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Auffahrunfall

Themenstarteram 21. Juni 2024 um 7:42

Hallo zusammen,

folgendes: Person A behauptet Person B sei Rückwärts mit Vollgas aus etwa 1-2 meter Entfernung auf ihr stehendes Auto aufgefahren, dabei sind einige nicht äußerlich sichtbare Schäden an der Front bei Person A entstanden. Bei dem PKW von Person B ist kein sichtbarer oder nicht sichtbarer schaden entstanden.

Person B behauptet sie sei nicht Rückwärts gefahren oder gerollt sondern mit getretener Bremse gestanden.

Person A sagt ebenfalls das sie nicht aufgefahren ist sondern ebenfalls mit getretenen Bremse gestanden ist.

Somit steht erstmal Aussage gegen Aussage.

Kann ein vom Gericht bestellter Gutachter den Unfallhergang herraus finden?

Diese Konstellation ist ja relativ selten das nur einer behauptet man sei im Draufgefahren und der andere sagt er habe nichts bemerkt.

Wiederrum wenn ein Gutachter feststellt das die beschädigung durchaus von einen der Fahrzeuge verursacht werden konnte anhanf der abmessungen, wie genau sollte er feststellen können das es genau dieses Auto wahr ?

Vielen dank für eure anworten. Wir sind echt Ratlos

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39 Antworten

Es gibt schon Möglichkeiten. Mir wurde vor der Tür von einem gegenüber stehen Polo beim rechts rausfahren aus der Lücke der Radkasten sowie beide Türen zerkratzt und zerbeult. Die ist abgehauen aber ich habe sie gekriegt. Ging vor Gericht da sie behauptet hat nix damit zutun zuhaben. Zog sich dank Corona 3 jahre hin. Von Gericht wurde ein Gutachter beauftragt welcher nochmal alles vermessen hat vor Ort und Lackproben genommen hat. Nach 3 Jahren waren an den eingelagerten Tür noch die Mintgrünen Spuren nachweisbar. Man hat dann versucht es mir in die Schuhe zuschieben und behauptet wurde ich hätte erst neben ihr eingeparkt und dabei die Beschädigungen verursacht. Hat der Gutachter widerlegt da es da keine durchgehenden Beschädigungen gegeben hätte. Daher denke ich das in dem genannten Fall auch einiges möglich ist.

Das dürfte sachverständig ermittelbar sein, wer da wem draufgehämmert ist. Kostet allerdings einiges Geld. Mit einer Rechtsschutzversicherung kann man die Verfolgung der eigenen Ansprüche gut angehen. Die eigene HP-Versicherung wird eher unter Wirtschaftlichkeitsaspekten entscheiden, ob und in welchem Umfang sie abwehrt oder reguliert.

Themenstarteram 21. Juni 2024 um 8:10

Es wäre hilfreich wenn das so wäre, das andere ist nur es gibt keinen Lackschaden sondern nur teile der Front die Innerlich gebrochen sind, also ein Typischer Rempler.

Ich denke die Sachlage wäre einfacher zu klären wenn Person B behaupten würden das Person A ihr aufgefahren ist.

Der Gutachter kann eventuell herausfinden das der Schaden vom selben Autotyp stammt, aber auch das es genau das Auto des Unfall Gegners war wenn dort keine Spuren sichtbar sind ?

Für eine profunde Aussage müssen dem Sachverständigen beide Fahrzeuge im unreparierten Zustand zur Verfügung stehen

Themenstarteram 21. Juni 2024 um 10:52

Zitat:

Für eine profunde Aussage müssen dem Sachverständigen beide Fahrzeuge im unreparierten Zustand zur Verfügung stehen

Was ist wenn das nicht mehr möglich ist da Person B das Fahrzeug etwa 7 Monate nachdem Vorfall verkauft hat, und somit nicht mehr zu begutachten ist ?

Zitat:

@Fliegenfeanger schrieb am 21. Juni 2024 um 12:52:53 Uhr:

Zitat:

Für eine profunde Aussage müssen dem Sachverständigen beide Fahrzeuge im unreparierten Zustand zur Verfügung stehen

Was ist wenn das nicht mehr möglich ist da Person B das Fahrzeug etwa 7 Monate nachdem Vorfall verkauft hat, und somit nicht mehr zu begutachten ist ?

Dann kann man das nicht mehr rekonstruieren

Jain, wenn extrem gute Fotos von den vorhandenen Beschädigungen vorhanden sind, kann es trotzdem möglich sein. Dürfte das Gutachten nochmals verteuern und wir reden da nicht von ein paar Euro, da kommen durchaus 3.000,- € und mehr zusammen.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 21. Juni 2024 um 15:54:52 Uhr:

Jain, wenn extrem gute Fotos von den vorhandenen Beschädigungen vorhanden sind, kann es trotzdem möglich sein. Dürfte das Gutachten nochmals verteuern und wir reden da nicht von ein paar Euro, da kommen durchaus 3.000,- € und mehr zusammen.

Peter das wird nix, glaube mir. Du kannst bestenfalls die Kompatibilität der Schäden feststellen, nicht aber wer gestanden und wer gefahren ist. Und das steht dann in so einem 3.000€ Gutachten drin.

Ich glaube meine dashcam muss ich doch nun mal nutzen...

@Dellenzaehler : Muss dir leider widersprechen - in unserem Gutachten stand genau drin, wer wie und mit welcher Geschwindigkeit gefahren ist, war ein Seitenaufprall und unser Fahrzeug war Monate vor der Erstellung des Gutachtens bereits verkauft. Anhand der Rohdaten (?) unserer Fotos konnte der SV das wunderbar rekonstruieren und hat dann sogar die Gegenseite zum Anerkenntnis veranlasst.

Aha und das ohne Vermessungen, nur anhand der Bilder wurde das anerkannt ? Puh Geschichten aus den Paulanergarten?

Dann bräuchte kein Gutachter ja mehr persönlich zu schaden vorbei kommen ;)

Zitat:

@PeterBH schrieb am 21. Juni 2024 um 16:42:17 Uhr:

@Dellenzaehler : Muss dir leider widersprechen - in unserem Gutachten stand genau drin, wer wie und mit welcher Geschwindigkeit gefahren ist, war ein Seitenaufprall und unser Fahrzeug war Monate vor der Erstellung des Gutachtens bereits verkauft. Anhand der Rohdaten (?) unserer Fotos konnte der SV das wunderbar rekonstruieren und hat dann sogar die Gegenseite zum Anerkenntnis veranlasst.

Peter, ich kenne deinen Fall nicht und daher auch nicht die Einzelheiten. Ich beziehe mich hier auf dieses Thema, die Konstellation und die bekannten Fakten.

Und hier sage ich dir, dass dies nur funktoniert, wenn beide Fahrzeuge zur Verfügung stehen und zwar Unfallbeschädigt.

Glaube es, oder lass es halt bleiben....

Bei der Ureko ist nie ein Fall wie der andere, pauschale Aussagen sind daher wenig zielführend.

PS: und hierzu bitte auch noch mal die Beschreibung der Schäden verinnerlichen und mal realisieren, was einem SV hier noch zur Verfügung steht. Darauf -und genau darauf- kommt es hier nämlich an.

Ich weiß schon, was ich hier so von mir gebe....

Themenstarteram 21. Juni 2024 um 17:27

Es existieren keine Fotos des Vorfalls wo man die Schäden bei Person A sieht. Auch war keine Polizei vor Ort die etwas aufgenommen hat.

Alle Fakten sind nur die von den Beteiligten also Aussage gegen Aussage.

also dann:

10 Packen weniger 9 Packen

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