Auto für etwa 90km/Tag
Hallo zusammen,
im November benötigen wir ein zweites Auto.
Meine Frau wird dann, nach der Elternzeit, an einem neuen Standort zu Arbeiten anfangen.
Es sind in etwa 45km Einfache Strecke, davon etwa 50% Autobahn und 50% Bundesstraße. 4x die Woche wird sie Fragen, im Jahr also knappe 19.000km.
Meine Überlegung sah bisher so aus: junge Gebrauchte sind kaum billiger, als ein Neuwagen. Also ein Neuwagen.
Bisher haben wir uns angeschaut: Hyundai Ioniq Plug-in hybrid und Hyundai Ioniq Electro.
Fahrzeugklasse also Kompaktwagen, kein SUV. Am liebsten mindestens Vollhybrid.
Wallbox können wir in der Tiefgarage anbringen, also wäre ein Plug-in oder Elektro möglich.
Am Montag schauen wir uns den Toyota Corolla mit dem 1.8 als hybrid an.
Welche Ideen/Vorschläge habt ihr noch?
99 Antworten
@xis Verbrauchsvorteil gegenüber einem TDI - nein. TSI - weiß ich nicht. Ich kenne aber die Diesel-typischen Wehwehchen, die gut ins Geld gehen können - war der Grund, warum der Megane für 1 k Euro in den Export ging...
Wartung werde ich demnächst entweder in der freien Werkstatt meines Vertrauens machen lassen oder selber. Die Apotheken-Preise vom fTH sind mir zu selbstbewusst...
Zum Corolla: ich fühlte mich eingemauert in dem Auto. Das wuchtige Armaturenbrett, der große Monitor...
Das Abblendlicht ist trotz LED mies (kurze Reichweite und eine scharfe Hell-Dunkel-Grenze), die Sitze nichts besonderes.
Toyota sollte mal den Designer von Skoda abwerben oder sich auf Antriebe spezialisieren.
Warum sollte Toyota so etwas tun …. Der Corolla ist das am meisten verkaufte Auto der Welt. Ein Skoda taucht in den TopTen nicht auf.
Zitat:
@Thomasbaerteddy schrieb am 3. Februar 2022 um 19:14:59 Uhr:
@xis Verbrauchsvorteil gegenüber einem TDI - nein. TSI - weiß ich nicht. Ich kenne aber die Diesel-typischen Wehwehchen, die gut ins Geld gehen können - war der Grund, warum der Megane für 1 k Euro in den Export ging...
Wartung werde ich demnächst entweder in der freien Werkstatt meines Vertrauens machen lassen oder selber. Die Apotheken-Preise vom fTH sind mir zu selbstbewusst...Zum Corolla: ich fühlte mich eingemauert in dem Auto. Das wuchtige Armaturenbrett, der große Monitor...
Das Abblendlicht ist trotz LED mies (kurze Reichweite und eine scharfe Hell-Dunkel-Grenze), die Sitze nichts besonderes.
Toyota sollte mal den Designer von Skoda abwerben oder sich auf Antriebe spezialisieren.
Die Antriebe haben alle ihre Stärken und Schwächen.
Der Diesel - mit AGR - braucht immer eine starke Strömung im Abgassystem. In der Stadt verreckt er - JEDE Marke, die aktuell zugelassen wird oder in den letzten 10 Jahren zugelassen wurde.
Beim TE würde auch der Diesel auf den ersten Autobahn-km gut aufwärmen, danach ruhig und rußarm bis zur Arbeit fahren. Auf dem Rückweg würde er sich etwas langsam über Land aufwärmen, danach aber auf der Autobahn durchgepustet werden. Er käme ziemlich sauber zu Hause an. Die Horrorgeschichten anderer Diesel würden hier nicht zutreffen. Er würde günstiger fahren als Benziner oder Hybrid.
Das Akkufahrzeug mit 300 km realer Reichweite würde alle Fahraufgaben mit Bravour und mit maximalem Komfort erledigen. Sofort warmer Hinten, immer klare Scheiben (beim Diesel nach 15 km), keinerlei Aussperrungen.
Der Hybrid würde auf 2,5 km ca. 80% Sprit sparen, auf der Autobahn Null, über Land vielleicht 10%. Den Preisunterschied zum Benziner müsste der Hybrid über viele Jahre mit kleinen Bissen annähern.
