Auf der Suche nach einem W210 - wenn der Rost nicht wäre

Mercedes E-Klasse W210

Hi Leute,

seit ein paar Wochen beschäftigt mich das Thema einen neuen Wagen zu kaufen. Es soll ein großer Kombi werden - heute fahre ich einen Golf 4 TDI 90 PS (4,8l/100 km).
Bei der Suche bin ich auch über den W210 Kombi gestolpert. Für mich als "Kurzpendler", 70 km / Tag über Landstrasse zur Arbeit + 15t km / Jahr Privat = 30tkm Gesamt kommt der 220 CDI oder 270 CDI in Frage.
Er soll ca. 4 - 5 Jahre gefahren werden und dabei 1 mal noch in meinem Besitz über den TÜV kommen.
Das entspräche dann eine Laufleistung von ca. 120t - 150t km.

Demnach sollte der "neue" BENZ max. 120t - 150t km auf der Uhr haben.

Nun, soweit so gut. Ich würde sofort einen W210 kaufen, wenn ich wüsste, dass er mir in der Zeit nicht unter dem Arsch WEGROSTEN würde! Hab auch schon mal einen angeschaut - 220 CDI, Bj 01, 125 tkm, 1. Hand aber mit Rost an vielen bekannten Stellen.

Alle anfallenden Verschleißteile, Injektoren, Traggelenke, usw. gibt es bei jeden anderen Auto / Marke, mehr oder weniger ebenso. Je nach dem wie es einem erwischt....

Der Wagen steht bei mit leider das ganze Jahr in Freien und wird bei Wind und Wetter jeden Tag bewegt.

Gehen wir mal davon aus ich finde einen W210 mit wenig Rost, Garage und gut gepflegt.
Wie kann Sie der Zustand änder wenn der Wagen plötzlich nicht mehr in der Garage schlafen darf, sondern statt dessen, die ganze Zeit in Freien übernachten muss.

was könnt ihr zum rosten sagen wenn der Wagen plötzlich im Freien steht?

wo, ausser Autoscout oder mobile kann man so ein W210 am besten finden?

