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Antriebe der Zukunft???

Themenstarteram 21. Mai 2012 um 16:50
Beste Antwort im Thema
am 21. Mai 2012 um 18:09

Klar: Fahrbahn aus Neodym/Bohr Magneten und Supraleiter aus Yttrium-Barium-Kupfer-Oxid :rolleyes:

Kein Pfennig gehört für so einen Schwachsinn ausgegeben !

Pro km Trasse einige Tonnen Seltene Erden: was für ein Wahnsinn :mad:

 

Gruß SRAM

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Moderne Motoren haben am Leistungsmaximum ca. 10% Reibanteil. Selbst wenn mit diesem Konzept die Reibung halbiert werden sollte (auf 5%, was ich mir nicht vorstellen kann), würde der Verbrauch doch nur um 5.55% verbessert (95% vs. 90%), aber nie und nimmer um 15% - 50%.

Gruß

SparAstra

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Das im folgenden Thread vorgestellte Konzept erscheint mir recht zukunftsträchtig:

http://www.motor-talk.de/.../...olbenmotor-von-ecomotors-t4506248.html

Themenstarteram 2. Mai 2013 um 6:48

Zitat:

Original geschrieben von SparAstra

Moderne Motoren haben am Leistungsmaximum ca. 10% Reibanteil. Selbst wenn mit diesem Konzept die Reibung halbiert werden sollte (auf 5%, was ich mir nicht vorstellen kann), würde der Verbrauch doch nur um 5.55% verbessert (95% vs. 90%), aber nie und nimmer um 15% - 50%.

Gruß

SparAstra

Zitat:

Original geschrieben von SparAstra

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Das im folgenden Thread vorgestellte Konzept erscheint mir recht zukunftsträchtig:

http://www.motor-talk.de/.../...olbenmotor-von-ecomotors-t4506248.html

Laienhaft gedacht:

Eine Explosion drückt gegen die Wände des Explosionsraumes (unbewegliche Zylinderwand und Zylinderdeckelfläche sowie bewegliche Kolbengrundfläche).

Ist es nicht günstiger, wenn die unbewegliche Fläche verkleinert, und die bewegliche Fläche, (durch die ja die Bewegungsenergie erzeugt wird), beim OPOC verdoppelt wird??.

MfG RKM

 

 

Bei einer Expansion ist die entnommene Arbeit immer ein Integral von pdV. (p steht für Druck, V für Volumen).

Wenn sich jetzt das Volumen (durch eine besondere Konstruktion wie z.B. OPOC) doppelt so schnell vergrößert wie gewöhnlich, sinkt auch der Druck doppelt so schnell wie gewöhnlich. Die entnommene Arbeit ist absolut identisch.

Deshalb will mir nicht einleuchten, wie hier 15 - 50% des Sprits eingespart werden sollen. Zumal im Text sogar noch erwähnt wird, dass die Verbrennung nur zu 90% effizient sei. Daher würde ich auf einen Verbrauchs-Nachteil tippen. Aber sollen sie das Teil mal auf den Motorprüfstand nehmen und anschließend die Messergebnisse veröffentlichen.

Gruß

SparAstra

Laienhaft gedacht:

Eine Explosion drückt gegen die Wände des Explosionsraumes (unbewegliche Zylinderwand und Zylinderdeckelfläche sowie bewegliche Kolbengrundfläche).

Ist es nicht günstiger, wenn die unbewegliche Fläche verkleinert, und die bewegliche Fläche, (durch die ja die Bewegungsenergie erzeugt wird), beim OPOC verdoppelt wird??.

MfG RKM

Themenstarteram 2. Mai 2013 um 15:52

Es sei gedankt.

Irgendwo auch logisch, sonst würde der Wankel ja viel uneffizienter als er ist. da wird die bewegliche Fläche sogar schräg seitlich weggedrückt. Das Gas will nur auseinander, egal wie.

...wenn der Wankel doch nur nicht so einen spitzwinkligen Verbrennungsraum hätte...

Da muss die Explosionsgeschwindigkeit schon gewaltig sein, damit in den Winkeln eine saubere Verbrennung stattfindet. Wäre was für Wasserstoff.

:DKönnte man eigentlich nicht mit "entschärftem" Nitroglycerin fahren??:D

War nicht ernst gemeint.

MfG RKM

am 3. Mai 2013 um 4:58

Zitat:

......

Das mit dem Patent auf ein Planetengetriebe mit exzentrisch gelagerten Planetenrädern hab ich jetzt aufgegeben. Vier Jahre nach Patentanmeldung immer noch keine Patentschrift gekommen, und ich sollte schon die nächste jährliche Zahlung leisten.

