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Beleuchtung Fahrrad

Themenstarteram 30. Juni 2016 um 11:18

Hallo zusammen,

mal eine Frage: habe mir seit langem mal wieder ein Mountain Bike gegönnt, nachdem mein Altes vor ein paar Jahren leider gestohlen wurde. Ich meine mich erinnern zu können, dass batteriebetriebene Lampen damals nicht gestattet waren, und als Rückleuchte auch kein permanent blinkendes Licht.

Hat sich da inzwischen was geändert? Sehe überall Bikes mit solchen Lampen. Ein Dynamo ist ja eigentlich auch lächerlich. Lange Rede gar kein Sinn: Bin ich mit batteriebetriebenen "Scheinwerfern" im Sinne von Recht und Gesetz inzwischen verkehrssicher unterwegs, oder ist das immer noch ne Grauzone?

Interessant ist auch, dass Fahrrad LED Lampen inzwischen oft mehr blenden, als Autoscheinwerfer. Regt mich beim joggen immer auf. Wie stellt man die Dinger richtig ein? Gibt's sowas wie "Leuchtkegel soll 5m vorm Fahrrad den Boden erreichen", oder sonst irgend eine Faustformel?

Beste Antwort im Thema
am 30. Juni 2016 um 13:17

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 30. Juni 2016 um 11:22:55 Uhr:

Blenden tun nur nicht zugelassene Lampen (falscher Abstrahlcharakteristik).

Nö. Blenden tun nur zu hoch eingestellte Lampen, egal ob mit oder ohne Zulassung.

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Batteriebetriebene Lampen sind seit ein paar Jahren erlaubt.

Blenden tun nur nicht zugelassene Lampen (falscher Abstrahlcharakteristik).

Gruß Metalhead

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 30. Juni 2016 um 11:18:55 Uhr:

Ein Dynamo ist ja eigentlich auch lächerlich.

Der klassische Felgendynamo schon, habe damit neulich ein paar Jugendliche an der Bushaltestelle aus´m Konzept gebracht, die mit dem jaulenden Geräusch an meinem Moutain-Bike nichts anfangen konnten (die haben sowas wohl noch nie gehört). :D

Ich habe aber an meinem Tourenrad einen Nabendynamo und bin davon wirklich sehr begeistert. Ein Widerstand ist nicht spürbar und in Verbindung mit LED-Lampen mit Pufferung bleibt das Licht sogar an Ampeln an. Ich fahre damit mittlerweile immer mit Licht, auch tagsüber.

Sind zwar nicht so ganz billig (habe damals mit Einbau um die 120,-€ dafür bezahlt), aber der Vorteil liegt klar auf der Hand.

 

Batteriebeleuchtung glaub bei leichten Rennräder offiziell erlaubt, bei anderen Fahrrädern aber inzwischen geduldet = Grauzone.

Aber immer noch besser als gar nix dranzuhaben.

beim Mountainbike mit artgerechter Haltung ist der Nabendynamo aber auch keine Alternative: zu schwer und zu anfällig. Elektrolampen sind nach wie vor nur geduldet, die versprochene Gesetzesänderung noch nicht umgesetzt.

Das Rücklicht darf nur nicht blinken. Es gibt aber auch Fahrradhelme, mit integriertem Rücklicht. Da darf es durchaus auch blinken!

Hallo,

Das eine Fahrrad von mir hat noch einen Felgendynamo und was mein Elektrobike hat weiss ich

überhaupt nicht.

Mir sind aber beide Systeme gleich gut weil ich den Widerstand vom Dynamo nicht merke.

Einen Fahrradhelm mit Blinklicht hinten habe ich auch.

Seelze 01

Habe sowas am MTB:

https://www.amazon.de/.../ref=pd_sim_sbs_200_1?...

Ist auch nach StVZO zugelassen, Sichtweite ist auch absolut ausreichend.

Falls du das Bike mal unterwegs abstellen musst, würde ich dir 2 Schlösser empfehlen.

Na was ein Elektrobike hat, liegt ja auf der Hand.

Da einen Dynamo für das Licht zu verbauen, wäre ja ein schlechter Witz.

Zitat:

@mk4x schrieb am 30. Juni 2016 um 12:18:42 Uhr:

Na was ein Elektrobike hat, liegt ja auf der Hand.

Da einen Dynamo für das Licht zu verbauen, wäre ja ein schlechter Witz.

Und wenn der Akku leer ist ?

am 30. Juni 2016 um 13:17

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 30. Juni 2016 um 11:22:55 Uhr:

Blenden tun nur nicht zugelassene Lampen (falscher Abstrahlcharakteristik).

Nö. Blenden tun nur zu hoch eingestellte Lampen, egal ob mit oder ohne Zulassung.

Zitat:

@Leprachaun schrieb am 30. Juni 2016 um 12:15:00 Uhr:

Ist auch nach StVZO zugelassen,

aber nicht als alleinige Beleuchtung

Zitat:

@birscherl schrieb am 30. Juni 2016 um 13:17:53 Uhr:

Nö. Blenden tun nur zu hoch eingestellte Lampen, egal ob mit oder ohne Zulassung.

Doch, gibt genug Halterungen für normale Taschenlampen.

Entweder man sieht selber was damit und blendet den Gegenverkehr oder man sieht selber nix und blendet dafür niemanden.

Die Abstrahlcharakteristik von 'ner Fahrradlampe ist nach unten gerichtet und geht in die Breite ('ne Taschenlampe macht einfach "Rundumlicht").

Ich persönlich würde mir 'nen Radnabendynamo mit 'nem gescheiten LED-Licht (Busch-Müller) holen. Gibts sogar mit Fernlicht oder Handyladegerät. ;)

Ist aber nicht gerade billig.

Gruß Metalhead

Themenstarteram 30. Juni 2016 um 13:28

Also ein Dynamo egal welcher Art kommt mir nicht ans Fahrrad, insofern bleiben nur die batteriebetriebenen Lampen. Mir gings halt um die richtige Einstellung. Da wird es doch sicher irgendwo Empfehlungen geben? Wie gesagt, so etwas wie in welchem Abstand der Lichtkegel auf den Asphalt trifft. Da ich als Jogger wirklich regelmäßig von Fahrradfunzeln geblendet werde, möchte ich es selbst richtig machen. Aber das Licht auf den Vorderreifen zu lenken kanns ja auch nicht sein. ;)

am 30. Juni 2016 um 13:32

Dann nimm einen Spezl, setz ihn aufs Radl und stell dich 20 m davor. Wenn’s blendet, soll er die Lampe einfach ein wenig runterstellen, bis es halt nicht mehr blendet. Und wenn du nachts nichts siehst, dann stell sie noch weiter runter.

Ich hab im Winter meine LED-Lampe am Radl so weit nach oben gedreht, dass der Gegenverkehr im Ort automatisch langsamer und rechts fährt, weil er nichts mehr sieht. Das ist sicherer als selber den Boden auszuleuchten ;)

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