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Beratung Autokauf -- viel Autobahn

Themenstarteram 19. Januar 2018 um 7:59

Hallo zusammen,

 

da sich bei mir (23 Jahre, männlich) im Moment einiges verändern wird, steht bei mir in den nächsten Monaten ein Autokauf bevor und brauche dazu ein bisschen Rat.

Spätestens ab Februar 2019 muss ich täglich 150 km zurücklegen. Der größte Teil davon auf der Autobahn. Bis dahin gelegentlich dieselbe Strecke aber hauptsächlich kürzere Strecken im Bereich von 20 km/Tag.

Hier mal Eckdaten, die mir bei einem Auto wichtig wären:

- Budget: 14.000 - 18.000 €

- Leistung: ca. 120 PS (?)

- km-Stand: unter 30.000 km

- Benzin / Diesel (Das ist noch ein offener Punkt)

- Zulassung: 2016 - 2018 (d.h. entweder neu, Tageszulassung oder nicht zu alter Gebrauchtwagen)

- Langlebigkeit (d.h. ich möchte das Auto durchaus ein paar Jahre fahren!)

- Leichtmetallfelgen

- einigermaßen Komfort und Assistenzsysteme

- Kompaktklasse (gefallen würden mir etwa Mazda 3, Opel Astra K, Audi A3 oder der Hyundai i30; ich bin aber definitiv auch für andere Marken und Modelle offen)

Am besten würden mir immer die Limousinen Ausführunen gefallen (A3 Limousine, Mazda 3 Limousine, i30 Fastback), leider sind die wahrscheinlich in meinem Preisbudget nicht drin.

Vielleicht habt ihr ja Vorschläge und Anregungen, was ich mir für die doch weite Strecke anschaffen kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

Franz

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14 Antworten

Alles außer Diesel ist der richtige Weg. Der Staat nimmt dir sonst die Freiheit, jederzeit und überall hinfahren zu dürfen.

Abwarten und Tee trinken - wenn das Auto erst in einem Jahr benötigt wird.

am 19. Januar 2018 um 8:31

Moinmoin,

lass dir den Diesel nicht madig machen, für lange Strecken (so wie bei dir) ist und bleibt der Diesel die vernünftigste Lösung. Aus diesem Grund rate ich dir zum Golf 7 1.6 TDI. Den gibt es ab EZ 16 mit EU6-Einstufung ab 13.000€ bei max. 30.000 km. Und so gescholten die Firma VW auch sein mag, der Golf ist echt ein gutes Auto! Gerade auf der Langstrecke angenehm zu fahren, die Schalldämmung ist sehr gut. Da hinken die Japaner meist deutlich hinterher.

Die Wartungskosten bleiben absolut im Rahmen.

Deine Wunschausstattung wirst du beim Golf auch leichter finden und hast im Gegensatz zu den Japanern tendenziell einen besseren Werterhalt.

Themenstarteram 19. Januar 2018 um 8:41

Hallo,

Zitat:

@lemonshark schrieb am 19. Januar 2018 um 09:18:49 Uhr:

Abwarten und Tee trinken - wenn das Auto erst in einem Jahr benötigt wird.

Dazu möchte ich kurz anmerken, dass ich das Auto schon in den nächsten 4 Monaten benötige. War vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die lange Strecke wird aber erst in ca. einem Jahr täglich gefahren...

Grüße

Franz

 

Zitat:

@cz3power schrieb am 19. Januar 2018 um 09:31:34 Uhr:

 

Deine Wunschausstattung wirst du beim Golf auch leichter finden und hast im Gegensatz zu den Japanern tendenziell einen besseren Werterhalt.

Wenn ich das immer lese, es stimmt in der Pauschalität einfach nicht. Ich habe schon auf den guten Deutschen (mit angeblich tollem Werterhalt und Wiederverkauf) gesessen und sie wochenlang angeboten wie Sauerbier. Und ich habe schon Importfahrzeuge direkt gut verkaufen können. Das ist immer Situationsabhängig. Und davon wieviele Fahrzeuge im Verhältnis zur Interessentenzahl angeboten werden. Und da ist zumindest mal das Angebot an Golf sehr groß ...

