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Auto einmotten

Themenstarteram 13. April 2005 um 10:59

Hallo,

ich wollte mein Cabrio einmotten.

Wie siehts aus was muss ich tun um es am besten zu erhalten?

Auto ist kein Oldi erst 11 Jahre alt. wie oft sollte man Ihn bewegen. Volltanken und Batterie ausbauen denke ich oder? steht in ner Garage.

Sonst noch Tipps ? Danke !

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27 Antworten
Themenstarteram 15. April 2005 um 11:48

das Auto ist jetzt 11 Jahre alt. ist ein Handa crx Targa. ich will ihn aufheben weils mein erstes auto war.

völlig still stehen muss er nicht unbedingt. ich will ihn schon ab und zu mal fahren.

aber nur sehr wenig und nur im sommer.

deshalb auch meien frage wegen dem kurzzeitkennzeichen.

am 15. April 2005 um 13:09

Gang

 

ist nur so ne marotte denk ich, hab ein besseres gefühl wenn ich weis, dass alle getriebezahnräder frei liegen.

Das wichtigste ist ein trockener Standplatz !!!

Eine Garage reicht nicht, je trockener je besser. Dann ist der Wagen in 10 Jahren auch noch fit.

Wenn Du nur eine Garage hast, dann besorg Dir eine große geschlossene Folie. Darin einen Luftentfeuchter.

Bei 35% rel. Luftfeuchte ist ein Wagen optimal aufgehoben.

Die Temeratur ist dann nicht so wichtig, hauptsache sie schwankt nicht zu stark.

Wenn möglich dann sind konstante 15-17°C prima, aber kein Muß.

Motor, Bremse, Gummis...etc altern unterschiedlich. Die Bremsen gehen mit den Jahren fest. Vieles muß man einfach später reparieren, alle Teile kann man nicht konservieren.

Andere Tips wie hier geschrieben...trocken und warm abstellen sind gut. Den Tank evtl. auch komplett leeren und den Deckel offen lassen.

Das Benzin wird schon nach ein paar Monaten schlecht, damit kann man eh nicht mehr fahren. Außerdem zieht es Wasser an.

Ich habe einen Wagen (Bj 63) über 10 Jahre in einer trockenen Halle stehen gehabt, kein Rost, keine Probleme, außer dem normalem Altern der Teile. Die Bremsen gingen manchmal fest, aber das löste sich schnell.

Habe mal irgendwo gelesen, man solle das Kupplungspedal in getretenem Zustand arretieren, damit die Kupplungsbeläge nicht festkleben....

Die Kupplung nicht durchtreten und festklemmen

Das Ausrücklager und vor allem der Motor werden beschädigt. Die Kraft die auf die Kurbelwelle ausgeübt wird ist sehr hoch. Ständiger Druck beschädigt die Lager der Welle.

Abgesehen davon würde die Kupplungsscheibe krumm.

Auch kein Öl einsprühen, das tötet den Kupplungsbelag.

Gegen das Festrosten hilft nur eine trockenene Aufstellung.

 

Einfach so stehen lassen. Man kann nicht alle Teile eines Autos konservieren, einiges altert nunmal, oder geht fest. Nach Jahren muss man einfach wieder ein paar Teile tauschen.

Auf jeden Fall nicht aufbocken. Besorg dir Standreifen. Aufbocken bringt nur was wenn du alte ne Starrachsenkonstruktion hast. Bei modernen Fahrwerken ist das Gift. Stell dir vor du würdest ihn noch fahren. Da wären die Fahrwerksteile auch nicht entlastet.

Handbremse auch nicht einlegen, klebt bloß alles fest und der Wagen wird nicht mehr bewegbar. Wenn er lange steht brauchst du eh neue Bremsen.

Tips:

Türen nur in der ersten Stufe einrasten. Entlastet die Gummidichtungen, die werden sonst mit der Zeit in Form gepresst. Evtl einmal im Jahr mit Hirschtalk oder sonstiger Gummipflege behandeln.

Wagen nicht starten wenn du ihn nicht fahren willst. Evlt alle paar Monate mit eingelegtem Gang nen Meter verschieben, damit die Ventile weiterspringen, ist aber nicht unbedingt nötig.

Gut ist auch ein öliger Lappen in den Auspuff und in das Ansaugsrohr stopfen. Verhindert eindringen von Feuchtigkeit.

Am besten denn ganzen Wagen mit normalen Leintüchern (Muttis alte Bettlaken?) abdecken.

Innenraumentfeuchter ist gut.

Wenn die Türen nur angelegt sind braucht man auch kein Fenster offen lassen, da können Mäuse oder Insekten reinkommen. ->Exitus Innenausstattung.

Wenn dann nur ein oder zwei mm.

