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Auto kaputtrepariert, und nun?

Themenstarteram 23. Oktober 2017 um 10:03

Hallo,

eine bekannte fährt einen A4 1.6 von 2006/7 mit 165000km.

Der Wagen verlor vor einigen Wochen Kühlwasser über die Wapu, die samt Zahnriemen in Werkstatt A gewechselt wurde. Danach war ein paar Wochen alles gut. Dann fing der Wagen auf der Autobahn an zu stottern, nahm kein Gas mehr an und Sie fuhr sofort ab und in die nächste Werkstatt (Kette, nicht ATU). Es fehlte wieder etwas Kühlflüssigkeit und im Fehlerspeicher waren Fehlzündungen hinterlegt. Die Werkstatt stellte dann Ruck zuck fest dass 3 Kerzen verschlissen wären und angeblich offensichtlich Wasser verbrannt hätten. Diagnose zkd durch. Diese wurde dann repariert. Direkt nach Abholung fiel auf dass der Wagen enorm qualmt (grau/blau).

Sie fuhr zurück und bekam zu hören dass sie erstmal 100km fahren soll damit die Reste aus der Abgasanlage verschwinden und sie solle den Verbrauch im Auge behalten. Hat sie getan. Seit Rückkehr aus der Werkstatt braucht der Wagen jetzt 1-2Liter Öl/100km.

Nach den 100km hat die Werkstatt die Ventilschaftdichtungen erneuert und diese Arbeit nochmal in Rechnung gestellt. Insgesamt sind jetzt 1500€ verbrannt und der Wagen viel defekter als vor der Reparatur. Die Werkstatt fühlt sich in keiner Weise verantwortlich und sagt dass wohl als Folgeschaden kolbenringe gebrochen sein sollen, weil meine Bekannte andeutetet dass der Motor nach Fahrten sehr heiss wäre (Handauflegen, Anzeige hat niemals 90grad verlassen) und es dort jetzt so ausgelegt wird, dass der Wagen mehrfach zu heiss ohne Wasser gefahren wurde. Wurde er beides niemals.

Wie geht man in so einem Fall weiter vor? Sie hat kein Geld mehr um weiter reparieren zu lassen, und es ist nicht klar ob die Rechtsschutz diesen Fall abeckt. Die direkt einschalten? Der Wagen steht derzeit in der Werkstatt, weil die Rechnung noch nicht komplett bezahlt ist.

Edit: Über die Motorentlüftungen zieht er das Öl nicht raus.

Mit freundlichen Grüßen

https://youtu.be/oTlQelk4TIw

Beste Antwort im Thema

Und wer sagt, dass hier überhaupt jemand geschlampt hat? Defekte können manchmal Kettenreaktionen hervorrufen, da kann dann wirklich keine Werkstatt was für. Das man sein Auto nicht mehr fahren sollte wenn es so raucht und 2l öl auf 100km verbrät, dass sagt einem doch der gesunde Menschenverstand.... ich denke hier wird es jetzt schwierig werden rechtlich.

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Zitat:

@Katastro schrieb am 23. Oktober 2017 um 21:05:19 Uhr:

Der Schaftdichtungswechsel hat aber ja keine Abhilfe gebracht. Daher auszuschließen.

Das meine ich doch, dann haben sie es halt versiebt. So eine Schaftdichtung ist schnell verfriemelt, wenn man nicht aufpasst oder weis, was man da macht...

Themenstarteram 23. Oktober 2017 um 21:16

Aber vorher waren die ja i.O. Das Problem hat sich durch den Tausch ja kein bisschen verändert.

Themenstarteram 23. Oktober 2017 um 21:59

Oh, überlesen. Kein Turbo. :)

Ich kenne es von Mazdablöcken so, dass diese sich gerne verziehen, wenn man vom warmen Motor den Kopf runter nimmt.

Und dann hat man exakt die Probleme, die der A4 auch hat.

Nämlich einen erhöhten Ölverbrauch.

Irreversibel.

Ich würde beim Audi von daher einen Fehler in dieser Richtung vermuten.

