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Autoleasing vs. Neuwagenfinanzierung (Entscheidungshilfe)

Themenstarteram 21. Februar 2018 um 16:10

Hallo zusammen,

Wie der Titel schon sagt, würde mich an sich eure Meinung interessieren:

Leasing vs. Neuwagenfinanzierung

Noch vorab:

Ich hatte bedingt durch Bafög während des Studiums entsprechende Verbindlichkeiten aufgebaut, die ich jetzt vollständig getilgt habe. Deshalb und bedingt durch den ein oder anderen Urlaub habe ich bisher noch kein Geld auf die Seite gelegt.

Ich habe nach meinem Studienabschluss angefangen, bei Audi Fahrzeuge (A3, A4) zu leasen.

Meine aktueller A3 läuft im April aus.

Da sich die monatliche Raten meistens auf rund 400€ belaufen und es mir irgendwie leicht wiederstrebt, das Geld Monat für Monat ohne späteres Ergebnis rauszuwerfen, habe ich angefangen mich mit einer Neuwagenfinanzierung zu beschäftigen.

Nun zu meiner Frage:

Ich könnte mir natürlich statt des Leasings gleich einen Neuwagen anschaffen (tendenziell einen Skoda Octavia RS, Neupreis ~25k-30k€).

Das bedeutet, dass die Leasingrate +~300€ mein Spielraum für eine mögliche Finanzierung inkl. Vollkasko wäre. Mir ist bewusst, dass ich damit über einen gewissen Zeitraum (whrs. 4-5 Jahre) einen Kredit aufnehme, allerdings hätte ich wenigstens danach ein Fahrzeug entsprechend meiner Vorstellungen haben, dass ich auch noch länger fahren könnte und vor allem mein Eigentum wäre.

Abzüglich meiner Lebenserhaltungskosten (Miete, Essen, Benzin, Hobbys, Beziehung, ...) + Versicherungen bleiben mir dann noch ca. 1300€ übrig. Hier könnten die o.g. 600-700€ als Finanzierungsrate bzw. alternativ die 400€ Leasing abgezogen werden.

Das übrige Geld könnte ich dann sparen.

Die Alternativen:

1) Leasing wie bisher, die ~300€ ansparen und das Geld dann später für eine Anzahlung (Finanzierung) nehmen.

2) Finanzierung eines "jungen" Gebrauchten (max. 2-3 Jahre alt, 50k km) ~15k €, ebenfalls Finanzierung für 2 Jahre

3) Nur um es zu erwähnen: Ein altes, robustes Auto für ~5000€ kaufen, 2-4 Jahre fahren und dabei monatlich ~500€ ansparen.

Grundsätzlich fahre ich jährlich nicht mehr als 6000 - 9000km... Dementsprechend habe ich auch keinen weiten Arbeitsweg.

Was denkt Ihr?

Danke schon einmal im Voraus für Eure Anregungen / Ideen.

Matthias

Beste Antwort im Thema

Bei 6000-9000km pro Jahr würde ich kein Geld für einen teuren Sechszylinder zum Fenster raus werfen, sondern die paar Kilometer zur Not auch mit 'nem Go-Kart fahren.

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Generell kann man nicht sagen, dass Leasing oder die Finanzierung eines Neuwagens unter gleichen Randbedingungen teurer oder billiger ist.

Man kann aber klar sagen, einen Neuwagen zu fahren und recht jung wieder abzugeben, das ist die teuerste Art Auto zu fahren.

Darum würde ich immer zu einem jungen Gebrauchten raten (zumindest in den Fahrzeugklassen wo du wohl suchst). Als Leasing gibt es das aber praktisch nicht, daher ist es an der Stelle dann wohl eine Finanzierung.

Grundsätzlich ist es günstiger einen 2 jährigen Gebrauchten zu kaufen anstatt einen Neuwagen.

Ob Finanzierung oder Leasing besser ist hängt von den Umständen ab. Je länger du das Fahrzeug behalten willst, desto eher lohnt sich eine Finanzierung.

Ich habe mich in einer ähnlichen Situation (wenig Ersparnisse, hoher Cashflow) für das Leasing entschieden, da ich erstens eine geringere Rate habe und das Leasing kürzer läuft als eine „normale“ Neuwagenfinanzierung. Zudem hatte ich nicht die Lust mir bei einem Fahrzeugkauf das Auto langfristig an die „Backe zu binden“, sondern möchte in 3 Jahren einfach noch mal schauen, was man sich so kaufen kann und will.

