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Bekannter wurde mit meinem Auto geblitzt

Themenstarteram 18. November 2016 um 5:17

Hallo Leute,

das Forum hier wurde mir ausdrücklich empfohlen deswegen hoffe ich auf gute Ratschläge oder Tipps.

Ein Bekannter von mir wurde mit meinem Auto geblitzt. Ich war Beifahrerin. Er ist auf dem Foto zwar seitlich drauf aber schon gut zu erkennen. Jedenfall ist eindeutig erkennbar, dass ich nicht der Fahrer bin.

Ich habe jetzt den Anhörungsbogen zugeschickt bekommen. Bin zwar schon fast über der 1-Wochen-Frist, da ich ein paar Tage weg war, aber was passiert jetzt, angenommen, ich schicke den Anhörungsbogen nicht zurück? Ich hätte ja kein Aussageverweigerungsrecht oder? Selbst wenn ich behaupte, es wäre mein Freund, so ist er ja trotzdem nicht in der Liste der Personen für die man ein Aussageverweigerungsrecht hat.

Also ist das Nicht-Zurückschicken des Bogens das Gleiche wie wenn man vom Verweigerungsrecht Gebrauch macht?

Und was genau passiert, wenn ich keine Auskunft gebe, obwohl ich Beifahrerin bin? Ich weiß nicht, ob ich überhaupt zu sehen bin, weil das Foto sehr stark von der Seite aufgenommen ist, könnte sein, dass ich aus dem Winkel hinter dem Fahrer und nicht zu erkennen bin, das weiß ich aber nicht mit Sicherheit.

Angenommen sie versuchen ihn auszufindig zu machen und schaffen es nicht, dann habe ich vermutlich kein Problem? Oder kann ich dann herangezogen werden, auch wenn der Fahrer offensichtlich männlich ist?

Angenommen sie versuchen ihn ausfindig zu machen und schaffen es. Kann es sein, dass ich dann trotzdem etwas zahlen muss, da sie durch meine fehlende Auskunft mehr Aufwand hatten?

Was passiert generell, wenn ich den Bogen ignoriere?

Beste Antwort im Thema

Wenn du Beifahrerin warst und du keine Auskunft gibst tritt automatisch die Halterhaftung in Kraft. Da du offensichtlich nicht kooperierst wird die Strafe pauschal verdoppelt. Da aber heute Freitag ist wirst du erst am Montag in U-Haft genommen, Vollzugsbeamte haben nämlich Freitags immer frei, aber am Montag holen Sie dich.

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Zitat:

@Kai R. schrieb am 21. November 2016 um 14:42:44 Uhr:

wegen des einen Punktes muss man auch wirklich nicht so ein Gewese machen. Passiert halt und nach 2,5 Jahren ist er wieder weg.

Die Sache mit dem Fahrtenbuch ist zwar keine Strafe, aber einfach ein Instrument des Staates, damit Halter ehrlich bleiben. Gerichtlich überprüft ist das übrigens lang und breit.

Zum Thema Fahrtenbuch:

Bei einer Ex-Firma aus der Bauzuliefererbranche (ist schon knapp 20 Jahre her) ist mal ein Dienst-Passat mit Einachs-Hänger von hinten geblitzt worden (Geschwindigkeit). Zu dem Zeitpunkt waren mehrere Dienstwagen (alles Passats) in der Gegend im Einsatz. Die Hänger wurden bei solchen Einsätzen gerne mal umgehängt, je nachdem wer was zu transportieren hatte.

Da keiner der Fahrer Aussagen gemacht hat, wer zum Zeitpunkt des Fotos, den Hänger gezogen hatte, wurde zur Auflage gemacht, ein Fahrtenbuch für den Hänger zu führen.

Ob bzw. in welcher Höhe da auch eine Geldbusse mit oder ohne Punkte verhängt wurde, weiss ich allerdings nicht.

