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Benzin verbrennen

Themenstarteram 3. Dezember 2015 um 9:52

Ich habe ein Problem. In Paris ist gerade Umwelt-Gipfel.

Da denke auch ich immer mehr über meine Lebensweise nach.

Was mich ausmacht, ist dass ich Benzin verbrenne.

Das hat mich schon als Junge interessiert, das Fahren.

Je schneller, weiter, länger, desto besser.

Theoretisch weiss ich, dass das Scheisse ist.

Autos und Motorräder sind ja eine tolle Sache, wenn nur ich eins hätte.

Leider haben aber alle welche, und verstopfen die Strassen damit.

A propos: Die ganzen Strassen existieren nur dafür, für die Fahrzeuge.

Wir sind das schon so gewohnt, wir können uns eine Welt ohne gar nicht mehr vorstellen.

Gestern nach der Arbeit stand ich zwei Stunden im Stau.

Selbst die Moppeds kamen nicht mehr durch.

Da fragt man sich doch...

Aber meine ganze Welt dreht sich nur um Fahrzeuge, Touren, meinen MC, meine

Tourenkumpels. Ein Dilemma.

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4734 Antworten

Auch wenn das Beispiel mit dem Waldsterben doof ist, zeigt es zumindest das Prognosen nur was bringen, wenn die Ursachen mit relativ einfachen Mitteln zu beheben sind und das in einem überschaubaren Zeitraum.

Eine Prognose über 10000 Jahre unters Volk zu hauen halte ich für schwachsinnig. Das ist genauso weltfremd wie die Erzählungen von Nostradamus!

Man muss wirklich nur nach China oder Südamerika gucken, was die alles in die Luftblasen ohne jemand zu fragen. ..was nützt es wenn wir hier als schärfere Bedingungen schaffen, wenn die meisten da nicht mal die Vorschriften lesen könnten...lg Michael

ich glaube nicht dass irgendwelche "kurzfristigen Masnahmen" die die Menschen erbringen in der Lage sind das Klima zu verändern!

Das Ozonloch ist praktisch zu- WARUM?

CO2 müsste weit höher sein wie es ist- ist es aber nicht - warum?

Das einzige was ich - egal in welcher Beziehung - immer wieder feststelle:

Es gibt Grenzwert Gesetze Vorschriften (wie auch immer man das Gängeln nennen möchte )

für Normalfälle und dann für "Kriegs oder Vorfall - Fälle")

bestes Beispiele

Fukoshima Strahlung

Kölner Vergewaltigungen

Feinstaub

Smog

Rente

Steuern

.....

ich durfte erleben wie ein Kühlturm abgebrannt ist- da sind keine Giftstoffe ausgetreten......

Zitat:

@Tom_Freeway schrieb am 10. Januar 2016 um 20:36:39 Uhr:

 

ich durfte erleben wie ein Kühlturm abgebrannt ist- da sind keine Giftstoffe ausgetreten......

der ist abgebrannt, weil dein Kaffee alles verstopft hat

Zitat:

@Tom_Freeway schrieb am 10. Januar 2016 um 19:09:44 Uhr:

metropolen?- AHA! München nicht! - wetten?wo soll denn das ganz wasser für 50 Meter herkommen?

Es klingt jetzt ein bisschen hochtrabend, aber man kann das tatsächlich selber auf einem DIN-A 4 Blatt nachrechnen.

In der Wikipedia steht das geschätzte Eisvolumen am Südpol. Das Volumen muss man nun umrechnen auf eine zusätzliche Kugelschale um die Erde. Die Dicke dieser Kugelschale ist ca. 50m. Das kann man mit normaler Geometrie der 9. Klasse berechnen. Wäre übrigens mal eine schöne Rechenaufgabe für Mathelehrer.

Das Eis am Nordpol interessiert nicht, da es bereits auf dem Meer schwimmt und so den Meereresspiegel hochdrückt.

Diese 50m sind aber nur ein theoretischer Wert. Dazu muss am Südpol die Temperatur komplett über 0°C gehen. Am vielen Orten ist sie aber ganzjährig weit unter -10°C, also wird er nicht ganz abschmelzen. Zumindest nicht in den nächsten paar hundert Jahren.

China arbeitet heftig am Gegenkurs. Nirgendwo auf der Welt werden aktuell mehr Windkraft- und PV-Anlagen installiert als in China. Das wird hier nur nicht so richtig wahrgenommen, weil es braucht, bis die alten Kraftwerke überflüssig sind.

Die Chinesen machen das vor allem, weil sie akute Probleme (Smog) haben.

Wir haben hier keine derart dicht bevölkerten Ballungsräume. Auch nicht das Ruhrgebiet. Daher kennen wir das in der Form nicht.

Ruhrgebiet?

