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Auswirkungen der Corona-MwSt.-Senkung - Kfz-Kauf, Finanzierung bzw. Leasing

Themenstarteram 5. Juni 2020 um 11:35


[Edit: Dieser Thread wurde aus einer anderen Diskussion herausgetrennt.
Thema:
Auswirkungen der Corona-MwSt.-Senkung auf bestehende und abzuschließende Verträge bei Barkauf, Finanzierung und Leasing von Kraftfahrzeugen

Es gelten die Regeln des Sticky-Threads der MT-Werkstatt

 

DJ BlackEagle, Zimpalazumpala, NoGolf | MT-Team | Moderation]

 

Habs auch schon im Q3 Forum geschrieben...

 

Jetzt hat die Lieferverzögerung ja vielleicht doch noch ein Vorteil. Beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer, wenn wir die Wagen nun er später bekommen, wird ja die Mwst mit dem gesenkten Satz fällig

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@REDSUN schrieb am 14. Juni 2020 um 20:33:57 Uhr:

glaubt ihr ernsthaft, dass der gesenkte Steuersatz dem Endkunden zugutekommt?

Glauben kann man in der Kirche.

Was Du hier machst ist vorsorgliches Bashing ohne Grundlage auf der Basis Deiner Vermutungen.

Zitat:

Schwer vorstellbar, dass Rewe und co die Butter etc. aufgrund der 3% Steuersenkung neu auszeichnet - die werden schön in die Gewinnkasse gebucht, alles andere glaube ich erst wenn ich es sehe :D

Das hat mit dem Themenkreis hier überhaupt nichts zu tun.

Zitat:

Was dein Auto angeht, wird man dir sagen das du es vor der Senkung geordert hast, und somit nicht davon betroffen bist, wollen wir wetten? ;)

Falsch. Maßgeblich ist das Datum der Leistungserbringung und nicht das Bestelldatum.

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Hallo Allerseits,

gibt es nun denn schon erste, praktische Erfahrungen zu dem Thema?

Ich habe Anfang des Jahres ein Reisemobil bestellt. Auf der Auftragsbestätigung ist der Brutto Preis, die enthaltene MWSt (19%), der USt Betrag und der Netto Betrag ausgewiesen.

Das Fahrzeug ist die Tage beim Händler angekommen und mir wurde die Rechnung zugesendet. Eigentl. hätte ich jetzt damit gerechnet, dass die 16% MWSt zu einer Änderung des Brutto Preises führen. Stattdessen wurde auf der Rechnung der Netto Betrag ERHÖHT und es bleibt somit trotz einem nun ausgewiesenen MWSt Satz von 16% beim gleichen Brutto Preis :-(

@Bonnat , na super, da versucht dich jemand zu besch...en.

Frage den Händler warum das Fahrzeug plötzlich 3% teurer geworden ist.

Auf die antwort bin ich mal gespannt.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen:

Februar bestellt > 10.07. ausgeliefert und Rechnung mit 16% ausgewiesen bei gleichem Nettopreis > also habe ich 3% gespart.

Zitat:

@Cokefreak schrieb am 30. Juli 2020 um 15:55:01 Uhr:

... also habe ich 3% gespart.

2,52%, um genau zu sein.;)

Haha der Händler ist ein Schlitzohr - probieren kann man es ja mal...

Geht natürlich gar nicht, für den Händler ist der Nettopreis maßgebend weil die MwSt bei ihm eh ein Durchlaufposten ist und die dem Staat gehört!

Da würd ich ihn freundlich drauf hinweisen und wenn er nicht spurt mit Anzeige drohen...

Zitat:

@Bonnat schrieb am 30. Juli 2020 um 15:41:55 Uhr:

Hallo Allerseits,

gibt es nun denn schon erste, praktische Erfahrungen zu dem Thema?

Ich habe neulich von einer Leasinggesellschaft 3 Rechnungen erhalten.