Wird heute sicherlich nicht mehr so passieren, da man - soweit mir bekannt ist - nicht mehr von hinten blitzt.

Zitat:

@giovannibastanza schrieb am 21. November 2016 um 16:51:53 Uhr:

Es sind schon die skurilsten Vermutungen angestellt worden ,

Und dein Beitrag ist ein weiterer in dieser langen Reihe....

Es gibt überhaupt keine Anhörung, die Halterin wurde als Zeugin befragt. Deine Ratschläge sind also für die virtuelle Tonne.

@neverthe: natürlich haben schon Legionen von Betroffenen gegen die Fahrtenbuchauflage geklagt. Was ich dir in mehreren Beiträgen beschrieben habe, ist das Ergebnis der Urteile aus diesen unzähligen Verfahren.

Wow - Da ich ein ähnlich gelagertes Problem habe wie die Themenerstellerin (lassen wir mal offen, in welcher Rolle), arbeite ich mich derzeit durch die einschlägigen Foren durch. Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn die Ersteller dieser Threads im Fortgang beschreiben würden, wie sie gehandelt und welchen Ausgang die Angelegenheit genommen hat. Sodann ist auffallend, wie hoch der Prozentsatz von Antworten ist, die das Thema moralisieren; resp. verkehrspädagogische Töne anschlagen. Dies geschieht, quer durch alle Foren, mit einer Hartnäckigkeit, dass man schon fast versucht ist, die Existenz einer Online-Einheit der Polizei zu vermuten, die sich in diesen Foren als "Influencer" betätigen. Allein in diesem Thread konnte ich 17 (!!!) derartige Wortmeldungen zählen und dabei habe ich noch nicht die jeweiligen Nachhutscharmützel mitgezählt. Was bringt jemanden dazu, gezielt solche Threads anzusurfen um seine verantwortungsethischen Essentials zu verbreiten? Warum schenken diese Leute nicht lieber Suppe in der Obdachlosenhilfe aus, wenn sie die Welt ein bisschen besser machen wollen? Das Schlimme ist, dass man diesen ganzen Stuss immer mitlesen muss, um die wenigen belastbaren Infos rauszusieben.

Aber das nur am Rande - nach Lektüre diverser Threads und Konsultation mehrerer Juristen bleibt hier, wie in allen ähnlich gelagerten Fällen das vorübergehende ernüchternde Fazit, dass das Risiko des Fahrtenbuchs nur auf zwei Weisen umgangen werden kann (sofern man vermeiden will, dass der Fahrer ermittelt wird):

1. Indem man sagt, dass man nicht weiß wer das Auto gefahren hat (und ggf. auf dem Fotos ja auch nix zu erkennen sei), nach eigener Erinnerung Herrn/Frau XY aber für den fraglichen Tatzeitpunkt das Auto überlassen habe.

2. Indem man sich falsch erinnert und jemanden beschuldigt (einschließlich sich selbst), was sich am Ende des Verjährungszeitraums dann nachweislich als Irrtum herausstellt.

Problem: Variante 1 wird dem Fahrer letztlich nicht viel helfen, sofern er seinerseits nicht Variante 2 beschreitet.

Variante 2 erfordert sehr gute Nerven von mehreren Personen und birgt Risiken von Kollateralschäden.

Erstaunlich ferner: Teilweise wird selbst von Juristen der unzutreffende Rat erteilt, dass die Fahrtenbuchauflage nicht droht, wenn man von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch macht (sofern die Möglichkeit besteht). Das ist leider falsch, auch wenn dies dem eigentlichen Sinn dieses Rechts intutiv zuwiderläuft - warum kann ich für etwas bestraft werden, was mein gutes Recht ist (jaja - weil es offiziell eben keine Strafe ist; gleichwohl haftet dem schon etwas der Geruch obrigkeitsstaatlicher Rechtsbeugung an, gell) ?