Vielen Dank vorab für Euren Input

Grüßle
Stephan

Beste Antwort im Thema

Ein S210, also z.B. E270CDI-T aus der NachMOPF-Zeit, also Herbst 1999 und weiter bis 2003 wird bei der Durschnittsnutzung schon über 250 t.km auf dem Tacho haben. Bis 600 t.km ist aber Motor kaum ein Problem, eher die Elektronik und Getriebeautomat. Also, Schaltgetriebe ist bei dem älteren Kombi ohne Zweifel sicherer. Inzwischen ist sie auch nicht so hackig, wie ganz neu, also angenehmes Gleiten mit etwa 0,5 l Ersparnis am Verbrauch ist möglich. Ich denke, mit einem 12 Jahre alten Mercedes will man nicht ständig mit 210 Sachen unterwegs werden. Mal ausprobieren reicht sicher für lange. Die CR- Einspritzung ist sehr zuverlässig, solange man nicht mit kalten Motor gleich rennen möchte- die Komponenten der Injektorenabdichtung brauchen Zeit, also behutsame Erwärmung, bis die optimal funktionieren. Ich musste die Abdichtung zum ersten Mal bei ca. 230 t.km beim DB neu machen lassen. Zwei Injektoren haben etwas vom Teer herauskommen lassen. Ausgetauscht haben wir die Dichtungen und Schrauben alle, bisher ist alles O.K. Sonst auch bei ca 220 t.km. musste die Vorderachse überholt werden- neue Feder, die Federaufnahme an der Karosserie musste auch erneuert werden, dann auch die Traggelenke, die hätten aber noch ganz lange ausgehalten. Am Auspuff musste der letzter Knie nachgeschweisst werden, ist wohl auf dem Waldweg angeschlagen worden. Auch eine Halteöse an dem Topf hinten war schon am Abfallen, wurde nachgeschweißt. Das sind alle Aktionen, die ich zwischen 140 t.km und 250 t.km machen müsste.
Gleich nach dem Kauf, das Auto war damals 4 Jahre alt, habe ich erste Rostansätze an dem Träger unter dem Motor gefunden. Aus dem Anlass wurde alles rundherum abgeschraubt, es sind viele Plaste, gereinigt, grundiert und mit Heisswachs angesprüht, auch die Hohlräume. Vier Jahre später war das Auto vom DB im Perlach auf Kulanz komplett neu entrostet und nachlackiert, neue Hinterklappe und Dachecken repariert. Jetz, wieder nach 4 Jahren, zeigten sich kleine Bläschen an der Stelle, wo die Hinterklappe aufgehängt ist, die Gummidichtung saß nicht perfekt. Also heuer im Sommer entrostet, grundiert, mit orig Farbe überstrichen und der Gummi auf trockenem Lack geklebt. Im Moment kann ich sagen, dass ich keine wirklich akut zu behandelnde Rostbläschen finden kann.
Solche (fast) rostfreie S210 findet man selten, die meisten Halter tun nichts, wenn irgendwo ein Paar Bläschen kommen. Wenn schon ganz gut sichtbare Rostflecken in Münzgrösse oder grösser kommen, ist zu spät. Da ist der Rost auch weit unter der optisch noch schöner Lackschicht vorgedrungen.
Meine Erfahrung mit DB- Rost stammt von 1972, als ich den 220/8 gekauft habe. Der rostete noch genauso, wie damals Fiat oder Citroen.
Also, ich empfehle, weniger nach den km, als nach dem Zustand der Karosserie zu sehen.
Zu der Garage- meiner steht im Sommer immer in lüftiger Doppelgarage, die ich an meiner Sommerfrische im Wald anbauen ließ. Über Winter steht das Auto in der Stadt auf der Straße, bewegt wird nur alle etwa 2 Wochen und möglichst nicht auf dem Salz.

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Ich habe für meine Mike Sander's Konservierung in zwei Etappen je 500 Euro "auf die Hand" bezahlt.

Alles, was ich beim ersten Termin aus Unwissenheit und falscher Sparsamkeit nicht schützen ließ, rostete Jahre später wie Sau und erforderte teure Rost-Reparaturen (Vorderachsträger, Tank, Kofferraummulden) und den zweiten Konservierungstermin.

Das Fett schützt den Wagen sehr gut, ist wahrscheinlich das beste bei vorhandener Rostneigung, macht aber Arbeiten am Unterboden recht eklig. Es heißt zwar, dass man die Konservierung alle paar Jahre auffrischen müsse, da das weiche Fett "abgespült" würde, das wäre mir aber in den 4 oder 5 Jahren, wo ich so herumgefahren bin, nicht aufgefallen.

Es gibt anscheinend zwei Arten von W210.

Bei meinem ist absolut kein Rost. Beim letzten TÜV haben sie genau geschaut, da der Prüfer
gar nicht hat glauben können, dass er rostfrei ist...

Ergebnis: nur Flugrost am Auspuff.

Ich fahre im Winter sehr wenig, bei Schnee- und Salzwetter überhaupt nicht.
Dafür hab ich andere Autos...

Mein Ratschlag : GENAU schauen, dann günstig (nicht billig) kaufen.

Und lass dich vom A - D nicht verunsichern.

*g*

Servus,

die Frage ist, wie deine "Strategie" in den nächsten 4-5 Jahren aussieht: günstigen 210 kaufen und dann nach der Zeit verschrotten oder "vernünftigen" 211 kaufen und vielleicht noch 5-6 TEUR auf dem markt erzielen.
Beim 210 weiß halt mittlerweile auch der letzte Albaner, daß das eine Rostkiste ist.