Der Golf hat wie ich meine seine Vorteile in der Federung/Dämmung, da gehe ich mit. Auch die Sitzposition ist gut. Ansonsten gibts halt wenig herausragendes am Golf finde ich, und die Ausstattung mit Assistenten ist vielleicht ein Problem - muss man doch den gebrauchten Golf finden bei dem der Vorbesitzer das Zeug geordert hat, serienmäßig hat er davon nämlich nix.

Ansonsten kann ich derzeit den Honda Civic ins Rennen werfen, neu im "Frühstücksangebot" als Comfort mit dem 129PS Benziner für €17990. Inkl. ACC, Lichtassistent, aktivem Spurhalteassistent, Klimaautomatik. Und das Fahrverhalten ist ohne Fehl und Tadel.

Franz sei flexibel und ziehe ein Umzug in Betracht, täglich große Pendelei mindert stark die Lebensqualität!

Ein Umzug wäre sicher das beste.

Ansonsten kommt es auf Deine Fahrweise an, wenn Du Dich auf der Autobahn sehr zurückhalten kannst, kann man auch einen Benziner in Betracht ziehen. Dann braucht auch ein moderner Benziner knapp 6 Liter. Honda Civic oder Peugeot 308 Puretech 130 sind besonders sparsam dabeii.

Wenn man gern flotter fährt, dann spielt der Diesel sein Sparpotential aus. Ich würde bei dem Budget nur einen modernen Diesel mit Adblue kaufen. Gibt es beim Golf noch niicht, wenn VW dann Polo oder T-Roc, die haben das schon.

Ansonsten Alternativen mit Adblue:

besonders sparsam wäre ein Citroen C4 Cactus, über 5 Liter bekommt man den fast nicht und er hat komfortable langstreckentaigliche Sitze:, gibt es neu mit Vollausstattung schon für das Geld, günstig in der Versicherung für einen Diesel:

https://www.siebelhoff.de/bestandsmodelle/details/fahrzeug/11196

Eine Klasse höher gäbs den Peugeot 508, der wäre auf langstrecken besonders komfortabel und braucht dennoch nicht viel Sprit:

https://www.autoscout24.de/.../...b07e-c8a1-4bbc-b3df-e469c1ba762f?...

https://www.autoscout24.de/.../...0f49-e3fb-4d6e-934f-1ab925d868cf?...

Oder ein DS4, der ist sparsam und günstig in der Versicherung:

https://www.autoscout24.de/.../...2411-1a91-450c-8ad9-94b55fb243d3?...

Hier gibt es eine Liste mit Adblue-Dieseln:

http://www.autobild.de/.../...reis-verbrauch-nachfuellen-10682469.html

Mein Vorschlag wäre ganz klar Diesel. Bereits bei der Anschaffung spart man, was sich dann bei deiner Laufleistung (samt geeigneten Streckenprofil) fortsetzt.

 

Mein Vorschlag wäre ein 308er Peugeot mit 120- oder 150- PS Diesel. Je nach Ausstattung und Motorisierung, sind für dein Budget Tageszulassungen, Jahreswagen und junge Gebrauchte zu finden.

 

Ebenfalls preiswert ist der Opel Astra K mit sparsamen 136-PS-Diesel.

Ich hoffe ich schreibe jetzt nicht an dem Threadersteller vorbei.

Der Umzug ist deine Sache, oft gibt es genügend Gründe, vielleicht ist es ja auch nicht der Arbeitsweg sondern die Arbeit selbst, die die Fahrten zustande bringt. Ich würde aber schon genau schauen, ob ich diese Distanz fahren will. Aber hier soll es ja eigentlich um das Auto gehen.

Bei 150km täglich, bei normaler Arbeit mit ~30 Urlaubstagen = 6 Wochen, 1 Woche noch abziehen für die Feiertage, kann man etwa 45 Wochen im Jahr mit 5 Tagen Fahrt rechnen. Macht Summa Summarum 33.750km im Jahr. Dazu mal Urlaub und Einkaufen und du kratzt möglicherweise schon an der 40t km Marke. Da spricht nichts mehr gegen den Diesel, außer evtl. Autogas, was es aber kaum bei so jungen Fahrzeugen empfehlenswert gibt.

