, was dem gewünschten Seat Altea vom Platz und Verbrauch entspricht.

Sicher?

Laut Spritmonitor verbraucht bspw. ein neuer Hyundai i30cw (Kombi) 1.6 GDI mit 135 PS deutlich weniger als ein Seat Altea 1.4 TSI mit 125 PS (bei zugegebnermaßen relativ wenigen eingetragenen hyundais). Was den Platz betrifft, dürfte der i30cw sogar etwas mehr bieten.

Themenstarteram 11. Februar 2013 um 10:44

Zitat:

Original geschrieben von Marcaurel58

… auch die kulanzfrage sieht ähnlich aus, weil dies eigentlich überwiegend an den hersteller weitergeleitet wird. warum sollte denn ein autohaus, das diesen wagen nicht hergestellt hat, kulanterweise da was machen wollen. das sind alles geschäftsleute, die holen sich das alles vom hersteller wieder zurück, deshalb geht eben das meiste direkt dort hin. …

Bei meinem Corolla Verso ist aktuell der DPF zu, Kulanzantrag wurde mit 10% Autohaus, 10% Toyota und 80% für mich beschieden – das heißt aber, wenn die Kulanz bei 0% für mich ist, müssen AH und Hersteller je 50% tragen. Wenn das AH beim Verkauf keinen Gewinn gemacht hat, wäre das ja ein Verlust fürs AH. Drum frag ich, wie die AHer idR reagieren …

Themenstarteram 11. Februar 2013 um 10:47

Zitat:

… Laut Spritmonitor verbraucht bspw. ein neuer Hyundai i30cw (Kombi) 1.6 GDI mit 135 PS deutlich weniger als ein Seat Altea 1.4 TSI mit 125 PS (bei zugegebnermaßen relativ wenigen eingetragenen hyundais). Was den Platz betrifft, dürfte der i30cw sogar etwas mehr bieten.

Ein Diesel mit einem Benziner zu vergleichen ist aber nur begrenzt hilfreich, vor allem da ein Diesel wegen relativ vieler Kurzstrecken für mich eh ausfällt. Der Hyundai ist mit dem Seat auch überhaupt nicht zu vergleichen, das eine ist ein Kombi, das andere ein kleiner Van. Völlig andere Sitzposition, andere Ladekantenhöhe, andere Übersicht im Verkehr …

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

Zitat:

… Laut Spritmonitor verbraucht bspw. ein neuer Hyundai i30cw (Kombi) 1.6 GDI mit 135 PS deutlich weniger als ein Seat Altea 1.4 TSI mit 125 PS (bei zugegebnermaßen relativ wenigen eingetragenen hyundais). Was den Platz betrifft, dürfte der i30cw sogar etwas mehr bieten.

Ein Diesel mit einem Benziner zu vergleichen ist aber nur begrenzt hilfreich, vor allem da ein Diesel wegen relativ vieler Kurzstrecken für mich eh ausfällt.

Es sind beides Benziner

Themenstarteram 11. Februar 2013 um 11:53

oh, sorry ;-) Ich hab "GDI" gelesen, das hat für mich einen Diesel impliziert. Der 1.4 TSI käme für mich auch nicht infrage, sondern der 1.2 TSI, der braucht 1,5 l / 100 km weniger. Aber wirklich vergleichbar finde ich einen Kombi mit einem Van dennoch nicht …

Zitat:

Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die nur aus einem Grund gewährt wird: Damit der Kunde, der bei diesem Händler einen teuren Gegenstand gekauft hat den nächsten auch wieder bei diesem Händler kauft.

So kann man das schon recht treffend beschreiben; das ist ein reiner After-Sale-Servicedienst, der den Zweck hat, den Kunden weiterhin zufrieden zu stellen und auch in Zukunft an die gefahrene Marke zu binden.

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

Wenn das AH beim Verkauf keinen Gewinn gemacht hat, wäre das ja ein Verlust fürs AH. Drum frag ich, wie die AHer idR reagieren …

Sie werden in der Regel nicht viel Aufwand investieren. Kulanzantrag abschicken und schauen was kommt, nur sich für den Kunden einsetzen wird dann kaum passieren.

Das Werkstätten mit der Kulanz sparsam sind siehst du ja selbst an deinem Auto, sie müssen für den Murks des Herstellers mit derselben Summe geradestehen wie der Hersteller nur das Dieser am Auto garantiert verdient hat.

