Audi Kaufberatung
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem neuen Auto und interessiere mich für Audi.
Mir ist besonders die Haltbarkeit/Zuverlässigkeit wichtig, deshalb weiß ich nicht ob Audi in die Kategorie passt.
Ich habe von Steuerkettenproblemen und unzuverlässigen Getrieben gehört.
Multitronic scheint ja ein CVT-Getriebe zu sein, was also nicht sehr vertrauenswürdig zu sein scheint.
Die tiptronic scheint ja nur bei den teuren Modellen mit großen Motoren verfügbar zu sein.
Ich bin hohe Zuverlässigkeit von Toyota gewohnt, möchte aber nicht für immer Corolla fahren.
Ich habe an einen A4 gedacht.
Es sollte ein Benziner ab 2010 sein und mindestens 150ps haben.
Budget ca 13.000 Euro.
Was würdet ihr mir raten bzw. empfehlen?
57 Antworten
Glückwunsch, unser A4 war relativ passabel, nur ein Liegenbleiber auf der Autobahn, bei -10° allerdings. Diverse Vorderachsteile (unterdimensioniert) und die Zahnriemenspannmimik (Laufrollenlager) hielt in der Regel nicht die versprochenen 90tkm, wir haben die Intervalle folgend auf 60 tkm gesetzt. Der Riemen war stets noch top.
Der Motor, AFN, lief prima, neben der Klimaautomatik das beste am Auto. Leider hat ihm ein Getriebeschaden (238 tkm) das Genick gebrochen. Der stammte übrigens von einem WA und hatte div Sonderausstattungen aus dem S4, zT handschriftlich in den Unterlagen vermerkt. 😁
Der A6 dagegen war der absolute Supergau. Drei (!) ESP, unglaublich viele VA-Teile, Turbolader, Nockenwellen, FIS, Kurbelhausentlüftung, Bremsservo, Gleichlaufgelenk, usw, usw alles in weniger als zwei Jahren. Ein fetter Leitzordner voll Rechnungen - trotz umfangreicher Kulanz. Dreimal liegen geblieben. Never again, auch wenn er angenehm zu fahren war - wenn er lief. Bashing? Wohl eher für den Käufer.
Gerade aus der Werkstatt nach Reparatur der Waschanlage, auf der Autobahn das Gleichlaufgelenk vorne links hinüber, auf dem Rückweg beim Mazdahändler gehalten und Vorführwagen gekauft. Danach einen Accord und fast 250.00 km mit einer einzigen Reparatur: Servo der Zentralverriegelung, machte der Händler für 60€. Das war extrem entspannend, kein Ölverbrauch, einfach nichts.
re
Zitat:
@remanuel schrieb am 28. Juli 2022 um 19:47:55 Uhr:
Glückwunsch, unser A4 war relativ passabel, nur ein Liegenbleiber auf der Autobahn, bei -10° allerdings. Diverse Vorderachsteile (unterdimensioniert) und die Zahnriemenspannmimik (Laufrollenlager) hielt in der Regel nicht die versprochenen 90tkm, wir haben die Intervalle folgend auf 60 tkm gesetzt. Der Riemen war stets noch top.Der Motor, AFN, lief prima, neben der Klimaautomatik das beste am Auto. Leider hat ihm ein Getriebeschaden (238 tkm) das Genick gebrochen. Der stammte übrigens von einem WA und hatte div Sonderausstattungen aus dem S4, zT handschriftlich in den Unterlagen vermerkt. 😁
Der A6 dagegen war der absolute Supergau. Drei (!) ESP, unglaublich viele VA-Teile, Turbolader, Nockenwellen, FIS, Kurbelhausentlüftung, Bremsservo, Gleichlaufgelenk, usw, usw alles in weniger als zwei Jahren. Ein fetter Leitzordner voll Rechnungen - trotz umfangreicher Kulanz. Dreimal liegen geblieben. Never again, auch wenn er angenehm zu fahren war - wenn er lief. Bashing? Wohl eher für den Käufer.