Der Benziner würde vom Start weg 4000-6000 EUR Gegenüber dem Hybriden sparen, und dann Trag für Tag den Vorteil einbüßen: die Gewinnschwelle des Hybriden wäre vor der Verschrottung des Benziners oder danach (das heißt: nie)?
Meine Aussagen betreffen vergleichbare, kompakte Autos mit 1.2-1.4 l Otto-Motor, ~3 Ah Hybride mit so einem Motor und 1.6-2 l 4-Zylinder Diesel von BMW, Hyundai oder aus dem VW-Konzern.
Corolla Licht: das hatte mein BMW auch. Schraubendreher hilft.
Zitat:
@xis schrieb am 3. Februar 2022 um 21:22:15 Uhr:
Der Hybrid würde auf 2,5 km ca. 80% Sprit sparen, auf der Autobahn Null, über Land vielleicht 10%.
Ziemlich schlecht geschätzt.
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Echt?
Yaris...
https://www.tcs.ch/.../suzuki-toyota-hybrid-benzinmotor.
Auf der "Normrunde" 0,7 km pro 100 km günstiger. Die im Thread angesprochene Strecke entspricht SICHER nicht der Normrunde. Aber sagen wir mal trotzdem, dass die 0,7 l stimmen.
3000 CHF Preisunterschied sind, sagen wir mal, 3000 EUR.
Raten wir mal 1,70. EUR/l Spritkosten über die Zeit. Einfach so..
3000/0,7/1,70=250.000 km, bis der Preisunterschied gespart ist.
Bei 19.000 km/Jahr sind das 23 Jahre. Die Mutter aller Investitionen. Und ich gebe dem Hybriden auf dieser Runde definitiv keine 0,7 l Vorteil. Wenn ich nett bin, gewähre ich ihm 0,4 l. Da geht das Kind, das jetzt in den Kindergarten gebracht wird, in Rente, wenn der Yaris seinen Mehrpreis eingefahren hat.
Selbst nach NEFZ würde es noch 12 Jahre bis zur Rentabilität dauern.
Und jetzt Du, aber bitte belastbare Zahlen.
Zitat:
@xis schrieb am 4. Februar 2022 um 00:51:08 Uhr:
1. https://www.tcs.ch/.../suzuki-toyota-hybrid-benzinmotor.Auf der "Normrunde" 0,7 km pro 100 km günstiger. Die im Thread angesprochene Strecke entspricht SICHER nicht der Normrunde. Aber sagen wir mal trotzdem, dass die 0,7 l stimmen.
2. 3000 CHF Preisunterschied sind, sagen wir mal, 3000 EUR.
3. Und ich gebe dem Hybriden auf dieser Runde definitiv keine 0,7 l Vorteil. Wenn ich nett bin, gewähre ich ihm 0,4 l. Da geht das Kind, das jetzt in den Kindergarten gebracht wird, in Rente, wenn der Yaris seinen Mehrpreis eingefahren hat.
das kann ich so nicht nachvollziehen, der Link funktioniert bei mir auch nicht.
1. ich kann Dir was zu meinem Verbrauch sagen. Gestern lange unterwegs gewesen, gemischt Stadt/BAB/Land. Besonderheit auf den von mir frequentierten Landstraßen = meist Tempo 80, wenn keine Einschränkung dann ist meist so viel Verkehr dass auch nicht mehr geht, eher weniger. BAB Tempomat 135 - aber auch hier muss man ständig abbremsen, nicht um zwanghaft zu rekuperieren (wie Du so nett anmerktest), sondern weil es der Verkehr eben erfordert. Am Ende hatte ich einen Verbrauch von 4,4/100 und bin am Ziel weitesgehend elektrisch durchs Ort - weil der Hybrid eben auf der BAB und der Landstraße den Akku voll gemacht hat (entgegen Deinen Aussagen). Ansonsten sagt Spritmonitor zum Jazz Hybrid einen Durchschnitt von 4,61/100. Wollen wir dem mal Benziner aus der Klasse gegenüber stellen: Polo TSI DSG bis 115PS (um die GTI rauszunehmen) wird dann bei Spritmonitor mit einem Durchschnitt von 6,27/100, Opel Corsa Automatik sogar mit 6,77/100 - also 1,66-2,16/100 mehr! Den Polo TDI findet man dann dort mit einem Durchschnitt von 4,3/100
2. die Preise in CH kenne ich nicht, kann das nur für hier bewerten. Meine Feststellung: ich bekomme im Jazz den Hybridantrieb geschenkt, er ist nämlich nicht teurer - sofern man ausstattungsbereinigt gleiches mit gleichem Vergleicht.