Austro-Diesel: mit der schräg gestellen Heckklappe beim 211 gehe ich nicht konform. Schon mal 3 m Latten tranportiert ? Die liegen vorne auf dem Armaturenbrett auf und gehen - aber wirklich bis aufs letzte - an die steil gestellte Heckscheibe bei meinem 210 heran.
Und wenn der TE Segelflieger transportieren will, kommt er vielleicht in die gleiche Situation.

Die Frage ist auch wieviel Zeit du hast neben deinem Hobby dich um die karre zu kümmern, ob du vieles selber machen kannst etc. etc.
Und ob bei Dir die Thematik "Grüne Plakette" greift: meines Wissens ist der 270 nicht grüne Plakette fähig. Aus dem Grund gab es ja dann den 280 CDI (ein 320er mit anderem Steuergerät und Lader)

In meinen damaligen S210 habe ich 6 leere Europaletten reinbekommen. Glaube nicht, dass ich das beim S211 auch so hinbekomme. Kann man bei den Segelfliegern nicht zum Transport die Flügel abmontieren. Dann brauchst Du je nach Modell noch nicht einmal die Sitze umklappen.

Mein Modellschiff mit einer Gesamtlänge von 186cm (mit rollbarem Untersatz ca. 200cm) passt evtl. nur rein, wenn ich den Beifahrersitz weiter nach vorne fahre. Aber dafür habe ich einen Anhänger.

Übrigens, 3m Latten durch´s Schiebedach sollte gehen. Dann verkratzt man sich auch nicht das Interieur. Habe ich mit den W123 & W124 (Limousinen) immer so gemacht. Allerdings hatten die ein stabiles Stahlschiebedach "als Klemmvorrichtung". Bei den heutigen Glasdächern vieleicht nicht die Beste Lösung.

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Mußt aber dann bei den Brücken aufpassen 😁

Die Spuren der ein oder anderen Garageeinfahrt zeugt von solchen Unterfangen...😉

Natürlich habe ich immer eine Decke an Bord, wo ich das ganze Gerümpel drauf ablege.

Hallo Zusammen,

also meine Segelflieger sind auf jeden Fall demontierbar, sonst würden die in keinen Wagen rein gehen.
Damit Ihr mal ein Gefühl bekommt wie groß die Dinger sein können, hier mal ein Bild mit meiner größten.
5,5 m Spannweite und der Rumpf hat 2,05 m, was auch das Packmaß wäre. In den W210 geht der Rumpf super rein. Beifahrersitz fast ganz vor und runter.....was auch für den W210 spricht!

Wie wahrscheinlich ist es, dass ich einen W210 finde, der schon von einem Kenner konserviert ist?
Will sich nicht jemand von Euch grad von seinem guten Stück trennen? 🙂

Gruß
Stephan

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Wer einen guten hat , behält ihn auch - du musst Glück haben !

Einen durchreparierten und sanierten 210er wirst du nur zu relativ hohen Preisen finden und die Suche wird wegen vieler Mogelangebote ("garantiert rostfrei"😉 wohl mühsam sein.

3-m-Elektroinstallationsrohre hab ich schon zwei- oder dreimal im 210er transportiert: Vorne am Armaturenbrett und zwischen den Sitzen nach hinten, im Kofferraum am Boden aufliegend ging sich das gerade gut aus. Im 211er fehlt mir diese Erfahrung noch, kommt schon noch ...

Was die schräger stehende Heckscheibe da an Raum wegnehmen soll erschließt sich mir nicht. De facto schneidet diese nur in den obersten Zentimetern ein wenig weiter in den kubischen Raum rein, im Vergleich zum 210er. Das ist in der Praxis, wo man ja nicht bis unters Dach vollschlichtet, kein Kriterium. Transportiert man Kühl-Gefrierkombinationen im Transportkarton, dann schon eher. 😉

Was mir auffiel ist, dass die Mittelkonsole mit den hinteren Luftausströmern scheinbar näher an die Heckklappe heranreicht. Das beschränkt den Raum bei ausgebauten Sitzkissen, meine ich mich zu erinnern.