Gerade aus der Werkstatt nach Reparatur der Waschanlage, auf der Autobahn das Gleichlaufgelenk vorne links hinüber, auf dem Rückweg beim Mazdahändler gehalten und Vorführwagen gekauft. Danach einen Accord und fast 250.00 km mit einer einzigen Reparatur: Servo der Zentralverriegelung, machte der Händler für 60€. Das war extrem entspannend, kein Ölverbrauch, einfach nichts.
re
Der Mazda 6 eines Bekannten steht gerne in der Werkstatt und das so ziemlich von Anfang an. Die Karre hätte ich schon lange entsorgt. Der Toyota Yaris einer Bekannten war nach 7 Jahren und zirka 100.000 km reif für die Schrottpresse. Motor platt, Fahrwerk durch und reichlich Rost. Ich fahre meinen A6 seit 22 Monaten… alles bestens.
Also der Yaris meiner Schwester hat fast 200 tkm, ist 16 Jahre alt und hatte bis jetzt keine Defekte, nur Verschleißteile gewechselt. Da kann ein Polo Fahrer davon nur träumen.
Sehr traurig, dass fast alle Threads in so lächerlichen Diskussionen enden, nur weil jeder "seine" Marke verteidigen muss.
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Zitat:
@CBR-333 schrieb am 28. Juli 2022 um 20:54:43 Uhr:
Also der Yaris meiner Schwester hat fast 200 tkm, ist 16 Jahre alt und hatte bis jetzt keine Defekte, nur Verschleißteile gewechselt. Da kann ein Polo Fahrer davon nur träumen.
Und weiter gehts mit Stammtisch 🙂
Zitat:
@ChrisHo97 schrieb am 28. Juli 2022 um 21:06:37 Uhr:
Sehr traurig, dass fast alle Threads in so lächerlichen Diskussionen enden, nur weil jeder "seine" Marke verteidigen muss.
Verstehe, wenn VAG tagelang durch den Kakao gezogen wird, ist das völlig in Ordnung. Schreibt jemand mal etwas schlechtes über ein japanisches Fabrikat, weil er aufzeigen möchte, dass dort auch nicht alles glänzt, wird es auf einmal traurig…
Zitat:
@ChrisHo97 schrieb am 28. Juli 2022 um 21:06:37 Uhr:
Sehr traurig, dass fast alle Threads in so lächerlichen Diskussionen enden, nur weil jeder "seine" Marke verteidigen muss.
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Da stimme ich zu.
Also BTT bitte - meine Herren.
Geschichten erzählen muss hier keiner - Stärken und Schwächen sind in den Fachforen ersichtlich.
Also sachlich bleiben und dem TE helfen.
Gruß Olli
MT-Moderation.
Eine Überlegung meinerseits (bitte zu Ende lesen und nicht schon nach dem ersten Satz aufschreien):
Für das Budget gibt es einen gut abgehangenen (also älteren) "Premium"-Wagen (ABM), oder ein (deutlich?) jüngeres Non-Premium-Auto.
Den Wunsch nach einer Premium-Ausstattung kann ich schon nachvollziehen - wenn damit ein leiser Innenraum, bequeme Sitze und ein komfortables Fahrwerk gemeint ist.
Nur - sagen wir mal, ein junger Golf 7 oder Skoda Octavia, können die das nicht genauso gut wie ein, hüstel, älterer Audi? Gerade der Golf 7 soll doch qualitativ gut sein?
Oder ist einfach der A4 optisch der Traumwagen schlechthin?
Übrigens habe ich Opel bewusst ausgelassen: den Insignia kenne ich nicht, aber den Astra K bin ich letztes Jahr Probe gefahren, und der bietet leider keinen hohen Fahrkomfort (nicht gerade leise im Innenraum, ziemlich straffe Federung).
Von daher: warum kein Golf 7 oder seine Derivate (Octavia oder Leon)?
Nur mal so, zur Überlegung...
Zitat:
@505ps schrieb am 27. Juli 2022 um 22:19:12 Uhr:
Was bleibt mir dann übrig? Entweder was deutsches und viel Geld in Reparaturen stecken oder nen teuren Lexus?
Ich mein, wie machen das dann Millionen andere in diesem Land? VW, BMW, Merc etc wird ja ohne Ende gekauft.
Und wenn ich einen Lexus möchte, ist der Markt so klein und man wird gezwungen ein deutsches Auto zu kaufen.
Der Punkt ist, ich will etwas "premium", d.h. comfort, performance und design. Das bieten leider nur die "Premiummarken" (geschmackssache)....
