Auf was achten beim Kauf eines A-Vectra
Hallo Opelaner,
mich wird im Januar`04 der TÜV von meinem geliebten E-Kadett trennen, der Rost zerfrisst die Karosse...
Nun muss ich mir bis Januar Ersatz beschaffen, nachdem ich noch Azubi bin, ist mein Budget sehr begrenzt, die obere Schmerzgrenze stellen 1500 Euro da. Zu dem Preis sieht man schon einen haufen A-Vectra, der mir ganz gut gefällt. Auf sollte ich den achten wenn ich mir einen in der finanziellen Größenklasse kaufe...also auf Rost in den Radläufen, das weiß ich mittlerweile 😉 Sind Vectras in dem Preisbereich ünerhaupt brauchbar, da die meisten auch schon mit ABS,Servo und ZV glänzen. Ich tendiere eher zur Limo als zum Fließheck...das wird aber vermutlich nicht machen.
VIELEN DANK!!!
greetz
der radkastenrost
60 Antworten
bei meinem hab ich festgestellt das er unter den rückleuchten rostet, ich weiß nicht ob´s schlimm is oder nicht, aber man sieht halt der stoßstange braune abfärbungen vom rost.
an der tür hab ich auch rost, is aber glaub ich eher durch unsachgemäßes verhalten meiner vorbesitzerin oder von jemand anders. (sieht man direkt unter der leiste)
mfg Tim
Zitat:
Original geschrieben von P-Petes
Laß die Finger vom 1.8er! Der schluckt bei zügiger Fahrt mehr Benzin als der C20NE und hat keinen Durchzug. Er ist anfällig und kein Freiläufer.
Nimm den C16NZ wenn es sparsam sein soll oder den C20NE für sportlichere Fahrweise.
Will das ganze mal ein bisschen relativieren. Bei zügiger Fahrt auf der Autobahn kommt man auch mit 8,5 Liter hin, wenn es nicht permanent Vollgas ist. Keinen Durchzug, naja der 4. und der 5. Gang sind lang übersetzt, beim 2.0 aber auch, es sei denn, Du erwischt einen mit Sportgetriebe und das gibts auch für den 1.8. Jedenfalls sehen einschlägige Testzeitschriften den 2.0 mit 115 PS jeweils 1 Sek vor dem 1.8 (von 60-100 im 4. und von 80-120 im 5.), also so extrem schlecht ist der Durchzug vom 1.8 nicht. Sprinten kann der 2 Liter schon deutlich besser (2,5 Sek schneller auf Deine Reisegeschwindigkeit 100km/h) Anfällig kann ich auch nicht bestätigen. Aber der 2.0 ist schon ein guter Motor, will ich nix gegen sagen , der 1.6 wahrscheinlich auch. Wie gesagt, wenn Du den Vectra noch' ne Weile fahren willst, schau nach den Ecotec-Motoren mit 71 bzw.136 PS, die nächsten Erhöhungen in der kfZ-Steuer folgen in den nächsten 2 Jahren.
Also der X16SZ ist ein OHC und basiert auf dem C16NZ. Glaube nicht, dass der so extrem reparaturbedürftiger ist. Und ansonsten habe ich im Forum auch schon viele Beiträge von C20NE Besitzern gelesen, deren Motor immer ausging, oder unrund lief etc. Der gegenüber der Ecotec-Variante hochgelobte C20XE leidet häufig unter Haarrissen im Zylinderkopf, wenn er nicht von Cosworth ist. So hat jeder Motor sicherlich seine Zipperlein. Im Zweifelsfall würde ich beim 1.6er jedenfalls zum neueren greifen, weil ich nicht glaube, dass er wesentlich ausfallanfälliger ist. Zudem glaube ich, dass es im Zweifel mit dem Vectra so wie mit dem Kadett ist: Man gibt ihn auf, weil er einem unter dem Arsch wegrostet, oder weil zu teuere Reparaturen anstehen, aber nicht weil der Motor hin ist. Kilometerfresser, wie mein Kumpel, mal ausgenommen. Allerdings wären sicherlich auch bei einem anderen Motor früher oder später die Kolbendichtringe hin gewesen. Jedes Wochenende vom Bund 1000 km hin und zurück unter Vollgas hinterlassen eben nach über 200.000km ihre Spuren.
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Der C16NZ ist ein Freiläufer, die Nachfolger nicht mehr. Beim C16NZ stirbt für 40$ die Zündendstufe, beim Nachfolger das HV Modul.
Den C20XE darf man nur mit Cosworth Kopf kaufen.
Den C20NE kriegt man ohne Probleme in den Griff. Motorelektrik ist erinfach reparabel.
