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Assistenzsysteme - wo gibt es Übersicht und Vergleiche?

Themenstarteram 10. Mai 2020 um 13:03

Es ist unglaublich mühselig, herauszufinden, z.B. welche Stauassistenten von welchen Herstellern existieren und in welchen Modellen ab welchem Baujahr diese in welcher Version existieren und wie sie dann heißen und was sie genau können (z.B. ohne Zutun wieder anfahren im Stau). Hat jemand so einen Überblick oder kennt eine Seite, die so etwas bietet?

Ich weiß z.B., dass ACC im Pre-Facelift-Passat B8 ziemlicher Murks war. Erst mal weiter beschleunigen mit scheinbarem Ignorieren des Vordermanns und dann abruptes Bremsen, wenn der eingestellte Abstand erreicht wird. Entspannter ankommen durch so ein Assistenzsystem sieht ganz anders aus. Z.B. wie im aktuellen Facelift-Passat, in dem das viel weicher funktioniert - sanfte Gaswegnahme, ausrollen lassen und zur Not bremsen - wie man es als guter Fahrer auch selbst machen würde wenn man gerade nicht überholen kann/möchte.

Hier steht, dass die Amis viel weiter sein sollen: https://www.adac.de/.../

(hier wieder in unnachahmlicher "deutsche Hersteller sind zwar rückständig, aber machen natürlich trotzdem alles besser"-Manier wieder gemutmaßt, dass es evtl. daran liegen könnte, dass es hierzulande ja gründlich gemacht wird :o Automagazine sind einfach maximal peinlich. Statistiken verstehen, nach denen in Teslas mit aktiviertem Autopilot weniger Menschen unter Berücksichtigung der gefahrenen Strecke sterben als ohne ist da scheinbar nicht drin, da wird lieber die Realität auf die Hoffnung, dass am Ende dann doch die deutschen am besten sind, umgebogen. Das ist denke ich der einzige Grund, an der mal ein großer deutscher Autobauer scheitern könnte: an der Arroganz, zu meinen, grundsätzlich bessere Autos als ausländische Hersteller zu bauen und wichtige Innovationen zu verpennen in einem immer schnelleren Markt, den absehbar in den USA und Europa auch Chinesen aufmischen werden. Ich mag ja den Lügner Musk, nach dessen früherer Aussage alle Teslas jetzt schon autonom fahren können müssten -würden seine früheren Versprechungen stimmen- auch nicht, aber auch beim NCAP schneiden Teslas nunmal besser im Assistenzbereich ab als alle anderen)

Das Waymo-Geblubber etc. hilft mir aber 0 dabei, eine Vorentscheidung für einen Autokauf im Hier und jetzt zu treffen. Ok, also Tesla ist ganz vorne, dann kommt GM mit SuperCruise, dann MB und BMW, VW jetzt ab der IQ Drive - Geschichte so ganz grob? Aber ab welchem Modelljahr ist so ein System in welchem Modell halt richtig gut? Für mich haben da ADAC, AutoBild etc. total versagt darin, mal diese für Pendler wichtige Frage transparent zu klären. Die schreiben lieber für ihre imaginäre Zielgruppe, die nur an Fahrdynamik und Trackdays interessiert sei bzw für die, die sie von ihren Anforderungen überzeugt haben. Die Pendler wollen aber einfach nur mit wenig möglichst Stress zur Arbeit und wieder nach Hause.

Außerdem möchte ich höflich darum bitten, dass die Technikfeinde, die Assistenzsysteme grundsätzlich ablehnen, diesen Thread nicht dazu nutzen, um sich in Grundsatzdiskussionen über Assistenzsysteme aufzuregen. Das ist z.B. bereits in https://www.motor-talk.de/.../...ten-herstellervergleich-t6349938.html zur Genüge passiert. Kompletter Offtopic-Spam, den kein Mensch braucht. Ihr findet Assistenzsysteme scheiße, haben wir begriffen. Interessiert jemanden, der Assistenzsysteme einsetzen möchte ca. 0,0.

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9 Antworten

Zitat:

Assistenzsysteme - wo gibt es Übersicht und Vergleiche?

Hier gibt's umfängliche Vergleiche über Assistenzsysteme: einfach oben das Modell auswählen

Themenstarteram 10. Mai 2020 um 13:54

Danke für den Hinweis, aber mir geht es nicht ausschließlich um Crashtest-relevante Systeme, sondern auch darum, wie geschmeidig ein ACC in der Realität arbeitet (Stichwort abruptes Bremsen), also z.B. eine 5-Sterne-Bewertung des Systems und um eine große Liste, in der ich übersichtlich von verschiedenen Herstellern sehen kann, welches System in welchem Modell ab welchem Modelljahr eingesetzt wird und wie gut das ist. Wenn ich mich einzeln durch jedes Modell klicken muss, ist das ja wieder keine Übersicht. Klingt evtl. faul, aber hätte schon gedacht, dass irgendein Automagazin da weiterhelfen könnte.