Einen Skoda Octavia RS bekommt man als (EU-) Neuwagen ja recht günstig, im genannten Preisbereich 25-30 k€.

Jetzt ist die Frage, ob du dich auch mit einem zwei Jahre alten Gebrauchtwagen anfreunden kannst und ob es sich finanziell "lohnt", diese starten bei ca. 22 k€.

Da ich der Meinung bin, dass man einen Kombi auch länger als drei Jahre fahren kann, würde ich dir eher zur Finanzierung als zum Leasing raten.

Themenstarteram 22. Februar 2018 um 9:15

Danke für Eure Meinungen.

Sich einen Neuwagen für 1 Jahr zu holen und dann wieder zu verkaufen lohnt sich an der Stelle natürlich nicht ;)

Ich hätte eher dazu tendiert, bei einem Kauf das Auto dann auch ein paar Jahre zu fahren...

Die Argumentation für eine Finanzierung war an sich:

"Wenn ich 400€ für Leasing ausgebe, kann ich den gleichen Betrag ja auch für eine Finanzierung ausgeben"

Und danach würde mir wie gesagt das Auto selbst gehören.

Ein junger Gebrauchter wäre für mich natürlich interessant, wenn die Ausstattung / Exterior / Interior meinen Vorstellungen entsprechen. Allerdings wäre dann die Frage, ob ich da nicht lieber die 2-3k€ mehr in die Hand nehmen sollte, um mir gleich ein Auto nach meinen Vorstellungen zusammenzustellen.

Zitat:

@Spheanix schrieb am 22. Februar 2018 um 09:15:43 Uhr:

Die Argumentation für eine Finanzierung war an sich:

"Wenn ich 400€ für Leasing ausgebe, kann ich den gleichen Betrag ja auch für eine Finanzierung ausgeben"

Und danach würde mir wie gesagt das Auto selbst gehören.

Das ist insofern ein Trugschluss, als es den Wertverlust nicht berücksichtigt.

Einfaches Beispiel (ohne Zinsen oder sonstwas gerechnet): du finanzierst ein Auto für 25.000 Euro und bezahlst die 25.000 Euro in X Raten. Am Ende hast du dann zwar einen Haufen Blech, der dein Eigentum ist, aber du hast nicht den Gegenwert von 25.000 Euro, sondern von meinetwegen 10.000 Euro. 15.000 Euro sind weg. Wenn Leasing über den gleichen Zeitraum z.B. 12.000 Euro gekostet hätte und du den monatlichen Differenzbetrag angespart hättest, könntest du dir nach dem Leasing ein gleichwertiges Auto für 10.000 Euro kaufen und hättest 3.000 Euro gespart.

Die obige Argumentation pro Finazierung greift zu kurz.

Ich würde es vor allem von den gebotenen Konditionen abhängig machen. Bei den meisten Leasingverträgen, die direkt über den Hersteller und ein Autohaus laufen, ist eine Übernahme des Fahrzeugs zu einem fixen Restwert problemlos möglich. Viele Hersteller fördern Leasing sehr stark, so dass im Endeffekt der Nachlass höher ausfällt und dadurch das Fahrzeug in Summe günstiger ist als bei einer Finanzierung.

Zitat:

@Spheanix schrieb am 22. Februar 2018 um 09:15:43 Uhr:

 

Die Argumentation für eine Finanzierung war an sich:

"Wenn ich 400€ für Leasing ausgebe, kann ich den gleichen Betrag ja auch für eine Finanzierung ausgeben"

Und danach würde mir wie gesagt das Auto selbst gehören.

Schön wärs ja.

Aber leider geht diese "Argumentation" nicht auf, auch wenn sie gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Zahlst Du den gleichen Betrag den Du für die Fahrzeugnutzung bei einem Leasing aufgebracht hättest in eine Finanzierung, so hast Du am Ende der Kreditlaufzeit in etwa den Wertverlust bezahlt.

Dir bleibt eine Restschuld in ungefährer Höhe des Restwerts.

Warum dir dann irgendetwas am Fahrzeug gehören sollte verstehe ich nicht.

Anders die Überlegung, wenn die Finanzierungsrate deutlich über der Leasingrate läge.

Dann wäre natürlich auch mehr als der Wertverlust getilgt.

Aber das wäre dann eine ganz andere Kalkulation.

Man muss den Aufwand immer individuell füer jedes Angebot separat berechnen.

Ein allgemeines PRO oder CONTRA gibts nicht.

Zitat:

Das ist insofern ein Trugschluss, als es den Wertverlust nicht berücksichtigt.

