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Batteriefett noch zeitgemäß ?

Themenstarteram 31. Januar 2012 um 11:21

Moin,

 

"früher" war es selbstverständlich, die Batteriepole und Anschlußklemmen mit einem speziellen, dafür ausgelegten Fett zu schmieren.

 

Isr das noch eigentlich noch aktuell ?

 

Was spricht dafür, was ggf. dagegen ?

 

Vielen Dank !

 

Beste Antwort im Thema

polfett verhindert nunmal die oxidation der batteriekontakte. das führt bei einer langer fahrzeugnutzung zur erhöhung des widerstandes und somit dazu, dass die leistung der batterie abnimmt, obwohl sie mehr leisten könnte. außerdem verhindert as polfett, dass straßendreck (salze usw.) keinen direkten kontakt bekommen.

werkstätten, die zumindest bei wechsel d. batterie kein neues fett aufbringen sind für mich pfuscher. das hat dann auch nichts mehr mit sparen zu tun. soviel kostet das nicht. ich hab immernoch eine dose aus ddr-zeiten von meinem opa. das zeug wird so schnel nicht alle. fazit: immernoch zeitgemäß. ;)

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119 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

Zitat:

Original geschrieben von Falke22

Mein liebster Corsadiesel,

es geht hier einfach um Physik und nichts anderes.

Finde es, gelinde gesagt, ausgesprochen kurios, physikalische Gegebenheiten in Frage zu stellen.

eben. und fett leitet nicht. reine physik.

deshalb gehört fett auch nicht auf die pole VOR dem aufschrauben der klemmen.

damit bastelt man sich nur unnötigerweise einen hohen übergangswiderstand.

wenn sie montiert sind und flächigen kontakt mit den polen haben, kann man ja zur gewissensberuhigung etwas aufsprühen:D

bei den oldies von früher mit relativ geringen verbrauchern mag das beim stromfluss noch nicht so relevant gewesen sein.

die heutigen lichtmaschinen und batterien (unter 100A ist kaum noch eine lima zu finden) werden sich aber für den hohen übergangswiderstand 'bedanken', besonders wenn die vielen elektronischen helferlein ihren 'saft' abziehen

Natürlich kann man das Polfett nach der Montage der Klemmen aufbringen.

Falls das einer jedoch vorher machen würde wäre dies nicht weiter problematisch weil durch den

Anzug der Polklemmen das Fett aus dem Auflagebereich vollständig herausgequetscht wird.

Somit entsteht keinerlei Übertragungsverlust.

Ließe sich garantiert durch Messungen bestätigen.

Ich werde auch weiterhin Polfett verwenden, weil ich von den Vorteile überzeugt bin. Auch mein Vater nutzt das und der ist Elektro Ing.

ich hab das auch vor der Montage aufgetragen, mit dem Finger nen ganz feinen Hauch auf die Pole und klemmen. Das was an den Kontaktstellen ist, das wird weggedrückt. Der Rest bleibt schön unter sauerstoffabschluß.

am 5. Februar 2012 um 11:07

Zitat:

Original geschrieben von Roland745

Kupferpaste scheint ja dann als Polfett-Ersatz gänzlich ungeeignet zu sein.

Und wie sieht es mit Motorenöl statt Polfett aus?

Müsste doch eigentlich denselben korrosionshemmenden Effekt haben wie Polfett....

Gibt es hierzu Erfahrungen?

Warum willst du denn jetzt unbedingt etwas anderes als Polfett nehmen?

Never change a running system....:)...

Zitat:

Original geschrieben von Roland745

Kupferpaste scheint ja dann als Polfett-Ersatz gänzlich ungeeignet zu sein.

Und wie sieht es mit Motorenöl statt Polfett aus?

Kupferpaste und Motorenöl stellen keine wirklichen Ersatzstoffe für Polfett dar, da sich durch deren Einsatz keine signifikanten Kosteneinsparungen erzielen lassen.

Zitat:

Original geschrieben von mousejunkie

polfett verhindert nunmal die oxidation der batteriekontakte. das führt bei einer langer fahrzeugnutzung zur erhöhung des widerstandes und somit dazu, dass die leistung der batterie abnimmt, obwohl sie mehr leisten könnte. außerdem verhindert as polfett, dass straßendreck (salze usw.) keinen direkten kontakt bekommen.

werkstätten, die zumindest bei wechsel d. batterie kein neues fett aufbringen sind für mich pfuscher. das hat dann auch nichts mehr mit sparen zu tun. soviel kostet das nicht. ich hab immernoch eine dose aus ddr-zeiten von meinem opa. das zeug wird so schnel nicht alle.

fazit: immernoch zeitgemäß. ;)

 

Zitat:

Original geschrieben von willi0010

Zitat:

Original geschrieben von mousejunkie

polfett verhindert nunmal die oxidation der batteriekontakte. das führt bei einer langer fahrzeugnutzung zur erhöhung des widerstandes und somit dazu, dass die leistung der batterie abnimmt, obwohl sie mehr leisten könnte. außerdem verhindert as polfett, dass straßendreck (salze usw.) keinen direkten kontakt bekommen.

werkstätten, die zumindest bei wechsel d. batterie kein neues fett aufbringen sind für mich pfuscher. das hat dann auch nichts mehr mit sparen zu tun. soviel kostet das nicht. ich hab immernoch eine dose aus ddr-zeiten von meinem opa. das zeug wird so schnel nicht alle.

fazit: immernoch zeitgemäß. ;)

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Polfett die Kontakte und Verbindungen untereinander an der Batterie, einen verlustloseren Übergang gewährleistet. ( Zumindest bei " Batterie-Oldis"

Das glaube ich wiederum nicht! Ein Fett, was nicht leitet, kann nicht wirklich zu besserem Kontakt beitragen.

