Aquaroll zum Auffüllen des WoWa-Tanks?
Hallo zusammen,
Bin WW-Mieter (das erste Mal, zuvor jahrelang mit Wohnmobil) und frage Euch, wie Ihr Euren WW mit Frischwasser am Platz auffüllt, wenn Ihr dort nur 1-2 Tage steht.
Mit dem Wohnmobil machte ich es so: Vorfahren zum Hahn, Schlauch dran, anderes Ende ans Wohnmobil und rein. Entweder bei der Ankunft oder (weniger Menge) der Abfahrt. Wenn's ein paar Tage mehr waren und Wasser fehlte, fuhr ich einfach kurz zum Hahn und wieder zurück zum Platz (ab und zu reichte auch ein Eimer, so dass es ohne Fahrerei ging).
Aber mit dem WW rangiert man ja nicht, weil man das Wasser vergessen hat. Gießkanne und Trichter mit einem 5 Liter-Eimer gingen auch, aber in UK scheint man überall den Aquaroll o.ä. zu nutzen, einen rollbaren Kanister mit z.B. 50 Liter, der draußen vor dem Wasseranschluss des WW steht und mittels Schlauch und 12V-Anschluss und Tauchpumpe den WW versorgt.
Nun dachte ich mir, so einen Aquaroll zu verwenden, das Wasser im Innentank aufzufüllen. Der WW hat aber außen keinen 12V-Anschluss, so dass der Betrieb einer Tauchpumpe etwas umständlich wäre, aber machbar, zumal es mir ja nur darum geht, kurzzeitig wieder aufzufüllen (während die Briten das als dauerhafte Wasserversorgung aus dem Aquaroll verwenden).
Hat jemand von Euch das auch schon so (temporär) bei einem deutschen WW gemacht? Mit welchen Erfahrungen? Oder nutzt Ihr ganz einfach Eimer und Trichter - oder eben doch auch einen Schlauch zum Hahn bei der Ankunft am Platz? Oder was sonst?
Sorry, dass ich vielleicht dumme Fragen stelle oder etwas übersehe. Mir fehlt einfach die Erfahrung mit einem WW, was ja doch in einigen Punkten anders als beim Wohnmobil ist.
Jedenfalls vielen Dank für Eure Hinweise, Ideen und Ratschläge. 🙂
Beste Antwort im Thema
Also aus dem Tank kommen bei mir vielleicht drei Liter pro Tag..
Das beläuft sich auf Zähne putzen der Kinder, mal nen Lappen nass machen und vielleicht ein bissel Gläser umspülen.
Kochwasser holen wir meist mit dem Topf direkt vom Hahn.
Abgewaschen wird in der Männerrunde. 😉
Vom britischen Rolltanksystem habe ich allerdings die fliegende Füllpumpe übernommen und mittlerweile in den 2. WW nachgerüstet.
Ist halt sehr bequem zu befüllen. 🙂
61 Antworten
Zitat:
@blue daddy schrieb am 11. Mai 2018 um 16:09:14 Uhr:
Also aus dem Tank kommen bei mir vielleicht drei Liter pro Tag..
Das beläuft sich auf Zähne putzen der Kinder, mal nen Lappen nass machen und vielleicht ein bissel Gläser umspülen.
Kochwasser holen wir meist mit dem Topf direkt vom Hahn.
Abgewaschen wird in der Männerrunde. 😉
Zieh ich noch 1 l ab, weil bei uns keine Kinder mehr mitfahren - und passt :-).
Ob das Wasser ein bisschen abgestanden ist oder nicht - uns völlig egal. Wir trinken es ja nicht "roh" und im Sommer spendieren wir eine kleine Silberzugabe. Wahrscheinlich auch völlg unnötig.
