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Autokauf im Ausland ? Was ist faul ? Was beachten ?

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 14:24

Hallo alle zusammen !

Ich war gerade auf einer bekannten Gebrauchtwagenbörse im Internet unterwegs. Dabei ist mir aufgefallen, daß einige ausländische Anbieter (GB,USA) im Vergleich zu deutschen Preisen sehr günstig BMW-Modelle jeder Kategorie anbieten. 5000-10000 EUR billiger als vergleichbare gebrauchte Modelle aus Deutschland.

Ich habe dann gleich mal die Gebrauchtwagenpreise amerikanischer BMW Händler nachgeschaut und tatsächlich festgestellt, daß durch den hohen EUR-Kurs die Fahrzeuge wirklich im Vergleich teilweise spottbillig sind. Selbst wenn man die nachzuzahlende Mehrwertsteuer noch mit einrechnet bleiben noch ein paar Tausender übrig die man einspart.

Ein Beispiel :

Ein BMW X3 3.0si SUV Baujahr 2007 mit nur 20000 km kostet bei einem offiziellen BMW Autohaus in New York Manhatten - wo es sicher nicht am billigsten ist - gerade mal 23000 EUR ! Modelle aus 2006 gibt´s für 20000 EUR und aus 2005 für 17000-18000 EUR - alle mit großem Motor !

In Deutschland liegen die Einstiegspreise für einen gebrauchten X3 mit kleinem 2.0 Motor Motoren schon bei 24000 EUR (Baujahr 2006 und von Privat) !!!

Die Kalkulation der britischen Anbieter verstehe ich jedoch nicht ! Auf entsprechenden Links in der deutschen Gebrauchtwagenbörse bescheinigen sie, daß die deutsche Mehrwertsteuer ausweisbar sei. Die Fahrzeuge stehen jedoch in England. Wie kann so etwas sein ?

Was haltet ihr von der Idee ein gebrauchtes Fahrzeug zu importieren ? Spart man wirklich ?

Wieviel kostet Eurer Meinung nach die Überführung eines Fahrzeuges aus den USA nach Deutschland ?

Danke !

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von jan.th

...hab ich auch zuerst gedacht, der Händler im Link scheint aber ein seriöser zu sein. Telefonnummer, volle Adresse, seit 2003 bei mobile.de usw.

Wenn Engländer Linkslenker anbieten sollten alle Alarmglocken leuten.

Vermutlich gibt es in Deutschland mehr Rechtslenker als auf der Insel Linkslenker.In den Autobörsen könnte man aber mittlerweile den Eindruck gewinnen das die auf Rechtsverkehr umgestellt haben so viele Linkslenker dort angeblich zum Verkauf stehen.

Man sollte also allergrößte Vorsicht walten lassen.

PS:Da man eh nie ein Auto ohne Probefahrt kaufen sollte fallen Autos die weiter als zb 200km weit weg angeboten werden eh aus dem Raster wenn es nicht gerade sehr seltene Modelle sind.

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Je teuerer das Fahrzeug, desto eher rechnet sich der Aufwand.

Aus dem Kopf mal ne kleine Aufstellung:

Kaupfreis USA

+ Fracht (geschätzt 1.000,- EUR)

+ Zollgebühr (ich glaub) 10% (auf Kaufpreis UND Fracht!)

+ dt. MwSt 19%

+ evtl. Umrüstung (Nebelschlussleuchte, Leuchtweitenregulierung,...)

+ Vorführung beim Tüv und entsprechende Bescheinigung (geschätzt zwischen wenigen EUR und wenigen Hundert EUR) - ohne den Tüv ist eine Zulassung hier nicht möglich

= Gesamtpreis

Was man auch noch berücksichtigen sollte: Wenn mans von nem professionellen Importeur machen lässt, will der auch dran verdienen. Wenn man das Fahrzeug selber kauft und importiert, wird man das Auto wahrscheinlich auch selber ansehen wollen, also noch mal mindestens 3 Tage (Mehr-)Aufwand und 1.000,- EUR für Flug, Hotel,... ;)

Dein genannter X3 für umgerechnet 23.000 EUR aus dem USA kostet somit insgesamt wahrscheinlich immernoch knapp über 30 TEUR. Nun kann es noch sein, dass die Serienausstattung anders ist als hierzulande und man im Garantiefall anders gestellt ist als beim Händler hier.

Wenn man über nen Porsche oder Q7 für über 100 TEUR nachdenkt, kann es schon interessant sein, diese zu importieren. Bei "nur" 20 TEUR Kaufpreis lohnt sichs wahrscheinlich noch nicht wirklich.

