Artikel auf heise.de zum Aufregen

Hyundai

Wer sich heute morgen eine Tasse Kaffee sparen will, um den Blutdruck hoch zu bekommen, kann den folgenden Artikel lesen:

https://www.heise.de/.../...Test-Winter-ohne-E-Reichweite-5054912.html

Einen solchen Schwachsinn habe ich bei heise.de nicht vermutet...

Viel Spaß beim Lesen!
Kubi

556 Antworten

Zitat:

@MWrede schrieb am 25. April 2021 um 21:28:47 Uhr:



Zitat:

@Ceed-SWler schrieb am 25. April 2021 um 21:02:03 Uhr:



Über 90% unserer Fahrten bewegen sich im 30-40km Bereich. Die fahren wir rein elektronisch. Aber unsere Heimat ist aber einfach mal mehrere 100km entfernt. Elektroautos, die diese notwendige Reichweite bieten sind entweder keine Kombis mit ausreichend Platz oder einfach zu teuer - insbesondere wenn man dann noch fehlende Infrastruktur in der Heimat einbezieht. Ergo: Der Plugin sorgt bei uns dafür, dass wir massiv weniger Liter/100km verbrauchen als mit einem Verbrenner (Diesel oder Benzin) - aktuell sind es weniger als 1L ... Denn genau das ist ja die Alternative.

Wie Megitsune schon gesagt hat, man kann sicherlich fragwürdig finden, wie gefördert wird - gerade in Bezug auf Firmenwagen ohne gesonderte Bedingungen - aber das macht die Technologie nicht unnötig noch schlecht. Es gibt Anwendungsbereiche dafür und sie ist eine gute Übergangstechnologie. Wer das nicht wahr haben will, ist einfach genauso verblendet wie mancher Öko-Extremist, nur dass er in seinen Verbrenner verliebt ist. 🙂

... nur meine 2 Cent dazu ...
Beste Grüße

Wo hast du denn so etwas her? Ich meine die 90% aller Fahrten in Deutschland mit 30-40 km Entfernung?

Kombis sind nur in Deutschland beliebt. Schon europaweit spielen sie keine Rolle. Weltweit sowieso nicht. Und ausreichend Platz ist ja nun wirklich Ansichtssache und sehr individuell.
Es gibt wirklich viele E-Autos mit ausreichend Platz.
Die Infrastruktur ist zwar noch nicht perfekt, aber wird gerade deutlich besser. Innerhalb des letzen Jahres war der Zuwachs an HPC-Ladern enorm., und wächst gerade weiter enorm. Siehe Aral, Shell, BP usw.
Ich wage mal die Prognose, in zwei Jahren werden keine Hybride mehr angeboten.
Der Hauptgrund wird allerdings sein, dass die Batterien anderweitig benötigt werden.

Jetzt mal ehrlich: Inhalte verstehen ist nicht deine Stärke oder? Da stand nirgendswo etwas von Deutschlands Fahrten liegen im 30-40km Bereich. Das war auf die Fahrten von mir und meiner Frau bezogen ... im Gegensatz zu dir sehe ich PHEVs nämlich für manche Individuen als sinnvoll an - wenn die Parameter eben stimmen. Genauso wie ein Diesel für Vielfahrer wohl mehr Sinn ergibt. Aber ich glaube, da fehlt dir einfach die Vorstellungskraft für. Scheinst ja nur deine Wahrheit zu sehen und kein differenziertes Weltbild zu haben. 🙂

Und genau das Gleiche gilt eben auch für deine Ansicht, dass Platz ausreichend sei in verschiedenen Kleinwagen oder Crossovers. Hast wohl nie einen Kinderwagen und zusätzlich Gepäck für 2 Erwachsene und zwei Kinder verstauen müssen ...
Und deine These ist nichts weiter als das. Wie viele Internet-Anbieter gibt es? Trotzdem kriegt Deutschland es nicht auf die Reihe, flächendeckendes und schnelles Internet anzubieten. Und du glaubst allen ernstes, dass sich in zwei Jahren eine noch schlechter ausgebaute Infrastruktur (Ladestationen) so verbessert, dass ein kostentransparentes (ich wage nicht mal kostengünstig zu behaupten) und flächendeckendes Netz entsteht. Und nur um Missverständnisse vorzubeugen: Ich rede nicht von Ballungsräumen. Ich rede von Kleinstädten im Osten, die genügend Ladesäulen für alle kommenden Fahrzeuge haben. Ganz besonders, da du ja anscheinend eine astronomisch Hohe Batterienachfrage prophezeist (oder Kaffeesatz liest wohl eher ... ), die auf so viele neue E-Fahrzeuge abzielt.