Rost läßt sich dauerhaft verhindern.
Zitat:
Original geschrieben von P-Petes
Der C16NZ ist ein Freiläufer, die Nachfolger nicht mehr. Beim C16NZ stirbt für 40$ die Zündendstufe, beim Nachfolger das HV Modul.
Den C20XE darf man nur mit Cosworth Kopf kaufen.
Den C20NE kriegt man ohne Probleme in den Griff. Motorelektrik ist erinfach reparabel.
Rost läßt sich dauerhaft verhindern.
Hatten doch gerade im Vectra-Forum vor kurzem den Fall, dass ein C16NZ wegen verschlissener Kolbendichtringe aufgegeben wurde, nachdem auch die Zylinderkopfdichtung hin war. Bei über 200.000km. Was nützt mir dann der Freiläufer? Ganz abgesehen davon, könnte ich für die Steuerersparnis jedes Jahr den Zahnriemen wechseln lassen um so einen Schaden zu verhindern. Motorelektrik ist einfach reparabel... aha im Zweifelsfall ist Steuergerät wechseln aber nicht billig.
Rost läßt sich dauerhaft verhindern... Ja ab Werk. Und wenn das keiner gemacht hat? Dann wachse ich meine Radkästen?
Daß eine Weichstoff-Kopfdichtung nach >10 Jahren und 200tkm mal fertig ist, ist ganz normal. Das gilt für alle Motoren egal ob nun C16NZ, OM601 oder M20. Da macht man sich nicht verrückt sondern tauscht das einfach mal schnell aus. Ist Sache von 2-3 Stunden und kostet keine 100$.
Defekte Kolbenringe sind beim C16NZ sehr selten und wohl auf die Wartung zu schieben (Motorölquzalität?). War es überhaupt sicher daß es die Ringe waren?
Solange nicht die Laufbahnen gehont werden müssen ist doch alles kein Thema.
Ja genau, Teroson Multiwax in die Hohlräume. Und zwar viel davon auch an den Wäönden hoch. Im Sommer kriecht das dann langsam wieder runter und schließt evtl. aufgetretene Lücken wieder.
Unser Corsa A Bj. 87 hat KEINEN Rost!
Also der Wagen muss 2 Jahre halten, die meisten die ich bis jetzt gesehen habe, lagen im Bereich von 130tkm, ich vermute, wenn ich nen KFZler dabei habe, bleibt mir da ein Fehlkauf erspart. Ok außer da sind irgendwelche kleinen Risse im Zylinderkopf, aber bei meiner eher schonenden Fahrweise, sollte das dann weniger auftreten.
Jahresfahrleistung liegt bei mir so bei ca. 35tkm +/- 5tkm. Ich hab jetzt nen Katlosen 1.3 Kadett der kostet im Jahr 273 Euro Steuer, ich vermute viel Teurer wird ein Euro1 oder Euro2 (was haben die normalen Vectras ohne 71 bzw. 136 PS Motor ?) nicht werden.
Ich glaub ich werd dann aber zu nem 1.8 bzw. wenns sich ergibt nem 2.0 greifen. Wenn mein Kadett mit 5 Mann besetzt ist, geht nämlich garnichts mehr und das ist schon nervig.
Schade, ein Auto in 2 Jahren runterzuwirtschaften anstatt es zu erthalten.
ABER: die Risse im Kopf kommen ausschließlich durch thermische Verspannung bei kalt-warm-Zyklen.
Die Gasstellung oder die Laufleistung ist egal. Nur die Zahl der Kaltstarts zählt.
Natürlich kann extremes Prügeln des Motiors in kaltem Zustand dann nochmals den Riß zeitlich um 1/4 früher stattfinden lassen aber ursache ist das nicht.
Wenn Du Dein Auto nur 2 Jahre fahren willst, trifft Dich das mit der Steuer natürlich nicht so hart. Dann brauchste natürlich nicht so nach Ecotec gucken. Ich zahle 194,80 Euro im Jahr Steuern, ein 2.0 wäre bei 216,44 Euro. Also musst Du auf jeden Fall weniger abdrücken als jetzt. Die Motoren sind sonst alle Euro 1.
Ich hatte auch mal einen 1.3 Kadett und fand den auch ganz schön träge, wenn er voll besetzt oder beladen war. Mit 1-3 Personen hatte er einen guten Antritt, aber dann wurde es richtig zäh. Bei meinem Vectra jetzt ist das schon anders, einen Unterschied, ob voll oder leer merkt man immer, aber man kommt auch mit voller Beladung noch ordentlich vorwärts und muss nicht die Gänge extrem ausdrehen. Vor allen Dingen die Bremsleistung ist beladen viel besser als beim Kadett, größere innenbelüftete Scheiben vorn machen doch einen Unterschied.
