Bericht von der Werksabholung Ingolstadt

Audi A4 B8/8K

Gestern war es endlich soweit, die Entgegennahme des neuen Fahrzeugs (Avant 170PS CR) in Ingolstadt stand an. Ich beschreibe mal bewusst aus der Brille “Premiumhersteller = “Premiumbehandlung?” wie folgt:
der Empfang war professionell organisiert, wenngleich die Mitarbeiterin gleich mehrmals telefonieren musste, um sich zu erkundigen, wie unser Gepäck und die mitgebrachten Winterkompletträder aus dem Mietwagen in bzw. an das Neufahrzeug gelangen sollten. Angenehm und perfekt: wir mussten nichts selbst tragen, alles wurde organisiert - ein Mitarbeiter fuhr mit mir in die Tiefgarage, um die WR abzuholen, ein anderer Mitarbeiter kam mit Gepäckwagen dazu und holte unser Gepäck ab, meine Frau konnte derweil schon mal einen Espresso trinken gehen.

Dann das Restaurant: enttäuschend ist mein Fazit auf ganzer Linie. Um 11.00 Uhr wollten wir noch frühstücken, was nicht mehr bewerkstelligt wurde. Auf freundliches Bitten hin bekam ich drei Scheiben Käse, um das Brötchen nicht nur mit Marmelade verspeisen zu müssen. Da hatte ich mehr Service erwartet, zumal wir längst nicht die einzigen waren, die zu dieser Zeit frühstücken wollten. Etliche andere Besucher irrten ebenfalls durch den Self-Service-Bereich und suchten Essbares zum frühstücken. Trotz viel Personals fragte niemand, ob er/sie helfen konnte. Als ich den Käse erhielt stürzten sich sofort mehrere weitere Besucher auf den Koch und baten ebenfalls um Käse...
Dann hab ich leicht gestärkt durch ein Brötchen und die drei Scheiben Käse (und einige Tomatenstücke vom Salatbuffet) den Schlüssel für den Europcar-Mietwagen abgegeben - angenehm und unkompliziert direkt im Haus (Mehrpreis wohl ca. 8,50 EUR).