Polo 1.0 TSI 95PS mit DSG = LP 29875€
Corsa 1.2 100PS AT = LP 26900€, allerdings kann man dort die Klimaautomatik nicht wählen.
Jazz Hybrid 109PS Executive = 25600€
gehen Polo und Corsa billiger? Na klar. Aber nur mit Verzicht gegenüber dem Jazz, der Corsa ist ja schon mit Verzicht gegenüber dem Jazz teurer.
3. also nochmal erneut die Rechnung - ab wann lohnt der Hybrid = hier ab dem ersten Meter. Ziehen wir jetzt den von Dir benannten BMW da hin, lohnt der sich? Das ist so eine Sache ... er ist alt. Nicht nur 4 Jahre alt, auch ein altes Modell, der Nachfolger ist ja schon nicht mehr so richtig frisch. Er ist klein und eng. Er hat keine Garantie mehr außer irgendein auszuhandelndes Gebrauchtwagengedöns. Würde er spassiger sein? Natürlich. Aber billiger in den Gesamtkosten? Ich bin mir da nicht sicher, in 5 Jahren ist er nicht nur ein altes sondern Uraltes Modell weil der Nachfolger vom Nachfolger schon da ist, Diesel will ja heute schon nicht mehr jeder, wie sieht das am Markt in 5 Jahren aus (?) wenn die Technik im Vergleich zum Hybrid tatsächlich wirklich alt ist, und was kostet der in Wartung und Instandhaltung im Vergleich (das ist sehr schwierig für mich abzuschätzen - aber billiger sehe ich den hier nicht). Für mich kann der olle BMW nur in die Waagschale werfen: bessere Fahrleistungen (die man erstmal abrufen wollen oder können muss - ich war gestern mit dem Hybrid schon übermotorisiert), Markenbonus (wenn einem das wichtig ist), eventuell die Optik (soll eventuell ja auch gefallen). Ob sich das gegeneinander aus geht ... muss jeder für sich beurteilen. Ich würde den BMW nicht haben wollen, allein weil ich für einen Kleinwagen (sorry, faktisch vom Nutzwert her ist er das) der so alt ist das nicht ausgeben würde.
An anderer Stelle kam der lahme Hybrid ins Spiel:
Polo 0-100 in 10,8s, Corsa in 10,8s, Jazz in 9,5s
Dazu kommt, dass das Fahren im (Toyota- oder Honda-) Hybrid völlig ruckfrei ist, kein Gangwechsel trübt den Komfort. Natürlich - spielt Lückenspringen oder Autobahnhatz eine Rolle, dann ist der Hybrid weniger spassig, und in der Endgeschwindigkeit auch unterlegen, auch der Verbrauch ist dort dann variabler als zB beim Diesel. Ist man der gleichmäßig im Verkehr schwimmende (was nicht gleichbedeutend mit lahm ist) hat man keinen Nachteil.
Deshalb sind die Mitbewerber ja trotzdem keine schlechten Autos, aber den Nachteil des Hybrid wie von Dir beschrieben sehe ich jetzt im Vergleich noch nicht. Dass der Hybrid gegen den von Dir angegebenen 1er fahrdynamisch abstinkt - klar. Dafür kostet er aber auch als 4 jährige Standuhr, altes Modell, keine Garantie noch so viel wie andere neu. Und der Mehrwert ist fraglich, zumindest Nutzwert hat der alte 1er so gut wie keinen und ist dem Trio aus meinem Beispiel unterlegen. Und wenn man die Leistung nicht abruft (ich hätte in meinem Alltag schon gar keine Möglichkeit dazu) stellt sich die Frage nach deren Sinn.
Und natürlich ist es für den Hybrid angeraten, dass der Fahrer sich etwas auf ihn einstellt und unaufgeregter fährt.