Ergo: So oder so muss man die Arschbacken zusammenkneifen: Entweder beim Verwirrspiel, oder beim Zittern, ob es eine Fahrtenbuchauflage gibt, oder beim Bußeld zahlen und Punktesammeln. Die Kollegen von der "Influencer-Einheit" werden da ihre Präferenz haben, alle anderen bitte ich um Rückmeldung, wie es ausgegangen ist.

Da du dich für diesen Beitrag extra angemeldet hast: Kannst du noch nicht wissen, aber in diesem Forum muss das so.

 

Herzlich willkommen auf MotorTalk.

 

Gruß,

Frank

Zitat:

@JackRabbitSlim schrieb am 28. Oktober 2017 um 19:00:52 Uhr:

Sodann ist auffallend, wie hoch der Prozentsatz von Antworten ist, die das Thema moralisieren; resp. verkehrspädagogische Töne anschlagen. Dies geschieht, quer durch alle Foren, mit einer Hartnäckigkeit, dass man schon fast versucht ist, die Existenz einer Online-Einheit der Polizei zu vermuten, die sich in diesen Foren als "Influencer" betätigen. Allein in diesem Thread konnte ich 17 (!!!) derartige Wortmeldungen zählen und dabei habe ich noch nicht die jeweiligen Nachhutscharmützel mitgezählt. Was bringt jemanden dazu, gezielt solche Threads anzusurfen um seine verantwortungsethischen Essentials zu verbreiten? Warum schenken diese Leute nicht lieber Suppe in der Obdachlosenhilfe aus, wenn sie die Welt ein bisschen besser machen wollen? Das Schlimme ist, dass man diesen ganzen Stuss immer mitlesen muss, um die wenigen belastbaren Infos rauszusieben.

Jeder katalogisiert seinen Stuss den er lesen muss anders.

Deine Zeilen werden da bei mir ganz hoch geführt.

Zitat:

@JackRabbitSlim schrieb am 28. Oktober 2017 um 19:00:52 Uhr:

..., alle anderen bitte ich um Rückmeldung, wie es ausgegangen ist.

Gerade das läuft doch grundsätzlich falsch in Foren... da kommt nichts mehr... und mal ehrlich, wenn ich eine passende Antwort bekommen habe, dann kann ich doch das Ergebnis posten, das mache ich doch nicht von den "Influencern" abhängig.

Dass in einem Forum diskutiert wird, jeder seinen Senf ablässt, ist eben so. Insbesondere wenn´s doch hier offiziell um Verkehr und Sicherheit geht, jedoch nicht um "wie drücke ich mich um eine Strafe".

Leider ist der Seitenbetreiber hier nicht in der Lage und auch nicht daran interessiert, entweder ein eigenes Unterforum anzubieten, wo dann die "Influencer" ausgesiebt werden oder selbst mithilfe eines Experten die paar Fälle aufzuarbeiten, denn sind wir doch mal ehrlich, was hier recht komplex wirkt, ist in Zusammenfassung doch recht einfach abzugrenzen:

1. Ampelblitzer

a) < 1 s

b) > 1 s

2. Geschwindigkeitsverstoß

3. Abstand

4. allgemeine Themen

a) Verjährungsfristen

b) Ortsfremdheit

c) Punkte

d) Probezeit

e) Fahrerermittlung

f) Abhängigkeit vom Führerschein (Berufskraftfahrer)

So, lieber JackRabbitSlim, eröffne doch selbst eine Webseite, die diese Fragen beantwortet. Wenn schon weder Motor-Talk, noch ein "Verkehrsportal", noch ein "Radarforum" deine Fragen beantworten können.

Offenbar ist´s doch in zwei kurzen Absätzen zusammenfassbar... und die Erfahrungen... was erwartest du denn? Letztlich sind das alles Einzelfälle, kannst Pech oder Glück haben.

Spiel auf Risiko oder lass es.

