Bestandsschutz bei 0.5% Versteuerung von Plugin Hybrid Dienstwagen ab 2023?
Hallo,
Ist eigentlich sicher, dass vor Ende 2022 zugelassene Hybrid Dienstwagen auch ab 2023 weiterhin nur mit 0.5% zu versteuern sind oder könnte diese Vergünstigung evtl. auch für diese Fahrzeuge entfallen?
Besten Dank!
177 Antworten
Zitat:
@Tuelle schrieb am 14. Mai 2022 um 14:43:53 Uhr:
Hallo,
Ist eigentlich sicher, dass vor Ende 2022 zugelassene Hybrid Dienstwagen auch ab 2023 weiterhin nur mit 0.5% zu versteuern sind oder könnte diese Vergünstigung evtl. auch für diese Fahrzeuge entfallen?Besten Dank!
Es ging ja auch im Grunde um die Frage des Themenstarters.
Und nicht darum hier wieder eine Diskussion über Sinn und Unsinn und gönnen und nicht gönnen zu eröffnen.
Wer in den Genuss eines Dienstwagens kommt und noch dazu mit 0,5% versteuern kann, kann sich doch freuen.
Immer dieses geneide, ist nirgends so schlimm wie in Deutschland.
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 6. Juni 2022 um 22:00:14 Uhr:
Zitat:
@Fred4712 schrieb am 6. Juni 2022 um 19:32:30 Uhr:
Es gibt keinen Grund dafür den Privatpersonen die Förderung zu streichen und diese Steuersparmodelle weiter zu fördern.Der Anteil an gewerblich genutzten Plugins liegt angeblich bei 70%.
Wären die nicht subventioniert dann wären Plugins zu wenig nachgefragt. Dadurch würden weniger Menschen in Deutschland sich mit der Thematik "elektrisches KFZ" beschäftigen und diese neue Technik würde dann langsamer Akzeptanz finden.
Welche "langsame Akzeptanz" meinst du? Reine Elektroautos, also BEV, sind fast überall auf Monate, wenn nicht Jahre ausverkauft. Bspw. auf einen BMW i4 wartet man 1,5 Jahre aktuell.
Die Verkaufszahlen boomen und erreichen jeden Monat einen neuen Rekord. Die Hersteller kommen nicht hinterher die Nachfrage zu bedienen.
Die Akzeptanz ist gegeben. Die Nachfrage ist riesig. Dafür bräuchte es keine PHEV und vergünstigte erst recht nicht.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 7. Juni 2022 um 16:02:04 Uhr:
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 6. Juni 2022 um 22:00:14 Uhr:
Der Anteil an gewerblich genutzten Plugins liegt angeblich bei 70%.
Wären die nicht subventioniert dann wären Plugins zu wenig nachgefragt. Dadurch würden weniger Menschen in Deutschland sich mit der Thematik "elektrisches KFZ" beschäftigen und diese neue Technik würde dann langsamer Akzeptanz finden.Welche "langsame Akzeptanz" meinst du? Reine Elektroautos, also BEV, sind fast überall auf Monate, wenn nicht Jahre ausverkauft. Bspw. auf einen BMW i4 wartet man 1,5 Jahre aktuell.
Die Verkaufszahlen boomen und erreichen jeden Monat einen neuen Rekord. Die Hersteller kommen nicht hinterher die Nachfrage zu bedienen.
Die Akzeptanz ist gegeben. Die Nachfrage ist riesig. Dafür bräuchte es keine PHEV und vergünstigte erst recht nicht.
Sicherlich ist die Nachfrage grösser geworden und die Lieferzeiten sind gestiegen ... ich denke aber dass die Lieferzeiten nicht nur durch die höhere Nachfrage länger sind sondern zum Großteil auf die Zuliefererprobleme zurückzuführen sind ... (Corona, Suezkanal, Ukraine, ...)
Ich denke, dass zum einen die Akzeptanz, Elektro- oder Hybridfahrzeuge zu fahren, noch nicht da ist wo sie sein sollte und zum anderen, dass ohne steuerliche Subventionen im gewerblichen Bereich weiter fleißig Benzin- und Dieselfahrzeuge bestellt würden.
Die pauschale Aussage, die man so oft liest, dass bei den meisten Hybriden das Ladekabel noch unausgepackt im Kofferraum läge, halte ich für falsch. Wo ist das für einen bedeutenden Anteil dieser Fahrzeuge nachgewiesen ?
Andere bekommen für ihre PV Anlage eine super Subvention.
Oder für den Bau ihres super energiesparenden Hauses einen tollen KFW Kredit.
Wenn ich dazu nicht die Möglichkeit habe dann gefällt mir das natürlich nicht und habe eine negative Meinung dazu 🙂
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 7. Juni 2022 um 19:06:44 Uhr:
Die pauschale Aussage, die man so oft liest, dass bei den meisten Hybriden das Ladekabel noch unausgepackt im Kofferraum läge, halte ich für falsch. Wo ist das für einen bedeutenden Anteil dieser Fahrzeuge nachgewiesen ?