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 17:29

Der x3 war nur ein Beispiel.

Hier ein Link :

aus Großbritannien (beachtet die ausweisbare Mwst.)

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

Für ein 335 Coupe mit der Laufleistung ist dies doch ein Top Preis- solange die Mehrwertsteuer wirklich raus bleibt.

Ich befürchte leider der Preis ist zu gut ! Irgendetwas ist doch daran faul - oder ?

am 23. Juli 2008 um 7:40

lies den obersten Thread im Sicherheitsforum, dann weist du es.

...hab ich auch zuerst gedacht, der Händler im Link scheint aber ein seriöser zu sein. Telefonnummer, volle Adresse, seit 2003 bei mobile.de usw.

Zum 3er: Keine Ahnung, wo der Preis hier stehen würde. Ich gehe mal davon aus, dass der angegebene Preis schon exkl. MwSt ist und nun auf die 33.000,- EUR die Gebühren kommen.

33.500,00 incl. Fracht

+3.350,00 Zoll

+7.001,50 MwSt.

------------------

43.851,50 EUR

zzgl. Zulassung,... macht dann mal ca. 45.000,- EUR aus. Dafür hast du ein Modell, welches evtl. vom dt. Standard abweicht und v.a. keine Garantieleistungen in D.

Wenn ich mir deine Trefferliste kurz ansehe, gibt es für ca. 35.000,- EUR doch auch hier schon bestimmte 335er in nem ähnlichen Alter mit wenigen km. Selbst wenn man von den 33.000,- EUR des GB-Modells die brit. Steuer (17,5%) abziehen kann, hat man immernoch keinen wirklichen Vorteil, da ja die dt. MwSt. (19%) wieder drauf kommt...

Gruß

Jan

Zitat:

Original geschrieben von jan.th

...hab ich auch zuerst gedacht, der Händler im Link scheint aber ein seriöser zu sein. Telefonnummer, volle Adresse, seit 2003 bei mobile.de usw.

Wenn Engländer Linkslenker anbieten sollten alle Alarmglocken leuten.

Vermutlich gibt es in Deutschland mehr Rechtslenker als auf der Insel Linkslenker.In den Autobörsen könnte man aber mittlerweile den Eindruck gewinnen das die auf Rechtsverkehr umgestellt haben so viele Linkslenker dort angeblich zum Verkauf stehen.

Man sollte also allergrößte Vorsicht walten lassen.

PS:Da man eh nie ein Auto ohne Probefahrt kaufen sollte fallen Autos die weiter als zb 200km weit weg angeboten werden eh aus dem Raster wenn es nicht gerade sehr seltene Modelle sind.

In diesem speziellen Fall macht es den Eindruck, dass sich der Händler auf den Europa-Export spezialisiert hat. Ich persönlich würde mich auf sowas auch nicht einlassen wollen, hier scheint es jedoch besser auszusehen als bei den "Western-Union-Vorauskasse-Anbietern", die man nie zu Gesicht bekommen wird.

Natürlich sollte in so einem Fall noch vorsichtiger gehandelt werden als beim Autokauf beim Händler um die Ecke, also niemals ne Anzahlung o. ä. leisten, ohne wirklich was in der Hand zu halten! Wenn man evtl eh mal nach London zum Einkaufen fliegen wollte (kostet ja weniger als nen Hunderter hin und zurück...), könnte man ja mal bei so einem Händler vorbei schauen... Vielleicht lohnt sichs ja wirklich!? Wie gut die Preise wirklich sind, kann ich nicht beurteilen!

Gruß

Jan

...ich war mal neugierig, ob an dem Händler was dran sein kann, denn seine 1557 Fahrzeuge der Datenbank müssen ja auch irgendwo stehen...

Virtual Earth sei Dank:

http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive?...

Könnte doch der Händlerparkplatz sein, oder?

Gruß

Jan

PS: So bescheuert wie im Anhang wird auf nem normalen Parkplatz nicht geparkt... ;)

es gibt auch etliche Limiteds die in England gemeldet sind und in Deutschland ihr Büro haben. Da muss man wirklich unterscheiden.