Einfaches Beispiel (ohne Zinsen oder sonstwas gerechnet): du finanzierst ein Auto für 25.000 Euro und bezahlst die 25.000 Euro in X Raten. Am Ende hast du dann zwar einen Haufen Blech, der dein Eigentum ist, aber du hast nicht den Gegenwert von 25.000 Euro, sondern von meinetwegen 10.000 Euro. 15.000 Euro sind weg. Wenn Leasing über den gleichen Zeitraum z.B. 12.000 Euro gekostet hätte und du den monatlichen Differenzbetrag angespart hättest, könntest du dir nach dem Leasing ein gleichwertiges Auto für 10.000 Euro kaufen und hättest 3.000 Euro gespart.

Die obige Argumentation pro Finazierung greift zu kurz.

Ich würde es vor allem von den gebotenen Konditionen abhängig machen. Bei den meisten Leasingverträgen, die direkt über den Hersteller und ein Autohaus laufen, ist eine Übernahme des Fahrzeugs zu einem fixen Restwert problemlos möglich. Viele Hersteller fördern Leasing sehr stark, so dass im Endeffekt der Nachlass höher ausfällt und dadurch das Fahrzeug in Summe günstiger ist als bei einer Finanzierung.

Stimmt. Ich finds auch komisch, dass diese Konzepte in jedem Thema neu erklaert werden muessen.

Teuer: Leasing/Neuwagen fuer kurze Zeit -> Zeitraum#1: neues Auto

Mittelmaessig: Finanzierung -> Zeitraum#1: neues Auto, Zeitraum,#2: altes Auto

Billig: Gebrauchtwagen -> Zeitraum,#1: altes Auto

Wie viel Geld willst du fuer dein Auto ausgeben?

Wenn du kein Problem hast nach einer Weile das gleiche gealterte Auto weiterzufahren, dann warum keine Finanzierung? Wenn du so wenig wie moeglich ausgeben willst dann finanzier einen Gebrauchtwagen. Oder du goennst dir den Luxus von einem Neuwagen den du least oder kaufst und dann nach kurzer Zeit wieder verkaufst.

Der OP kalkuliert allerdings mit 300 € Aufschlag auf seine aktuellen Leasingkosten, insofern ist im vorliegenden Fall das Konzept vertraut.

 

An den OP: Da du ja scheinbar mehrere Fzg. schon geleast hast ist der Studienabschluss ja doch schon was länger her. Und dennoch ist kein Vermögen da. Das ist somit quasi der Preis für das Fahren neuer(er) Fahrzeuge.

Ich habe vergleichbare Umstände (daher also auch bitte keinen Vorwurf herauslesen) und eine ähnliche Fragestellung wie du wie folgt beantwortet: Die Lebensqualität eines aktuellen Wagen möchte ich mir gönnen und bezahle das auch dementsprechend (einige 100€ monatlich). Dennoch möchte ich mich ungern auf ewig in den Kreislauf begeben, ständig Geld für Autos ausgeben zu müssen.

Also fahre ich einen Jungwagen mit Variofinanzierung, aber inklusive etwas "Tilgung" (also Restschuld deutlich kleiner als Restwert). Ich habe einen "ok" Einstandspreis gehabt und damit Wertverlust gemindert, fahre dennoch ein aktuelles Auto und kann mich in einigen Jahren immer noch entscheiden, ob ich den nicht zu Ende bezahle und dann ein noch absolut i.O., nur nicht mehr neues Auto habe oder einen neuen Wagen nehme (dann aber wieder finanziert, mit etwas Anzahlkapital durch Inzahlunggeben)

Lange Rede, kurzer Sinn: Leasing bzw. reine Wertverlust-Finanzierung führt zu Kettenleasing, befürchte ich persönlich.

Das kann man sich gönnen (und du scheinst das zu können), muss man aber nicht. Raus kommt man aber nur entweder "hart" mit Kauf eines Autos um 2000-3000 € bar und danach sparen oder aber halbwegs "weich" indem man im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten (leider dann im Zweifel eine Klasse unter A4 und Co.) Eigentum erwirbt/aufbaut. Finanzierung sehe ich dabei als legitim.

Hallo,

zumindest in dem letzten Beitrag des OP bezieht sich die Aussage aber ja auf 400 für Leasing oder 400 für Finanzierung.

Allerdings geht hier meiner Meinung nach noch etwas unter: Vorher waren es A3/A4, jetzt ein Octavia RS. Die Audis sind ein gutes Stück höher in den Anschaffungskosten, also nicht direkt vergleichbar mit dem Skoda.