Unser neuer WoWa hat zwar eine Tankstandanzeige - die nutze ich nie. Der einmalige Ruf/Woche der bFva "Wasser alle" ersetzt sie sehr gut. Da passt dann mal der ansonsten saublöde Forenspruch mit der "Flucht": Die 5 Minuten kann gewartet werden.
Also da hast du schon recht, Silberchlorid gebe ich auch jedesmal mit bei, alleine schon um den Tank und die Leitungen steriel zu halten. Auch wenn das Wasser okay ist, schaden kann es ja nicht.
LG Michael
Zitat:
@situ schrieb am 10. Mai 2018 um 23:15:30 Uhr:
Ich habe es schon erwähnt: Geschlossenes Abwassersystem ist in Skandinavien Vorschrift. Auch wenn ich noch nie kontrolliert wurde: Man solte die Regeln des Gastlandes achten.
Worauf willst Du hinaus? Der rollbare Abwassertank ist fester Bestandteil des WW (ein Hobby). Man kann ihn zum Entleeren aber eben auch rausnehmen und zum Entsorgungspunkt rollen. Meintest Du, das sei ein Problem? Es versteht sich für mich von selbst, das Gastland nicht zu verunreinigen und dort nicht unangenehm aufzufallen. Aber das war in den letzten Jahrzehnten noch nie ein Problem.
Zitat:
@subaruforester schrieb am 11. Mai 2018 um 22:15:05 Uhr:
Zitat:
@situ schrieb am 10. Mai 2018 um 23:15:30 Uhr:
Ich habe es schon erwähnt: Geschlossenes Abwassersystem ist in Skandinavien Vorschrift. Auch wenn ich noch nie kontrolliert wurde: Man solte die Regeln des Gastlandes achten.
Worauf willst Du hinaus? Der rollbare Abwassertank ist fester Bestandteil des WW (ein Hobby).
Das mit meinem WoWa gelieferte Wassertaxi entspricht nicht den Anforderungen in Skandinavien. Es entspricht, wenn man den Schlauch dazu kauft, der aufgeschraubt und in den Abgang des Hobby Abwassersystems gesteckt wird. Ein Überlaufen des Behälters darf nicht möglich sein. Darauf wollte ich aufmerksam machen, weil das vielen Campern nicht bekannt (oder wurscht, es versteht sich eben nicht für alle von selbst) ist. Auf manchen Plätzen gibt es entspr. Anschläge. Ich habe aber noch nie erlebt, dass ein Platz gegen die allgegenwärtigen Verstöße vorgeht.
Ich richte mich danach.
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Zitat:
@blue daddy schrieb am 11. Mai 2018 um 16:09:14 Uhr:
Vom britischen Rolltanksystem habe ich allerdings die fliegende Füllpumpe übernommen und mittlerweile in den 2. WW nachgerüstet.
Ist halt sehr bequem zu befüllen. 🙂
Welche Pumpe meinst Du? Bezug aus UK oder in DE?
Da ich noch nie WW gefahren bin, weiß ich eben noch nicht, inwieweit die Gepflogenheiten anders als mit dem Wohnmobil sein werden. Ich bin gespannt. 🙂
Jedenfalls nochmals herzlichen Dank Euch allen für die vielen guten Tipps. Da mein Tab gerade nur sehr langsam die Seiten lädt, werde ich den "Danke"-Knopf später ausgiebig nutzen - versprochen! 😉
Allen ein schönes Wochenende!
Whale Superfil heißt das Teil.
Habe ich aus der englischen Bucht gezogen.
Das hier ist sie:
https://www.amazon.co.uk/.../B004XI2AYE
Keine Ahnung ob es in D auch nen Anbieter gibt.
Man lernt nie aus! Das mit dem geschlossenen Abwassersystem in Skandinavien wusste ich auch nicht. ..
Zitat:
@mdriver10 schrieb am 11. Mai 2018 um 23:34:43 Uhr:
Man lernt nie aus! Das mit dem geschlossenen Abwassersystem in Skandinavien wusste ich auch nicht. ..