12.15 Uhr dann Fahrzeugübergabe: da ich ein Jahr lang A5 in fast identischer Ausstattung gefahren bin, bat ich zu Beginn darum, nicht die ganzen Erklärungen zu bekommen, sondern nur noch Neuerungen bzw. Änderungen erklärt zu bekommen. Dies war dem Übergabemitarbeiter allerdings nicht möglich: er begann im nächsten Satz, mir die Tankklappe zu erklären... freundlicher Hinweis, die Funktionen seien mir eigentlich bestens bekannt, er möge bitte nur echte Neuerungen beschreiben.
Dann setzte er mit der Beschreibung der Gepäckösen im Kofferraum fort. Er stutzte erst, als ich nach dem Einschalten der Zündung und geöffneter Türe den unteren Knopf am Scheibenwischerhebel selbst betätigte.
Es zeigte sich, daß das Schiebedach nicht schloß (ging wieder von selbst auf) und die als Sonderausstattung bestellte automatisch öffnende Heckklappe sich nur öffnete, wenn ich mit der Hand nachhalf. Er versuchte selbst ca 7 Mal die Öffnung, von denen allerdings fünfmal die Klappe nicht aufging und nur bei zwei Versuchen öffnete, meinte dann aber, ein bißchen müsse man schon nachhelfen, das wäre so schon in Ordnung. Da aber das Fahrzeug eh zur Nachbehandlung musste, insistierte ich freundlich aber verbindlich, dies auch zu überprüfen.
Zwischendurch fragte ich, wo denn die Räder seien, die ummontiert worden wären. Er verneinte, daß überhaupt etwas ummontiert worden sei, dann sah er aber, daß Winterräder drauf waren, diese aber nicht bestellt waren und meinte, daß ein Tausch nicht in Auftrag gegeben worden sei. Ich habe ihm dann die mir von der Annahmemitarbeiterin gegebenen Auftragsdurchschrift gezeigt nebst meiner Quittung über die Zahlung der Gebühr von 20 EUR. Er bemerkte, das dann natürlich klären zu müssen.
Komplett überfordert war er, als ich nach dem Aux-In-Anschluß fragte. Er suchte vergeblich (trotz Radio Concert) in der MAL. Dann fragte er zuerst, ob ich den überhaupt bestellt hätte, dann fragte er, wo denn stünde, daß der serienmäßig dabei sei, dann fragte er, ob ich denn einen Prospekt hätte und ihm zeigen könne, daß der Aux-In-Anschluß zum Radio gehöre. Als ich (glücklicherweise hatte ich meinen Prospekt und Preisliste) ihm dann sowohl im Prospekt als auch der Preisliste zeigte, daß Aux-In dabei sei, suchte er in der Bedienungsanleitung, wo er sich befinden müsste. Dort war er (natürlich) nicht, dann gab er auf und brach die Einweisung ab, da der Wagen eh zur Nachbearbeitung müsse. Er würde das dann mit klären.
Also erst Mittagessen, dann Werksführung (die fand ich deutlich informativer als in Neckarsulm), dann Übergabe Teil 2:
Dort die Info, daß kein Aux-In-Anschluß verbaut würde, wenn das Music-Interface (wie bei mir) bestellt sei. Darauf fragte ich, woher ein Kunde dies denn erfahren könne, da weder der Prospekt noch die Preisliste noch irgendetwas anders auf den Kombinationsausschluß hindeutet.
Er verstand das, könne aber trotzdem nichts ändern.
Ich fragte nach seinem Lösungsvorschlag - er könne nichts anbieten, es ginge einfach nicht.
Dann habe ich gefragt, ob er mir wenigstens den Klinken-Adapter für das AMI dazugeben würde. Er lehnte ab (dürfe das nicht) und meinte auch, so einen Adapter gar nicht zu haben. Ich habe nun doch freundlich gesagt, mich damit nicht zufrieden zu geben. Dann zog er ab und meinte, seinen Chef fragen zu müssen. Kurz drauf kam er zurück und sagte, sein Chef würde einen Adapter aus dem Audi-Shop holen, den könnte ich dann kriegen.
Dann runter zur Auslieferungshalle, der Rest ist schnell geschildert: Schiebedach in Ordnung, Heckklappe öffnet nun auch ohne manuelle Nachhilfe (also doch...), Räder sind im Auto, Gepäck steht am Auto.
Den sonst wohl obligatorischen Schlüsselanhänger bekam ich nicht (wohl zwecks Einsparung für das Adapterkabel...) - brauche ich aber eh nicht, deshalb hab ich mir auch auf die Zunge gebissen und mich einfach artig für das Auto bedankt und bin nach Hause gefahren.
Erste Fahreindrücke: wirklich klasse, Fahrzeug sehr laufruhig, genial ist die Dämpferregelung, die wirklich auf die Sekunde anspricht und die Laufruhe deutlich verändert. Festplatte mit 120 GB Musik wurde ohne Verzögerung eingelesen, Verzeichnisstruktur war quasi sofort da - perfekt.
Die Fahrt nach Hause (ca. 550km) war trotz neuem Fahrzeug nicht gerade ein reines Vergnügen wg. permanentem Schneefall und voller Autobahn. Zudem war das Fahrzeug schon nach den ersten zwei Stunden beim Halt an einer Raststätte komplett verdreckt - das schmerzt im Herzen... 
Aber aufgrund der Strecken- und Verkehrsverhältnisse hatte ich einen erfreulich geringen Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern - allerdings nicht real sondern lt. Bordcomputer, den ich zu Beginn der Fahrt resettet hatte.

Fazit: das Fahrzeug gefällt mir sehr gut, der Umstand, daß nachgearbeitet werden musste selbst hat mich nicht gestört, das kommunikative Fehlermanagement war m.E. verbesserungswürdig für eine Premiummarke, insgesamt erschien mir die Abwicklung und das Ambiente in Neckarsulm deutlich gehobener. Nur die Werksführung ist in Ingolstadt deutlich interessanter. Auch das Audi-Museum ist ein interessanter Zeitvertreib während der Wartezeit.