Pole blank machen, anschließen und dann konservieren

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes

Das glaube ich wiederum nicht! Ein Fett, was nicht leitet, kann nicht wirklich zu besserem Kontakt beitragen.

Pole blank machen, anschließen und dann konservieren

MfG

Das Fett soll dafür sorgen daß die Pole und Polklemmen nicht anfangen zu "blühen" und sich nicht allmählch im Wohlgefallen auflösen.

Hat doch nix mit der Verbesserung des Kontaktes zu tun. Ist ein reiner Schutz der Oberfläche.

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Der Etzold betont in seiner Batteriewechselanleitung aber ausdrücklich, dass man kein Polfett verwenden solle! Ist der Mann nun ein Anfänger, oder hat er doch Gründe?

Aus meinem alten Etzold von 1993:

Zitat:

Zur Verhinderung von Korrosion beide Pole mit speziellem Säureschutzfett bestreichen, zum Beispiel mit BOSCH-Polfett. (Band 83, Seite 250)

Statt teurerem Polfett lässt sich günstiger auch Vaseline verwenden, aus welcher Polfett größtenteils besteht. Aus dem Datenblatt von AVIA VASELINE GELB:

Zitat:

Technische Vaseline mit breitem Einsatzspektrum. Typische Anwendungsbereiche sind die Verwendung als rückfettender Konsistenzgeber und Lösungsvermittler in der Pflegemittelindustrie (z.B. zur Herstellung von Leder- und Schuhpflegeprodukte) sowie die Verwendung als Korrosionsschutz (z.B. zum Einfetten blanker Metallteile, als Korrosionsschutzmasse im Verankerungsbereich bei Spannverfahren in der Bautechnik, als Basismaterial für Seilschmierstoffe, als Polfett für Batterien, etc.).

Dieses Datenblatt zur technischen Avia-Vaseline ist übrigens weitgehend identisch mit dem Datenblatt zu Mike Sanders Korrosionsschutzfett.

MfG, Tazio1935

 

Deshalb nutze ich schon seit Jahren Vaseline (welche, im Vergleich zum Polfett, vielseitiger einsetzbar ist) für sämtliche elektrischen Verbindungen, bisher ohne Probleme. Und das auch und gerade vor dem Aufstecken und Anziehen der Anschlussklemmen, wie bereits erwähnt, ist die Flächenpressung an den Kontakten ohnehin groß genug, um das Fett zu verdrängen. Und falls dem einmal doch nicht so sein sollte, erwärmt sich das Fett durch den dann höheren Übergangswiderstand ein wenig und fließt von eben jener Stelle ab, womit auch wieder ein einwandfreier Kontakt gewährleistet ist.

Alles andere sind Rationalisierungs- und optische Maßnahmen der Hersteller, ob man das unbedingt nachmachen muss, lasse ich mal dahingestellt, sicherlich funktioniert es auch ohne Polfett eine ganze Weile und alles, was danach passiert, ist außerhalb der Garantie... :D

Dringend notwendig ist es bei sauberen Kontakten, zumindest in den ersten Jahren, sicher nicht, da keine Säure mehr " auskochen" kann. Aber mit den Jahren korrodieren auch heute noch die Kontakte. Ich würde sagen, dringend notwendig nicht, aber sicher kein Fehler, da doch ein besserer und sicherer Durchgang wichtig ist. Beonders jetzt im Winter bei diesen Minusgraden.

Zitat:

Original geschrieben von Manitoba Star

Moin,

"früher" war es selbstverständlich, die Batteriepole und Anschlußklemmen mit einem speziellen, dafür ausgelegten Fett zu schmieren.

Isr das noch eigentlich noch aktuell ?

Was spricht dafür, was ggf. dagegen ?

Vielen Dank !

@ willi0010: bei dir sieht man, dass du den thread entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hast. :rolleyes: 

So ein Batteriepol ist nun ja nicht so 100pro rund.

Deshalb hat mal vor vielen Jahren ein schlauer

Mensch das Polfett erfunden.

Diese Pampe beinhaltet fördernte Mittel betreff des

Stromflusses,sprich Übergangswiderstände zwischen

Batt.-Pol und Klemme werden minimiert.

Weshalb die Diskusion darüber?

Auch Kupferpaste/spray ist immernoch besser als

eine "trockene"Verbindung.

am 6. Februar 2012 um 19:32

Hi DCKAG,

so ganz kann ich deiner Meinung nicht beipflichten!

Polfett enthält keine "stromfördernde Mittel"!

Beim Anzug .der eh sehr engansitzenden, Klemmen wird das überschüssige Polfett einfach verdrängt.

Eigentlich müßten wir uns langsam fragen warum diese "Ausblühungen" bei trockenen Polen im Laufe der Jahre enstehen?

Ist hier mal nen Batterie/Säurefachmann zur Stelle?

 

Viele Grüße

Sancho deluxe

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