Zum Thema verunsichern: Das ist -- wie alle wissen -- nicht meine Absicht. Ich möchte nur, dass ein Interessent über die Untiefen und Gefahren informiert ist und nicht blauäugig ein teures Abenteuer erwirbt und anschließend seine schlechten Erfahrungen verbreitet. Damit ist niemandem geholfen.

Wenn einer sagt: Ich mag den 210er so wie er ist, ich kenne seine Schwächen, ich hab die Zeit, mir ein gutes Exemplar zu suchen und ich hab das Geld und die Lust, den zu sanieren und über die Jahre zu bringen, vielleicht auch selber daran zu schrauben: Dann nur zu! Ist ein feines Auto, manche Eigenschaften vermisse ich noch immer.

Wenn der Interessent aber einfach ein problemloses Auto zum Transport von Mensch und Material über einige bis viele Jahre sucht, auf passive Sicherheit und den Wiederverkaufswert (Versicherungsrestwert!) achtet, vielleicht einen DPF braucht, dann ist er beim 211er einfach besser aufgehoben, auch wegen der im Mittel doch deutlich geringen Laufleistungen des 8 Jahre jüngeren Modells. Gerade die CDIs werden ja in Deutschland nur gekauft, wenn damit auch ordentlich gefahren wird ...

Also da ich keine Lust und keine Zeit hab mich selbst um den rost zu kümmern, würde ich am liebsten einen kaufen, der schon mal konserviert wurde und / oder so sehr gut in Schuss ist.

Ein W211 wäre mir glaub in Summe zu teuer... zumal der W210 insgesamt mehr Platz biete, den ich für meine Flugies ja zwingend brauche. Alternativ würde für mich aus Platzgründen nur ein Ford Mondeo MK3 bis Bj. 2007 in Frage kommen. Würde aber einen gut gebrauchten W210 vorziehen. Am liebsten einen 270er.

Also wer mir seinen gut gebrauchten W210 mit max. 150 tkm anbieten möchte nur zu! ich warte 😉

Viele Grüße
Stephan

Meinen E 320 T CDI Elegance aus 5/2000 mit 202.000 km habe ich vor genau einem Jahr um 7.300 Euro ohne handeln verkauft. Eigentlich bis auf Anhängerkupplung und Standheizung ein ziemlicher Nullausstatter.

Mike Sander's volles Programm, neu beledertes Lenkrad und Wählhebel, Vorderachse komplett überholt inkl Federn, Spurstangenköpfen und Stabigummis, Hinterachse Haupttraggelenke neu, Bremsen rundum neu, Antriebswelle neu, Tank neu, Vorderachsträger geschweißt und saniert, Getriebe und Differenzial gewartet, Karosse ca. 17-23x lackiert, Injektoren neu abgedichtet und einer neu, Motor- und Getriebelager neu, Riemenspanner neu, Innenraumgebläseregler neu, beide Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer neu, Kennzeichenbeleuchtung neu, Relingdichtungen neu, Mittelarmauflage neu weil klebrig geworden, neue 3. Bremsleuchte ... der stand wirklich sehr schön da. Schau in mein Profil.

In diesem einen Jahr ist der Käufer (kenne ihn persönlich, ist ein 210er-Fan) schon 4x in der Werkstatt gewesen. Niveauausgleich-Kugeln hinten defekt, Fensterheber rechts hinten defekt, Klimabedienteil defekt, Rost an der Heckklappe zum 14. Mal.

Ob er das Geld wert war?

Was kostet ein früher 211er mit derselben Laufleistung und keinem nennenswerten Rostproblem?
Was kostet dich ein gut-durchschnittlicher 210er mit der Laufleistung und -- sagen wir mal -- mit der Hälfte meiner sicher etwas "übergründlichen" Investitionen?
und wieviel kostet dich ein 211 MOPF, der ein absolut unproblematisches und empfehlenswertes Autos ist?
Ein um wieviel jüngeres und weniger gelaufenes Auto bekommst du eine Klasse niedriger (Ford Mondeo, Mazda 6, Skoda Superb) um das jeweilige Geld?