Heist das so, weil dort alle Ruhr haben?

Oder weil die Leute dort faul sind,

und sich nicht rühren?

:D:D

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 10. Januar 2016 um 20:48:33 Uhr:

China arbeitet heftig am Gegenkurs. Nirgendwo auf der Welt werden aktuell mehr Windkraft- und PV-Anlagen installiert als in China. Das wird hier nur nicht so richtig wahrgenommen, weil es braucht, bis die alten Kraftwerke überflüssig sind.

Naja....ganz so fortschrittlich sind die nun auch wieder nicht

http://www.n-tv.de/.../...energie-massiv-ausbauen-article16498431.html

Die treiben wohl eher den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Zitat:

@muhmann schrieb am 10. Januar 2016 um 20:51:56 Uhr:

Die Chinesen machen das vor allem, weil sie akute Probleme (Smog) haben.

Wir haben hier keine derart dicht bevölkerten Ballungsräume. Auch nicht das Ruhrgebiet. Daher kennen wir das in der Form nicht.

Das ist leider total falsch. Im Ruhrgebiet gab es heftigen Smog in den 60er Jahren, er wurde nur nicht gemessen. Kinder bekamen Rachitis (damals "englische Krankheit" genannt). Das ist eine Knochenerweichung, die durch einen Vitamin-D-Mangel aufgrund von zu wenig UV-Strahlung hervorgerufen werden kann.

Kohleöfen, Stahlwerke und Kokereien haben für richtig dicke Luft gesorgt.

Da die ganze Schwerindustrie mittlerweile weg ist, ist die Luft im Ruhrgewiet wieder richtig gut.

Diese Entwicklung macht gerade China mit. Übrigens sind einige Stahlwerke und Kokereien aus dem Ruhrgebiet hier abgerissen und in China wieder aufgebaut worden.

Zitat:

@mdriver10 schrieb am 10. Januar 2016 um 20:24:03 Uhr:

Man muss wirklich nur nach China oder Südamerika gucken, was die alles in die Luftblasen ohne jemand zu fragen. ..was nützt es wenn wir hier als schärfere Bedingungen schaffen, wenn die meisten da nicht mal die Vorschriften lesen könnten...lg Michael

Eben, und solange die grösste Raubritter Armee der Welt (https://denkbonus.wordpress.com/2011/01/31/die-schmutzige-wahrheit/) noch munter ihr Unwesen treibt geht mir das ganze verlogene Umwelt Gelaber in diesen Land am Ar..... vorbei.

Wenn man sich im Ruhrgebiet der 50er und 60er Jahre die Nase geputzt

hat, war das Taschentuch dreckig. Frisch gefallener Schnee war nach ein

paar Stunden eine graue Pampe. Wenn man ein paar Stunden außerhalb war,

konnte man riechen, wenn man wieder im Ruhrgebiet war. Und von außerhalb

konnte man die Dunstglocke sehen. Neubauten waren nach ein paar Jahren

schwarz. Das ist mit heutigen Verhältnissen überhaupt nicht zu vergleichen.

Themenstarteram 11. Januar 2016 um 0:17

Noch Mitte der 80er Jahre erinnere ich mich an 6 Wochen Smog im nördlichen Revier.

Inversionswetterlage, Nebel, Thermometer auch tagsüber nicht über - 4 C°, und kaum war man draussen, brannten die Lungen.

Und der Schwefelwasserstoff von der Kokerei...und die armen Schweine, die sich Silikose eingefangen hatten.

Die bekamen Panik, wenn der Nebel kam, und hingen an ihren Sauerstoff-Geräten.

War alles schon mehr rauh als herzlich ;)

Daher liebten wir Jungspunde alle die Moppeds so sehr: Frische Luft und Vraaoooum - raus aus'm Pott und ins gesunde Sauerland ;)

Schöne Strecke. .bin ich auch schon mal gefahren, da wo es an die Stauseen geht. ..man mir fällt das gerade nicht ein. ..ich glaube Möhne...kann das sein? ...jedenfalls ne tolle gegend...lg Michael

Themenstarteram 11. Januar 2016 um 0:31

Absolut. Treff an der Staumauer: War eine geile Sache damals. Jeder bretterte so schnell es ging um den Teich.

Und es gab dolle Moppeds: R 100 RS, Laverda, GL 1, Le Mans, T 140, Norton, Wasserbüffel, Mach IV. Da bekam man gewissermassen was vom Glanz der grossen weiten Welt mit ab. Hauptsache Hahn auf.

War vor ein paar Jahren wieder dort: Uh...grosse Enttäuschung. Überall 70, Blitzer, ein paar müde Alte die nicht mehr angasten...und das schlimmste: Man war selbst nun auch nicht die grosse Ausnahme :D

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