Auto für etwa 90km/Tag
Hallo zusammen,
im November benötigen wir ein zweites Auto.
Meine Frau wird dann, nach der Elternzeit, an einem neuen Standort zu Arbeiten anfangen.
Es sind in etwa 45km Einfache Strecke, davon etwa 50% Autobahn und 50% Bundesstraße. 4x die Woche wird sie Fragen, im Jahr also knappe 19.000km.
Meine Überlegung sah bisher so aus: junge Gebrauchte sind kaum billiger, als ein Neuwagen. Also ein Neuwagen.
Bisher haben wir uns angeschaut: Hyundai Ioniq Plug-in hybrid und Hyundai Ioniq Electro.
Fahrzeugklasse also Kompaktwagen, kein SUV. Am liebsten mindestens Vollhybrid.
Wallbox können wir in der Tiefgarage anbringen, also wäre ein Plug-in oder Elektro möglich.
Am Montag schauen wir uns den Toyota Corolla mit dem 1.8 als hybrid an.
Welche Ideen/Vorschläge habt ihr noch?
99 Antworten
BMW XXXi würde jedenfalls nicht empfehlen :-D Und auch nicht den i3, den BMW 225xe oder den entsprechenden Mini.
Zu teuer.
Bei den entsprechenden Strecken sehe ich den Diesel als technisch geeigneter an. Euro 6-Diesel darf in jede Stadt, und das wird lange so bleiben. Man kann auch billigere Diesel finden, z.B. Skoda oder Fiesta.
Dann sind das etwas weniger komfortable Autos... Für die Fahrt zur Arbeit (und mit dem Kind von A nach B) sicherlich völlig ausreichend (falls die Anbieter seriös sind - das habe ich nicht gecheckt).
Hier bewegt man sich im Spannungsfeld zwischen "kein Akku, ich bleibe sonst liegen" und "kein Diesel, dann darf ich nicht in die Stadt" - was natürlich beides irrational ist.
Die unterm Strich besten Lösungen für die Aufgabe bleiben also ausgeschlossen.
Zwischen Sodom und Gomorrha ist der Hybride (egal ob voll oder plugin) eventuell die bessere Lösung gegenüber einem Benziner. Ob bei diesem Fahrprofil ein Hybrid TATSÄCHLICH die bessere Lösung gegenüber z.B. einem Mazda mit SkyActive-X bei GLEICHEM "Gasfuß" wäre, ist auch eine Frage. Ich schätze den Toyota-Hybriden bei dem genannten Fahrprofil nicht als 20% sparsamer gegenüber dem Toyota-Benziner des gleichen Typs ein, und damit auch nicht unbedingt günstiger als den Mazda ein. Aber das ist meine echt wilde Schätzung, die auf den Zahlen aus dem Werbeprospekten beruht.
Naja... Ohne Diesel (oder reinem Akku) bleibt die drittschlechteste Lösung dann nur noch Geschmacksache, Benzin oder Benzin mit Zusatzgewicht, in der Hoffnung, dass das Zusatzgewicht per Rekuperation zumindest kompensiert wird, wenn schon draufgezahlt... :-)
Das Zusatzgewicht kann aber als Plugin per KOSTENLOSEM Laden beim Arbeitgeber auf jeden Fall kompensiert werden.
Zitat:
@xis schrieb am 2. Februar 2022 um 16:47:17 Uhr:
Bei den entsprechenden Strecken sehe ich den Diesel als technisch geeigneter an.
Aber warum ist die Frage?
Zitat:
Man kann auch billigere Diesel finden, z.B. Skoda oder Fiesta.
Die Kompaktklassehybride sind ungeeignet und stinken gegen den 1er BMW katastrophal ab. Aber ein ungedämmter Kleinwagen mit 80 (Dreizylinder) Diesel PS und 5 Gang Schaltgetriebe ist nun eine Option wert?
Zitat:
Ob bei diesem Fahrprofil ein Hybrid TATSÄCHLICH die bessere Lösung gegenüber z.B. einem Mazda mit SkyActive-X bei GLEICHEM "Gasfuß" wäre, ist auch eine Frage.
Da bin ich bei dir. Der Mazda 3 mit dem Skyactive X ist ziemlich interessant und funktioniert tatsächlich prima gerade auf Langstrecke im Teillastbestrieb. Leider ist die 180PS Version schon wieder veraltet. Die neuste Version des Motors erkennt man an den angegeben 186PS. DIe 6 PS mehr sind peanuts aber es wurde breit das Drehmomentband erhöht und die Effizienz nochmals gesteigert. Dafür beginnt dieser dann aber auch erst ab 24k€ auf dem Gebrauchtmarkt.