Naja, mal dir deine Welt schön weiter. Ich schnapp mir jetzt Popcorn und genieß das Schauspiel hier weiter. Die besten Geschichten schreibt eben das Leben ... oder du als Märchen 🙂

Zitat:

@MWrede schrieb am 25. April 2021 um 18:38:42 Uhr:


Die ganze große Mehrzahl der Leute fährt permanent mit dem Verbrenner. Das ist nachgewiesen. Stichwort eingeschweißtes Ladekabel, bei Rückgabe der Leasing Fahrzeuge. Alles Andere ist Augenwischerei und Selbstbetrug.

Das Ladekabel bei meinem Volvo XC40 ist auch noch eingeschweißt. Das liegt daran dass ich nur an Wallboxen mit angeschlagenem Kabel lade. 🙄

Da das Laden bei den meisten Hybrids nur mit 3,7 kW erfolgt lohnt sich das Laden an regulären Ladestationen kaum. Die meisten Leute nutzen es wenn überhaupt nur weil sie einen günstigen freien Parkplatz nutzen können.

Zitat:

Und wenn du immer nur so kurze Strecken fährst, dass du mit dem Akku hin kommst, wird das Fahrzeug noch fragwürdiger!

Er fährt ja nicht immer so kurze Strecken elektrisch, sondern so viele dass der reguläre Benzinverbrauch auf weniger als die Hälfte reduziert wird.

Warum soll ein Hybrid der mehr als 50 % der Strecken elektrisch fährt nicht auch die Hälfte der Förderung erhalten?

Hallo MWrede,

naja Tankwart war naheliegend, die haben mir der Materie (Autos) zu tun und halten sich auch für Leute vom Fach

Hallo Ceed-SWler,

ich habe auf das Popcorn verzichtet und bin gleich direkt ins Bett gegangen. Ich habe solche Geschichten und Persönlichkeiten eigentlich täglich beruflich um mich herum.

Hallo egn,

natürlich geht es auch wie bei dir mit dem Ladekabel und @MWrede hat diesbezüglich auch nicht unrecht. Aufgrund falsch gesetzter Anreize werden eben wirklich viele PHEV an gewerbliche Kunden verkauft, die nur die günstigen Konditionen abgreifen wollen und nie laden.
Das wird nur kaum ein privater Kunde machen, da er sich ja so ein Auto kauft um ein gewissen Einsparpotential zu besitzen. Teilweise kosten die Autos, trotz Förderung ja immer noch mehr. Das macht eigentlich kein normal denkender Mensch.

Weil es vorher mal um die durchschnittliche tägliche Wegstrecke ging, hier Werte aus einer Studie.

Zitat:

? An einem durchschnittlichen Tag gehen 85 Prozent aller Personen aus dem Haus. Diese Mobilitäts quote variiert nur leicht nach Raumtyp und Jahreszeit. Deutliche Unterschiede zeigen sich dagegen in Ab-hängigkeit von Personeneigenschaften: Männer gehen am Berichtstag häufiger aus dem Haus als Frauen, junge Menschen häufiger als ältere und Per-sonen mit hohem ökonomischem Status häufiger als Personen mit niedrigem ökonomischem Status.

? Im Jahr 2017 wurden im Durchschnitt 3,1 Wege pro Person und Tag zurückgelegt. Werden nur die mo-bilen Personen mit Wegen am Stichtag betrachtet, liegt der Wert bei 3,7 Wegen pro Tag. An Werktagen (Montag bis Freitag) werden mehr Wege zurückge-legt als am Wochenende. Die mittleren Altersklas-sen und erwerbstätigen Personen legen besonders viele Wege zurück.

?Im Durchschnitt werden pro Tag eine Stunde und 20 Minuten für das Zurücklegen von We-gen aufgewendet. Die Unterwegszeit weist einen deutlichen Zusammenhang mit dem Raum auf. Menschen in Metropolen sind im Durchschnitt eine Viertelstunde pro Tag länger unterwegs als Menschen in ländlichen Gebieten. ?Die durchschnittliche Wegelänge lag 2017 bei zwölf Kilometern, die insgesamt zurückgelegte Tages-strecke pro Person bei 39 Kilometern. Die mobilen Personen kommen mit 3,7 Wegen pro Tag auf eine durchschnittliche Tagesstrecke von 46 Kilometern.

?Die Gründe, warum die Menschen das Haus ver-lassen, ähneln sich in allen Raumtypen. Grob zusammengefasst entfällt ein gutes Drittel des Wegeaufkommens in Deutschland auf ausbildungs- und berufsbedingte Wege (34 Prozent), ein knappes Drittel auf Einkaufs- und private Erledigungswege (30 Prozent) und etwas unter einem Drittel auf Frei-zeitwege (28 Prozent). Bei acht Prozent der Wege handelt es sich um Begleitwege.

?Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung ergeben sich folgende Werte: An einem durchschnittlichen Tag werden in Deutschland 257 Millionen Wege (Verkehrsaufkommen) und 3,2 Milliarden Kilometer (Verkehrsleistung) zurückgelegt.

Zitat:

?Trotz kurzer Tagesstrecken von durchschnittlich 37 Kilometern pro Person und einem hohen Anteil an Wegen mit dem ÖV legen Metropolbewohner im Durchschnitt 22 Kilometer pro Tag mit dem Auto zurück. Die höchsten Tagesstrecken werden mit 44 Kilometern pro Person in den kleinstädtischen, dörflichen Räumen zurückgelegt. Davon entfallen 37 Kilometer auf das Auto.
...
?Gut 40 Prozent der Pkw werden an einem durch-schnittlichen Tag nicht genutzt. Die mittlere Be-triebszeit pro Pkw und Tag liegt bei ca. 45 Minuten, dies sind nur drei Prozent der Gesamtzeit eines Tages. Im Mittel werden knapp zwei Fahrten und 30 Kilometer pro Tag zurückgelegt. Die Jahresfahr-leistung liegt bei 14.700 Kilometer.
...
?Knapp die Hälfte der Pkw-Fahrleistung wird im Zuge des Arbeitspendelns oder im Rahmen von dienstli-chen Aktivitäten erbracht. Etwa ein Viertel der Fahr-leistung ist auf Freizeitaktivitäten zurückzuführen.

?Wenige Fahrten im Fernverkehr machen einen großen Teil der Pkw-Gesamtfahrleistung aus. Nur ein gutes Prozent aller Pkw-Fahrten ist länger als 100 Kilometer, auf diese Fahrten entfallen jedoch 25 Prozent der Pkw-Fahrleistung.

Mit einer elektrischen Reichweite von etwa 100 km könnte man also etwa 99 % aller Fahrten und etwa 75 % der Pkw-Fahrleistung abdecken.

Ich finde es doch ziemlich anmaßend, wenn man mir unterstellt, ich würde das falsche Auto fahren, weil ich einen recht niedrigen Benzin Verbrauch habe. 2 Liter plus 0,x. Verbraucht er Zuviel heißt es die Technik ist Mist. Und nun fahre ich unnötig Ballast mit rum. Das ist doch Unsinn. Ich habe zwar mein Büro 51 km entfernt, muss aber auch öfter mal 80 km einfach in den Außendienst. Ob ich da immer laden kann, weiß ich ja jetzt noch nicht. Daher ist es gut, auch noch den verbrenner an Bord zu haben. Und für mich war es auch bewusst eine Entscheidung für den Kia XCeed. Ich wollte keinen Zoe oder sonstwas mit größerer elektrischer Reichweite. Mir gefällt das Auto. Optisch und von der Verarbeitung (außer der Bremsscheibe VR).

Hallo,

es fehlt ja auch immer noch eine Antwort darauf, was @MWrede denn für den idealen Antrieb hält und welchen er denn selbst nutzt.

Zitat:

@Megitsune schrieb am 26. April 2021 um 08:56:01 Uhr:


Hallo,

es fehlt ja auch immer noch eine Antwort darauf, was @MWrede denn für den idealen Antrieb hält und welchen er denn selbst nutzt.

Zwei Benziner, zwei Diesel, ein E-Auto das, wenn er da ist, durch den IONIQ 5 ersetzt wird.
Anzustreben ist natürlich Wasserstoff, und kommt ja auch, aber einen idealen Antrieb gibt es derzeit nicht.
Übrigens genauso wenig wie Tankwarte. Außer vielleicht sporadisch bei Shell.
Aber ansonsten ist der Beruf so gut wie ausgestorben. An den meisten Tankstellen gibt es nur noch Kassierer. An einigen wenigen, vornehmlich im ländlichen Raum, noch KFZ-Mechaniker/Mechatroniker.
Aber auch das nimmt stark ab und wird mit den E-Autos ganz verschwinden. Es lohnt sich einfach nicht mehr wirklich.

Hallo,

also dass ich das richtig verstehe, Du hast mehrere Fahrzeuge mit Verbrenner und E-Antrieb und meinst hier den Leuten erklären zu wollen dass ein Fahrzeug welches beides in einem vereint das falsche ist?

Genau mein Humor.

Falsch, ich will niemandem etwas "erklären", noch jemanden überzeugen!
Das wäre ja hier auch sinnlos.
Ich zähle nur Fakten auf.
Und das Hybride das Schlechte aus beiden Welten vereinen, ist nun mal Fakt und nicht meine Erfindung.

Hallo,

ja ist schon okay, lass mal gut sein😁

Ich habe schon beruflich genug mit Menschen und ihren kruden Thesen zu tun. Jetzt verstehe ich wie Du gelagert bist.

