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Autogas im Alfaromeo 156GTA Sportswagon

Themenstarteram 26. April 2006 um 17:00

Hallo allerseits,

ich bin relativ frisch hier und mich würde es interessieren, ob es denn auch möglich ist einen Alfaromeo 156 GTA Spotswagon auf autogas umzurüsten?

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15 Antworten
am 27. April 2006 um 13:02

Ja, es ist möglich. Ich darf mich als stolzer Besitzer bekennen! ;-) Kann aber leider nix genaues zu der Technik sagen, bin da net ganz so bewandert mit. Hab die Bella so gekauft, kann nur sagen das eine Landi Renzo Anlage verbaut ist.

Bin super zufrieden damit, ok hat nur nen kleinen Radmuldentank mit 60 liter Brutto und 45-48 liter Netto! Und somit eine Reichweite von rund 280 bis 380 km je nach Fahrweise. Für weitere Fragen stell ich mich gerne zur Verfügung so gut es geht.

Gruß ausm schönen Westerwald

Themenstarteram 27. April 2006 um 18:04

Alfa 156 GTA Sporwagon

 

Danke für deine Infos aber ich muss jetzt nochmal nachfragen ist es ein normaler 156 oder der GTA mit 3.2 V6 Motor? Wie ist das gesamte Fahrverhalten den so mit Autogas merkt mann da einen deutlichen Unterschied oder eher nicht? Ich ziehe nämlich gerade in Erwegung mir einen 156 GTA zu kaufen, bevor ich dies mache wollte ich mich noch einmal gründlich informieren.

Das Fahrverhalten ändert sich natürlich nicht durch autogas ( das Mehrgewicht des Tanks ist gerade bei so einen schweren wagen wie dem GTA nicht von Interesse). Der Motor wird keine Probleme beim gasumbau machen. er hat eine recht geringe zylinderleistung ( nur knapp 42 PS, wäre wie ein 160 PS 4ender), ist keine direkteinspritzer und nicht mal ein turbo.

Eine Leistungsveränderung wirst du bei einer gut gemachten Umrüstung nicht bemerken. selbst wenn 2% Leistung im gasbetrieb flöten gehen, wären das lächerliche PS - also der unterschied zwischen Klima an und aus.

Gruß

BB

Themenstarteram 28. April 2006 um 13:45

Alfaromeo 156 GTA

 

Servus miteinander und danke für eure antworten. eine frage die mich auch brenend interessiert ist, gibt es die möglichkeit den werksseitigen bezintank mit einem gastank auszutauschen und statt desen einen bezintank dort einzubauen wo der gastank sonst nachmontiert wird also in der Notrad bzw. reserveradmulde? Ach und noch eine frage woran erkenne ich einen guten umrüster? ich habe bemerkt das viele der umrüster direkt an ein opel autohaus angebunden sind das macht aber kein unterschied oder?

am 29. April 2006 um 18:37

Hi, also wie mein Vorredner schon sagte, gibt es keinen Unterschied im Fahrverhalten.

Den Benzin Tank durch den Gastank ersetzen wird wohl nicht gehen, da ja Startbenzin benötigt wird.

Man merkt einen ganz geringen Unterscheid in der Beschleunigung zwieschen Benzin und Gas, aber wirklich nicht der Rede wert, wie schon erwähnt worden ist.Bin top zufrieden damit.

Gruß

am 29. April 2006 um 18:39

Upps, was bergessen. Ja fahren nen 156 GTA 3,2 V6.

Themenstarteram 30. April 2006 um 10:09

Alfa 156 GTA

 

servus

du hast mich falsch verstanden ich meinte das umtauchschen der tanks nur damit man einen gröseren gastank zur verfügung hat , capisce? und noch ne´frage meista wie lang braucht den dein baby bis er auf gas umschaltet? so ungefähr in kilometer weil ich hab nämlich nur 12 km in die arbeitet da wäre es ja schwachsinn die anlage einzubauen wenn der motor erst nach 10km z.b. warm wird.

 

MfG dr. asso

am 30. April 2006 um 11:27

Also soweit ich weiß, so wie ich auch schon geschrieben habe, wird der Benzintank benötigt zum starten, da der Start nicht mit Gas funktioniert. Aber da mal vielleicht direkt bei einem Umrüster fragen.

Das Umschalten von Benzin auf Gas ist eine Frage der Einstellung der Anlage (Temp. des Kühlwasser ) und auch natürlcih von der Außentemp. abhängig. Im Winter dauert es natürlich etwas länger,bei mir so max. bis zu 3km und bei den jetzigen Temp. ca. 1 km. Dürfte sich also auch für dich lohnen, wenn du nicht soweit zur Arbeit hast.