Zitat:
Ich schätze den Toyota-Hybriden bei dem genannten Fahrprofil nicht als 20% sparsamer gegenüber dem Toyota-Benziner des gleichen Typs ein, und damit auch nicht unbedingt günstiger als den Mazda ein. Aber das ist meine echt wilde Schätzung, die auf den Zahlen aus dem Werbeprospekten beruht.
Du unterschätzt meiner Meinung nach das Potential des Vollhybriden auf dem Bundes- und Landstraßengeeier. Tempomat 106 sehe ich selbst bei mir im lädnlichen Raum - gerade zur Rush Hour - selten. Dorfdurchfahrten, 70er Zonen, LKWs, "Schnarcher" unter 100. Zudem der gemütliche Gasfuß der Frau. Dies machen 60% des Arbeitsweges aus in diesem Fall. Potentielle Fahrten abseits des Arbeitsweges noch gar nicht beachtet.
Zitat:
Naja... Ohne Diesel (oder reinem Akku) bleibt die drittschlechteste Lösung dann nur noch Geschmacksache, Benzin oder Benzin mit Zusatzgewicht, in der Hoffnung, dass das Zusatzgewicht per Rekuperation zumindest kompensiert wird, wenn schon draufgezahlt... :-)
Das ist aber nun wieder Käse.
@Locorella schrieb am 2. Februar 2022 um 17:26:19 Uhr:
Zitat:
@Locorella schrieb am 2. Februar 2022 um 17:26:19 Uhr:
Zitat:
Man kann auch billigere Diesel finden, z.B. Skoda oder Fiesta.
Die Kompaktklassehybride sind ungeeignet und stinken gegen den 1er BMW katastrophal ab. Aber ein ungedämmter Kleinwagen mit 80 (Dreizylinder) Diesel PS und 5 Gang Schaltgetriebe ist nun eine Option wert?
Zum (fast) halben Preis....
Und stinken tun die nicht. Bis 130 km/h sind sie auch nicht SO laut. Dafür fahren die billig :-D
Ich fahre einen Punto 188 Benziner zur Arbeit. Keine 15 km je Strecke... Stadt/Land/Fluss. Elektro wäre optimal (e-flat.com, ca. 144 EUR/Monat + eine zusätzliche Versicherung für die Kratzer und Dellen, die ich ins Auto klatsche), aber ich brauche eine Anhängekupplung.
Zitat:
Da bin ich bei dir. Der Mazda 3 mit dem Skyactive X ist ziemlich interessant und funktioniert tatsächlich prima gerade auf Langstrecke im Teillastbestrieb. Leider ist die 180PS Version schon wieder veraltet. Die neuste Version des Motors erkennt man an den angegeben 186PS. DIe 6 PS mehr sind peanuts aber es wurde breit das Drehmomentband erhöht und die Effizienz nochmals gesteigert. Dafür beginnt dieser dann aber auch erst ab 24k€ auf dem Gebrauchtmarkt.
Zum Preis des BMW oder eines komischen Neuwagens.... Aber wenigstens kein Zusatzgewicht.
Zitat:
(...)
Du unterschätzt meiner Meinung nach das Potential des Vollhybriden auf dem Bundes- und Landstraßengeeier.
Möglich. Aber die Angabe 70 - 100 km/h ist für mich eher eine flotte Fahrt auf der Landstraße.
Ich vergleiche das mit meinen Fahrten nach Blaubeuren nach Unterstadion. Da gab es etwas Bremserei in Ehingen (morgens eher nicht, aber nachmittags durchaus), sonst lief es sehr flüssig - praktisch frei von verkehrsbedingten Verzögerungen).
Was ich hier tun kann, ist nur eine Einschätzung abzugeben. Aber ich habe keinerlei Gefühle gegenüber den Entscheidungen anderer Leute, was sie mit IHREM Geld kaufen wollen.
Wenn ich nur rational einkaufen würde, hätte ich 99% von dem Sch... was ich habe, oder weggeschmissen habe, nie gekauft. Insofern...
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Ich kann Locorella nur zustimmen. Die Toyota Hybride gelten als extrem langlebig, solide und zuverlässig.