3 Regeln in Schweden: Deichsel immer in Fluchtrichtung, mindestens 3 m Abstand und geschlossenes Abwassersystem.
Wusste ich auch nicht. ..krass, und ich war schon so oft da ! Das mit den 3 Metern ist auf den meisten Campingplätzen in Skandinavien sowieso gegeben. ..trotzdem hatte mir das noch niemals jemand gesagt da oben. Das einzigste was immer War ,War das man ne CCI gebraucht hat oder vor Ort dann ne Versicherung erstehen musste. Aber kann man mal sehen was es alles gibt.
LG
Zitat:
@situ schrieb am 12. Mai 2018 um 07:27:50 Uhr:
3 Regeln in Schweden: Deichsel immer in Fluchtrichtung, mindestens 3 m Abstand und geschlossenes Abwassersystem.
"Deichsel immer in Fluchtrichtung" kannte ich nicht. Ist mit der Fluchtrichtung, die Richtung zum schnellsten "Ausgang" (Ausfahrt vom Platz, Auffahrt zur Straße o.ä.) gemeint? Kann durchaus viel Sinn machen, aber auf den Plätzen habe ich auch Schweden gesehen, die nicht alle in Fluchtrichtung zu stehen schienen (wenn ich das richtig erinnere). Das hebelt die Regel natürlich nicht auf, aber es fällt mir halt auf. Jedenfalls nochmals danke. 🙂
Deutsche/europäische Brand- und Umweltschutzregeln schreiben sowas auch hier vor. Das ist keine schwedische Eigenart. Wer es nicht glaubt, möge sich nur mal als Beispiel die Cämpingplatzbestimmungen durchlesen. Die Durchsetzung und Überwachung ist hingegen ein anderes Thema.
Zitat:
@subaruforester schrieb am 12. Mai 2018 um 09:24:16 Uhr:
Zitat:
@situ schrieb am 12. Mai 2018 um 07:27:50 Uhr:
3 Regeln in Schweden: Deichsel immer in Fluchtrichtung, mindestens 3 m Abstand und geschlossenes Abwassersystem.
"Deichsel immer in Fluchtrichtung" kannte ich nicht.
Ja, diese schwedische Eigenart (Abstandsregeln auch in DK und N) gelten im ganzen Land einheitlich für alle. Viele (wohl die meisten, zumindest wenn sie den SCR angeschlossen sind) Plätze achten sehr streng darauf (nicht selten mit Beispielplänen, wie zu stellen), wenige gar nicht.
In Deutschland sind die Campingplatz-Verordnungen Ländersache. EU-Campingplatzverordnungen kenne ich nicht. In noch keiner deutschen Platzordnung oder Brandschutzordnung habe ich gelesen, dass ich nur mit Deichsel zur Ausfahrt stehen darf. Muss ich mal genauer drauf achten - gibt es sicher irgendwo.
Noch nie - ganz im Gegensatz zu Schweden als Regelfall - hat mich in Deutschland irgendein Platz irgendeine Anweisung in dieser Richtung gegeben.
Ganz selten mal in Frankreich auf Hochwasser gefährdeten Plätzen an Flüssen. Dort gibt es dann auch detaillierte Evakuierungspläne.
Zitat:
@PIPD black schrieb am 12. Mai 2018 um 09:33:05 Uhr:
Die Durchsetzung und Überwachung ist hingegen ein anderes Thema.
Also in Bö-Ende zwingen sie alle Deichseln in eine Richtung.
Eine Reihe steht also immer mit der Nase im Loch.
Wenn ich so recht nachdenke ,hab ich das mit den Deichseln auch schon gesehen, hatte aber nie wirklich darüber nachgedacht. Wir hatten aber auch schon in Schweden eine Wagenburg gebildet. ..wobei man ja dann sagen muss wo ist Fluchtweg und wo nicht.
LG