Beste Antwort im Thema

Gestern war es endlich soweit, die Entgegennahme des neuen Fahrzeugs (Avant 170PS CR) in Ingolstadt stand an. Ich beschreibe mal bewusst aus der Brille “Premiumhersteller = “Premiumbehandlung?” wie folgt:
der Empfang war professionell organisiert, wenngleich die Mitarbeiterin gleich mehrmals telefonieren musste, um sich zu erkundigen, wie unser Gepäck und die mitgebrachten Winterkompletträder aus dem Mietwagen in bzw. an das Neufahrzeug gelangen sollten. Angenehm und perfekt: wir mussten nichts selbst tragen, alles wurde organisiert - ein Mitarbeiter fuhr mit mir in die Tiefgarage, um die WR abzuholen, ein anderer Mitarbeiter kam mit Gepäckwagen dazu und holte unser Gepäck ab, meine Frau konnte derweil schon mal einen Espresso trinken gehen.

Dann das Restaurant: enttäuschend ist mein Fazit auf ganzer Linie. Um 11.00 Uhr wollten wir noch frühstücken, was nicht mehr bewerkstelligt wurde. Auf freundliches Bitten hin bekam ich drei Scheiben Käse, um das Brötchen nicht nur mit Marmelade verspeisen zu müssen. Da hatte ich mehr Service erwartet, zumal wir längst nicht die einzigen waren, die zu dieser Zeit frühstücken wollten. Etliche andere Besucher irrten ebenfalls durch den Self-Service-Bereich und suchten Essbares zum frühstücken. Trotz viel Personals fragte niemand, ob er/sie helfen konnte. Als ich den Käse erhielt stürzten sich sofort mehrere weitere Besucher auf den Koch und baten ebenfalls um Käse...
Dann hab ich leicht gestärkt durch ein Brötchen und die drei Scheiben Käse (und einige Tomatenstücke vom Salatbuffet) den Schlüssel für den Europcar-Mietwagen abgegeben - angenehm und unkompliziert direkt im Haus (Mehrpreis wohl ca. 8,50 EUR).

