Audi statt Opel?

Opel Astra G

Hallo zusammen,

fahre seit ich meinen Führerschein habe Opel und bin sehr zufrieden. Nun hat sich mir ein Audi A3, 130 PS TDI angeboten. Das Auto wurde Ende 2000 von meinem Vater neu erworben, anschließend hat ihn mein Bruder übernommen. Beide sind sehr pflegsam mit dem Wagen umgegangen und überwiegend Autobahn gefahren.
Er hat schon 186 tkm runter, es ist aber sonst nichts dran an dem Wagen. Lediglich die sitze, insbesondere der Fahrersitz, sind etwas abgenutzt.

Mein Astra G mit dem X16XEL hat jetzt 134 tkm runter, soweit ist an diesem aber auch nichts dran. Meinen schätze ich auf 4000 Euro, den A3 würde ich für 6000 bekommen.

Jetzt die Frage, ob sich der Umstieg lohnt. Ich habe einen ähnlichen Thread im Audi Forum eröffnet, die Audi-Kollegen raten mir dringenst zum Umstieg.

Was meint Ihr?

18 Antworten

Also ich habe mir damals auch einen Audi angeschaut gehabt bevor ich mich für den Astra entschieden habe. Der Audi liegt wunderbar auf der strasse. Jedoch hat er ein recht hohen verbrauch (war allerdings ein Benziner). 160Tkmh für einen A3 finde ich zuviel. Und dann 6000€uro, das sind fast 12.000DM für ein Auto was soooo viel runter hat😰 (auch wenn es ein Diesel ist, würde ich nie ein Auto kaufen was so viel auf dem Buckel hat) aber das muss jeder selber wissen.
 
Ich würde dir empfehlen: Fahr dein Astra weiter, spar dir geld zur seite und kauf dir einen gescheiteren. Den Astra später Privat verkaufen und das zusammen gesparte drauf packen. Dann kannste dir einen besseren kaufen. 6000€uro für so nen nen auto (was so viel runter hat) nicht ausgeben, aufjedenfall nicht für einen A3.

Nun ja, wenn der Astra dann über 200000 Km gelaufen hat, ist da mit prvat verkaufen auch nicht mehr viel. Wird dann ein typischer Fall für den Export sein. Ist aber beim Audi dann auch nicht viel anders.
Die Sache mit dem Diesel ist doch ziemlich übertrieben dargestellt. Ich selbst habe den DTI 16 V über 240000 Km vollkomen problemlos gefahren, ohne Turboschaden oder Defekten an der Einspritzpumpe. Sehr ähnlich ergeht es vielen Kurier-Taxiautos als Diesel auch.
Zudem nicht anspruchsvoller als ein Benziner, er will genauso wie die heutigen Benziner gutes Öl, das rechtzeitig gewechselt wird und einen sauberen Luftfilter. Er will genauso sachte warmgefahren werden wie ein Benziner.
Es gab Ende der 90´er bis ca. 2003 viele Defekte Luftmassenmesser, bei Dieseln und Benzinern, da die LMM meist zugekauft wurden, gingen die Luftmassenmesser auch bei sehr sehr vielen Herstellern kaputt. Mittlerweile sind die LMM deutlich haltbarer und gehen fast nicht mehr kaputt.

Das ist richtig, aber jetzt mal als Beispiel: Ich habe meinen alten corsa b mit 180.000kmh privat verkauft bekommen für 1800€uro. Der Audi der ihm angeboten wird, soll 6000€uro kosten. Wenn er seinen Astra später bei z.b. 180.000km verkauft wird er bestimmt mehr bekommen, als ich für den kleinen corsa. Nehmen wir also mal an 2000€uro für den Astra. Dann hat er aufjedenfall schon 8000€uro für ein neues Auto. Ohne die zeit gerechnet die er noch nebenbei sparen könnte. Und dann denke ich das man für mind. 8000€uro ein besseres auto als den alten A3 bekommt.

Ist richtig gedacht, trotzdem wird es sehr schwierig einen Astra mit bzw. um 200000 Km privat zu verkaufen. Erfahrungsgemäß gehen diese Autos in den Export, weil sie für Deutschland unwirtschaftlich sind. Wer kauft bei der riesigen Auswahl noch ein Kompaktauto mit rund 200000 Km?
Zudem musst du bei deiner Rechnung berücksichtigen, dass er ja jetzt den Astra verkaufen würde und (nur) ca. 2 - 3000 Euro drauflegt.
Wobei ich persönlich auch den Astra behalten würde, auch so ein Audi kann bei dem Alter und dem Kilometerstand so manch Überraschung bereit halten.

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