Was der eine Kunde und das Klatschblatt Auto Motor und Sport als lästigen jährlichen Service war nimmt, sieht der vernünftige Hersteller als empfohlene und für die langfristig gut funktionierende Technik, notwendige Wartung.
Also, ich finde die Argumentation ziemlich hinfällig. Die höheren Wartungskosten bringen meist einen jährliche planbaren Termin mit sich und damit einhergehend seltenere ungeplante Werkstattaufenthalte. Zeit die man damit verbringt den Wagen in die Werkstatt zu bringen, sich mit Kostenvoranschlägen oder Sorgen um das Auto zu machen ist vergleichsweise gesehen deutlich geringer.
Steinigt mich, aber die 30.000km Wartungsintervalle von BMW (aber auch von anderen Herstellern) im Vergleich als Lösung und techn. Fortschritt zu empfehlen halte ich fast für grob Fahrlässig. Klar, als Neuwagenkäufer kann es einem Wurscht sein wenn das Fahrzeug nur 5 Jahre bleibt. Aber spätestens den zweiten oder dritten Besitzer bei 150-200t km auf dem Tacho straft dann die unzureichende Pflege des Motors mit teuren Folgekosten.
Das Märchen vom größeren Gewicht durch das zusätzliche Antriebsystem ist auch genau das, nämlich ein Märchen, was BMW, Mercedes etc. nicht hinbekommen hat Toyota seit Jahren gut praktiziert. Solide Hybridsysteme die zwar keine Meisterleistungen an Sportlichkeit oder Dynamik und Begeisterung hinlegen, dafür aber bei Taxifahrern und Stammkunden geschätzt werden.
Ich habe eine sehr gute Beziehung zu einem BMW Mechaniker mit dem Spezialgebiet Motorenbau und Revision, die alte Leier, alle 1-9 Monate wo ich bei ihm auftauche (ja ich richte gerne alte BMWs als Hobby her, das mache ich aber aus Leidenschaft, weil das eben Leiden schafft 😛 ) stehen zwei Wägen auf den Bühnen, eines meist ein Oldtimer für die große Revision und eines ein Standard BMW Diesel oder Benziner mit größeren Schäden und 150-250t km Laufleistung. Nicht selten alle Serviceintervalle eingehalten, und seine Aussage wiederholt sich, meist extreme Verkokungen in Ansaugtrakt und oder an den Laufbuchsen, verschlissener Ventiltrieb, zu geranzte Motorköpfe, Ablagerungen, kaputte Lagerschalen, kaputte Turbolader. Dann hat die Kiste einmal bisschen mehr Leistung bringen müssen und schwupps macht irgendwas die Biege. Alles klassische Erscheinungen von mangelnder Pflege (auf Grund von schlechten Herstellervorgaben) wie er sagt. Klar, Materialermüdungen sind auch möglich, aber meist eher unwahrscheinlich wenn man die Zustände anschaut. Dazu Automatikgetriebe die nie einen Ölwechsel gesehen haben bei Laufleistungen die die empfohlenen Intervalle meist um das 3x fache überschreiten.
Dem entgegen steht die zweite Werkstatt die ich für nicht BMW und TÜV sowie normale Kleinigkeiten aufsuche. der freie Meister meines Vertrauens, Toyotas oder Japaner stehen bei dem so gut wie nie in der Werkstatt, liegt nicht daran, dass er keine im Kundenstamm hätte, nein, denen fehlt einfach weniger. Meistens deutsche Fabrikate, selten mal ein Japaner/Asiate oder Koreaner oder so und dann wenn dann nur für den TÜV oder Verschleißteile.
Ach ja, Scheckheftgepflegt heißt bei BMW/Mercedes/VW etc. alle drei Jahre ein Ölwechsel. Inzwischen werden Liebhaberservices oder jährliche Services hier schon angepriesen. Gespülte Automatikgetriebe, Tim-Eckard-Methode und prophylaktisch gewechselte Steuerketten sind bei höheren Laufleistungen auch plötzlich in vielen Verkaufsinseraten zu lesen. Wo früher hier gesagt wurde Montagsmodell, hier stimmt etwas nicht, lass die Finger davon, wird heute argumentiert, super, eine Schwachstelle mehr bereits ausgemerzt, für die nächsten 100-150t km Ruhe. Der lange als teuer angesehene und lästige Zahnriemenwechsel gilt nicht selten heute als Lösung eines Steuerkettenproblems, denn diese kostet im Tausch nicht selten um den Faktor 2-4x so viel...
