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Arbeitszeit wieviele Stunden ?

Themenstarteram 21. Dezember 2014 um 0:28

Wie viele Stunden sind in eurem Arbeitsverträgen und wie viele arbeitet ihr tatsächlich mit oder ohne Ausgleich ?

Beste Antwort im Thema
am 25. Dezember 2014 um 11:05

So wird sich ab Januar hoffentlich einiges bei den Kollegen ändern:

Zitat:

Arbeitszeitgesetz

§ 21a Beschäftigung im Straßentransport

(1) Für die Beschäftigung von Arbeitnehmern als Fahrer oder Beifahrer bei Straßenverkehrstätigkeiten im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 zur Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Straßenverkehr und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3821/85 und (EG) Nr. 2135/98 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates (ABl. EG Nr. L 102 S. 1) oder des Europäischen Übereinkommens über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals (AETR) vom 1. Juli 1970 (BGBl. II 1974 S. 1473) in ihren jeweiligen Fassungen gelten die Vorschriften dieses Gesetzes, soweit nicht die folgenden Absätze abweichende Regelungen enthalten. Die Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 und des AETR bleiben unberührt.

(2) Eine Woche im Sinne dieser Vorschriften ist der Zeitraum von Montag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr.

(3) Abweichend von § 2 Abs. 1 ist keine Arbeitszeit:

1. die Zeit, während derer sich ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz bereithalten muss, um seine Tätigkeit aufzunehmen,

2. die Zeit, während derer sich ein Arbeitnehmer bereithalten muss, um seine Tätigkeit auf Anweisung aufnehmen zu können, ohne sich an seinem Arbeitsplatz aufhalten zu müssen;

3. für Arbeitnehmer, die sich beim Fahren abwechseln, die während der Fahrt neben dem Fahrer oder in einer Schlafkabine verbrachte Zeit.

Nun gehen wir mal in die Praxis, z.B. anhand vom Begegnungsvekehren:

Fahrer fährt zum Begegnungsort, sattelt ab und stelt sein DTCO auf Pause oder Bereitschaft, während er z.B. 1 1/2 Stunden auf seinen Begegner wartet.

Wechselbrückenfahrer stellen Ihren DTCO ebenfalls mesit auf PAUSE - selbst während sie beim Umbrücken sind.

Beide können unmittelbar nach Erscheinen Ihrs Begegners sofort weiterfahren.

Die Damen und Herren von DHL, DACHSER, SCHENKER, NAGEL und wie sie alle heißen freuen sich ein Loch in den Arsch und amüsieren sich über die Blödheit der Fahrer, wenn diese dadurch frühe Ankunftszeiten erreichen.

So kommt man auf eine SCHICHTZEIT von 11 - 14 Stunden (oder mehr) und auf eine ARBEITSZEIT von nur 9 - 10 Stunden und bekommt da noch die Pausen- und Bereitschaftszeiten freudestrahlend vom Arbeitgeber abgezogen, obwohl man ja eigentlich sogar 11-14 Stunden ohne tatsächliche Pause zu Gange war.

DAMIT SOLLTE DER SCHLAUE FAHRER AB JANUAR MAL AUFHÖREN !!!

Stellt Eure DTCO während der Wartezeiten auf ARBEITSZEIT und putzt die Fenster, wechselt die Glühlampen, macht Papiere, oder, oder, oder ......

Kommt dann der Begegner endlich nehmt Euren Auflieger oder Eure Wechselbrücken und fahrt dann auf den Autohof und macht Eure Euch zustehende und gesetzlich vorgeschriebene Pause.

Mir den frühen Ankunftszeiten ist dann erstmal Schluss. Die o.a. Speditionshäuser werden nicht sehr erbaut darüber sein - und ich denke mal dass es spätestens Ende Januar dahingehend eine Übereinkunft geben wird, dass dann die gesamte Schichtzeit durchgängig als Arbeitszeit auch entlohnt werden wird.

Sicherlich muss man erstmal seine Freizeit investieren (man kommt ja noch später nach Hause), aber das ist den Einsatz allemal wert.

Der Arbeitgeber wird sich mit Sicherheit nicht dagegen wehren, denn er muss die Arbeitszeiten und entsprechnede (Mindest-)Entlohnung lückenlos aufzeichnen und nachweisen.

Die Zeiten, dass ich meinen DTCO auf Pause stelle, während ich auf meinen Begegner warte sind ab Januar jedenfalls Geschichte.

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Im Arbeitsvertrag stehen gar keine Arbeitsstunden. Arbeite in den Niederlanden.

Wöchentliche Arbeitszeit ist circa 50-55 Std.

Gruß Christian

Fahre meine touren, alles ander auf std. Wagenpflege, cab saubermachen, Reifen pluggen, ist alles ausserhalb vom fahren und geht auf std.

Rudiger

Zitat:

@Pepperduster schrieb am 21. Dezember 2014 um 00:28:59 Uhr:

Wie viele Stunden sind in eurem Arbeitsverträgen und wie viele arbeitet ihr tatsächlich mit oder ohne Ausgleich ?

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbzg/gesamt.pdf

Arbeitsvertraglich 42 std schaffen zwischen 40 und 50 es gibt unter der Woche Überstundenzuschlag am we 50% zuschlag.