Das ist doch schnurzpiepsegal, ob das werksseitige Ladekabel genutzt wird, oder nicht. Bei vielen PHEVs, die nur einphasig laden können, macht externes Laden wenig Sinn, weil man 3 - 4 Stunden an der Säule steht, um 50 - 60 km Reichweite aufzuladen. Da wird derjenige, der zu Hause eine Wallbox mit integriertem Kabel hat, das Ladekabel nicht nutzen und kann dennoch auf einen E-Anteil von 80 oder 90% kommen, wenn das Fahrprofil zum PHEV paßt.
Selbst ein BEV kann ich fahren, ohne das Ladekabel zu benutzen, wenn die Wallbox zu Hause das Ladekabel integriert hat und ich auf Strecke aus Zeitgründen nur Schnelllader nutze.
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Ich halte es da tatsächlich mal mit Habeck:
PHEV sind Stand der Technik, eigentlich schon Technik von vorgestern.
Jegliche Förderung ist daher obsolet, denn man fördert nicht die Zukunft, sondern nur die Vergangenheit.
Dachte Ziel der Förderung ist die Reduzierung von CO2-Ausstoß. Welche Technik dafür genutzt wird, ist wohl eher zweitrangig.
PS: Jede Antriebsart die du kaufen kannst ist maximal Stand der Technik 😉
Na, wenn es danach ginge, müsste man den Verzicht auf Mobilität fördern und keine neuen Fahrzeuge.
Tatsächlich ist der Umweltbonus als "Unterstützung beim Markthochlauf" gedacht.
PHEV brauchen solche u Unterstützung nicht mehr und ehrlich gesagt ist es sogar höchst fraglich, ob BEV solche Unterstützung noch brauchen.
Bei den rein Elektrischen gibt es noch einige Lücken in den Segmenten, wodurch der Markt noch nicht durchgehend gedeckt werden kann.
Kombis mit Platz fehlen zb. und dazu entsprechende Preise.
Und das Umdenken fehlt noch zum grössten Teil.
Mal eben vollladen bei nur 5 Minuten Zeitaufwand gibt's nicht sowie ausreichend Ladesäulen zentral gelegen (analog zum Tankstellennetz).
Die Technik ist noch nicht etabliert, da noch mit zu vielen Umständen verbunden.
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 7. Juni 2022 um 23:49:10 Uhr:
Bei den rein Elektrischen gibt es noch einige Lücken in den Segmenten, wodurch der Markt noch nicht durchgehend gedeckt werden kann.
Kombis mit Platz fehlen zb. und dazu entsprechende Preise.
Naja, ein Skoda Enjaq bspw. ist auch eine Kombiform zu erschwinglichen Preisen. Aber bis 2024 ausverkauft, weil die Nachfrage so hoch ist. So viel zum Thema "etabliert" 🙄
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 7. Juni 2022 um 23:49:10 Uhr:
Mal eben vollladen bei nur 5 Minuten Zeitaufwand gibt's nicht sowie ausreichend Ladesäulen zentral gelegen (analog zum Tankstellennetz).
Die Technik ist noch nicht etabliert, da noch mit zu vielen Umständen verbunden.
Nach deiner Logik dürfte es auch keine Verbrenner geben.
Ich lade daheim in 20 Sekunden mein BEV auf. Abends Stecker rein, morgens Stecker raus. Zeitaufwand: 20 Sekunden.
Da es derzeit kein vergleichbares ICE am Markt gibt, ist die Technik nicht etabliert.
Einen Umstand, dass man zum Aufladen an spezielle Tankstellen fahren muss, ist noch mit zu vielen Umständen verbunden. 🙄
Dazu die enormen Umweltschäden mitten in der Klimakrise, der Ressourcenverbrauch, Abgase, Lärm, etc. Nee. Das ist alles noch nicht Marktreif. Habe gehört, die Abgase sind noch immer nicht sauber und man braucht ein Getriebe, was merkwürdig ruckelt. Und dann erst die Wartung. Da muss man irgendwelches Erdöl wechseln lassen. 😁
Du siehst, wenn man nur die Perspektive ändert und die gleichen Maßstäbe ansetzt, kann man alles kaputt reden.
Übrigens ist dein Vergleich mit Tankstellen unpassend, weil zwar jedes ICE tanken muss, aber nicht jedes BEV öffentlich laden muss. Es finden nur ca. 10-15% der Ladevorgänge öffentlich statt.
Auch das ist eine Perspektive, die manchem ICE Fahrer fremd ist.
Zum Thema Förderung zurück: Wir sollten lieber aufhören das tote Pferd Diesel mit jährlich 8 Milliarden Euro zu fördern. Dafür könnte man eine schöne Summe umweltfreundliche Infrastruktur bauen und fördern. Oder einfach das 9 Euro Ticket für immer belassen. Das würde nur etwas mehr Kosten und es gäbe bezahlbare Mobilität für Massen.