12.15 Uhr dann Fahrzeugübergabe: da ich ein Jahr lang A5 in fast identischer Ausstattung gefahren bin, bat ich zu Beginn darum, nicht die ganzen Erklärungen zu bekommen, sondern nur noch Neuerungen bzw. Änderungen erklärt zu bekommen. Dies war dem Übergabemitarbeiter allerdings nicht möglich: er begann im nächsten Satz, mir die Tankklappe zu erklären... freundlicher Hinweis, die Funktionen seien mir eigentlich bestens bekannt, er möge bitte nur echte Neuerungen beschreiben.
Dann setzte er mit der Beschreibung der Gepäckösen im Kofferraum fort. Er stutzte erst, als ich nach dem Einschalten der Zündung und geöffneter Türe den unteren Knopf am Scheibenwischerhebel selbst betätigte.
Es zeigte sich, daß das Schiebedach nicht schloß (ging wieder von selbst auf) und die als Sonderausstattung bestellte automatisch öffnende Heckklappe sich nur öffnete, wenn ich mit der Hand nachhalf. Er versuchte selbst ca 7 Mal die Öffnung, von denen allerdings fünfmal die Klappe nicht aufging und nur bei zwei Versuchen öffnete, meinte dann aber, ein bißchen müsse man schon nachhelfen, das wäre so schon in Ordnung. Da aber das Fahrzeug eh zur Nachbehandlung musste, insistierte ich freundlich aber verbindlich, dies auch zu überprüfen.
Zwischendurch fragte ich, wo denn die Räder seien, die ummontiert worden wären. Er verneinte, daß überhaupt etwas ummontiert worden sei, dann sah er aber, daß Winterräder drauf waren, diese aber nicht bestellt waren und meinte, daß ein Tausch nicht in Auftrag gegeben worden sei. Ich habe ihm dann die mir von der Annahmemitarbeiterin gegebenen Auftragsdurchschrift gezeigt nebst meiner Quittung über die Zahlung der Gebühr von 20 EUR. Er bemerkte, das dann natürlich klären zu müssen.
Komplett überfordert war er, als ich nach dem Aux-In-Anschluß fragte. Er suchte vergeblich (trotz Radio Concert) in der MAL. Dann fragte er zuerst, ob ich den überhaupt bestellt hätte, dann fragte er, wo denn stünde, daß der serienmäßig dabei sei, dann fragte er, ob ich denn einen Prospekt hätte und ihm zeigen könne, daß der Aux-In-Anschluß zum Radio gehöre. Als ich (glücklicherweise hatte ich meinen Prospekt und Preisliste) ihm dann sowohl im Prospekt als auch der Preisliste zeigte, daß Aux-In dabei sei, suchte er in der Bedienungsanleitung, wo er sich befinden müsste. Dort war er (natürlich) nicht, dann gab er auf und brach die Einweisung ab, da der Wagen eh zur Nachbearbeitung müsse. Er würde das dann mit klären.
Also erst Mittagessen, dann Werksführung (die fand ich deutlich informativer als in Neckarsulm), dann Übergabe Teil 2:
Dort die Info, daß kein Aux-In-Anschluß verbaut würde, wenn das Music-Interface (wie bei mir) bestellt sei. Darauf fragte ich, woher ein Kunde dies denn erfahren könne, da weder der Prospekt noch die Preisliste noch irgendetwas anders auf den Kombinationsausschluß hindeutet.
Er verstand das, könne aber trotzdem nichts ändern.
Ich fragte nach seinem Lösungsvorschlag - er könne nichts anbieten, es ginge einfach nicht.
Dann habe ich gefragt, ob er mir wenigstens den Klinken-Adapter für das AMI dazugeben würde. Er lehnte ab (dürfe das nicht) und meinte auch, so einen Adapter gar nicht zu haben. Ich habe nun doch freundlich gesagt, mich damit nicht zufrieden zu geben. Dann zog er ab und meinte, seinen Chef fragen zu müssen. Kurz drauf kam er zurück und sagte, sein Chef würde einen Adapter aus dem Audi-Shop holen, den könnte ich dann kriegen.
Dann runter zur Auslieferungshalle, der Rest ist schnell geschildert: Schiebedach in Ordnung, Heckklappe öffnet nun auch ohne manuelle Nachhilfe (also doch...), Räder sind im Auto, Gepäck steht am Auto.
Den sonst wohl obligatorischen Schlüsselanhänger bekam ich nicht (wohl zwecks Einsparung für das Adapterkabel...) - brauche ich aber eh nicht, deshalb hab ich mir auch auf die Zunge gebissen und mich einfach artig für das Auto bedankt und bin nach Hause gefahren.
Erste Fahreindrücke: wirklich klasse, Fahrzeug sehr laufruhig, genial ist die Dämpferregelung, die wirklich auf die Sekunde anspricht und die Laufruhe deutlich verändert. Festplatte mit 120 GB Musik wurde ohne Verzögerung eingelesen, Verzeichnisstruktur war quasi sofort da - perfekt.
Die Fahrt nach Hause (ca. 550km) war trotz neuem Fahrzeug nicht gerade ein reines Vergnügen wg. permanentem Schneefall und voller Autobahn. Zudem war das Fahrzeug schon nach den ersten zwei Stunden beim Halt an einer Raststätte komplett verdreckt - das schmerzt im Herzen... 
Aber aufgrund der Strecken- und Verkehrsverhältnisse hatte ich einen erfreulich geringen Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern - allerdings nicht real sondern lt. Bordcomputer, den ich zu Beginn der Fahrt resettet hatte.

Fazit: das Fahrzeug gefällt mir sehr gut, der Umstand, daß nachgearbeitet werden musste selbst hat mich nicht gestört, das kommunikative Fehlermanagement war m.E. verbesserungswürdig für eine Premiummarke, insgesamt erschien mir die Abwicklung und das Ambiente in Neckarsulm deutlich gehobener. Nur die Werksführung ist in Ingolstadt deutlich interessanter. Auch das Audi-Museum ist ein interessanter Zeitvertreib während der Wartezeit.

27 weitere Antworten
27 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Karl Heinz Grabowski


Wir zelebrieren den Tag der Fahrzeug Übergabe immer und gehen den Tag ganz gelassen an.
Das einem zum dritten mal das Öffnen des Tankdeckel erklärt wird, gehört halt dazu und wenn man das AMI hat, brauch ich auch keinen AUX-Anschluss und würde dementsprechend nicht auf einen "Lösungsvorschlag" bestehen. Wenn ich um elf Uhr kein Käse mehr bekomme, trink ich ne Tasse Kaffee, warte ne halbe Stunde und freu mich auf das Mittagessen.
Wie gesagt, ist halt ne Einstellungssache.