Zitat:
@xis schrieb am 2. Februar 2022 um 15:32:33 Uhr:
Und ja - ich empfehle in jedem Thread wo ich etwas empfehle MEIST BMW, weil ich die Marke in dieser Preiskategorie und mit dem entsprechenden Anforderungsprofil an ein Auto durch eigene Erfahrung am besten kenne. Wenn der BMW nicht passt, empfehle ich ihn auch nicht (und bleibe komplett weg aus dem Thread). Problem?
Dann lies doch zukünftig auch mal die Eingangsposts und halt dich dran.
Der TE möchte keinen Diesel und fragt nach Hybriden, bekommt aber einen Diesel vorgeschlagen. *kopfschüttel*
Zitat:
@Gany22 schrieb am 2. Februar 2022 um 17:49:01 Uhr:
Steinigt mich, aber die 30.000km Wartungsintervalle von BMW (aber auch von anderen Herstellern) im Vergleich als Lösung und techn. Fortschritt zu empfehlen halte ich fast für grob Fahrlässig. Klar, als Neuwagenkäufer kann es einem Wurscht sein wenn das Fahrzeug nur 5 Jahre bleibt. Aber spätestens den zweiten oder dritten Besitzer bei 150-200t km auf dem Tacho straft dann die unzureichende Pflege des Motors mit teuren Folgekosten.
Diese Wartungsintervalle gibt es schon seit Jahrzehnten, deine Erfahrungen kann ich jedoch nicht teilen. An der Zuverlässigkeit des Toyota HSD zweifle ich nicht, die Mär von den unzuverlässigen BMW kenne ich aber auch nur vom Hörensagen.
Ich kenne die Strecke; ein "flottes Auto" bringt da nicht viel. Es sind pi mal Daumen 20 km Autobahn, stark befahren.
Warum ein Voll-Hybrid da nicht geeignet sein soll, erschließt sich mir auch nicht - aber es wäre eine Lösung, nicht die Lösung.
Wobei ich den Corolla nicht vorbehaltlos empfehlen will. Das Innenraum-Design ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, und luftig geht's auch nicht zu. Ich hatte den einen Tag als Werkstattwagen - und war froh, meinen Auris wieder zu haben...
Was stimmt ist, daß der Service sehr teuer sein kann. 90000er Inspektion und Hybridcheck - Materialkosten fast 600 Euro. Alleine 1 l Öl über 22 Euro, vier Zündkerzen zu rund 100 Euro...
Ist bei anderen Herstellern aber sicher genauso.
Zitat:
@Gany22 schrieb am 2. Februar 2022 um 17:49:01 Uhr:
Ich kann Locorella nur zustimmen. Die Toyota Hybride gelten als extrem langlebig, solide und zuverlässig.
Was der eine Kunde und das Klatschblatt Auto Motor und Sport als lästigen jährlichen Service war nimmt, sieht der vernünftige Hersteller als empfohlene und für die langfristig gut funktionierende Technik, notwendige Wartung.Also, ich finde die Argumentation ziemlich hinfällig. Die höheren Wartungskosten bringen meist einen jährliche planbaren Termin mit sich und damit einhergehend seltenere ungeplante Werkstattaufenthalte. Zeit die man damit verbringt den Wagen in die Werkstatt zu bringen, sich mit Kostenvoranschlägen oder Sorgen um das Auto zu machen ist vergleichsweise gesehen deutlich geringer.
Steinigt mich, aber die 30.000km Wartungsintervalle von BMW (aber auch von anderen Herstellern) im Vergleich als Lösung und techn. Fortschritt zu empfehlen halte ich fast für grob Fahrlässig. Klar, als Neuwagenkäufer kann es einem Wurscht sein wenn das Fahrzeug nur 5 Jahre bleibt. Aber spätestens den zweiten oder dritten Besitzer bei 150-200t km auf dem Tacho straft dann die unzureichende Pflege des Motors mit teuren Folgekosten.
Das Märchen vom größeren Gewicht durch das zusätzliche Antriebsystem ist auch genau das, nämlich ein Märchen, was BMW, Mercedes etc. nicht hinbekommen hat Toyota seit Jahren gut praktiziert. Solide Hybridsysteme die zwar keine Meisterleistungen an Sportlichkeit oder Dynamik und Begeisterung hinlegen, dafür aber bei Taxifahrern und Stammkunden geschätzt werden.