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

oh, sorry ;-) Ich hab "GDI" gelesen, das hat für mich einen Diesel impliziert. Der 1.4 TSI käme für mich auch nicht infrage, sondern der 1.2 TSI, der braucht 1,5 l / 100 km weniger. Aber wirklich vergleichbar finde ich einen Kombi mit einem Van dennoch nicht …

Hast du diese Werte aus den Prospekten oder von www.spritmonitor.de ?

Auf letzterer Website sind sehr viel realistischere Angaben zum Verbrauch gewisser Modelle.

Was verstehst Du unter Kulanz?

Kulanz im Sinne des Verkäufers heißt nicht zwingend, dass er diesen Betrag aus eigener Tasche bezahlt. Wie bei Garantie und "Gewährleistung" (Sachmängelhaftung ist das eigentlich bessere Wort) stellt auch hier der Händler einen "Kulanz"antrag an das entsprechende Herstellerwerk. Je nach Art des Mangels und Alter des Fahrzeuges, stellt dieser dann evtl. noch einen Betrag "x" zu Verfügung, oder aber, lehnt ab.

Dies ist unabhängig davon, wo Du anfragst und wo das Fahrzeug gekauft wurde.

Je nachdem, was bei diesem Antrag herauskommt, kann die reparierende Werkstatt aus ihrer Reparaturmarge ja noch den ein oder anderen Euro hinzugeben, welche sie dem Kunden gegenüber dann als "Kulanz" deklariert - im Prinzip ist's lediglich ein weiterer Rabatt auf die Reparatur.

Von einem jedoch mach Dich frei: Kein Händler gibt Dir Kulanz kalkuliert an Höhe des Gewinns, welchen er bei Verkauf gemacht hat. Gerade im PKW-Bereich nämlich, bleibt beim Verkauf kein allzu großer Gewinn übrig, von welchem man Rückstellungen für evtl. Kulanzen bilden könnte!

Kurz um: Es spielt somit weniger eine Rolle, wo Du das Fahrzeug kaufst!!!

Themenstarteram 13. Februar 2013 um 9:02

Zitat:

Original geschrieben von RSK64

Zitat:

Original geschrieben von birscherl

oh, sorry ;-) Ich hab "GDI" gelesen, das hat für mich einen Diesel impliziert. Der 1.4 TSI käme für mich auch nicht infrage, sondern der 1.2 TSI, der braucht 1,5 l / 100 km weniger. Aber wirklich vergleichbar finde ich einen Kombi mit einem Van dennoch nicht …

Hast du diese Werte aus den Prospekten oder von www.spritmonitor.de ?

Auf letzterer Website sind sehr viel realistischere Angaben zum Verbrauch gewisser Modelle.

Ich weiß nicht so recht, was ich von Spritmonitor halten soll.

– Der 1.2 TSI ist dort zwischen 6,31 und 8,81 l zu finden, wobei es nur 25 Fahrzeuge sind. Ein Delta von 1,5 l, könnte realistisch sein.

– Der 1.4 TSI ist dort zwischen 4,14 und 10,3 l zu finden, wobei es nur 71 Fahrzeuge sind. Ein Delta von 6,2 l, völlig absurd.

Insgesamt braucht der 1.2er demnach Ø 0,6 l weniger. Wir fahren aber eher Stadt und Kurzstrecke, da braucht er halt wesentlich weniger als auf der Autobahn. Also geh ich mal von 1,5 l aus.

Spritmonitor ist auf jeden Fall aussagekräftiger als die Prospektangaben.

Im Prospekt steht der Laborwert, bei Spritmonitor siehst du, wie viel die Autos tatsächlich verbrauchen. Dort gibt es ja auch die Möglichkeit, anzugeben, wo der Wagen für die jeweilige Tankfüllung bewegt wurde.

Dass ein Auto in der Stadt weniger verbraucht als auf der Autobahn stimmt nur dann, wenn man Autobahn mit Dauer-Vollgas gleichsetzt.

Durch das häufige Abbremsen und wieder Beschleunigen ist der Stadtverbrauch meist jedoch höher als der auf der Autobahn.

Man muss halt auch etwas zwischen den Zeilen lesen. Der 1.2er Motor wird warscheinlich eher von Leuten gekauft, die sparsam unterwegs sein wollen.

Der 1.4er dann von Leuten, die auch mal zügig(er) unterwegs sein wollen. Da ist dann eben auch die Streuung größer.

Zum Thema Kulanz:

Der Händler kann sich beteiligen, muss aber nicht. Erste Anlaufstelle ist hier der Hersteller. Und dem ist es egal, wo du das Auto gekauft hast, da ist nur entscheidend, dass du das Auto gekauft hast (und dass du es bei einer Vertragswerkstatt hast warten lassen).

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