Erkenntnis: Ohne Patentanwalt läuft sowas nicht.

Die können mich, die Schnarchnasen. Jetzt ist es für Alle offen.

Ich bin auch immer mehr der Meinung, dass das Patentwesen die Entwicklung hemmt. Geistiges Eigentum und Entwicklungskosten hin oder her.

Zuerst mal herzlichen Dank für die Mühe und Vorstellung.

Ähnliche Erfahrungen musste ich schon um 1984 machen. Im Vorfeld einer Patentanmeldung war ich so naiv die Skizze einer Schiffsantriebseinheit einer mir sehr gut bekannten Firma zu senden, um dort einen Versuchsprototypen bauen zu lassen. Wir hatten seit vielen Jahren intensive, auf Vertrauen basierende Geschäftskontakte und waren regelmäßiger Kunde dort.

Der besagte Auftrag war nicht brisant und nach Wochen fragte ich mal nach, wie weit mein Muster denn schon wäre. Die Antwort, bitte noch einige Wochen Geduld, wir stecken über beide Ohren in Routinearbeit.

Zwischenzeitlich hatten wir in Hamburg das Stahlkasko einer Segelyacht bestellt. Die Zahlungsmodalitäten sind konform der jeweiligen Bauabschnitte. Die Kiellegung war erfolgt und um den nächsten Abschnitt zu kontrollieren wurde zur Werft gefahren.

Während der Anreise war Zeit neueste Fachveröffentlichungen zu sichten und ich fiel aus allen Wolken. Meine komplette Wellenanlage war in Hochglanzpapier von der schwedischen Tochter meiner "Musterbaufirma" in diversen Fachblättern vorgestellt.

Als das Thema hier auf den Tisch kam, schenkte man mir mein bestelltes "Musterstück", mit der lapidaren Bemerkung, die schwedische Tochterfirma hätte die selbe Idee ein paar Wochen früher gehabt.

Ich könnte ja versuchen das Gegenteil zu beweisen.

Nun lieber RKM, so ging es mir noch einige weitere Male. Egal was man sich ausdenkt, sobald man solche Ideen weiter verbreitet, finden sich unter Garantie Leute, die im Einzelfall geradezu darauf lauern und wenn es nur Teilideen eines Gesamtkonzeptes sind.

Oft sind ausgerechnet die lautesten Kritiker die besten Ideenklauer, die mit einer schier unglaublichen Unverschämtheit und Zähigkeit vorgehen, ja sogar den Spieß versuchen umzudrehen.

Offenbar ist das inzwischen so eine Art von Volkssport geworden.

VG Helmuth47

am 4. Mai 2013 um 9:41

Zitat:

Original geschrieben von Ringkolbenmaschine

Es sei gedankt.

Irgendwo auch logisch, sonst würde der Wankel ja viel uneffizienter als er ist. ...

So ineffizient, wie immer wieder behauptet wurde ist das Wankelprinzip gar nicht.

Immerhin konnte das 24-Stundenrennen in Le Mans gewonnen werden, weil der MAZDA 787B seltener nachtanken musste, als die Vollgas-Schüttelhuber-Konkurrenz.

Dieser Sieg aber verhinderte die Fortsetzung weiterer solcher Rennen. Warum wohl?

Man wollte eben zukünftig keine Rotarys mehr als Konkurrenz, denn die hätten die alten, dampfmaschinenartigen Wackelmaschinen in Grund und Boden gefahren.

Zu Wasserstoff und MAZDA-Rotarys:

http://www.hycar.de/wankel.htm

http://www.hycar.de/cars/rx8.htm

Ältere Artikel dazu:

Wasserstoff trifft Wankel – zurück in die Zukunft

http://www.focus.de/.../alternative-antriebe_aid_137038.html

und:

Wankel mit Wasserstoff: Wir haben es ausprobiert

Auf der Straße unterwegs mit umweltfreundlichen Mazda-Fahrzeugen

http://www.automobile.de/.../...n-Mazdas-Wasserstoff-Wankel-24762.html

dazu wie üblich das hier:

Mazda testet RX-8 mit Wankel und Wasserstoff aus dem zugehörigen MT-Forum:

http://www.motor-talk.de/.../...it-wankel-und-wasserstoff-t500916.html

und Develey gibt immer den richtigen Senf dazu.......

Im Verbrennen von Wasserstoff hat ja BMW einst die Zukunft der Motorisierung gesehen, und natürlich konnte Mazda mit dem Wankel das nicht unversucht lassen. Heute wird aber im Auto kein Wasserstoff mehr verbrannt, da die Entwicklung des Brennstoffzellen-Hybrids soweit fortgeschritten, um nicht zu sagen abgeschlossen ist, dass man lieber elektrisch fährt, wenn man schon Wasserstoff als Energieträger verwendet.