Ich habe eine sehr gute Beziehung zu einem BMW Mechaniker mit dem Spezialgebiet Motorenbau und Revision, die alte Leier, alle 1-9 Monate wo ich bei ihm auftauche (ja ich richte gerne alte BMWs als Hobby her, das mache ich aber aus Leidenschaft, weil das eben Leiden schafft 😛 ) stehen zwei Wägen auf den Bühnen, eines meist ein Oldtimer für die große Revision und eines ein Standard BMW Diesel oder Benziner mit größeren Schäden und 150-250t km Laufleistung. Nicht selten alle Serviceintervalle eingehalten, und seine Aussage wiederholt sich, meist extreme Verkokungen in Ansaugtrakt und oder an den Laufbuchsen, verschlissener Ventiltrieb, zu geranzte Motorköpfe, Ablagerungen, kaputte Lagerschalen, kaputte Turbolader. Dann hat die Kiste einmal bisschen mehr Leistung bringen müssen und schwupps macht irgendwas die Biege. Alles klassische Erscheinungen von mangelnder Pflege (auf Grund von schlechten Herstellervorgaben) wie er sagt. Klar, Materialermüdungen sind auch möglich, aber meist eher unwahrscheinlich wenn man die Zustände anschaut. Dazu Automatikgetriebe die nie einen Ölwechsel gesehen haben bei Laufleistungen die die empfohlenen Intervalle meist um das 3x fache überschreiten.
Dem entgegen steht die zweite Werkstatt die ich für nicht BMW und TÜV sowie normale Kleinigkeiten aufsuche. der freie Meister meines Vertrauens, Toyotas oder Japaner stehen bei dem so gut wie nie in der Werkstatt, liegt nicht daran, dass er keine im Kundenstamm hätte, nein, denen fehlt einfach weniger. Meistens deutsche Fabrikate, selten mal ein Japaner/Asiate oder Koreaner oder so und dann wenn dann nur für den TÜV oder Verschleißteile.
Ach ja, Scheckheftgepflegt heißt bei BMW/Mercedes/VW etc. alle drei Jahre ein Ölwechsel. Inzwischen werden Liebhaberservices oder jährliche Services hier schon angepriesen. Gespülte Automatikgetriebe, Tim-Eckard-Methode und prophylaktisch gewechselte Steuerketten sind bei höheren Laufleistungen auch plötzlich in vielen Verkaufsinseraten zu lesen. Wo früher hier gesagt wurde Montagsmodell, hier stimmt etwas nicht, lass die Finger davon, wird heute argumentiert, super, eine Schwachstelle mehr bereits ausgemerzt, für die nächsten 100-150t km Ruhe. Der lange als teuer angesehene und lästige Zahnriemenwechsel gilt nicht selten heute als Lösung eines Steuerkettenproblems, denn diese kostet im Tausch nicht selten um den Faktor 2-4x so viel...
Selten so viel Blödsinn gelesen.
BMW (und jeder andere) Diesel will Strecke machen. Wenn der Turbo noch behutsam warm- und kaltgefahren wird, sind N47 und B47 quasi unzerstörbar, Ablagerungen sind dann minimal. Der TE entspricht laut Beschreibung dieser Fahrweise.
BMW will alle 2 Jahre zum Ölwechsel, nicht alle drei Jahre.
BMW sagt selbst Bescheid, wann es soweit ist, je nach Fahrweise vor oder nach 30.000 km. Bei meiner Vollgas-Fahrerei sind es max. 26.000 km.
Wenn der Diesel gefahren wird, wie er gefahren werden soll, dann ist nichts zu befürchten. Das ist bei 45 km, davon 15 km Autobahn, durchaus der Fall. Ansonsten sind Volvo und VW ebenso betroffen, wenn Kurzstrecke, kalt hochgedreht oder heiß abgestellt.
Steuerkette muss nicht getauscht werden. Sollte ein Problem auftreten, hat das Auto Garantie (verlängerbar). Ältere Autos bekommen zudem Rabatt in der Werkstatt.
Trotzdem ist alles egal, wenn Diesel hat nicht in Frage kommt. Ich wollte nur den Unsinn so nicht stehen lassen.
Zitat:
@Thomasbaerteddy schrieb am 2. Februar 2022 um 19:24:07 Uhr:
Ich kenne die Strecke; ein "flottes Auto" bringt da nicht viel. Es sind pi mal Daumen 20 km Autobahn, stark befahren.
