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Autobahn oder Stadt? Was ist wirtschaftlicher?

Themenstarteram 16. August 2015 um 22:45

Hallo,

ich werde ab nächsten Monat im tiefsten Köln arbeiten und habe nun zwei Strecken zur Auswahl.

Einmal wären das 35km über die Autobahn, die in der Regel Morgens ganz leer ist und Nachmittags etwas voller, aber zumindestens ist da selten Stau.

Die andere Strecke wären ca. 11km durch die Stadt. Auf dem Weg hin zur Arbeit ist es relativ leer, aber auf dem Rückweg herrscht dauernd Stau.

Der Verbrauch auf der Autobahn liegt bei 5,8-7l, in der Stadt bei 7,5l bis teilweise über 10l.

Stressfreier wäre natürlich die Autobahn. Allerdings würde ich so 70km pro Tag fahren und in der Stadt nur 22km. Zudem müssten auch die Kosten der Versicherung steigen, wegen den viel höheren Kilometern.

Von der Zeit her brauche ich bei beiden Strecken ca. 30min.

Welche der beiden Strecken ist wirtschaftlicher?

Das Auto ist übrigens ein Golf 5 1.4 FSI.

Beste Antwort im Thema

Hin durch die stadt, abends aussen rum.

Rudiger

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Genau so ist es Friesel, ich bin mit den Bike noch viel schneller zum teil (Stadt). Und habe keine Parkplatzsorgen. Und ich kann mein Auto dann nutzen, wenn Wetter schlecht ist oder für den Freizeitbedarf! Ist schon komisch, wenn es um Sparsamkeit meines Autos geht machen die Leute ein Fass auf, aber wenn es um die Umwelt und Bequemlichkeit geht, kommt von den Leuten nicht viel!!?? Hallo @jarvis264, biste noch da?

Themenstarteram 18. August 2015 um 10:31

Hallo,

danke für die ganzen Antworten.

Also mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wird nur selten gehen, da ich das Auto auf der Arbeit auch öfters benutzen muss. Zudem hat die Firma eine Tiefgarage und somit muss ich mir glücklicherweise nie einen Parkplatz suchen.

Das Problem an der Stadtstrecke ist, dass ich auf dem Rückweg genau in die Rush Hour komme und fast permanent im Stau stehe. Vor allem bei hohen Außentemperaturen und laufender Klimaanlage habe ich dann auch einen Verbrauch jenseits der 10l.

Ich denke mal im Winter wird es ähnlich aussehen, da der Motor dann vermutlich nie warm wird.

Müsste der längere Weg über die Autobahn nicht auf Dauer den höheren Verbrauch in der Stadt ausgleichen?

Zitat:

@jarvis264 schrieb am 18. August 2015 um 10:31:18 Uhr:

Hallo,

danke für die ganzen Antworten.

Also mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wird nur selten gehen, da ich das Auto auf der Arbeit auch öfters benutzen muss. Zudem hat die Firma eine Tiefgarage und somit muss ich mir glücklicherweise nie einen Parkplatz suchen.

Das Problem an der Stadtstrecke ist, dass ich auf dem Rückweg genau in die Rush Hour komme und fast permanent im Stau stehe. Vor allem bei hohen Außentemperaturen und laufender Klimaanlage habe ich dann auch einen Verbrauch jenseits der 10l.

Ich denke mal im Winter wird es ähnlich aussehen, da der Motor dann vermutlich nie warm wird.

Müsste der längere Weg über die Autobahn nicht auf Dauer den höheren Verbrauch in der Stadt ausgleichen?

Weiste was jarvis264, bevor WIR hier alle in die Glaskugel schauen ein ganz einfacher TIPP! Ich würde mal die eine dann die andere Strecke (Stadt / Autobahn) fahren, und dann haste ein direkten Vergleich zwischen Verbrauchsanzeige des Auto und der Zeit die Du brauchst!!!!! Ganz alleine Du must dann abwägen, ist mir der Minderverbrauch und die Nerven bei RUSH HOUR das ganze wert?? Aber solche Fragen hier zu stellen, ersetzt nie eine Selbsterfahrung, ODER bin ich da anders GEPOLT?

