Belgien hat E5 gestrichen, nur noch E10. Richtig so!
http://www.aachener-zeitung.de/.../...-sich-von-super-95-1.1526275?...
Beste Antwort im Thema
Richtig so?
Solange der Bio-Sprit Anteil aus Lebensmitteln gemacht wird der absolut falsche Weg.
Überall auf der Welt verhungern Menschen und wir füttern unsere Autos mit den Zeug.
Was ist daran richtig?
Was ist daran richtig das die Fahrzeuge mehr Sprit verbrauchen somit der Bio-Effekt wieder fürn A... ist?
Was ist daran richtig das Hunderttausende Fahrzeuge (alleine in Belgien 300.000) mit E10 nicht klar kommen und jetzt den deutlich teureren Super Plus Kraftstoff tanken müssen?
56 Antworten
Ich würde es begrüßen, wenn man in D endlich E20 oder höher offerieren würde. Nachdem man ja die Subvention des 85er auslaufen hat... und das ganze aufgrund fehlender Attraktivität von den Tankstellen verschwand - ein mehr als nötiger Schritt. Vor allem können das zig Motoren ohne Anpassung ab.
Moin rpalmer,
Du sprichst mir aus der Seele!
Man könnte ja schon froh sein, wenn E10 tatsächlich 10% Alkohol enthielte und nicht nur bis zu!
Gruß
dudel
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Wo wollt Ihr das ganze Grünzeug dafür anbauen, wenn man bedenkt dass die Weltbevölkerung am Explodieren ist?
Zitat:
@CV626 schrieb am 7. Oktober 2017 um 14:40:57 Uhr:
Das könnte sich aber schnell ändern, wenn der Bedarf an Bioethanol für Kraftstoffe ansteigt.
Moin,
inwiefern? Die Produktion von Bioethanol kann durchaus in dritter Herstellungstechnik
aus Abfällen (pflanzlichen oder auch tierischen Ursprungs) bestehen.
Gruß
dudel
Kann. Aber wird sie auch?
Bisher wird Bioethanol ja fast ausschließlich aus angebauten Pflanzen gewonnen. Und solange das die billigste Methode ist, wird das auch so bleiben. Egal, ob das zu einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise und somit indirekt zu Hungersnöten führt.
Klar, wenn wir z.B. Weizen statt Energiepflanzen anbauen und der Bauer mit erstem nix verdient, wird die Überproduktion schließlich an "Hungernde" verschenkt.
Die EU Exportsubventionen machen sogar außerhalb der EU Märkte kaputt. Somit baut dort keiner was an (und verdient damit seinen Lebensunterhalt), weil dessen Großhändler den Krempel von "uns" nen Euro billiger bekommt und somit anbieten kann.
Wobei Weizen im Zweifelsfall auch als Energiepflanze genutzt werden kann - und zweifellos auch wird, sobald irgendwann mal aufgrund von Missernten die anderen Energiepflanzen knapp werden.
oooch, kommt jetzt wieder 'ne "keine-Lebensmittel-tanken" Diskussion ?
https://www.motor-talk.de/.../...er-schildbuergerstreich-t1794012.html
Es läuft sehr viel schief mit der weltweiten Nahrungsmittelproduktion. Mengenmäßig is eigentlich genug für alle da (und es wär auch nochwas für Ethanol übrig), nur mit der vernünftigen Verteilung paßt's halt nicht so richtig.
Hunger auf der Welt gab's auch schon vor E10.
Und Benzin war ja gaaaanz früher auch mal 'ne (vielleicht essbare) Pflanze !
Mehr Gemüse und weniger Fleisch würd' auch helfen.
. . . und xund obendrein . . . ;-)
Afrika exportiert Lebensmittel + Blumen und muß im Gegenzug um Spenden betteln . . . reiner Kapitalismus ohne bissl steuerndes Hirn ist nicht immer gut.
http://www.wienerzeitung.at/.../...rt-und-exportiert-Lebensmittel.html
. . . aber über 'ne Autobahnmaut (und sonstigen Unfug) nachdenken is manchen anscheinend wichtiger . . .
In dem Zusammenhang ist es auch bizarr, wie speziell hier in D jede noch so kleine Änderung an den angebotenen Kraftstoffen zu empörten Aufschreien führt - fast als hätte die kollektive Autofahrer-Seele das Asperger-Syndrom.
Durch die Mitgliedschaft in einem britischen Oldtimer-Club hab ich auch Erste-hand-Schilderungen aus den USA, wo seit geraumer Zeit das Angebot an Ethanol-freien Kraftstoffen faktisch nicht mehr existiert und dafür vermehrt E10- und E20-Sorten im Handel sind. Von einem kollektiven Motortod (des Deutschen erste Sorge) ist da jedenfalls nicht die Rede, auch nicht unter Oldie-Fahrern, die das Zeug auch tanken. Wie ich auch. Wir denken zu viel nach, statt es einfach zu machen.
Ansonsten schließe ich mich der Ansicht an, dass der Hunger auf der Welt viele Gründe hat, aber sicher nicht die Erzeugung von Ethanol für Kraftstoffe.