Warum ein Voll-Hybrid da nicht geeignet sein soll, erschließt sich mir auch nicht - aber es wäre eine Lösung, nicht die Lösung.
Wobei ich den Corolla nicht vorbehaltlos empfehlen will. Das Innenraum-Design ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, und luftig geht's auch nicht zu. Ich hatte den einen Tag als Werkstattwagen - und war froh, meinen Auris wieder zu haben...Was stimmt ist, daß der Service sehr teuer sein kann. 90000er Inspektion und Hybridcheck - Materialkosten fast 600 Euro. Alleine 1 l Öl über 22 Euro, vier Zündkerzen zu rund 100 Euro...
Ist bei anderen Herstellern aber sicher genauso.
Die Ausgangssituation war "Autobahn mit Richtgeschwindigkeit" und nicht "stark befahren" (was wohl häufiges Bremsen implizieren soll). Fahren mit Richtgeschwindigkeit ist alles Andere als hybridfreundlich.
Bei BMW muss schon viel gemacht werden, wenn 600 EUR aufgerufen werden (beim 60.000 km Kundendienst. Für 30.000 sind es weniger als 400). Allerdings wird standardmäßig erst nach bis zu ~30.000 km Geld genommen, nicht schon nach 15.000 km (oder weniger).
Auf 15.000 km ist es mit Toyota nicht möglich, gegenüber einer beliebigen 30.000 km-Service-Marke 600 EUR Sprit zu sparen. Man kann sich die kurzen Intervalle natürlich auch schönreden, indem den Autos mit langen Intervallen der totale Tod prophezeit wird, wenn sie nicht spätestens nach 10.000 km alles wechseln, was je eingefüllt wurde.
Für Toyota bedeutet dass: ich müsste teilweise nach jeder zweiten Fahrt zum Kundendienst (z.B. nach dem Skiurlaub/Osterfahrt zu Schwiegereltern FALLS mit frischem Kundendienst gestartet), spätestens aber nach 10-15 Fahrten, wenn ich eher kurze Strecken fahre. Jetzt am Wochenende werden es 1400 km (mit 5 Teilstrecken zu 250-350 km und 2 kurzen Stadtfahrten). In diesem Takt wären es 8 Fahrten bis zum Kundendienst.
Müll ist das.
10.000-15.000 km Kundendienste sind bis maximal 10.000 km/Jahr und hauptsächlich Kurzstrecke sinnvoll.
Warum ist Fahren mit Richtgeschwindigkeit nicht hybridfreundlich??? Das musst Du als Nicht-Hybrid-Fahrer mir, der einen Hybriden auf der Bahn mit Richtgeschwindigkeit bewegt, mal erklären?
Inwieweit man den höheren Anschaffungspreis durch niedrigere Spritkosten reinholt, weiß ich nicht, da ich mit den modernen Benzin-Direkteinspritzern keine Erfahrung habe. Nur mit Diesel: Bei gleichem Fahrstil und -profil hat mein voriges Auto (Megane 3 Grandtour dci 110) nicht oder nur unwesentlich weniger verbraucht.
Ist aber egal, weil ein Diesel eh nicht gewünscht ist.
Und daß ein Hybrid für DICH ungeeignet ist, gehört nicht hierher, da es nicht um DICH geht.
Für mich wäre der Hybrid eine Option von mehreren.
Ansonsten lassen wir jetzt das, sonst gibt es eh wieder nur -zig Seiten Schlagabtausch, die zu nichts führen.
Den Corolla jedenfalls wollte ich nicht geschenkt haben. Egal mit welchem Motor. Obwohl - geschenkt, dann könnte ich ihn teuer weiterverkaufen...
Bietet der Auris denn wirklich spürbar mehr Platz für Fahrer und Mitfahrer?
Den Corolla empfand ich auch ziemlich klein und eng trotz "Kompaktklasse".
Zitat:
@Thomasbaerteddy schrieb am 3. Februar 2022 um 06:42:49 Uhr:
Und daß ein Hybrid für DICH ungeeignet ist, gehört nicht hierher, da es nicht um DICH geht.Für mich wäre der Hybrid eine Option von mehreren.
Ansonsten lassen wir jetzt das, sonst gibt es eh wieder nur -zig Seiten Schlagabtausch, die zu nichts führen.
-
Korrekt.