PS:

Es war mir ein Vergnügen selbst 5 Minuten meines Lebens zu verplempdern, um dir wertvolle 5 Sekunden zu rauben... oder so... :confused:

Zitat:

@JackRabbitSlim schrieb am 28. Oktober 2017 um 19:00:52 Uhr:

1. Indem man sagt, dass man nicht weiß wer das Auto gefahren hat (und ggf. auf dem Fotos ja auch nix zu erkennen sei), nach eigener Erinnerung Herrn/Frau XY aber für den fraglichen Tatzeitpunkt das Auto überlassen habe.

2. Indem man sich falsch erinnert und jemanden beschuldigt (einschließlich sich selbst), was sich am Ende des Verjährungszeitraums dann nachweislich als Irrtum herausstellt.

Beides kann aber gefährlich nach hinten losgehen. Denn wenn man jemand anderen beschuldigt, der es nicht gewesen ist, so ist das eine falsche Beschuldigung, also eine Straftat. Nicht selten wird dann nach so einem Verwirrspiel dazu übergegangen, diese Straftat zu verfolgen.

 

Gruß

Uwe

Zitat:

Jeder katalogisiert seinen Stuss den er lesen muss anders.

Deine Zeilen werden da bei mir ganz hoch geführt.

Sozusagen Hochstuss? :D

Schon der Titel ist MMn eindeutig. Es kann mir doch keiner erzählen, dass er nicht weiß welchem Bekannten er das Auto im betreffenden Zeitraum überlassen hat. Wie wäre es denn einfach mal mit der Wahrheit.

Zitat:

@JackRabbitSlim schrieb am 28. Oktober 2017 um 19:00:52 Uhr:

Was bringt jemanden dazu, gezielt solche Threads anzusurfen um seine verantwortungsethischen Essentials zu verbreiten? Warum schenken diese Leute nicht lieber Suppe in der Obdachlosenhilfe aus, wenn sie die Welt ein bisschen besser machen wollen?

Hier entsteht leicht der Eindruck, daß du diesen Usern ihr Recht auf eine freie Meinungsäußerung absprechen möchtest und es wird gleichzeitig die Gegenfrage impliziert, wie du zu der Unterstellung kommst, daß einige User solche Threads "gezielt ansurfen". :rolleyes:

Zitat:

@Drahkke schrieb am 29. Oktober 2017 um 10:40:26 Uhr:

...

Hier entsteht leicht der Eindruck, daß du diesen Usern ihr Recht auf eine freie Meinungsäußerung absprechen möchtest und es wird gleichzeitig die Gegenfrage impliziert, wie du zu der Unterstellung kommst, daß einige User solche Threads "gezielt ansurfen". :rolleyes:

Ja, aber nur im Sinne der Fragesteller, der Problemlösung und Übersichtlichkeit, was so übrigens durchaus vom Recht auf freie Meinungsäußerung getragen werden dürfte, sogar dem Sinne dieses Forums entspricht:

https://www.motor-talk.de/.../...n-in-verkehr-sicherheit-t3956218.html

Moderatoren kennen dafür übrigens ganz praktische Maßnahmen: Ermahnung, Themenschließung, Beitragslöschung, Accountsperrung

Und ja, manche lesen hier völlig wahllos einfach überall mit und müssen dann aber auch überall etwas Senf beisteuern, egal ob´s im übertragenen Sinne eine Sahnetorte ist. Von "gezielt ansurfen" kann da wirklich keine Rede sein, aber tatsächlich passt der Senf manchmal ganz gut dazu, z. B. wenn´s im übertragenen Sinne ein Wiener Würstchen ist. Muss aber trotzdem nicht jedem Geschmack entsprechen, denn manche bevorzugen nunmal Ketchup.

Das erklärt übrigens auch, warum diese Leute nicht bei der Obdachlosenhilfe Suppe ausschenken: Mehr als den immer gleichen Senf gibt´s bei denen nicht und das kann man doch niemandem zumuten.

PS:

Er hat den Usern sogar vorgeworfen, sie würden "Stuss" schreiben. Unerhört, nicht? :eek: :D

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