Sogenannte DryBags (die Foliengaragen) die es gibt kann ich nicht empfehlen. Da kanns dir passieren das es dir die Gummidichtungen einschrumpft oder sie durch die Trockenheit rissig werden.

Vor dem einmotten Ölwechsel machen.Sonst hast du Harzpampe in der Ölwanne. Volltanken (aber richtig) kann nicht schaden. Auch wenn hier die meinungen auseinander gehen. Aber ich hab keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Ist auch nicht so wichtig, deiner hat eh bestimmt nen Kunststofftank. Obs der Spritpumpe schadet wenn sie trocken steht kann ich nicht sagen.

Wo soll er denn stehen. Entweder in ner beheizten Garage (gut) oder in ner gut druchlüfteten Scheune oder Carport (auch gut, da er da immer Umgebungstemp hat). Schlecht sind Garagen die immer auf und zu sind. Da kommt immer Feuchte Luft rein, die sich dann Abends abschlägt, besonders im Sommer. Da hast du ständig feuchtes Blech.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Eisenschwein

am 16. April 2005 um 18:24

kurzkennzeichen

 

hey

die kurzkennzeichen kosten ca. 100€ für 5 Tage inkl. Versicherrungsschutz.

mfg kossi

am 16. April 2005 um 22:53

frage

 

hab mal ne ander frage. ist es in irgendeiner weise nachteilig wenn ich meinen oldie im sommerlichen betrieb (auch mal bei Regen) immer auf einer rampe abstelle. denke daran dass Wasser in den schwellern und anderen hohlräumen so besser ablaufen kann.

Bin für jeden tip dankbar.

wenn Du das Auto länger abstellst, Luftdruck auf ca. 2,5 atü, tank voll, Batterie raus und an einen Batteriwächter anschliessen. Fenster etwas öffnen. Und natürlich waschen und polieren.

Das Auto sollte nicht allzu lange ungefahren stehen, sonst leidet alles und die Dichtungen wegen fehlender Schmierung.

"Ein Mensch der sich nicht bewegt wird alt"

Ich fahre meinen Oldtimer, einen 280 SE 3,5 C, regelmäßig mindestens 1 x im Monat auch im Winter, natürlich nur bei gutem Wetter und trockener Strasse.

Themenstarteram 19. April 2005 um 9:22

er steht in ner Tiefgarage die natürlich belüftet ist.

Ist das abdecken mit laken wirklich zu empfehlen?

weil die luft zierkuliert ja dann auch weniger ODER?

wie lange hält sich super benzin eigentlich?

am 19. April 2005 um 10:35

Zitat:

Ist das abdecken mit laken wirklich zu empfehlen?

Hi, bei unserem Goggo (Bj. 1962) ist es hauptsächlich als Staubschutz und - weil wir drunter die Fenster einen Spalt offen lassen - auch damit keine Nagetiere Zugang haben.

Mit Aussage bzgl Benzin kann ich dir nicht helfen - wir machen bei beiden Oldies den Tank voll 1:25 Gemisch und im Frühjahr geht es relativ problemlos wieder weiter.

Gruß,

Marc

am 19. April 2005 um 10:49

Zum Thema Standreifen:

wenn man die Kiste wirklich mehere Jahre einfach stehenlassen will, kann man die vorhandenen Reifen auch gleich drauflassen.

Man wird dann bei der Wiederinbetriebnahme so oder so neu draufziehen müssen. Mit 10 Jahre alten Reifen sollte man nicht mehr rumfahren. (Wird eventuell sowieso bei der Vollabnahme vom TÜV bemängelt)

Gruss

Martin

Hallo

Tiefgarage ist meist nicht so gut. Im Winter schwimmt der komplette Boden von Tauwasser; im Sommer kondensiert oft die starke Luftfeuchtigkeit an den kühlen Tiefgaragenwänden. Ich habe Tiefgaragen gesehen, in denen das Kondenswasser in richtigen Pfützen stand.

Mache Tipps von oben halte ich für ein Auto aus den 90ern übertrieben. Diese Autos haben zumeist schon brauchbaren Rostschutzt und oft verzinkte Bleche. Da sollte es nicht mehr so grass kommen, wenn das Auto mit den Dampfstrahler unten rum gut gereinigt wurde. Wenn man es gut meint, dann ist eine zusätzliche Hohlraumbehandlung (z.b. mit Mike Sanders) nie falsch.

Ein anderer Punkt ist die Ersatzteileversorgung nach über 20 Jahren. Da sind Japaner nur was für hartgesottene, da die Importeure unsere Youngtimer ziemlich wurst sind. Das ist bei BMW, Porsche und Mercedes um welten besser!

 

Gruss

Peter

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