Zum "zelebrieren" des Tages schadet es in meinen Augen nicht, sowohl zu frühstücken als auch ein schmackhaftes Mittagessen einzunehmen. Daher wollten wir halt gerne zunächst frühstücken und erst später warm essen.

M.E. ist ein Aux-In-Anschluß bei AMI keinesfalls entbehrlich. Ich habe z.B. ein externes Navi, von dem ich die Sprachausgabe gerne über das Audi-Soundsystem hätte. Dennoch möchte ich nicht auf die USB-Festplatte verzichten. Da dürfte einiges an Gefummel entstehen, wenn ich immer die Adapter am AMI wechseln müsste - ganz abgesehen davon, daß ich dafür nun halt zwei Adapter benötige. Es mag aber gerne sein, daß Du keinen Aux-In-Anschluß brauchst. Deshalb brauchst Du im Gegensatz zu mir folgerichtig wohl auch keinen Lösungsvorschlag.

Zitat:

Original geschrieben von markushass



Zitat:

Original geschrieben von Karl Heinz Grabowski


Wir zelebrieren den Tag der Fahrzeug Übergabe immer und gehen den Tag ganz gelassen an.
Das einem zum dritten mal das Öffnen des Tankdeckel erklärt wird, gehört halt dazu und wenn man das AMI hat, brauch ich auch keinen AUX-Anschluss und würde dementsprechend nicht auf einen "Lösungsvorschlag" bestehen. Wenn ich um elf Uhr kein Käse mehr bekomme, trink ich ne Tasse Kaffee, warte ne halbe Stunde und freu mich auf das Mittagessen.
Wie gesagt, ist halt ne Einstellungssache.
Zum "zelebrieren" des Tages schadet es in meinen Augen nicht, sowohl zu frühstücken als auch ein schmackhaftes Mittagessen einzunehmen. Daher wollten wir halt gerne zunächst frühstücken und erst später warm essen.

M.E. ist ein Aux-In-Anschluß bei AMI keinesfalls entbehrlich. Ich habe z.B. ein externes Navi, von dem ich die Sprachausgabe gerne über das Audi-Soundsystem hätte. Dennoch möchte ich nicht auf die USB-Festplatte verzichten. Da dürfte einiges an Gefummel entstehen, wenn ich immer die Adapter am AMI wechseln müsste - ganz abgesehen davon, daß ich dafür nun halt zwei Adapter benötige. Es mag aber gerne sein, daß Du keinen Aux-In-Anschluß brauchst. Deshalb brauchst Du im Gegensatz zu mir folgerichtig wohl auch keinen Lösungsvorschlag.

Wobei die Lösung externes Navi am AuxIn auch nicht eben optimal ist, da Du weder Musik von der Festplatte, noch vom CD Player oder Radio hören kannst. Dazu bräuchtest Du eine Radio-Stummschaltung, die aber nicht über Aux In realisierbar ist.

Zitat:

Original geschrieben von Karl Heinz Grabowski


Manchen Leuten gefällt halt die Werksabholung und manche holen ihr Auto eben lieber beim Händler ab.

Wir zelebrieren den Tag der Fahrzeug Übergabe immer und gehen den Tag ganz gelassen an.
Das einem zum dritten mal das Öffnen des Tankdeckel erklärt wird, gehört halt dazu und wenn man das AMI hat, brauch ich auch keinen AUX-Anschluss und würde dementsprechend nicht auf einen "Lösungsvorschlag" bestehen. Wenn ich um elf Uhr kein Käse mehr bekomme, trink ich ne Tasse Kaffee, warte ne halbe Stunde und freu mich auf das Mittagessen.
Wie gesagt, ist halt ne Einstellungssache.

Wenn du den ganzen Tag Zeit hast, um dein Auto abzuholen, kannst du den Tag natürlich "zelebrieren".

Bei mir zB wars leider so, dass ich bereits um halb 6 Uhr gefrühstückt habe und dann um 10 Uhr kein zweites Frühstück wollte. Da ich bereits um 13 Uhr einen Termin in ca 250 km Entfernung hatte, war ich etwas in Eile und wollte -immerhin habe ich 510€ für die insgesamt 1,5 Std im Audi Forum Ingolstadt bezahlt- zumindest noch ein vorgezogenes Mittagessen mitnehmen. Was solls, ich habe dann halt an einer Autobahnraststätte gegessen. War ja in etwa das gleiche, man nimmt ein Tablett, stellt Speise und Getränk drauf und steht dann damit an der Kasse an.