England und US haben (oder hatten?) andere Importabkommen als US und Deutschland. Das könnte schon ein Vorteil sein. Auch arbeiten viele Engländer in US und bringen in Containern ihr "persönliches Mitbringsel" mit, das sie dann in EU verkaufen. Ich hab so einmal zwei F150 gekauft. Zwei Fordmitarbeiter wollten zurück nach England, mit leeren Händen. Dann haben sie sich einen Container geteilt und 3Stk F150 und mehrere Gold Wings mitgenommen. Für unter 20000EUR einen vollausgestatteten Pick-Up. War ein guter Deal fand ich.

Wieso sollten Engländer keine LHDs verkaufen. Sind doch Europäer und müssen den Bedarf bedienen können.

Zitat:

Original geschrieben von scooter61

es gibt auch etliche Limiteds die in England gemeldet sind und in Deutschland ihr Büro haben. Da muss man wirklich unterscheiden.

Richtig.Die hier genannte Firma oder ist in Nottingham,also in Groß Britannien.Ausserdem muß man deutsche Firmen die unter Ltd firmieren auch vorsichtig betrachten,sind oft finanziell nicht die Gesündesten.

 

 

Zitat:

Wieso sollten Engländer keine LHDs verkaufen. Sind doch Europäer und müssen den Bedarf bedienen können.  

Du wirst zugebenmüssen das LHDs in Groß Britannien doch eher Exoten sind und der Bedarf auf der Insel doch sehr gering sein dürfte.

 

Sicherlich kann es ein ehrliches Angbot sein,aber man muß es mit viel Mißtrauen prüfen da solche Autos dort doch mehr als unüblich sind.

Ein Bekannter hat sich auch mal für ein LHD-Angebot von der Insel interessiert,Adresse usw gab es und dort war auch ein Autohaus.Was es aber in dem Autohaus nicht gab waren Linkslenker.Die wussten dort gar nichts von dem Angebot.Hätte er per Mail angefragt wäre es vermutlich nicht so schnell rausgekommen,:D aber der Dödel muß ja anrufen.

 

Drehen wir die ganze Geschichte doch einmal um:

Ich hab einige Jahre in England gelebt und gearbeitet. Hab mir nen netten Wagen zugelegt - natürlich Rechtslenker.

Nun bin ich nach Deutschland zurückgekehrt und hab mein "Schätzchen" mitgebracht.

Nach ein paar Wochen stell ich fest - nen Rechtslenker ist in D wohl doch nicht das Wahre. Aus dem selben Grund werd ich den hier auch nicht wieder los. Also biete ich den per Internet in England zu nem Schnäppchenpreis an, inclusive kostenlose Verschiffung und Rücknahmegarantie bei Nichtgefallen.

Würdet Ihr mir das abkaufen?

Das KANN im Einzelfall mal möglich sein, aber wie wahrscheinlich ist das?

Zitat:

Original geschrieben von jan.th

...also niemals ne Anzahlung o. ä. leisten, ohne wirklich was in der Hand zu halten!

Von einer solchen Vorgehensweise sollte man beim Autokauf sowieso grundsätzlich Abstand nehmen.

...als ich meinen BMW gekauft habe, habe ich nen Tausender angezahlt und den KV incl. einer Quittung mitgenommen. Also so richtig nen Teil "Auto" habe ich auch nicht gehabt, ich fands jedoch in Ordnung. ;) Natürlich sollte man bei jedem Geschäft nen Nachweis über geleistete Zahlungen und abgegebene Willenserklärungen haben, gerade wenns um mehr Geld geht als beim Semmelkauf... ;)

Gruß

Jan

Zitat:

Original geschrieben von cajo81

Hallo alle zusammen !

Ich war gerade auf einer bekannten Gebrauchtwagenbörse im Internet unterwegs. Dabei ist mir aufgefallen, daß einige ausländische Anbieter (GB,USA) im Vergleich zu deutschen Preisen sehr günstig BMW-Modelle jeder Kategorie anbieten. 5000-10000 EUR billiger als vergleichbare gebrauchte Modelle aus Deutschland.

Ich möchte zu erstmal sagen

Auto kaufen ist nicht mal mehr in Deutschland sicher .

England Hände weg 90% betrug .

USA recht günstig aber Garantie Leistungen gibt es nicht

und Sicherheiten auch weniger aber es gibt Leute die nach Kauf glücklich sind.

 

Themenstarteram 30. Juli 2008 um 16:13

Im Endeffekt habe ich festgestellt, daß etwas faul sein muss.

Das gleiche gebrauchte Fahrzeug (identische Bilder, Ausstattung usw.) wurde von zwei Händlern angeboten. Einmal mit angegebenen Standort Chicago und einmal mit einem Standort in Großbritanien.

 

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