D. h. es findet bereits ein günstigeres Modell Berücksichtigung in der Gegenüberstellung, Ein gleichwertiges Auto wie zuvor zu finanzierne wäre mit höheren Kosten verbunden. Das ist zwar vollkommen ok und nachvollziehbar, aber eben auch bei den direkten Vergleichen zu der Situation zuvor zu berücksichtigen.

@rubberduck_mpw :

Habe ein paar Fragen zu Deiner Variofinanzierung:

Wie ist das mit der "inklusive etwas Tilgung" gemeint, bzw. wie ist das vertraglich geregelt?

Hängt vermutlich mit der vorherigen Frage zusammen: Du schreibst ebenfalls, dass die zweite Möglichkeit ein neuer Wagen mit Finanzierung ist mit etwas Anzahlkapital durch Inzahlungsnahme. Inzahlungsnahme von was, der Wagen wird doch einfach zurückgegeben? Oder ist es so geregelt dass Du wieder Geld zurückbekommst bei Rückgabe durch die Überzahlung?

Kenne das "System" Variofinanzierung bisher nur, dass (Anzahlung +) Raten gezahlt werden und am Ende Rückgabe (ohne weiteren Ausgleich, außer für Mehr-/Minderkilometer) oder eben Kauf.

Gruß

Also eine Sache ist klar. Du solltest so schnell wie moeglich aufhoeren fuer Zinsen zu bezahlen. Das ist rausgeschmissenes Geld. Egal was du machst, versucht beim Leasing maximal anzuzahlen oder zu kaufen. Ok wir sind hier im Finanzierungsforum, aber privat mit einem normalen Einkommen macht das kein Sinn permanent unnoetig fuer solche Finanzdienstleistungen zu bezahlen.

@Vorredner:

Wenn ich Saetze wie diese lese, dann weiss ich dass der TE das Konzept nicht wirklich verstanden hat:

'das Geld Monat für Monat ohne späteres Ergebnis rauszuwerfen'

Du bezahlst den Wertverlust auch mit der Finanzierung. Nur du bezahlst zusaetzlich den Restwert in jeder Monatsrate bei der Finanzierung mit. Bei der Finanzierung bezahlst du z.B. 25000EUR ueber 4 Jahre, hast am Ende aber nur ein Auto im Wert von 12500EUR. Was ist mit der anderen Haelfte passiert? Genau die ist 'rausgeworfen'.

Ich wuerde mich erstmal richtig mit den verschiedenen Konzepten vertraut machen. Und dann abwaegen ob du bereit bist fuer Zinsen zu bezahlen um direkt dein Wunschauto fahren zu koennen und ob du fuer einen Neuwagen bezahlen willst oder ein Gebrauchter reicht. Das sind 2 verschiedene Entscheidungen! Und wenn du klare Antworten auf beide Fragen hast, dann kann man dir auch eine Empfehlung ausprechen.

@JMB1990

Sehe ich ähnlich, viell. meint er aber auch etwas anderes und es ist unglücklich formuliert.

Und um es noch kürzer zu machen: Man bezahlt für das was man bekommt.

Egal wie man es hin und her rechnet, es zählt am Ende was man monatlich für die Nutzung gezahlt hat, ob geleast, 3-Wege-finanziert, Bar bezahlt oder klassisch finanziert, oder was sich unsere Banken als nächstes "Modell" ausdenken werden.

Die Unterschiede stecken abgesehen von Sonderangeboten meiner Meinung nach in der vorgesehenen Nutzung, (Un-)Sicherheiten bzgl. Wiederverkaufswerten und persönlichen Vorlieben (z. B. Neuwagen, Gebrauchter etc.).

Aber wir wiederholen uns... ;-)

Gruß

Zitat:

@Veima schrieb am 22. Februar 2018 um 14:04:39 Uhr:

Und um es noch kürzer zu machen: Man bezahlt für das was man bekommt.

Egal wie man es hin und her rechnet, es zählt am Ende was man monatlich für die Nutzung gezahlt hat, ob geleast, 3-Wege-finanziert, Bar bezahlt oder klassisch finanziert, oder was sich unsere Banken als nächstes "Modell" ausdenken werden.

Die Unterschiede stecken abgesehen von Sonderangeboten meiner Meinung nach in der vorgesehenen Nutzung, (Un-)Sicherheiten bzgl. Wiederverkaufswerten und persönlichen Vorlieben (z. B. Neuwagen, Gebrauchter etc.).

Das sollte eigentlich auch meine These werden. Das meist Geld kostet schlicht der Wertverlust und der ist abhängig vom Alter und Klasse des Autos. Wann man das finanziell realisiert ist untergeordnet - mal Zinskosten außen vor.