Gibt es nur eine Stadtstrecke? Vielleicht gibt es auch eine Rute mit 14km, die nicht so stark befahren ist.

MfG

ich habe ein ähnliches fahrprofil auf dem arbeitsweg; entweder 32km autobahn/12km landstraße (7 ampeln) oder 30km nur landstraße, dafür aber 22 ampeln. beide strecken 45min, verbrauch auf der bab (hin und rück) 5,5 bis 6l. verbrauch auf der landstraße genauso, da eben ampeln und häufiger überholen. allerdings bei mind. 20kmh weniger durchschnittstempo.

mein fazit: je weniger ampeln, desto besser. ich versuche daher, so oft wie möglich autobahn zu fahren, da ich dann von den ganzen trödlern weitaus weniger genervt bin und durch gleichmäßigeres fahren noch etwas das auto schone. ein diesel muß rollen, der schwere astra sowieso.

Zitat:

@marcu90 schrieb am 17. August 2015 um 21:54:57 Uhr:

Im Winter und bei Regen ists mit Fahrrad oder Pedelec auch nicht so angenehm, da wäre ein eigenes Auto auch schön.

Ein gutes E-Bike kostet ca 2500€, relativ junge PKW haben Kilometerkosten von jenseits 50 Cent. Was bedeutet, nach 5000 km bzw. 220 Arbeitstagen a 22 km hat sich das Ebike vollständig bezahlt gemacht, im zweiten Jahr ist er im Plus. Und verschleißt ein Auto weniger stark, was sich auf Dauer auch über einen höheren Verkaufspreis PLUS gesparter Instandhaltungsausgaben bezahlt macht. 2500€ ist übrigens der typische Aufpreis eines Multimedia-Entertainment Navisystems und/oder einer simplen Lederausstattung.

Was für nen PKW ist denn das mit den 50Cent/km. Zudem man auch beim E-Bike bedenken muss, es kostet nicht nur in der Anschaffung, auch die Folgekosten müssen bedacht werden(Kleidung, Helm, Schuhe, Wartung, Verschleiß). Auch wenn diese Vergleichsweise gering sind. Dazu kommt, auch wenn man mit dem Fahrrad fährt, hat man meist das Auto zuhause stehen. D.h. es macht nicht unbedingt Sinn für die Arbeitsfahrt die Vollkosten als Vergleichskosten anzusetzen. Es sollen die zusätzlichen reichen. Aber eines ist klar, der Gesundheitswert von regelmäßigen Radfahrten kann nur von einem Unfall auf dieser ausgeglichen werden...

Leasing-Karossen haben über 1€/km wenn man in der 80.000€ Klasse aufwärts sucht.

Nur als Beispiel die Daten "meines" A4: Listenpreis 40.000€, bar bezahlt vermutlich 37kEuro. Bei 82.000 km habe ich den für 10.500€ incl. Winterreifen nebst Felge bekommen. 26.500€ Wertverlust auf 80.000 km / 6 Jahre sind 32 Cent/km alleine für diesen. Dazu 12€/100km Sprit (damals war Super etwas über 1€/l) sind 12 Cent, Versicherung nebst Steuer ca 800€. Inspektionen abgerundet wohlwollend 200€. Macht 1000€ Fixkosten für 12.000 km. Also 8 Cent.

Summe: 52 Cent/km für ne Mittelklasse auf 6 Jahre abgeschrieben. Steuerlich kannste 15 Cent als "halbe" Entfernungspauschale geltend machen.