Wenn alles gut lauft sind es anfang bis mitte 40 Std. in 5 Tagen. Fahrzeit und laden / Abladen. Das beinhaltet nicht die Zeit, die ich benotige um mit der Zugmaschiene nach Hause zu Fahren. 65 mls ein weg. Morgens 1 Std. abends 1,5 Std. Ich konnte auch einen Firmen pick up benutzen um diese Strecke zu machen. Privat Fahrten zahlen nicht zur Fahrzeit / Arbeitszeit.

Arbeitszeit is mitte 40 Std. Gesamt zeit von zu Hause weg ist +/- 65H. Einkaufen, Fahrzeit, Stau.

Samstags meistens um die 6 Std. Bezahlt. Spesen Taglich 5 tage USD 48,--, uber Einkommensteuer.

Wir werden auch gefuttert an Samstagen. :)

Rudiger

Zitat:

@Rudiger schrieb am 21. Dezember 2014 um 16:47:26 Uhr:

Wenn alles gut lauft sind es anfang bis mitte 40 Std. in 5 Tagen. Fahrzeit und laden / Abladen. Das beinhaltet nicht die Zeit, die ich benotige um mit der Zugmaschiene nach Hause zu Fahren. 65 mls ein weg. Morgens 1 Std. abends 1,5 Std. Ich konnte auch einen Firmen pick up benutzen um diese Strecke zu machen.[b] Privat Fahrten zahlen nicht zur Fahrzeit / Arbeitszeit.

Arbeitszeit is mitte 40 Std. Gesamt zeit von zu Hause weg ist +/- 65H. Einkaufen, Fahrzeit, Stau.

Samstags meistens um die 6 Std. Bezahlt. Spesen Taglich 5 tage USD 48,--, uber Einkommensteuer.

Wir werden auch gefuttert an Samstagen. :)

Rudiger

da wär ich mir nicht so sicher

hatte das früher mal anders in erinnerung

kann mich aber nicht an die quelle erinnern

vielleicht kommt hier jemand drauf

Wenn ich mich richtig erinerr, dann wohnt und arbeitet Rudiger in den USA

Zitat:

@Christian74 schrieb am 21. Dezember 2014 um 18:20:25 Uhr:

Wenn ich mich richtig erinerr, dann wohnt und arbeitet Rudiger in den USA

Genau , und darum interessieren ihn nicht die deutschen Gesetze .

Privatfahreten zahlen bei uns NICHT zur Fahrzeit. An den Strand Fahren, Abgesattelt zum Aldi, zahlt alles nicht. Aufpassen musst du nur, das du auf dem Weg nichts fur die Fa. oder Truck machst. Z.B. Tanken.

Rudiger

Die intressieren mich schon, auch in Deutschland suche ich immer den legalen weg das beste fur mich und das Unternehemen herrauszuhohlen.

Ich mache das gleiche in USA und jedem Land wo ich Fahre oder gefahren habe.

Beispiel, in Deutschland in den 80ern Sattelzug 80kmh, in Spanien 100kmh, Mit sicherheit bin ich keine 80kmh in Spanien gefahren.

Rudiger

Zitat:

@redactros schrieb am 21. Dezember 2014 um 18:26:01 Uhr:

Zitat:

@Christian74 schrieb am 21. Dezember 2014 um 18:20:25 Uhr:

Wenn ich mich richtig erinerr, dann wohnt und arbeitet Rudiger in den USA

Genau , und darum interessieren ihn nicht die deutschen Gesetze .

5 Tage-Woche max: 50 Stunden

6 Tage-Woche max: 60 Stunden

Ausgleich = 16Wochen max. 48 Stunden im Durchschnitt

Wer mehr arbeitet verstößt gegen Gesetze, auch der der mehr arbeiten lässt.

Wer freiwillig mehr arbeitet macht das zum Schaden unser aller.

Übrigens wer seinen Tacho beim be-und entladen auf Pause stellt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Zitat:

@transe79 schrieb am 21. Dezember 2014 um 18:13:26 Uhr:

Zitat:

@Rudiger schrieb am 21. Dezember 2014 um 16:47:26 Uhr:

Privat Fahrten zahlen nicht zur Fahrzeit / Arbeitszeit.

da wär ich mir nicht so sicher

hatte das früher mal anders in erinnerung

kann mich aber nicht an die quelle erinnern

vielleicht kommt hier jemand drauf

@Rudiger schreibt über USA und nicht EU!

In der EU zählen die Anfahrten zu einem außerhalb des Betriebssitzes stehenden Fahrzeugs sehr wohl als Arbeitszeit!

Zitat:

@tommmmes schrieb am 23. Dezember 2014 um 01:19:01 Uhr:

 

5 Tage-Woche max: 50 Stunden

6 Tage-Woche max: 60 Stunden

Ausgleich = 16Wochen max. 48 Stunden im Durchschnitt

Wer mehr arbeitet verstößt gegen Gesetze, auch der der mehr arbeiten lässt.

Wer freiwillig mehr arbeitet macht das zum Schaden unser aller.

Übrigens wer seinen Tacho beim be-und entladen auf Pause stellt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Gibt auch Leute, die mit dem Be- und Entladen nix zu tun haben.

Wenn man so wie ich Überseecontainer fährt zum Beispiel. Dann kommt man zum Kunden und der sagt stell den LKW ab und dann ab in den Aufenthaltsraum. In 3 Std sind wir fertig und du kannst wieder kommen. Dann darf ich sehr wohl auf Pause stellen.

Gruß Christian

@Christian74

Habe auch nichts anderes behauptet.

Wenn du mit dem be-entladen nichts zu tun hast, kannst du selbstverständlich Pause machen.

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