Was also spricht gegen den Hybrid? Doch nicht so viel wie von Dir angegeben. Was spricht für den BMW? mEn in der Mehrzahl subjektive statt objektive Gründe. Das ist in Ordnung, es nutzt ja auch nix wenn man sagt "in dem Hybrid will ich nicht begraben werden", es ist ja nicht alles rational besonders beim Auto (sonst müssten gaaanz viele etwas gaaanz anderes fahren). Aber man muss seine Vorlieben doch nicht versuchen mit herbeigezogenen angeblichen Fakten zu legitimieren.
Naja, spezifischen Verbrauch auf der Standardstrecke ggü. dem Schnitt in Spritmonitor aufzuführen ist nicht hilfreich.
Meinen Golf TSI Bluemotion bewege ich auf dem Arbeitsweg, 38km ebenso mit 4-4,5l/100km.
Dafür brauche ich definitiv keinen Hybrid.
Das Fahrprofil scheint ähnlich.
Hybride sehe ich als Nischenprodukt und immer mehr vom reinen E-Auto verdrängt.
Umgekehrt gibt es Alternativen. Zwanghaft hier Hybride bzw. asiatische Produkte anzupreisen sehe ich nicht als zielführend.
Im Bereich dieses Forums sehe ich einen gewissen Lobbyismus. Weil gewisse User vorherrschend sind, das kann oder muss nicht den Tatsachen entsprechen.
Sollten nicht diese unsäglichen Diskussionen der Antriebsarten im anderen Channel stattfinden ??
Empfehle den TE mit einzubinden - es wird langatmig und wenig hilfreich. 😉
Zitat:
@olli27721 schrieb am 4. Februar 2022 um 12:25:37 Uhr:
Empfehle den TE mit einzubinden - es wird langatmig und wenig hilfreich. 😉
So. Und dieser hat explizit nach Hybriden gefragt. Diesel ist nicht gewünscht. An BEV traut sich die Frau nicht. Dann werden nunmal die sinnvollsten Hybride vorgeschlagen.
Freundlich, sachlich, mit Fakten und Erfahrungen wird hier den Diesel Favoriten begegnet... man stelle sich vor, jemand würde in einer Diesel Kaufberatung einen Hybrid nenne. Ruckzuck wäre er dort gegrillt worden.
Zitat:
@Locorella schrieb am 4. Februar 2022 um 12:38:16 Uhr:
Zitat:
@olli27721 schrieb am 4. Februar 2022 um 12:25:37 Uhr:
Empfehle den TE mit einzubinden - es wird langatmig und wenig hilfreich. 😉So. Und dieser hat explizit nach Hybriden gefragt. Diesel ist nicht gewünscht. An BEV traut sich die Frau nicht. Dann werden nunmal die sinnvollsten Hybride vorgeschlagen.
Freundlich, sachlich, mit Fakten und Erfahrungen wird hier den Diesel Favoriten begegnet... man stelle sich vor, jemand würde in einer Diesel Kaufberatung einen Hybrid nenne. Ruckzuck wäre er dort gegrillt worden.
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Dann solltet Ihr bitte wieder BTT kommen, anstatt hier wieder Hochrechnungen der ANtriebsarten vorzunehmen.
Eine gute Kaufberatung stellt alles sachlich vor.
Ob gewünscht oder nicht, manchmal kann man auf der falschen Fährte sein. Das muss auch berücksichtigt werden. Am Ende muss man trotzdem alle Faktoren in die Waagschale werfen. Was sind heißt, an manchen ist noch Bedarf der Diskussion.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 4. Februar 2022 um 12:46:43 Uhr:
Eine gute Kaufberatung stellt alles sachlich vor.
Ob gewünscht oder nicht, manchmal kann man auf der falschen Fährte sein. Das muss auch berücksichtigt werden. Am Ende muss man trotzdem alle Faktoren in die Waagschale werfen. Was sind heißt, an manchen ist noch Bedarf der Diskussion.
-
Korrekt - nur leider sind es immer wieder die gleichen Parteien, die die gleiche Sau durch Dorf treiben.
Nix für ungut - muss sich keiner angesprochen fühlen - aber das ist mein Eindruck hier.
Häufig verliert der TE dann auch die Lust. 😉
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 4. Februar 2022 um 11:36:39 Uhr:
Zitat:
@xis schrieb am 4. Februar 2022 um 00:51:08 Uhr:
1. https://www.tcs.ch/.../suzuki-toyota-hybrid-benzinmotor.Auf der "Normrunde" 0,7 km pro 100 km günstiger. Die im Thread angesprochene Strecke entspricht SICHER nicht der Normrunde. Aber sagen wir mal trotzdem, dass die 0,7 l stimmen.