Zitat:

Also da ich keine Lust und keine Zeit hab mich selbst um den rost zu kümmern, würde ich am liebsten einen kaufen, der schon mal konserviert wurde und / oder so sehr gut in Schuss ist.

Es gibt auch Rost "im Sichtbereich", also dort, wo man mit Mike Sander's Schmiere nicht für alle Zeiten für Ruhe sorgen kann. Je nach Glück (Lackqualität), lokalem Salzeinsatz und Parksituation (feucht-warm ist am schlimmsten!) kann es zu mehreren "Rostblüten" im Jahr kommen.

Bei mir war es immer im späten Frühling bis Frühsommer soweit. Am Schluss wusste ich das schon, ließ bis Spätsommer "zusammenkommen" und fuhr dann zum Lackierer. Ich muss aber gestehen, dass es mir auch mal passiert ist, dass ich dort von der Kassa rauskam und stolz das Auto besichtigte und prompt eine neue Rostblase fand ...

Besonders auf die Heckklappe muss man schauen, die ist ein chronischer Patient, fast nicht dauerhaft zu sanieren. Ich hab alles versuchen lassen, war damit sicher 6 oder 7 Mal beim Lacker, zweimal Scheibe raus, den Rahmen verzinnen, von innen konservieren, neue Dichtungen an Kennzeichenbeleuchtung und Öffner -- es half alles nichts. Rückblickend wär es günstiger gewesen, gleich eine neue Klappe einzubauen.

Ganz so schlimm sind nicht alle, die sind inzwischen meist im Hochofen oder fernen Süden gelandet. Aber das Risiko ist hoch und wenn das Thema "Auto" nicht deine Leidenschaft ist, dann kauf dir ein anderes Gebrauchsauto.

Na dann Mahlzeit.... Jetzt war ich mir ganz sicher einen W210 suchen zu wollen, nun machst Du mir einen Strich durch dir Rechnung! 😉
Gut, weiter oen steht was von "Lass dich nicht von A - D bequatschen", aber ich muss annehmen das es wahre Tatsachen sind die A-D hier schreib.

Was nun?

Nicht entmutigen lassen und suchen?

oder lieber gleichen einen W211 suchen (hier würde aber aus Kostengründen nur ein vor MOPF in Frage kommen bei dem schon die SBC gemacht wurde) und müsste erst mal checken, ob die Ladefläche gleich lang ist wie der W211. Oder kann mit jemand das mal ausmessen?
Beifahrersitz im vorderen Drittel und dann bis zum Kofferraumdeckel messen.

Aber so wie ich das jetzt rausgelesen hab, ist der W210 gegenüber dem W211 sogar noch bequemer zu fahren und hat mehr "BENZ Flair".
Bin letztes Jahr mal einen W212 220 CDI nagelneu von der Mietstadion gefahren. Von Hannover nach Basel und einen Abstecher mit 300 km Überland. Ich muss sagen, da hatte die Probefahrt letzte Woche mit dem W210 mehr "BENZ Flair".....

Eins Einfach wär, würd ich auch hier nicht um Eure Unterstützung bitten 🙂

Schönen verschneiten Samstag...

2012-12-08-09-14-34

Das Auto von A-D ist einfach ein Extremfall : Ein Montagsauto (das Getriebe war z.B.
schon mit 41 000 km am Ende und so ging's auch weiter) , und eine Rostlaube noch dazu ! Das ist alles nicht zu verallgemeinern . Lies mal im Kontrast meinen Thread
über meinen 300 TD , der hatte fast gar nichts !