Ergo: In dem Moment, wo man ein neues und/oder "Premium"auto fahren will entstehen Kosten von mehreren 100 € monatlich, nach oben offen. Entweder tatsächlich oder als Mittelwert am Ende der Bilanz. Leasing kostet im Mittel am wenigsten Monatsrate, dafür halt "open End" da kein Exit - und verleitet zu teureren Autos, der Ratenvorteil hebt sich womöglich damit schon auf.

 

Zitat:

@Veima schrieb am 22. Februar 2018 um 13:31:56 Uhr:

Habe ein paar Fragen zu Deiner Variofinanzierung:

Wie ist das mit der "inklusive etwas Tilgung" gemeint, bzw. wie ist das vertraglich geregelt?

Hängt vermutlich mit der vorherigen Frage zusammen: Du schreibst ebenfalls, dass die zweite Möglichkeit ein neuer Wagen mit Finanzierung ist mit etwas Anzahlkapital durch Inzahlungsnahme. Inzahlungsnahme von was, der Wagen wird doch einfach zurückgegeben? Oder ist es so geregelt dass Du wieder Geld zurückbekommst bei Rückgabe durch die Überzahlung?

Kenne das "System" Variofinanzierung bisher nur, dass (Anzahlung +) Raten gezahlt werden und am Ende Rückgabe (ohne weiteren Ausgleich, außer für Mehr-/Minderkilometer) oder eben Kauf.

Das ist etwas unsauber meinerseits. Es handelt sich um eine Ballonfinanzierung, nicht die Variofinanzierung a la VAG - es ist auch keine Herstellerbank beteiligt.

D.h, es gibt (Anzahlung), Raten, Schlussrate. Keine Rückgabeoption für mich, dafür aber auch keine Zustandsvereinbarung/km - Limits o.ä.

"Tilgung" heißt, dass die Monatsraten so ausgelegt sind, dass ich nicht alleine den Wertverlust bezahle. Meine Restschuld ist also wesentlich geringer als der vorr. Restwert. Deshalb ist es allerdings auch "nur" ein bescheidener Astra statt eines 320d o.ä.

Die Schlussrate ist so gestaltet, dass die bei Fälligkeit angespart sein kann, dann löse ich das Auto direkt aus - was ich ja auch muss. Gebe ich in Zahlung macht das hoffentlich mein Händler und verrechnet das Residuum als Anzahlung (in die Finanzierung) des Neuen. Hier muss ich mich aber auf die mündliche Zusage des Händlers verlassen, dass das dann schon geht (er war als Vermittler der Finanzierung beteiligt).

Wahrscheinlich wäre ein klass. Ratenkauf das Mittel der Wahl gewesen. Kommt es nochmal zu einer Finanzierung ist das vielleicht auch eine Option, dann sollte aber hoffentlich auch mehr Anzahlkapital bereitstehen...

 

@rubberduck_mpw

Ah ok, so ist es klar...

Zitat:

@JMB1990 schrieb am 22. Februar 2018 um 13:42:29 Uhr:

Also eine Sache ist klar. Du solltest so schnell wie moeglich aufhoeren fuer Zinsen zu bezahlen. Das ist rausgeschmissenes Geld.

Nicht unbedingt.

Beispiel mein 320d: Leasingrate 305€ bei 36/20/0

Listenpreis: 50.xxx

Preis nach Nachlass für den Leasingverstrag: 33.xxx

Restwert kalkulatorisch nach 3 Jahren: 25.xxx

Trotz Zinsen (um die 3 oder 4% lt. Leasingvertrag) unschlagbar günstig, weil ich praktisch nur um die 8.000 Wertverlust abzahle. Den Nachlass gab es Seitens BMW nur für das Leasing, als Barzahler oder "Normal-Finanzierer" hätte ich nicht annähernd soviel bekommen. Für jemanden, der sich in der damaligen (6/2017) Lage auf keinen Fall einen neuen (und auch keinen fast neuen) Diesel gekauft hätte, eine perfekte Lösung. Wenn man das Auto lange fahren möchte, wäre sicher ein Gebrauchtkauf günstiger. Ist ein Neuwagen zur langfristigen Nutzung gewünscht, wäre wahrscheinlich trotzdem das Leasing günstiger, wenn die Option besteht, das Fahrzeug zum angegebenen Restwert zu erwerben (ich habe nicht gefragt).

Wie oben schon geschrieben: es kommt immer auf das Gesamtpaket an.....

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