2. 3000 CHF Preisunterschied sind, sagen wir mal, 3000 EUR.
3. Und ich gebe dem Hybriden auf dieser Runde definitiv keine 0,7 l Vorteil. Wenn ich nett bin, gewähre ich ihm 0,4 l. Da geht das Kind, das jetzt in den Kindergarten gebracht wird, in Rente, wenn der Yaris seinen Mehrpreis eingefahren hat.
das kann ich so nicht nachvollziehen, der Link funktioniert bei mir auch nicht.
1. (...) Am Ende hatte ich einen Verbrauch von 4,4/100 und bin am Ziel weitesgehend elektrisch durchs Ort - weil der Hybrid eben auf der BAB und der Landstraße den Akku voll gemacht hat (entgegen Deinen Aussagen). Ansonsten sagt Spritmonitor zum Jazz Hybrid einen Durchschnitt von 4,61/100. Wollen wir dem mal Benziner aus der Klasse gegenüber stellen: Polo TSI DSG bis 115PS (...)
Bitte nicht die andere Marke mit einem anderen Motor in einem anderen Fahrzeug.
Den Jazz bitte mit dem gleichen Motor gegenüberstellen.
Ich habe es übrigens mit dem Prius nicht geschafft, per Rekuperation aufzuladen, was ich über Land und über Autobahn "verbraucht" habe.
Das Perpetuum Mobile ist aber ein elektrischer LKW, der mit Ladung bergab fährt und rekuperiert, und ohne Ladung hochfährt, dabei die Energie verbraucht.
Ohne diesem Fahrprofil würde er das auch nicht schaffen. Mit diesem Fahrprofil könnte er IMO sogar noch Strom erzeugen und abgeben...
Zitat:
2. die Preise in CH kenne ich nicht, kann das nur für hier bewerten. Meine Feststellung: ich bekomme im Jazz den Hybridantrieb geschenkt, er ist nämlich nicht teurer - sofern man ausstattungsbereinigt gleiches mit gleichem Vergleicht.
Polo 1.0 TSI 95PS mit DSG = LP 29875€
Corsa 1.2 100PS AT = LP 26900€, allerdings kann man dort die Klimaautomatik nicht wählen.
Jazz Hybrid 109PS Executive = 25600€
Ja, bitte vergleiche Gleiches mit Gleichem, also Jazz mit Jazz!
Zitat:
3. also nochmal erneut die Rechnung - ab wann lohnt der Hybrid = hier ab dem ersten Meter.
Bisher habe ich nur den vergleich Jazz mit Polo und Corsa gesehen. Ich hätte aber gerne Jazz mit Jazz verglichen, wie ich Yaris mit Yaris und identischem Motor vergleichen habe (nur nach Papierlage, aber immerhin zeigt die Papierlage aus der Schweiz 0,7 l Abstand zwischen Hybrid und Verbrenner gegenüber NEFZ mit 1,4 l Unterschied. Die 1,4 l Unterschied nach Datenblatt sind demnach Fake.)
Zitat:
Ziehen wir jetzt den von Dir benannten BMW da hin, lohnt der sich?
Gegenüber einem Hybrid-BMW ja! Gegenüber einem Yaris, Hybrid oder nicht: nein!
Zitat:
Das ist so eine Sache ... er ist alt. Nicht nur 4 Jahre alt,
Kann ich nicht bestätigen. Ich kann bestätigen, dass ein 4 Jahre alter, gepflegter BMW (z.B. Leasingrückläufer) ab E90 besser dasteht, als zu dem Zeitpunkt neue VW, Koreaner oder Japaner. Die 4 Jahre "Rückstand" sind im Erhaltungsgrad gegenüber den anderen Marken nach 2-3 Jahren aufgeholt.