Hab ich durchgelesen... wie auch schon andere geschrieben haben gibt es große Unterschiede....
Deiner ist auch ein Garagenwagen.... meiner würde immer Draussen stehen und das noch ungeschützt...

mhhhhh, schauen wir mal was noch so passiert...🙂

Dass der 210er mehr "klassisches Mercedes-Flair" bietet, das stimmt ohne Zweifel.

Der 211er ist moderner, innen eine ganz andere "Erlebniswelt", außen ist der Unterschied am geringsten. Dass das Platzangebot des S211 deutlich schlechter sei als jenes des S210 ist ebenso ein böses, aber leider haltbares Gerücht. Gefühlt ja, gemessen bleibt kaum was vom Nachteil übrig, besonders beim Kombi.

Der Fahr-Charakter ist beim 210er gelassener, "langweiliger", wobei man beim 211 zwischen Vor-MOPF und MOPF unterscheiden muss: Der MOPF wurde "knackiger" abgestimmt und hat eine steiler übersetzte Lenkung. Nach einer längeren Umgewöhnungsphase mag ich das inzwischen, solange die Straßen gut sind. Das ergibt also 3 ziemlich verschiedene Fahrerlebnisse, was man persönlich mag muss man einfach selber ausprobieren!

Auch, dass mein 210er ein Montagsauto war kann ich so nicht stehenlassen.

Ja, das Getriebe war früh kaputt und Glühstifte bei 65.000 km kamen früh, die undichten Treibstoffleitungen sind ein Klassiker und die Suche nach der Unwucht und Lenkradvibrationen (die Kardanwelle stellte sich als Übeltäter heraus) hat mich lange beschäftigt, aber sonst war bis 175.000 km und 11 Jahren nicht viel, was hätte sein müssen. Die Vorderachsüberholung, die Motorlager und die Bremsen wurden auf der Suche nach den Vibrationen getauscht ... waren also gar nicht kaputt.

Ihr müsst immer bedenken, dass mein Wagen "nahe am Neuwagenzustand" war. Viele andere Besitzer tolerieren kleine Mängel wie schlechter werdendes Licht, Wackelkontakte an Nebelscheinwerfern und speckige Lenkräder. Ich eben nicht, da verlier ich die Freude am Fahren.

Da der TE aber kaum ein Auto unter echten 200.000 km finden wird und die Autos nun alle über 10 Jahre alt sind kann er sich auf ein paar Reparaturen einstellen. Es ist ein Märchen, dass Mercedes "unkaputtbar" sind und einen 210er "billig aufzufahren" gelingt nur wenigen.

Wenn man die Lackarbeiten wegrechnet, dann bin ich gar nicht so teuer gefahren, cih hab's mit DSD mal durchgerechnet, mein schlecht beleumundetes Auto mit dem oft vernaderten CDI-Motor war bis auf den Rost billiger. 😁

Und die Kosten der Lackarbeiten bekam ich zum Teil beim Wiederverkauf wieder herein ... weil ich zufällig auf einen Liebhaber stieß. Sonst hätte ich statt 7.300 sicher nur 5.000 Euro bekommen.

Unter dem Strich bin ich meinem 210er nicht übel gesinnt, aber es gibt eben unkompliziertere Autos.

Ich möchte auch nicht behaupten, dass alle 211er grundsätzlich fehlerlose Autos sind, sicher nicht. Ich habe ja zwei und verschiedener könnte deren Historie nicht sein. Aber es rostet keiner der beiden. Punkt.

Wie lange sind eigentlich die Tragflächen deiner "Monsterflieger"? Kommen die aufs Dach oder sind die zweiteilig?

Aufs Dach kommt nix ...😉
Bei der großen Maschine sind die Flügel 4-teilig, 2 Stücke je 1,6 m und 2 Stücke je 1 m, da ist es nicht das Thema. Aber der Rumpf ist eben 2,05m lang und soll gerade im Kofferraum liegen, so dass von der gleichen Sorte noch 1-2 neben dran gehen und man noch zu 2. Fahren kann.

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