Das Problem ist doch, dass du alles willst. Auch die deutschen Premiumhersteller sind nicht so schlecht wie behauptet und ebenfalls Lexus nicht so perfekt wie hier dargestellt. Die armen Toyota/Lexus Werkstätten - außer Inspektionen hätten die ja nie irgendwas zu tun. Muss langweilig sein dort zu arbeiten 😉
Für alle Premiummodelle gilt: Die Folgekosten sind potentiell hoch. Nicht nur der allgemeine Unterhalt, auch die Reparaturen gehen richtig ins Geld.
Deine Anforderungen sind ohne Probleme erfüllbar, aber nicht für dein Budget. Wäre das so leicht würde niemand in D was anderes als ABM fahren. Wir reden hier davon, dass du Autos haben willst die 20-25% ihres Neupreises kosten. Logischerweise haben die zu dem Zeitpunkt schon ihre beste Zeit hinter sich.
Dir bleibt nichts anderes übrig als deine Erwartungen an die Haltbarkeit runterzusetzen, auf Premium zu verzichten oder dein Budget deutlich zu erhöhen.
Genauso ist es. Man könnte es auch etwas salopper formulieren: mit den großen Hunden pinkeln wollen aber das Bein nicht hoch bekommen ist halt blöd
Zitat:
@505ps schrieb am 27. Juli 2022 um 22:19:12 Uhr:
Der Punkt ist, ich will etwas "premium", d.h. comfort, performance und design.
Du kannst versuchen einen Golf 7 "Edition" zu bekommen. Bin damals selber vom A4 auf so einen umgestiegen. Das war ein spezielles Sondermodell um Jubiläum, hat min. 125 PS (TSI mit Zahnriemen) und sind sehr gut ausgestattet (z.B. Alcantara/Leder). Und liegt in deinem Preisrahmen.
Wahrscheinlich spukt da im Kopf herum: ABM sind Premium - Marken, also MUSS so ein Auto auch Premium (= geil) sein...
Diese Autos waren neu aber sehr teuer (Premium kommt vom lateinischen "premio" = Preis), und auch trotz Wertverlust sind sie gebraucht immer noch kein Schnäppchen. Jedenfalls nicht in gutem Zustand. Dazu kommt, daß diese Autos sehr beliebt sind.
Resultat: bei einem relativ niedrigen Preis sind sie also schon deutlich älter und mit vielen km drauf. Und entsprechend nicht mehr sonderlich zuverlässig. Der normale Verschleiß macht auch vor Premium nicht Halt.
Gleichzeitig ist aber die Ausstattung auf einem Niveau, was ein junger/neuer "normaler" Kompakter mittlerweile auch hat. Sieht man doch auch bei anderen Autos: mal die Serienausstattung vom Golf 7 mit der vom 5 vergleichen...
@Thomasbaerteddy Kein Lateiner offenbar....
Premium kommt von "praemium" und bedeutet BELOHNUNG...
Nee .. 🙂
Habs auch mit pretium verwechselt... Klingt aber ähnlich... 😁
"Premium" ist halt so eine Wortschöpfung wie "Handy" (handlich) für mobile phone. Aber gut, mittlerweile sagt man ja eh Smartphone.
Für das Auto wäre es vielleicht pretiosus der passende lateinische Ausdruck?
Aber egal wie: für 13 k € dürfte man keinen ABM bekommen, mit dem man die nächsten Jahre sorg- und problemlos km abspult. Sowas war/ist ja gewünscht...
Selber schrauben können wäre da von Vorteil, bei den älteren Kisten.
Zitat:
@Thomasbaerteddy schrieb am 30. Juli 2022 um 14:48:16 Uhr:
Aber egal wie: für 13 k € dürfte man keinen ABM bekommen, mit dem man die nächsten Jahre sorg- und problemlos km abspult. Sowas war/ist ja gewünscht...
Selber schrauben können wäre da von Vorteil, bei den älteren Kisten.
Vorallem beginnt das "Premiumfeeling" erst bei der Sonderausstattung. Ein ABM in Grundausstattung oder mit wenig Extras versprüht auch neu nicht unbedingt dieses Feeling. Und erst recht nicht wenn die Kisten älter werden.