Liegt daran, dass niemand mehr die absolute Überlegenheit eines Elektromotors gegenüber dem Verbrennungsmotor bestreitet...

... deswegen explodieren ja auch schon seit Jahren die Zulassungszahlen beí den E-Autos.;)

P.S. Den E-Motor gab es schon vor dem Verbrennungsmotor (und den Akku auch).

am 5. Mai 2013 um 6:09

Zitat:

Original geschrieben von eCarFan

Im Verbrennen von Wasserstoff hat ja BMW einst die Zukunft der Motorisierung gesehen, und natürlich konnte Mazda mit dem Wankel das nicht unversucht lassen. Heute wird aber im Auto kein Wasserstoff mehr verbrannt, da die Entwicklung des Brennstoffzellen-Hybrids soweit fortgeschritten, um nicht zu sagen abgeschlossen ist, dass man lieber elektrisch fährt, wenn man schon Wasserstoff als Energieträger verwendet.

Genau so scheint es zu sein. Langsam aber sicher geht der Verbrennungsmotor im Auto seinem wohlverdienten Ende entgegen und wird vielleicht noch für spezielle Anwendungen genutzt.

s wäre auch schade, denn wäre vermisst ihn nicht, den Sound einer Kettensäge?

@noris123

zu: deswegen explodieren ja auch schon seit Jahren die Zulassungszahlen beí den E-Autos"

Das Pferd wurde auch nicht explosionsartig ersetzt. In manchen Ländern dient es heute noch dem Individualverkehr.

Noch heute besitzt es unvergleichliche Eigenschaften. Es reproduziert sich selbst, ist essbar (z.B. als Rindfleisch), geländegängig, der echte BIO-Sprit wächst fast überall, es braucht keinen Frostschutz, keine Steuerkette, kein DSG, keinen Cat und ersetzt vielerorts sogar noch den Golf.

Der E-Antrieb ist älter als Otto, Wankel und Diesel und wenn Jemand einen passenden Energiespeicher findet, so ist das Rennen zw. VW und Toyota entschieden, da die Amis mittelfristig betrachtet von selbst explodieren.

am 5. Mai 2013 um 7:13

@Noris

Solange das Akkuproblem nicht gelöst ist:

Preis

Zyklenzahl

Kalenderlebensdauer

Kältefestigkeit

Hitzefestigkeit

Leistungsgewicht

etc etc

wird das EAuto ein Nischenprodukt bleiben.

Und bei fast allen diesen Daten hat sich in 100 Jahren lediglich eine Vervierfachung ergeben.

Leider...

Und selbst wenn:

Bitte das dazugehörende schnelle Laden nicht vergessen!

Im Vergleich zum "1 Min.- Tanken" für 1000 km ist da überhaupt keine Lösung in Sicht!

Selbst eine Ladezeit von "nur" 1/2 Stunde wäre für "normale" Autofahrer inakzeptabel.

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Und selbst wenn:

Bitte das dazugehörende schnelle Laden nicht vergessen!

Im Vergleich zum "1 Min.- Tanken" für 1000 km ist da überhaupt keine Lösung in Sicht!

Selbst eine Ladezeit von "nur" 1/2 Stunde wäre für "normale" Autofahrer inakzeptabel.

.

Das Schnell-Laden geht ohne irgendwelche Zwischenspeicher an der Tanke nicht!

 

Ich rechne mir gerade die Ladezeit fuer ein Schiff aus, das dauert jetzt schon den Halben Tag mit Gasoel oder Schweroel. Da ist ne Woche, oder auch 2, rum bis die Batterien voll sind. :eek: Wenigsten ist aufn Schiff das Gewichtsproblem nicht so gravierend wie im Auto. ;)

 

Gruss, Pete

am 5. Mai 2013 um 12:04

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Und selbst wenn:

Bitte das dazugehörende schnelle Laden nicht vergessen!

Im Vergleich zum "1 Min.- Tanken" für 1000 km ist da überhaupt keine Lösung in Sicht!

Selbst eine Ladezeit von "nur" 1/2 Stunde wäre für "normale" Autofahrer inakzeptabel.

Halbstündiges Laden ist für das Netz und die Batterie unakzeptabel, deshalb nicht erwähnt, denn ist die Reichweite 500 Km brauche ich die Schnellladung kaum.

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Selbst eine Ladezeit von "nur" 1/2 Stunde wäre für "normale" Autofahrer inakzeptabel.

Genau das ist komplett falsch, denn der "normale" Autofahrer bewegt seinen PKW pro Tag nicht weiter als 50-100 km...

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