Von daher ist ein Bestandsschutz für PHEVs mittlerweile höchst fragwürdig geworden. Diese Übergangstechnologie hat sich überlebt.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 8. Juni 2022 um 08:55:45 Uhr:
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 7. Juni 2022 um 23:49:10 Uhr:
Bei den rein Elektrischen gibt es noch einige Lücken in den Segmenten, wodurch der Markt noch nicht durchgehend gedeckt werden kann.
Kombis mit Platz fehlen zb. und dazu entsprechende Preise.
Naja, ein Skoda Enjaq bspw. ist auch eine Kombiform zu erschwinglichen Preisen. Aber bis 2024 ausverkauft, weil die Nachfrage so hoch ist. So viel zum Thema "etabliert" 🙄
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 8. Juni 2022 um 08:55:45 Uhr:
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 7. Juni 2022 um 23:49:10 Uhr:
Mal eben vollladen bei nur 5 Minuten Zeitaufwand gibt's nicht sowie ausreichend Ladesäulen zentral gelegen (analog zum Tankstellennetz).
Die Technik ist noch nicht etabliert, da noch mit zu vielen Umständen verbunden.1.
Ich lade daheim in 20 Sekunden mein BEV auf. Abends Stecker rein, morgens Stecker raus. Zeitaufwand: 20 Sekunden.2.
Dazu die enormen Umweltschäden mitten in der Klimakrise, der Ressourcenverbrauch, Abgase, Lärm, etc. Nee.3.
Oder einfach das 9 Euro Ticket für immer belassen. Das würde nur etwas mehr Kosten und es gäbe bezahlbare Mobilität für Massen.4.
Diese Übergangstechnologie hat sich überlebt.
1. wenn Du die Karre sicher nicht brauchst in der Zwischenzeit. Wenn bei mir 2 Min nach Anstöpseln aber ein Anruf käme der mich unverzüglich und schnellstens 250km entfernt anfordert - dann wäre ein leeres und noch 2h vor sich hin ladendes e-Auto eben blöd - bis ich mit dem losfahren kann, bin ich mit dem Hybrid eben schon vor Ort.
2. ja klar, die Umweltschäden werden durch das e-Auto komplett verhindert? Es verbraucht keine Ressourcen? Abgase produziert es zumindest lokal im Betrieb nicht, ok - kommt drauf an wie er geladen wird, dann entstehen die auch an anderer Stelle. Aber was den Lärm angeht bin ich mit einem Benziner mittlerweile fast leiser als die e-Autos mit ihren unsäglichen Sounds die sie ja nun ausgeben müssen.
3. dazu wäre es noch clever, die Kapazitäten anzupassen. Oder wie angenehm war Bahnfahren am letzten WE? Siehe Bild ....
4. da wird immer mit dem "modernen" e-Auto angegeben was die Zukunft sein soll ... das ganze Konzept ist genauso alt wie der Verbrenner oder der Hybrid, alles aus dem 19. Jahrhundert.
Individuelle Mobilität ist nicht umweltfreundlich. Auch mit BEV nicht.
Wir driften ab. Deine Argumentation wurde im Thread zu den "Grundsatzdiskussionen" schon gefühlt 10x diskutiert und widerlegt.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 8. Juni 2022 um 08:55:45 Uhr:
Zitat:
@GhiaRacer schrieb am 7. Juni 2022 um 23:49:10 Uhr:
Bei den rein Elektrischen gibt es noch einige Lücken in den Segmenten, wodurch der Markt noch nicht durchgehend gedeckt werden kann.
Kombis mit Platz fehlen zb. und dazu entsprechende Preise.
Naja, ein Skoda Enjaq bspw. ist auch eine Kombiform zu erschwinglichen Preisen. Aber bis 2024 ausverkauft, weil die Nachfrage so hoch ist. So viel zum Thema "etabliert" 🙄
Das ist vielleicht etwas kurz gedacht, oder? Der ist nicht nur deshalb ausverkauft, weil sich alle Welt auf das ach so tolle Auto stürzt. Da gibt es doch noch einige andere Dinge dazu, oder? Dass gerade diverse Kleinigkeiten fehlen, um mehr produzieren zu können zB. Dann ist die Frage zu klären - wie viele Besteller gibt es denn, und wie viele Fahrzeuge WILL denn Skoda auf den Markt bringen? Die verkaufen eben nicht so viel wie möglich, sondern nur so viel wie nötig um ihre CO2-Bilanzen in Balance zu halten. Die Automobilhersteller wollen das e-Auto gar nicht mal so dringend haben, zumindest nicht mit den derzeitig möglichen Gewinnen an den Dingern. Und der Kunde würde es auch nicht wollen, wenn er das bezahlen müsste was diese Fahrzeuge in der Produktion bei normaler Marktwirtschaft ohne CO2-Strafen und ohne Förderung kosten würden. Da wäre das e-Auto heute genauso tot wie vor 100 Jahren schon einmal.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 8. Juni 2022 um 09:26:53 Uhr:
Wir driften ab. Deine Argumentation wurde im Thread zu den "Grundsatzdiskussionen" schon gefühlt 10x diskutiert und widerlegt.
Von den e-Fanboys.