Mein aktueller 325d, beim Kauf 3,5 Jahre alt, stand da wie ein Neuwagen. Da war nicht einmal in den Falzen Staub.... Jetzt ist er ziemlich genau 5 Jahre alt, immer noch wie aus dem Ei gepellt, Karosserie immer noch wie neu, keinerlei Rostanflüge auch untenrum (alles blank), und vom Motor reden wir lieber gar nicht. Nach diesem WE wird das Auto über 80.000 km haben, selbstverständlich gab es nicht die kleinste Reparatur oder sonst irgend ein Ausfall, AUSSER, dass ich diverse Steine und Waschbären mit der vorderen Stoßstange mitgenommen habe. Der 325d ist vielleicht eine "beeindruckendere" Erscheinung als ein 120d, aber die Technik teilen sie sich größtenteils.
Zitat:
auch ein altes Modell, der Nachfolger ist ja schon nicht mehr so richtig frisch.
Hat beim Auto "richtig frisch" einen Nutzwert?
Zitat:
Er ist klein und eng.
Nicht kleiner und enger als manche Andere, mit denen man 90 km/Tag günstig fahren kann. mehr Platz als für ein Kind war nicht die Anforderung.
Zitat:
Er hat keine Garantie mehr außer irgendein auszuhandelndes Gebrauchtwagengedöns.
Mein Link hatte Premium Selection. Der hat noch europaweit 20.000 km volle Garantie, danach abgestuft je 10.000 km je 10% mehr Zuzahlung auf Ersatzteile (50% zahlt die Garantie immer, sofern von der Garantie betroffene Teile betroffen sind - und das sind FAST Alle!)
Premium Selection hat auch MINDESTENS 10.000 km bis zum nächsten Kundendienst, meist ist der Kundendienst frisch.
Zitat:
Würde er spassiger sein? Natürlich.
Das war nicht die Anforderung. 150 PS sind auch nicht spaßig. Die 150 PS-Version ist aber ein Langläufer.
Zitat:
Aber billiger in den Gesamtkosten?
Billiger als egal welcher VW-Konzern-Auto, bis zu 4 Jahre alt, ab Up/Mii: JA!
Billiger als Dacia oder Yaris egal welches Alter: eher nein.
Billiger als Corolla egal welches Alter: eher JA, gegenüber GANZ alten Corolla (20 Jahre alt) mit wenig km schwer zu sagen... Die fahren ja immer noch wie neu, wenn sie gepflegt sind, nur weiß ich nicht, wie gut der Rest funktioniert.
Billiger als Prius: kann ich nicht beurteilen - grenzwertig. Im Verbrauch teurer, und dann beim Service wieder billiger.... Messers Schneide.
Zitat:
Ich bin mir da nicht sicher, in 5 Jahren ist er nicht nur ein altes sondern Uraltes Modell weil der Nachfolger vom Nachfolger schon da ist
Interessant für Modepüppchen. Dieser BMW wird aber bei 20.000 kaum belastenden km im Jahr in 5-10 Jahren fahren wie am ersten Tag.
Zitat:
Diesel will ja heute schon nicht mehr jeder,
Das ist dann ein Spareffekt in Zeiten hoher Gebrauchtwagenpreise. Das Auto ist trotzdem 7000 EUR zu teuer. Wer heute kauft, zahlt eben mehr.
Zitat:
wie sieht das am Markt in 5 Jahren aus (?)
Man setzt sich ins Auto, startet den Motor, und fährt. Wer interessiert sich für den Markt, wenn er ein fahrendes Auto hat? Wer investieren will, muss halt Charts lesen können, aber Autos sind ein träges Investitionsgut. Ich würde davon abraten.
Zitat:
wenn die Technik im Vergleich zum Hybrid tatsächlich wirklich alt ist, und was kostet der in Wartung und Instandhaltung im Vergleich (das ist sehr schwierig für mich abzuschätzen - aber billiger sehe ich den hier nicht).
Die Abschätzung ist ganz easy. Bis weit über 200.000 km nur die standardmäßigen Wartungen bei Toyota und BMW. Eventuelle 200 - 500 EUR für Kleinigkeiten kann man ignorieren. Elektronik ist hitzeempfindlich, irgendwelche Sensoren können immer Hopps gehen. Geschenkt. Man kann auch den Empfehlungen folgen, und beim BMW den Abgastrakt reinigen lassen, zum Preis eines der zusätzlichen Kundendienste von Toyota, und Getriebeöl wechseln - aber bei DEM Fahrprofil sehe ich keinen Gewinn darin.