Zitat:

@MWrede schrieb am 26. April 2021 um 09:21:29 Uhr:


Falsch, ich will niemandem etwas "erklären", noch jemanden überzeugen!
Das wäre ja hier auch sinnlos.
Ich zähle nur Fakten auf.
Und das Hybride das Schlechte aus beiden Welten vereinen, ist nun mal Fakt und nicht meine Erfindung.

Wo ist da der Fakt? Was ist das Schlechte, das sie vereinen? Das sind doch nur Platitüden von jemandem, der sich anscheinend 5 Fahrzeuge (ich vermute gleichzeitig?) leisten kann. Oben gab's die Statistik zu Fahrtwegen. Wir können ja jetzt schauen, was das durchschnittliche Einkommen ist und ob man sich dann 5 Fahrzeuge damit leisten kann. Ich hab jedenfalls kein Geld übrig damit sich Fahrzeuge einfach kaputt stehen. Alles nur für meine <10 Fahrten im Jahr mit mehreren hundert Km, sodass ich mir dann ein reines E-Auto für die täglichen Fährten anschaffen kann. Das ist doch totaler Blödsinn - bei vernünftigen Verstand musst du das doch auch so einschätzen.

Ich heiße es nicht gut, wenn sich Leute einen PHEV holen nur für Vergünstigungen/Förderungen und dann als reinen Verbrenner fahren. Gerade das wird bei Firmenwagen ja immer als Tatsache dargestellt (und selbst da trifft das nicht auf jeden zu - dumme Verallgemeinerung, nicht mehr und nicht weniger). Aber das ist eine politische Frage der Förderregelung. Das hat nichts mit der Technologie zu tun.
Hinzukommend für den Ceed SW PHEV spezifisch: Selbst da sind Verbräuche wohl teilweise geringer als in den vergleichbaren Benzinern, auch wenn er nicht an dsr Säule geladen wird (also nur als Hybrid genutzt) . Immer unter der Maßgabe, man fährt einen PHEV und prügelt ihn nicht über die Autobahn wie einen Diesel-Sportwagen.
Dementsprechend kann ich diese pauschalen Aussagen mit Verbindung der schlechtesten Aspekte nicht nachvollziehen. Also, erzähl doch mal, was genau ist es? Bin gespannt ob und wie das Märchen weitergeht. 🙂

Hallo,

natürlich, der Ceed ist mit leerem Akku ein Vollhybrid. An die nötigen Verbräuchen kommt kein reiner Benziner heran.
Ich verstehe die Denkweise nicht, wenn jemand, sagen wir mal einen Benziner hat und ein E-Auto und das dann für die bessere Lösung hält, als nur ein Auto zu haben, welches beide Techniken verbindet, bei dem man dann den Antrieb nutzen kann der gerade geeignet ist.

Mein Schwiegervater hat nen XCeed Benziner mit 140 ps. Er fährt sehr langsam. Auf Autobahn und Landstraße. Verbrauch rund 6,9 Liter. Das würde ich mit leerem Akku sicher auch schaffen im Hybrid Modus. Und wie gesagt, ich brauche ab und zu eben den verbrenner.

Zitat:

@Megitsune schrieb am 26. April 2021 um 10:06:15 Uhr:



Ich verstehe die Denkweise nicht, wenn jemand, sagen wir mal einen Benziner hat und ein E-Auto und das dann für die bessere Lösung hält, als nur ein Auto zu haben, welches beide Techniken verbindet, bei dem man dann den Antrieb nutzen kann der gerade geeignet ist.

Da sagst du nun mal was Richtiges, dass du es, entgegen deiner vorherigen Behauptung, eben doch nicht verstehst, wie andere Menschen denken.
Und offensichtlich auch nicht tolerieren kannst, wenn sie nicht deiner Meinung sind.
Es soll auch noch andere Gründe für ein Auto geben, als die die du gut findest. 😁

Hallo,

ich bin Sozialpädagoge im Strafvollzug und habe schon so manche verdrehte Meinungen gehört. Dabei bin ich sehr oft damit konfrontiert, dass mir Insassen versuchen zu erklären, dass ihre Denkweise die einzig richtige ist, wenn ich dann nach einer Begründung frage, bekomme ich sehr oft die Antwort ich würde sie nicht verstehen.
Nun weiß ich zum Glück, dass ich die richtige Denkweise beherrsche.
Irgendwie geht es mir hier gerade genauso.

Ich kann Deine Meinung zwar tolerieren, aber die sollte auch nachvollziehbar und/ oder belegbar sein, sonst bleibt es eben nur deine Meinung.

Ich habe aber gerade schon gesehen, dass Du bei anderen Themen auch schon negativ aufgefallen bist.

Deine Antwort