Bei einer flüssigeinspritzenden Anlage wird nach etwa einer halben bis ganzen Minute auf LPG geschaltet, weil die Leitungen zur Einspritzdüse dann entlüftet sind. Da nix verdampft wird, interessiert das Kühlwasser nicht. Nimmst du dir die halbe bis ganze Minute zum "Vorglühen" im Stand brauchst du gar kein Benzin mehr. Einblasanlagen brauchen im Sommer ein paar hundert Meter und im Winter durchaus mal 2-4 km bis das Kühlwasser entsprechend warm ist.

Venturianlagen sind da (vom hörensagen) etwas gnädiger und erlauben sofort auf Gas zu starten, sind auch recht billig. Allerdings verbrauchen die mehr als nötig, schaffen bestenfalls Euro 2 und sind NICHT Stand der Technik (potenziell Backfire-Gefahr, sowas wie ne Fehlzündung im gasgefüllten Ansaugtrakt).

Das Umschalten auf die gasbetrieb hängt bei einer verdampferanlage von der temperatur ab. Im Sommer brauchen meine wagen etwa 200-300m, im tiefen Winter kann es schon mal 1,5km dauern, bis der wagen umschaltet. ein Benzintank gegen eine Gestank zu tauschen ist wahrscheinlich möglich, allerdings wird der Kostenaufwand enorm sein. Wenn du einen größeren Tank mochtest, kannst du natürlich einen zylindertank einbauen lassen. ist bei SW nur etwas schade, da du dann ichts mehr durchladen kannst. aber selbst mein biturbo hat mit dem radmuldentank bei normaler Fahrweise eine Reichweite von etwa 360-380km. das reicht für die meisten einsatzzwecke aus.

Das mit dem leistungsverlust ist immer so eine Sache. mein biturbo hat sogar leistung gewonnen, beim gechipten 1,8T ist etwas leistung verloren gegangen( gefühlsmäßig 10PS). Der 330ci ( sauger fährt genauso wie vorher ( allerdings hab ich die Topspeed noch nicht ausprobiert unter gas).

Gruß

BB

Themenstarteram 1. Mai 2006 um 12:39

Alfa 156GTA

 

danke mal wider für eure zahlreichen antworten. Also was ich bis jetzt so verstanden hab gibts da auch bei gasanlagen mehrere typen bzw. mehrere funktionierende systemvarianten. Aber jungs mal ne objektive frage wasn ist so vom preis leistungs verhöltnis so das beste?

Es gibt im endeffekt zwei Systeme. Eine Flüssiggaseinspritzung und eine bei der das Gas verdampft in den brennraum gelangt.

Die Vorteile der Flüssiggaseinspritzung: Weniger Bauteile, daher weniger störanfällig, meist ein leistungsgewinn. Festgelegte Umschaltung

Nachteile: Etwas teurer, höherer Sprit ( Gas) verbrauch als eine verdampferanlage.

Bei den verdampferanlagen wird das Gas erst in einem verdampfer in den gasförmigen zustand gebracht und dann eingespritzt. Dies ist die "ältere" Variante, daher natürlich auch 100% ausgereift ( allerdings ist die "flüssig" Anlage auch sehr ausgereift) . Bei der verdampferanlage hat man beim Sauger meist einen geringen leistungsverlust, allerdings braucht diese Anlage etwas weniger Gas. Die verdampfernalagen schalten nach motortemperatur um, was bedeutet, dass beim warmen wagen schon wenige Meter reichen, bis man auf Gas fährt, beim kalten wagen kann es aber bis zu 2km dauern.

Gruß

BB

@Asso

Die Flüssigeinspritzer haben keinen Verdampfer, dafür eine Gaspumpe, die das flüssige LPG wie bei einem Benziner zu den Einspritzdüsen befördert. Dieses aktive Bauteil haben Verdampferanlagen nicht, dafür muss der Verdampfer gegen Vereisungseffekte mit Kühlwasser beheizt werden. Was eine Warmlaufphase erfordert. Bei hohen Motorleistungen oder bei nur kurzen Strecken sind die Einspritzer sinnvoller, für alle anderen macht das kaum einen Unterschied.

Verdampferanlagen sind älter und erprobter, die Flüssigeinspritzer neuer und haben gut eingestellt theoretisch einen leichten Leistungsgewinn. Das verdampfende Gas kühlt die Ansaugluft (Kältesprayeffekt, bis 20°C sind möglich) und gestattet somit eine bessere Zylinderfüllung.

Themenstarteram 2. Mai 2006 um 14:02

Alfa156GTA

 

danke nochmals jungs , dann wäre es wohl am sinnvpollsten wenn ich beim 156GTA der 250PS hat und bei meinen 12 km ins geschäft eine einspritzanlage zu nehmen oder?

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