Die Alternative wurde dem TE vorgeschlagen - entscheiden muss der sich.
Probefahrten sind ohnehin anzuraten. 😉
Zitat:
@xis schrieb am 2. Februar 2022 um 21:06:15 Uhr:
Selten so viel Blödsinn gelesen.BMW (und jeder andere) Diesel will Strecke machen. Wenn der Turbo noch behutsam warm- und kaltgefahren wird, sind N47 und B47 quasi unzerstörbar, Ablagerungen sind dann minimal. Der TE entspricht laut Beschreibung dieser Fahrweise.
BMW will alle 2 Jahre zum Ölwechsel, nicht alle drei Jahre.
BMW sagt selbst Bescheid, wann es soweit ist, je nach Fahrweise vor oder nach 30.000 km. Bei meiner Vollgas-Fahrerei sind es max. 26.000 km.
Wenn der Diesel gefahren wird, wie er gefahren werden soll, dann ist nichts zu befürchten. Das ist bei 45 km, davon 15 km Autobahn, durchaus der Fall. Ansonsten sind Volvo und VW ebenso betroffen, wenn Kurzstrecke, kalt hochgedreht oder heiß abgestellt.
Steuerkette muss nicht getauscht werden. Sollte ein Problem auftreten, hat das Auto Garantie (verlängerbar). Ältere Autos bekommen zudem Rabatt in der Werkstatt.
Trotzdem ist alles egal, wenn Diesel hat nicht in Frage kommt. Ich wollte nur den Unsinn so nicht stehen lassen.
Gut, dann einigen wir uns halt darauf uns uneinig zu sein. Andere als Idioten etc. zu Beschimpfen ist aber einfach armseelig. Schade, manche deiner Argumente waren echt gut, andere dagegen aus meiner Sicht einfach Stammtischparolen.
Garantie und Rabatt, was Kulanz und Probleme angeht rate ich nur jedem mal zu recherchieren. Selbst wenn man am Ende auf den Schaden / die Steuerkette die dann kaputt ist (und den Motor evtl. in Mitleidenschaft gezogen hat) Kulanz von 50-80% bekommt, die auch nur bei BMW gelten sollte, außer der Verkäufer hat eine freie Werkstatt, so haben sich am Ende diese 20-50% Anteil die man zahlen muss ordentlich gesalzen, vierstellig wird es auf jeden Fall. Verschleißteile sind irgendwo beim Auto alle Teile, sofern du nicht ein jungfräuliches Fahrzeug hast, hast du mit einer gewissen Chance schon die A-Karte, denn dann wird sich der Händler/Hersteller, wenn gerade nicht der Händler der Bruder oder Cousin/Schwager oder du dort einen sau guten Umsatz generiert hast versuchen zu drücken. Ein neuer B47 Motor schlägt schon gut 4-stellig zu buche, eine Steuerkette vielleicht nur knapp 4-stellig, bei BMW Werkstattkosten wäre es mir aber etwas Neues wenn dies unter 1500€ mit Tauschen über den Bühne geht. Und alleine den Ärger den man damit dann hat ist nicht das Geld wert. Zeit ist ja bekanntlich auch Geld...
Ach ja, ich empfehle mal den oil-club zu besuchen. Wirklich sehr viel Wissen etc. was in dem Forum kursiert, weniger Motor-talk Stammtischgerede.
Ach ja, alleine aus dem recht hohen Kraftstoff und Rußeintrag heraus ist alles über 10t km Ölwechselintervall absoluter Käse. Mache mal bei 15-30t km Ölwechselintervall vor dem Wechsel eine Ölanalyse und Poste es im Oil-club. Wo welche Abriebe herkommen kann dir dort mit großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden. Alleine das folgt gepostete dort (wiederholt sich in ähnlichem Wortlaut öfters) sehr zu denken geben:
Der innermotorische Ruß-NOx-Tradeoff moderner Dieselmotoren begünstigt die Entstehung von NOx. Dessen Neutralisierung ist beim B47 stärker als bei seinem Vorgänger N47 in den Fokus gerückt, weshalb der B47 höhere AGR-Raten über das gesamte Motorkennfeld fährt. Hohe AGR-Raten bedeuten hohen Rußeintrag ins Motoröl. Ruß im Motoröl bindet darin gelöste Additive. Diese werden dadurch sukzessive deaktiviert und stehen nicht mehr zur Schmierung zur Verfügung.