Man nimmt also die Toyota-Wartungspreise aus der Gegend (Markenhändler Toyota), die von BMW (Markenhändler BMW), vergleicht die Preise, rechnet mit 5,5 l Diesel im Schnitt für BMW, rechnet mit X,X l Schnitt bei Toyota, man nimmt den Anschaffungspreis und rechnet nach, wann der Toyota den Sprit gegenüber BMW gespart hat, wenn überhaupt.
Durch doppelt so viel Service wie BMW, und jeder Service teurer als jeder BMW-Service, kommt man dann nach meiner Einschätzung darauf, dass sich der Toyota in diesem Fahrprofil nicht lohnt.
Meine Einschätzung ist aber absolut wertlos und soll nur dazu dienen, zu einer eigenen Einschätzung kommen zu wollen. Im Endeffekt kann und darf nur der Käufer die Kostenrechnung anfertigen.
Zitat:
Für mich kann der olle BMW
...der neuwertige BMW...
Zitat:
nur in die Waagschale werfen: bessere Fahrleistungen
Irrelevant. Ich nehme sie aus der Waagschale wieder raus :-D
Zitat:
Markenbonus (wenn einem das wichtig ist)
Wichtig ist, dass BMW im Service vergleichsweise günstig ist. Darin besteht für MICH der BMW-"Markenbonus".
Ein weiterer Markenbonus in Deutschland (gibt's auch im VW-Konzern, wohl auch bei Mercedes): man bekommt das Auto immer sauber zurück. Immerhin sind das ca. 40 EUR je Service (vgl. "Mister Wash"😉, die man "geschenkt" [räusper] kriegt- Zumindest die ZEIT hierfür ist geschenkt.
Zitat:
eventuell die Optik (soll eventuell ja auch gefallen).
CW 0,29 wenn ich richtig gesucht habe. Für ein Steilheck ist das eine Ansage (sogar besser als "Der neue Audi 100"😉
Zitat:
allein weil ich für einen Kleinwagen (sorry, faktisch vom Nutzwert her ist er das) der so alt ist das nicht ausgeben würde.
Ja, ich sehe ihn in der selben Klasse wie den A1.
Aber der Motor ist ein würdiger GT - und DAS ist die Anforderung!
Zitat:
An anderer Stelle kam der lahme Hybrid ins Spiel:
Polo 0-100 in 10,8s, Corsa in 10,8s, Jazz in 9,5s
War keine Anforderung - ich habe es nur angemerkt. Bei Prius spürt man ab Tempo 80 nichts mehr. Immerhin geht die Tachonadel schneller hoch als der Stundenzeiger meiner Uhr....
Zitat:
Dazu kommt, dass das Fahren im (Toyota- oder Honda-) Hybrid völlig ruckfrei ist, kein Gangwechsel trübt den Komfort.
Dafür wird es irre laut, wenn man den Fuß nicht ruhig hält.
Zitat:
Natürlich - spielt Lückenspringen oder Autobahnhatz eine Rolle,
War nicht die Anforderung.
Auch mit dem BMW fahre ich manchmal so: "One pedal Driving und NICHT überholen" und manchmal so "Die anderen Autofahrer sind wie stehende Hindernisse zu bahendeln". Zweiteres geht mit anderen Marken eher nicht, aber auch mit einem 150 PS-BMW geht das eher nicht.
Zitat:
dann ist der Hybrid weniger spassig,
Der Hybrid ist an der Tankstelle spaßig, WENN er seine Vorteile unterwegs ausspielen kann. Ich bewerte diesen Spaß als SEHR hoch.
Der Diesel (mein Diesel) ist dann spaßig, wenn mich DEUTLICH schnellere Benziner überholen, und kurze Zeit später in die Autobahntankstelle einbiegen. Dann grinse ich immer...
Zitat:
und in der Endgeschwindigkeit auch unterlegen,
Nur nachts. Der TE möchte tagsüber und VIEL über Land fahren. Keine Unterlegenheit des Hybriden gegenüber den Chiron.
Zitat:
Deshalb sind die Mitbewerber ja trotzdem keine schlechten Autos,
Den Nachteil sehe ich beim häufigen Service. Wenn der Service gleich häufig wäre, hätte ich mich in diesem Thread nicht beteiligt, weil mein Vorschlag sinnlos gewesen wäre.
Zitat:
Und natürlich ist es für den Hybrid angeraten, dass der Fahrer sich etwas auf ihn einstellt und unaufgeregter fährt.