Das nur mal kurz zur Erklärung, warum nicht jeder Zeit hat, auf ein Essen zu warten oder sich das Öffnen eines Tankdeckels erklären zu lassen.

Wenn es um 11 kein Frühstück mehr gibt ist das wohl keine Schande. Geh mal in ein Hotel, da kann man sich manchmal freuen wenn um 10 noch Frühstück steht.
Es ist nunmal so, dass da nicht nur Gäste essen, sondern auch Mitarbeiter. Und die haben nunmal um 12 Pause und dann muss man da eben das Essen vorbereiten und kann nicht Frühstück und Mittagessen mischen. Das kann man sich doch alles schön logisch erklären.

Wo ich aber zustimmen muss, sind die groben Fehler, wie die nicht schließende Heckklappe. Das muss doch auffallen!
Dass manche Mitarbeiter nicht immer alles wissen ist auch traurig. Naja aber wenigstens wissen sie mehr als die schönen Frauen an so manchem Messestand. Ich frage mich sowieso wieso da eine 23 Jährige Schönheit stehen muss, die sogar bei der Frage nach PS-Zahl absolut keine Antwort wusste. Ja. Ok. Anderes Thema.
Da lobe ich mir die Mitarbeiterauslieferung: Hinfahren, keine 5 Minuten warten (währenddessen altes Auto abgeben), Auto gezeigt bekommen, Fragen, ob er was erklären solle - Nein, Handschlag, Abfahrt. Fertig 😉

Ähnliche Themen

Zitat:

Naja aber wenigstens wissen sie mehr als die schönen Frauen an so manchem Messestand. Ich frage mich sowieso wieso da eine 23 Jährige Schönheit stehen muss, die sogar bei der Frage nach PS-Zahl absolut keine Antwort wusste. J

eben weil Sie schön sind - ist doch auch ganz nett ;-)

Zitat:

Original geschrieben von sammy2711



Zitat:

...

eben weil Sie schön sind - ist doch auch ganz nett ;-)

eben 😁... und erklären brauchte sie mir auch nichts. Verstehe nicht wo das Problem liegt. 😁

Hab ich jetzt auch nicht verstanden....😉

Naja eigentlich hm ja ok. Auf der Venus ist das OK wenn sie nur gut aussehen (hab ich gesagt bekommen, war da natürlich noch nicht) aber auf ner Automesse oder Computermesse frag ich doch gerne mal was das oder das ist.

Zitat:

Original geschrieben von powow


Naja eigentlich hm ja ok. Auf der Venus ist das OK wenn sie nur gut aussehen (hab ich gesagt bekommen, war da natürlich noch nicht) aber auf ner Automesse oder Computermesse frag ich doch gerne mal was das oder das ist.

das frag ich auf der Venus aber auch - und ja, ich war da schon😉

Ok eigentlich hast du Recht, vermutlich würden ziemlich viele im Forum hier da mehr Fragen haben als auf ner Automesse 😁
Hoffe es kommt bald ein Erfahrungsbericht mit vielen Bildern 😁😁

muesste ich irgendwo noch haben, ich such am WE mal😉

@markushass: Cool...dann haben wir beide am gleichen Tag das Vehicle abgeholt. Ich hatte 8:45 Frühstück, 9:30 Uhr Fahrzeugübergabe 11 Uhr Werksführung, 12:30 Uhr Mittagessen...dann war ich satt :-)
Problem: Keine!
Schlüsselanhänger: bekommen

Hallo Markushass,

vielen Dank für Deine Info, dass beim Radio Concert + AMI kein AUX-in-
Anschluß dabei ist.
Bei meiner Abholung letzten Donnerstag in IN hat mir der Tipp gut geholfen. Ich hatte natürlich die Audi-Preisliste und Prospekt dabei und es gab keine großen Diskussionen. Ohne Probleme habe ich dann als Ausgleich das ipod-Anschlusskabel bekommen.