1% Rußanteil im Öl sind beim B47 nach 15tkm normal. Das Öl ist dadurch zwar noch nicht ganz tot (das wäre es bei spätestens ca. 3%), dennoch ist es weit weg von dem was ein Frischöl leisten kann, insbesondere von dem was wir uns hier wünschen.
Fährt man die Intervalle noch länger und reizt die des BCs aus, bedeutet das das sichere Erreichen der von dir gewünschten 500.000 km, aber nicht mit demselben Motor.
Öl ist gesehen auf dem was ein Auto kostet und an Unterhaltungs-/Verschleißkosten generiert eine kleine Position, daran zu sparen ist leider kostentechnisch eher fahrlässig.
Zitat:
@Thomasbaerteddy schrieb am 3. Februar 2022 um 06:42:49 Uhr:
Warum ist Fahren mit Richtgeschwindigkeit nicht hybridfreundlich??? Das musst Du als Nicht-Hybrid-Fahrer mir, der einen Hybriden auf der Bahn mit Richtgeschwindigkeit bewegt, mal erklären?
Du hast keinen Verbrauchsvorteil gegenüber einem Nichthybriden, hast aber neu oder gebraucht Tausende mehr gezahlt. Beim Hybriden ist das Krasse, dass er mit 3,x-4,x l in der Stadt bewegt werden kann, während jeder andere, reine Benziner die 6,x l MINDESTENS zieht, wenn nicht 10-11 l (Mittelklasse-Auto, der auch als Hybrid die 4 vorne sicher stehen hätte).
Von daher würde ich den Stadt-Anteil so rechnen, dass die Mehrkosten beim Kauf wieder reinkommen.
Zitat:
Den Corolla jedenfalls wollte ich nicht geschenkt haben. Egal mit welchem Motor. Obwohl - geschenkt, dann könnte ich ihn teuer weiterverkaufen...
Warum? Mittlerweile bin ich soweit, dass WENN ich einen Hybriden hole, aus welchem Grund auch immer, lieber den Corolla als den Prius. Der Prius ist wirklich eine maximale Sparbüchse. Corolla kann wenigstens auch MAL anziehen, und kann auch sportliche Sitze (die bequemer sind, als die Prius-Sofasitze).
Und ja, es geht nicht um mich, aber um ein sehr ähnliches Fahrprofil, wie mir droht und ich auch schon mal hatte, deswegen schreibe ich darüber, wie ich HEUTE entscheiden würde. Morgen kann es anders aussehen.
Zitat:
@Elinnar schrieb am 28. Januar 2022 um 12:04:40 Uhr:
Hallo zusammen,
im November benötigen wir ein zweites Auto.
Meine Frau wird dann, nach der Elternzeit, an einem neuen Standort zu Arbeiten anfangen.Es sind in etwa 45km Einfache Strecke, davon etwa 50% Autobahn und 50% Bundesstraße. 4x die Woche wird sie Fragen, im Jahr also knappe 19.000km.
Meine Überlegung sah bisher so aus: junge Gebrauchte sind kaum billiger, als ein Neuwagen. Also ein Neuwagen.
Bisher haben wir uns angeschaut: Hyundai Ioniq Plug-in hybrid und Hyundai Ioniq Electro.
Fahrzeugklasse also Kompaktwagen, kein SUV. Am liebsten mindestens Vollhybrid.
Wallbox können wir in der Tiefgarage anbringen, also wäre ein Plug-in oder Elektro möglich.
Am Montag schauen wir uns den Toyota Corolla mit dem 1.8 als hybrid an.Welche Ideen/Vorschläge habt ihr noch?
Kia E-Niro 64kWh wenn es elektro sein soll ist momentan von der Preisleistung her das beste Elektroauto das man bekommt
Ansonsten der neue Honda HRV Hybrid (VollHybrid) kein E-Tankstellen stress steht ab 12.02.2022 bei euren Honda Händlern zum anschauen. Viele haben jetzt schon einen zum anschauen. Er geht ab 29.500 Euro los 3% Rabatt geben die meißten Händler jetzt schon.
Er hat einen 40 liter Tank und wird denke ich so 5,5 Liter auf 100km verbrauchen somit eine Reichweite über 700km bei 90km am Tag somit alle 7 Tage E10 Tanken.
Hier gibts Infos:
https://www.honda.de/.../HR-V_Hybrid_Preise_Daten_Ausstattung_2022.pdf