...MAXIMAL rekuperativ fährt! Bei Toyota hast Du da eine sehr präzise Anzeige, und kannst GANZ genau erkennen, wann er rekuperiert und wie viel.
Das musst Du dann auf DEIN Fahrprofil übertragen, und lernen, effizient zu fahren. Das bindet viel Aufmerksamkeit (im positiven Sinne!) und macht dadurch wirklich Spaß.
Ich sehe ein 150-PS-BMW als einen spaßbefreiten Langstreckler an.
Zitat:
Was also spricht gegen den Hybrid?
Ich gebe an:
- die häufigen Wartungsintervalle (~400-500 EUR "Verlust" gegenüber dem Diesel, die der Hybrid erst einmal mit Sprit einsparen "muss"😉
- höhere Spritkosten, falls die Rekuperation nicht ausreichend klappt. Die Quote der potentiellen Rekuperation ist vor dem Kauf zu ermitteln, um eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung zutreffen.
Zitat:
Doch nicht so viel wie von Dir angegeben.
IMO ist das zu klären. Ich werde NICHT behaupten, dass der Diesel in JEDEM Fall besser dasteht.
Zitat:
Was spricht für den BMW?
- der solide Motor
- der geringe Verbrauch
- die geringen Wartungskosten
- die nicht zu erwartenden Reparaturkosten auf Jahre hinaus (gilt auch für Toyota, nicht für PSA, Fiat, Renault, VW-Konzern)
Zitat:
mEn in der Mehrzahl subjektive statt objektive Gründe.
Subjektiv ist nur die Einschätzung des Fahrprofils bezüglich Rekuperation. Ja, das ist OK. Der Rest ist eigene Erfahrung - und das soll doch der individuelle Beitrag hier sein, nicht?
Zitat:
Aber man muss seine Vorlieben doch nicht versuchen mit herbeigezogenen angeblichen Fakten zu legitimieren.
Das auf jeden Fall. Ich habe aber keine Vorliebe für BMW - ich habe "nur" Erfahrung damit. Bisher habe ich mit BMW die mit ABSTAND beste Auto-Erfahrung (preislich). Fahrtechnisch bin ich glasklar bei Audi. Mit einem A3 (Limousine, Sportfahrwerk) würde ich meinen BMW in Grund und Boden fahren, mit einem A4 sowieso.
Laut TE nur 50% Autobahn, dazu Kompaktwagen, Neuwagen und von besonders hohen Tempo war auch nie die Rede. Außerdem scheint ein Automatikgetriebe gewünscht zu sein. Bei diesen Kriterien macht ein Diesel heutzutage doch null Sinn, frage mich warum das ausgerechnet in diesem Thread zu so einem Thema wurde. Einige hier sollten sich mal die Preise von neuen Dieseln ansehen. Diesel ist was für Leute die mehr Autobahn mit hohem Tempo fahren oder für schwerere Fahrzeuge, für Kompaktwagen bei 50% Autobahn lohnt sich das schon lange nicht mehr.
Sollte jeder selbst rechnen. Ich habe mit 20% Autobahn gerechnet (mein Fehler, es waren ~20 km, nicht 20%). Bei 50% würde ich noch mehr auf Diesel gehen.
Ich weiß, der Diesel ist ausgeschlossen worden aus Angst, irgendwo ausgesperrt zu sein. Ebenso ist Elektro ausgeschlossen worden, als Angst liegenzubleiben.
Angst ist kein guter Ratgeber.
Dabei sind Diesel (Streckenprofil) und Elektro (Streckenlänge) die aktuell technisch besten Lösungen (Elektro nur, wenn man zu Hause laden kann, evtl. mit Potential auf Solarzellen).
Die schlechtesten Lösungen für diese Mittelstrecken sind Benzin und Hybrid, wobei ich zu jener Einschätzungs-Fraktion gehöre, dass Hybrid auf der Autobahn/Landstraße sein Potential zu wenig ausspielen kann, als dass er wirtschaftlich gegenüber den gleich motorisierten Benziner des selben Typs wäre. Hybrid rockt die Stadt, aber da braucht man eher 30-50% Stadt-Anteil, um den Vorteil gegenüber den Benziner des selben Modells zu genießen. Wie gesagt - meine Einschätzung.