Grüße

Themenstarteram 23. Oktober 2017 um 22:11

Also zumindest der Kopf wurde geplant

Zitat:

@Katastro schrieb am 23. Oktober 2017 um 21:59:49 Uhr:

 

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 23. Oktober 2017 um 21:39:33 Uhr:

remember

Oh, überlesen. Kein Turbo. :)

Ist es wirklich so schwer, bei einem Beitrag von zwei Sätzen auch den zweiten Satz zu lesen und zu beantworten? :(

 

Gruß

Uwe

Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 10:46

Tut mir leid, beantworte das hier meist nebenher während der Arbeit.

Ich weiß nicht was da wie noch versucht wurde zu ermitteln. Ich vermute gar nichts. Die Werkstatt will sich ohne dafür bezahlt zu werden kein Stück mit dem Motor beschäftigen. Geld ist aber ja nichts mehr da, also gibt es auch keinen Auftrag mehr. Lediglich die Be/entlüftungen des Motors wurden wohl in Augenschein genommen, aber dann für unschuldig befunden.

Die zweite Frage war, wie du ermittelt hast, wieviel Öl der Motor verbraucht und wie du den Ölstand gemessen hast. berlin-paul hat in den Beiträgen zuvor dazu auch einiges geschrieben. Hast du das nicht gelesen? Ist doch dein Thread, den solltest du schon verfolgen.

 

Gruß

Uwe

Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 12:36

Hallo,

Das schrieb ich schon. Peilstab ziehen, abwischen, ablesen.

Mit freundlichen Grüßen

Zitat:

@Katastro schrieb am 24. Oktober 2017 um 12:36:53 Uhr:

Das schrieb ich schon. Peilstab ziehen, abwischen, ablesen.

Oh je, danach wurde ausgeführt, dass die Ölstandkontrolle mit dem Peilstab bei warmen Motor und nicht direkt nach dem Abstellen des Motors erfolgen sollte. Weiterhin wurdest du gefragt ob du auch direkt nach der Reparatur den Ölstand kontrolliert hast. Genau um diese Punkte ging es berlin-paul mit seiner Frage, „nach dem genauen Ablauf der Ermittlung des Ölstandes“. Das ist ganz klar aus den Beiträgen zu entnehmen, wenn man sie denn auch gelesen hat.

Aber ich sehe schon, es hat kein Zweck, da du wohl es nicht für nötig hältst, die Beiträge in deinem eigenen Thread zu lesen. :(

 

Gruß

Uwe

Mach doch einfach einen Test. Auto warm fahren, Öl einfüllen bis max. Dann eine Strecke fahren, zB die 100 km und nach 5 bis 10 min den Ölstand erneut prüfen.

 

Dann sieht man ja schon, ob die erste Messung eine Fehlmessung war, oder ob er wirklich Öl frisst. Ob es nun 0,5 oder ein Liter auf 100 km sind spielt keine Rolle, beides ist zuviel.

 

Natürlich kann dir dabei der Motor auch drauf gehen, aber was ist die Alternative?

Themenstarteram 24. Oktober 2017 um 13:14

Leute, tut mir leid wenn ich nicht wie gewünscht antworte. Hier kommen teilweise viele Antworten mit noch mehr Fragen. Es ist nicht mein Auto und ich wollte eigentlich nur mal ein paar Meinungen dazu einholen, da die Mechaniker mit denen ich darüber geredet habe, auch eher von einem Einbaufehler ausgehen. Die Sache liegt jetzt eh beim Anwalt, wir werden da nichts mehr machen. Ich werde euch aber gerne auf dem laufenden halten.

 

Mit freundlichen Grüßen

der Weg über den Anwalt ist der Zweitbeste. Wenn die Werkstatt Mitglied der Innung ist, wäre es viel besser, es erst über die Schiedsstelle zu versuchen. Ein seriöser Anwalt wird Euch das auch raten.

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 23. Oktober 2017 um 14:48:53 Uhr:

Und verklagen kannst Du niemand, weil du ja keine Fehler nachweisen kannst.

Das ist im Moment das Kernproblem. Wir wissen genau wie der TE weder was die Ursache der aktuellen Probleme wirklich ist noch wo die Ursache dafür liegt.

Jetzt kommt halt die Problematik wie man da weiterkommt ohne immense Kosten zu verursachen auf denen man hinterher sitzen bleibt. Ob die Werkstatt dafür aufkommen muss ist derzeit ja nur eine Annahme des TE.

Schiedstelle der Innung ist da kein schlechter Tip.

 

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