Grundlage war die Leasingsonderzahlung in 2017.

nun hat die LG den Zeitraum 2017 bis Juni 2020 mit 19% berechnet, den Zeitraum Juli bis Dezember 2020 mit 16% und den Zeitraum ab Januar 2021 mit 19%. Somit unterm Strich eine Erstattung für das halbe Jahr 2020. Was für ein Papierkram. Zumal der vorsteuerabzugsberechtigte Unternemer diese Erstattung auch wieder abführen muss.

@Bonnat Was steht in deinem Vertrag, vor allem im Kleingedruckten?

Ist die Umsatzsteuer auch im Vertrag ausgewiesen oder wurde dort nur der Kaufpreis „incl. gültiger USt“ ausgewiesen?

Zitat:

@PIPD black schrieb am 1. August 2020 um 16:13:18 Uhr:

@Bonnat Was steht in deinem Vertrag, vor allem im Kleingedruckten?

Ist die Umsatzsteuer auch im Vertrag ausgewiesen oder wurde dort nur der Kaufpreis „incl. gültiger USt“ ausgewiesen?

@PIPD black

Vorweg: Es geht wie geschrieben um den Kauf eines Reisemobiles. Das Kleingedruckte passt da auf eine Seite. Nicht vergleichbar mit meinen "dicken" Autokauf, bzw. Leasingverträgen der großen Gesellschaften.

In den AGBs bei: II. Preise steht nur: "Regelungstexte entfallen" :-)

Im Kaufvertrag sieht die Nennung der Preise folgendermaßen aus:

Barzahlungspreis xx €

Enthaltene MWSt von 19% xx €

Nettopreis xx €

 

Danke & Viele Grüße

Bin zwar kein Jurist, aber da würde ich schon mal nachfragen, was da los ist und ihm die Rechnung korrigieren.

Da würde ich auch Nachhaken.

 

Schließlich ist der Nettopreis als Berechnungsgrundlage angegeben und der Barzahlungspreis auf Grundlage des alten MwSt-Satzes berechnet.

 

Da dieser nicht mehr gilt, gilt auch der Barzahlungspreis nicht mehr.

 

Die Berechnungsgrundlage (Nettopreis) hat und darf sich ja nicht nachträglich ändern (zumindest nicht ohne Zustimmung).

In dem Text heisst es:

"Haben Sie einen Festpreis für die Ware oder die Dienstleistung vereinbart, also einen Preis, in den die Mehrwertsteuer schon eingerechnet ist, gilt der weiterhin. Der Händler oder Dienstleister führt dann den niedrigeren Steuersatz ans Finanzamt ab und es bleibt ein etwas höherer Ertrag für ihn selbst. Hier können Sie aber das Gespräch mit dem Händler oder Dienstleister suchen und nach einer Reduzierung fragen."

Also miteinander reden scheint möglich bei der Ausgangslage das ein Nettopreis ausgewiesen wurde.

Sorry da ist beim zitieren was schiefgegangen...

Zitat:

@Bonnat schrieb am 2. August 2020 um 13:57:49 Uhr:

Zitat:

@PIPD black schrieb am 1. August 2020 um 16:13:18 Uhr:

@Bonnat Was steht in deinem Vertrag, vor allem im Kleingedruckten?

Ist die Umsatzsteuer auch im Vertrag ausgewiesen oder wurde dort nur der Kaufpreis „incl. gültiger USt“ ausgewiesen?

@PIPD black

Vorweg: Es geht wie geschrieben um den Kauf eines Reisemobiles. Das Kleingedruckte passt da auf eine Seite. Nicht vergleichbar mit meinen "dicken" Autokauf, bzw. Leasingverträgen der großen Gesellschaften.

In den AGBs bei: II. Preise steht nur: "Regelungstexte entfallen" :-)

Im Kaufvertrag sieht die Nennung der Preise folgendermaßen aus:

Barzahlungspreis xx €

Enthaltene MWSt von 19% xx €

Nettopreis xx €

 

Danke & Viele Grüße

Die Frage ist, nach welchen Gesetz oder Verordnung der Preis dann geregelt ist - das müsste eigentlich in den AGB drinstehen. Wenn da steht "Regelungstexte entfallen" muss ja statt dessen irgendwas gelten, wir z.b. BGB aber da kenn ich mich nicht so aus.