Mit dem Essen war ich sehr zufrieden. Essen , von guter Qualität, ohne Ende möglich, bei sehr großer Auswahl. Ich war aber um die Mittagszeit dort.
Ingesamt kann ich eine Abholung nur empfehlen. Es war ein
schöner und angenehmer Tag zusammen mit meiner Familie.
Leider war wegen der Kurzarbeit keine Werksführung möglich.

Auto fährt super!!!

Gruß
Roland
A 4 Avant 2.7 Tdi, MT, ibisweiss

Original geschrieben von markushass
Gestern war es endlich soweit, die Entgegennahme des neuen Fahrzeugs (Avant 170PS CR) in Ingolstadt stand an. Ich beschreibe mal bewusst aus der Brille “Premiumhersteller = “Premiumbehandlung?” wie folgt:
der Empfang war professionell organisiert, wenngleich die Mitarbeiterin gleich mehrmals telefonieren musste, um sich zu erkundigen, wie unser Gepäck und die mitgebrachten Winterkompletträder aus dem Mietwagen in bzw. an das Neufahrzeug gelangen sollten. Angenehm und perfekt: wir mussten nichts selbst tragen, alles wurde organisiert - ein Mitarbeiter fuhr mit mir in die Tiefgarage, um die WR abzuholen, ein anderer Mitarbeiter kam mit Gepäckwagen dazu und holte unser Gepäck ab, meine Frau konnte derweil schon mal einen Espresso trinken gehen.

Dann das Restaurant: enttäuschend ist mein Fazit auf ganzer Linie. Um 11.00 Uhr wollten wir noch frühstücken, was nicht mehr bewerkstelligt wurde. Auf freundliches Bitten hin bekam ich drei Scheiben Käse, um das Brötchen nicht nur mit Marmelade verspeisen zu müssen. Da hatte ich mehr Service erwartet, zumal wir längst nicht die einzigen waren, die zu dieser Zeit frühstücken wollten. Etliche andere Besucher irrten ebenfalls durch den Self-Service-Bereich und suchten Essbares zum frühstücken. Trotz viel Personals fragte niemand, ob er/sie helfen konnte. Als ich den Käse erhielt stürzten sich sofort mehrere weitere Besucher auf den Koch und baten ebenfalls um Käse...
Dann hab ich leicht gestärkt durch ein Brötchen und die drei Scheiben Käse (und einige Tomatenstücke vom Salatbuffet) den Schlüssel für den Europcar-Mietwagen abgegeben - angenehm und unkompliziert direkt im Haus (Mehrpreis wohl ca. 8,50 EUR).