In der 80.000€ Listenpreis-Liga gehen die Karren nach 3-4 Jahren für 20-25.000€ über den Tisch. Was bei 60.000 km Leasingdauer bis zu 1€/km alleine an Wertverlust ist. Plus Sprit, Steuer/Versicherung und Instandhaltung. Mir ist schleierhaft, wie jemand mit 30 Cent/km rechnen kann. Die Zahl stammt vom Finanzamt, ist seit über 20 Jahren nicht mehr wirklich angepasst worden und das trotz steigender Kosten.

Das ist die (IMHO riesen) Sauerei bei Angestellten vs. "Selbstständigen/Firmenwagennutzern": Die einen müssen mit 15 Cent pauschal auskommen und der "Herr BinWichtig" darf mit seinem Leasingporsche quasi beliebige Ausgaben geltend machen, weil das fahrzeug betrieblich genutzt wird. Dass 1% von 80.000€ als geldwerter Vorteil in der Steuererklärung deutlich günstiger ist als die Vollkosten einer solchen Kiste wird kaum jemand abstreiten.

Meine billigste Karre war ein gebraucht gekaufter Vectra B auf LPG, der ging in den Vollkosten mit 18 Cent/km aus. Mein aktueller wird bei etwa 8-10 Cent/km Wertverlust liegen, dazu kommen ca 9 Cent für Sprit (wieder LPG) und nochmal 6-7 Cent Instandhaltung nebst ca 5 Cent Fixkosten. Irgendwas um 32 Cent als ich das letzte mal gerechnet hatte. Nicht berücksichtigt defektes Schiebedach (1200€) und Schaltsaugrohr (500€).

Der TE fährt trotzdem nur einen Golf V, da kann man viel am Thema vorbei schreiben. Also bleiben wir mal bei pi mal Daumen 30Cent/km!

Zitat:

Vor allem bei hohen Außentemperaturen und laufender Klimaanlage habe ich dann auch einen Verbrauch jenseits der 10l.

Ich denke mal im Winter wird es ähnlich aussehen, da der Motor dann vermutlich nie warm wird.

Dann fährt man an solchen Tagen entweder doch über die Autobahn, oder lässt die Klima aus.

Nein, im Winter sieht es nicht so aus.

Wie schon gesagt wurde, wäre ein Umweg innerhalb Kölns eine Alternative?

Fahrrad ist draussen, da er das Auto auch auf Arbeit braucht.

Abends Rush hour durch die Stadt. (= nervig)

bleibt noch die möglichkeit morgends durch die Stadt und abends heim über die Autobahn.

monetär wird sich die Autobahn nie "rechnen".

Aber ein Kompromis zwischen Kosten und Komfort/Bequemlichkeit wärs so vielleicht.

Moin

Ok, er braucht das Auto auch mal auf der Arbeit, zwar meistens nur die Ausrede um die eigene Faulheit zu übertünchen, aber das lassen wir mal dahin gestellt.

Kauf, oder leih dir ein OBD Leser. Kostet im Netz als Bluetooth-variante nur um 10 Euro. Dann ladt dir eine der einschlägigen Apps runter aufs Handy oder Tablett, und las dir anzeigen, wieviel Liter denn dein auto auf der einen oder anderen Tour verbraucht hat. Fertig, dann kannst du entscheiden.

Moin

Björn

Eventuel fruher oder spater anfangen, damit der Verkehr vermieden wird. 15 min. machen oft einen unterschied.

Rudiger

Wie @allesgeht schon geschrieben hatte, wird wohl nur eine Selbsterfahrung weiterhelfen.

Da nützen alle gutgemeinten Ratschläge unsererseits nix. Und Ratschläge und Meinungen gabs ja wohl genug.

Einen Monat mal so anderen Monat so, dabei Verbräuche erfassen und Durchschnittliche Fahrzeiten ermitteln

dann hat man eine Entscheidungshilfe für das eine oder andere.

Dazu kommt dann sicher noch die "Tagesform" ob man morgens oder abends an seiner grundsätzlichen Entscheidung festhält.

Und jede Entscheidung kann man ja ggf noch mal überdenken und anpassen wenn sich die Umstände ändern.

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