--> Ein kleiner Diesel mit 100-150PS ist hier schon richtig. Die Kompaktklasse bietet auch das Mindestmaß an Komfort, dass ich empfehlen würde. Ich würde evtl. untere Mittelklasse wie BMW 3er, Audi A4 oder Mercedes C-Klasse ansehen. Kleine Diesel gibt es hier auch wie Sand am Meer und der zusätzliche Komfort ist schon was wert. Ob der Wagen aber jetzt 30t km runter, oder schon 60t km runter hat macht bei der Laufleistung wenig aus. Du fährst den Wagen im optimalen Langstreckenbereich, wo er kaum Verschleißerscheinungen schlimmerer Natur hat (Autobahn beansprucht kaum Motor, Getriebe und Kupplung und auch weniger Bremsen wenn man gemütlich dahin gleitet und es nicht übertreibt).

Welches Auto du wählst, spielt keine große Rolle, ob Opel Astra, Ford Focus oder Honda/Toyota/Mazda, die guten günstigen, oder etwas mehr Premium bei VW, BMW, Audi, Mercedes. Aber auch ein größerer Ford Mondeo oder Opel Signum ist hier nicht gänzlich falsch. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit nimmt sich der Verbrauch bei dem Mehrgewicht nicht sehr viel. Evtl. ist der Komfortgewinn aber durchaus spürbar. Das weißt aber nur du.

Die Diesel sind derzeit günstig, sehr viel günstiger werden die auch nicht mehr werden, auf dem Land gibt es genug Nachfrage die bei den günstigen Preisen nicht zögert. Ich erwarte keinen extremeren Wertverlust, als er bereits geschehen ist. Kritischer sind die Veränderungen der Software die nun auf Lasten des Materials gehen können. Aber auch da würde ich mir bei so einem jungen Fahrzeug weniger Kopf machen. Das ist meine Glaskugel, was euere und euer Bauchgefühl sagt, entscheided ihr selbst.

Warum hat der TE in seiner Liste "Leichtmetallfelgen"?

Die Felgen kann man an jeder Ecke nachrüsten.

Je günstiger du kaufst und ihn dann noch lange fährst, um so geringer wird der jährliche Wertverlust sein.

 

Da musst deine persönliche Balance finden, denn je älter ein Fahrzeug wird um so höher werden oft die Reparaturen. Dafür sinkt der Wertverlust.

 

Ich würde vom VW die Finger lassen.

Hinsichtlich der Langstrecken würde ich zum Diesel tendieren. Wenn Du Assistenzsysteme (Notbrems-, Spurwechsel- und -halteassistent, Abstandstempomat) wünschst, schränkt dies die Auswahl allerdings faktisch auf den Opel Astra K ein, allenfalls noch auf den alten Honda Civic. Beides ordentliche Autos, der Astra sehr komfortabel, der Honda mit sehr solidem Antrieb.

Meine Erfa mit diesen Assistenten ist die: lass' es, die Gängelung nervt und in aussergewöhnlichen Situationen versagen sie z.T. komplett (z.B. Spurhalteassi im Baustellenbereich). Allerdings: Tempomat, Licht- und Regensensor kann man gelten lassen. Auch solche Ausstattungen verweisen wiederum auf den Opel (auch Seat, Ford, Renault). Wenn Du den noch mit den AGR-Sitzen wählst, bekommst Du ein echtes Langstreckenfahrzeug am unteren Rand Deines Budgets.

Themenstarteram 22. Januar 2018 um 6:54

Vielen Dank für die vielen Imputs. Ich werde mir das ganze in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und eure Argumente mit in meine Überlegungen einbeziehen!

Auch wenn manche den sofortigen und schlagartigen Untergang des Diesels herbeireden wollen: bei der Anforderung geht am Diesel kein Weg dran vorbei.

Dass ich kein VAG-Produkt, sondern Focus, Astra präferiere, ist ne andere Frage.

Schau dir auch bitte den VOLVO V40 an. Als D2 überschaubar teuer. Und als V40cc auch richtig nett anzusehen.

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