12.15 Uhr dann Fahrzeugübergabe: da ich ein Jahr lang A5 in fast identischer Ausstattung gefahren bin, bat ich zu Beginn darum, nicht die ganzen Erklärungen zu bekommen, sondern nur noch Neuerungen bzw. Änderungen erklärt zu bekommen. Dies war dem Übergabemitarbeiter allerdings nicht möglich: er begann im nächsten Satz, mir die Tankklappe zu erklären... freundlicher Hinweis, die Funktionen seien mir eigentlich bestens bekannt, er möge bitte nur echte Neuerungen beschreiben.
Dann setzte er mit der Beschreibung der Gepäckösen im Kofferraum fort. Er stutzte erst, als ich nach dem Einschalten der Zündung und geöffneter Türe den unteren Knopf am Scheibenwischerhebel selbst betätigte.
Es zeigte sich, daß das Schiebedach nicht schloß (ging wieder von selbst auf) und die als Sonderausstattung bestellte automatisch öffnende Heckklappe sich nur öffnete, wenn ich mit der Hand nachhalf. Er versuchte selbst ca 7 Mal die Öffnung, von denen allerdings fünfmal die Klappe nicht aufging und nur bei zwei Versuchen öffnete, meinte dann aber, ein bißchen müsse man schon nachhelfen, das wäre so schon in Ordnung. Da aber das Fahrzeug eh zur Nachbehandlung musste, insistierte ich freundlich aber verbindlich, dies auch zu überprüfen.
Zwischendurch fragte ich, wo denn die Räder seien, die ummontiert worden wären. Er verneinte, daß überhaupt etwas ummontiert worden sei, dann sah er aber, daß Winterräder drauf waren, diese aber nicht bestellt waren und meinte, daß ein Tausch nicht in Auftrag gegeben worden sei. Ich habe ihm dann die mir von der Annahmemitarbeiterin gegebenen Auftragsdurchschrift gezeigt nebst meiner Quittung über die Zahlung der Gebühr von 20 EUR. Er bemerkte, das dann natürlich klären zu müssen.
Komplett überfordert war er, als ich nach dem Aux-In-Anschluß fragte. Er suchte vergeblich (trotz Radio Concert) in der MAL. Dann fragte er zuerst, ob ich den überhaupt bestellt hätte, dann fragte er, wo denn stünde, daß der serienmäßig dabei sei, dann fragte er, ob ich denn einen Prospekt hätte und ihm zeigen könne, daß der Aux-In-Anschluß zum Radio gehöre. Als ich (glücklicherweise hatte ich meinen Prospekt und Preisliste) ihm dann sowohl im Prospekt als auch der Preisliste zeigte, daß Aux-In dabei sei, suchte er in der Bedienungsanleitung, wo er sich befinden müsste. Dort war er (natürlich) nicht, dann gab er auf und brach die Einweisung ab, da der Wagen eh zur Nachbearbeitung müsse. Er würde das dann mit klären.
Also erst Mittagessen, dann Werksführung (die fand ich deutlich informativer als in Neckarsulm), dann Übergabe Teil 2:
Dort die Info, daß kein Aux-In-Anschluß verbaut würde, wenn das Music-Interface (wie bei mir) bestellt sei. Darauf fragte ich, woher ein Kunde dies denn erfahren könne, da weder der Prospekt noch die Preisliste noch irgendetwas anders auf den Kombinationsausschluß hindeutet.
Er verstand das, könne aber trotzdem nichts ändern.
Ich fragte nach seinem Lösungsvorschlag - er könne nichts anbieten, es ginge einfach nicht.
Dann habe ich gefragt, ob er mir wenigstens den Klinken-Adapter für das AMI dazugeben würde. Er lehnte ab (dürfe das nicht) und meinte auch, so einen Adapter gar nicht zu haben. Ich habe nun doch freundlich gesagt, mich damit nicht zufrieden zu geben. Dann zog er ab und meinte, seinen Chef fragen zu müssen. Kurz drauf kam er zurück und sagte, sein Chef würde einen Adapter aus dem Audi-Shop holen, den könnte ich dann kriegen.
Dann runter zur Auslieferungshalle, der Rest ist schnell geschildert: Schiebedach in Ordnung, Heckklappe öffnet nun auch ohne manuelle Nachhilfe (also doch...), Räder sind im Auto, Gepäck steht am Auto.
Den sonst wohl obligatorischen Schlüsselanhänger bekam ich nicht (wohl zwecks Einsparung für das Adapterkabel...) - brauche ich aber eh nicht, deshalb hab ich mir auch auf die Zunge gebissen und mich einfach artig für das Auto bedankt und bin nach Hause gefahren.
Erste Fahreindrücke: wirklich klasse, Fahrzeug sehr laufruhig, genial ist die Dämpferregelung, die wirklich auf die Sekunde anspricht und die Laufruhe deutlich verändert. Festplatte mit 120 GB Musik wurde ohne Verzögerung eingelesen, Verzeichnisstruktur war quasi sofort da - perfekt.
Die Fahrt nach Hause (ca. 550km) war trotz neuem Fahrzeug nicht gerade ein reines Vergnügen wg. permanentem Schneefall und voller Autobahn. Zudem war das Fahrzeug schon nach den ersten zwei Stunden beim Halt an einer Raststätte komplett verdreckt - das schmerzt im Herzen... 
Aber aufgrund der Strecken- und Verkehrsverhältnisse hatte ich einen erfreulich geringen Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern - allerdings nicht real sondern lt. Bordcomputer, den ich zu Beginn der Fahrt resettet hatte.

Fazit: das Fahrzeug gefällt mir sehr gut, der Umstand, daß nachgearbeitet werden musste selbst hat mich nicht gestört, das kommunikative Fehlermanagement war m.E. verbesserungswürdig für eine Premiummarke, insgesamt erschien mir die Abwicklung und das Ambiente in Neckarsulm deutlich gehobener. Nur die Werksführung ist in Ingolstadt deutlich interessanter. Auch das Audi-Museum ist ein interessanter Zeitvertreib während der Wartezeit.

Deine Antwort
Ähnliche Themen