 

Du hast einen Vertrag und der darf nicht eine Seite bevorteilen. Wenn die oben zitierte Festpreisregelung gelten würde und MwSt erhöht worden wäre, hätte der Händler ja sicher nicht auf die Erhöhung verzichtet obwohl er mehr MwSt anführen müsste - der wär blöd wenn er nen Vertrag machen würde, der ihn im wahrscheinlicheren Fall benachteiligen würde...

 

Ich hab übrigens Glück gehabt, das BMW mir für die Inzahlungnahme meines Gebrauchten tatsächlich nur einen Bruttopreis ("Festpreis" ?) in die Auftragsbestätigung meines Neuen geschrieben hat "Abzgl. BMW 428i mit Kennzeichen ... für 20.500 Brutto in Zahlung bei Auslieferung Neuwagen."

Ich hab dann natürlich BMW ne Rechnung über 20.500 € brutto abzgl. 16 % MwSt gestellt und damit 446 € netto mehr kassiert, aber für meinen Neuen auch nur 16 % MwSt gezahlt...

Die Regelungen der AGB gelten vor BGB, so lange die auch zulässig sind. Bei Unwirksamen Klauseln gilt automatisch BGB.

Aber mit der Steuergesetzgebung hat das recht wenig zu tun. Für Verbraucher gelten nunmal Bruttopreise als vereinbart, daher ist es zulässig wenn der Händler die durch die MWSt.-Senkung entstehende Ersparnis nicht weitergibt. Letztendlich also eine Frage der Kundenbindung.

Zitat:

@lex-golf schrieb am 6. August 2020 um 14:24:33 Uhr:

In dem Text heisst es:

"Haben Sie einen Festpreis für die Ware oder die Dienstleistung vereinbart, also einen Preis, in den die Mehrwertsteuer schon eingerechnet ist, gilt der weiterhin.

Genau aus dem Grund habe ich gefragt, wie der Preis im Vertrag ausgewiesen wurde.

Leider hat die Verbraucherzentrale es auch nicht eindeutig beschrieben. Was sie aber mit Festpreis meint: Es steht nur eine Summe unter dem Vertrag bzw. in der Rechnung. (Zum Ausweis der USt ist der Unternehmer nicht verpflichtet. Diese Angaben benötigen nur Vorsteuerabzugsberechtige auf ihren Eingangsrechnungen.)

Nun wurde hier aber geschildert, dass der Verkäufer alles einzeln (netto, Steuersatz und -betrag, brutto) aufgeschrieben hat. MEn hat der Käufer somit einen Anspruch auf eine Korrektur der Rechnung, zumal auch die Lieferung nachweislich im Juli erfolgte.

Im Übrigen hat der Verkäufer da keinen Vorteil. Wenn er 19% ausweist, muss er auch 19% abführen. 16% regulär und die übrigen 3% als zu Unrecht ausgewiesenen Betrag. Man könnte ihn damit ggfs. zum Nachdenken anregen.;)

Mir fiele dann noch eine Aktion ein, aber ich weiß nicht, ob der Käufer den Händler vllt. noch für Reklamationen oder andere Dinge benötigt......

Zitat:

@stollm schrieb am 7. August 2020 um 14:57:55 Uhr:

Für Verbraucher gelten nunmal Bruttopreise als vereinbart, daher ist es zulässig wenn der Händler die durch die MWSt.-Senkung entstehende Ersparnis nicht weitergibt.

Das mag ja grds. so sein. Dazu hätte er aber in der Rechnung auch nur den Barzahlungspreis/Festpreis ausweisen dürfen.

So wie es sich jetzt darstellt, ist die Rechnung nicht korrekt, da Lieferung im Juli und da gelten 16%! PUNKT

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