Wenn Du im Jahr so viel fährst, würde ich aber schon nach einem Vectra mit weniger als 130.000 km auf der Uhr gucken, da gibt's doch bestimmt etwas.
Also ich hab schon ab und an welche mit weniger als 100tkm gesehen, der niedrigste hatte erst 70tkm. Ich will das Auto eigentlich so lange fahren wie möglich, aber im Moment kann ich aufgrund der Tatsache das ich noch Azubi bin nicht permanent alles richten lassen. Das ändert sich erst September 2004, dann bin ich auch gewillt den Wagen evetl. ein zweites Mal durch den TÜV zu bekommen.
Das er nur 2 Jahre halten muss war auch so gemeint, das ich mir dann einen gebrauchten C-Vectra bzw. Signum kaufen kann (mein großer Traum 😁)
Nur wenn ich einen mit sagen wir mal 100tkm erwische dann bin ich nach 2 Jahren schon irgendwo bei 180tkm, dann muss man halt schauen ob sich es noch lohnt, aber prinzipiel hab ich auch kein Problem ein Auto bis 260tkm zu fahren.
Ich trete meine Autos nicht, vor allem im Winter kleben mir immer irgendwelche Penner ham Heck weil mein Kadett gut 30min braucht um auf Temperatur zu kommen, da brauch ich von 0 auf 100 schon mal 30 bis 60 Sekunden, aber lieber Kriechen als den Motor killen. Im Sommer wenn er den ganzen Tag in der prallen Sonne stand trete ich dann aber schon aufs Gas 😉
Aber der letzte Winter hat den Kadett Rostmäßig den Rest gegeben...der Motor geht wie Sau, aber der Rest gammelt mir Weg...leider, wenn er zu retten wäre, würde ich das machen. Aber ich müsste mit ihm zum Karrosenschweißer, für das Geld gibts schon nen Gebrauchten B-Vectra...
Freie Werkstatt mache Schweißarbeiten sehr günstig. Kann lohnender sein als einen anderen Wagen mit ungewisser Technik zu kaufen.
Aber nach und nach das ganze Auto austauschen und schweissen zu lassen kann auch sehr teuer werden, auch bei freien Werkstätten. Ich war mal wegen einem Radkasten da, da schlackerten mir aber die Ohren. Allein fürs Lackieren wollten die 200 Ecken haben. Ich denke, ein gut erhaltener Jüngerer ist da die günstigere Wahl, zumal man ja dann auch ein gewisses Sicherheitsplus (Bremsen,ABS,Gurtstraffer,Airbag) und andere nützliche Zugaben (Servo,Zentralverriegelung) erwirbt.
Also mein Nachbar (der KFZler) hat gemeint, das ich da nur mit Material auf gut 3000 Euro komme, ohne Arbeitszeit...er könnte das auch machen, aber er hat gemeint, das das nicht mehr lohnt, ich glaub ihm das auch, hat ja nichts davon mir Mist zu erzählen.
Das mit dem Sicherheitsplus ist mir auch schon wichtig, bei nem A-Vectra ist mehr Spielraum bei einem Crash als in nem alten E-Kadett...
Und das mit dem Bremsen bei voll besetzten E-Kadett ist echt heftig, ich hab nun vorne neue Scheiben und Beläge drinnen und wenn ich dann von 100 etwas härter runterbremse merkt man richtig, wie die Bremsanlage an ihre Grenzen kommt. Ach ja und Vollbremsungen ohne ABS sind übel, mir bricht immer das Heck aus, hatte schon nen Dreher deswegen, ist aber glücklicherweise nichts passiert damals.
Das mit den Vollbremsungen habe ich mal bei Sicherheitstraining meines Vaters gesehen. Bei Nässe haben die Vollbremsungen gemacht. Die ohne ABS haben alle schön Piruetten gedreht, da immer eins der Hinterräder blockierte, bevor das andere es tat. Die mit ABS sind natürlich immer schön geradeaus gefahren. Ich war damals sehr überrascht, in der Fahrschule wurde das nie so vermittelt. Es war immer nur die Rede davon, dass man mit ABS auch bei 'ner Vollbremsung noch lenken kann, aber nie vom Ausbrechen ohne ABS bei Nässe. Gut, je mehr Sicherheitsextras erfunden werden, umsomehr fragt man sich manchmal nach dem Sinn (Airbag überall), aber ABS ist schon ein riesiges Plus. Bin zwar 7 Jahre mit meinem Kadett ohne ABS (mit manueller Stotterbremse)ausgekommen, bin aber jetzt auch froh, es zu haben.