Das Problem dürfte dabei sein das nicht jedes System in jedem Modell in jeder Ausführung getestet werden kann.

Zb kann das System von Modell X Bj 2018 durchaus deutlich von Bj 20 in der Qualität abweichen da über diverse Updates Fehler ausgemerzt wurden, wobei da wieder das Problem besteht das das auch Modelle ab 2018 über Updates qualitativ an die 2020er rankommen könnten falls Sie auf dem aktuellen Softwarestand sind.

Die Zahl der Varianten dürfte mittlerweile einfach viel zu Groß sein um da eine Auflistung zu erstellen die auch nur annähernd auf dem Laufenden ist. Vor Allem da kleinere Änderungen erst gar nicht kommuniziert werden.

Also große generelle Unterschiede zwischen den Assistenzpaketen, wenn sie vollständig bestellt/eingebaut sind, bestehen doch gar nicht.

Es besteht doch noch immer die Autonomiestufe 2 meiner Meinung nach?

Ob nun ein System ruppig oder weich arbeitet, ist oft subjektiv und dann auch nicht durchgängig.

Zitat:

@fm672 schrieb am 10. Mai 2020 um 13:54:18 Uhr:

… sondern auch darum, wie geschmeidig ein ACC in der Realität arbeitet …

Das sind subjektive Empfindungen, keine mess- und vergleichbaren Werte. Einen solchen Vergleich wird daher kein ernstzunehmendes Medium liefern. Die Entwicklung ist darüberhinaus so rasant, dass jeglicher Vergleich schon veraltet ist, bevor er überhaupt veröffentlicht wird.

Ich würde einfach die 2 oder 3 in Frage kommenden Autos probe fahren und selbst vergleichen.

Themenstarteram 10. Mai 2020 um 21:53

Zu den Updates: wenn zum Modellwechsel oder Facelift neben dem Test auch einfach die Assistenzsysteme in die Vergleichs-Datenbank mit aufgenommen werden würde mir das schon reichen.

Zu ruppig oder weich = subjektiv: wieso sollte man denn nicht die Härte des Bremsvorgangs messen können bei einer eingestellten Geschwindigkeit von 120 bei Annäherung an ein Fahrzeug mit 100 km/h? Das Argument "kann man ja gar nicht messen" wurde mir schonmal bei der Messung Federungskomfort entgegengebracht, was auch Quatsch war, auch dafür ist schon ein Gerät entwickelt worden. Ich verstehe immer diese "wurde bisher nicht gemacht, geht auch gar nicht" - Mentalität nicht.

Unter Komfort versteht nun mal jeder was anderes. Natürlich kann man einen Bremsvorgang in Diagrammen abbilden – was jeder für sich daraus schließt, ist aber völlig subjektiv. Für den einen ist das eine harte Bremsung, was für den anderen völlig normal ist.

Jede Modellreihe hat zudem eine Vielzahl unterschiedlicher Kombinationen an Assistenzsystemen, da müsste sich jemand die Mühe machen, alle bestellbaren Kombinationen aufzuschlüsseln. Für meinen Allerwelts-Octavia mit Radar und ACC in 2 Geschwindigkeitsstufen, Fahrmodusauswahl und individuell stufenweise einstellbaren Empfindlichkeitsstufen und manuell wählbaren Abständen ergäben sich Fantastilliarden an Möglichkeiten, allein nur für diese eine Modell.

Du kannst ja mal mit so einer Liste anfangen … ;)

Zitat:

@manvo schrieb am 10. Mai 2020 um 18:37:48 Uhr:

Ob nun ein System ruppig oder weich arbeitet, ist oft subjektiv und dann auch nicht durchgängig.

Und dann kommt es beim gleichen System auch noch darauf an wie es eingestellt ist. Bei meinem ACC kann ich mehrere Abstandsstufen wählen und bei der Regelung zwischen Sport, Normal, Komfort und Eco wählen. Dazu ggf. noch verschiedene Einstellungen beim Automatikgetriebe.

Das ist beim gleichen System von ruppig bis sehr komfortabel alles möglich. Je kürzer der eingestellte Abstand desto ruppiger logischerweise, da ist halt weniger Puffer. Auf Sport beschleunigt der ACC auch so dass das DSG mal 2 Gänge zurückschaltet, auf Eco schön sanft - lässt aber auch mal die Lücke größer werden.

Komfort lässt sich aber schon messen. Ob man bequem sitzt oder sich der Motor subjektiv angenehm klingt oder nicht ist individuell stark unterschiedlich. Aber leiser, ruckfreier, besseres schlucken von Fahrbahnunebenheiten etc.. kann man problemlos messtechnisch erfassen. Dazu kommen noch Vorurteile was komfortabel sein muss - egal ob es das ist oder nicht. Man ist halt mit der Zeit auch irgendwie konditioniert als Mensch.

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